von Wuff » 11. Juni 2013 18:18
Subjektiv und objektiv
Nordlicht hat geschrieben:Nein, in den besagten Presseberichten werden subjektive Eindrücke von Betroffenen geschildert. Ob dort tatsächlich Fehlentscheidungen von Behörden getroffen worden sind, ist unklar und lässt sich aus den subjektiven Schilderungen nicht zwingend ableiten.
In diesem Forum sollte es dagegen (wenn ich es richtig verstanden habe und wenn man den unsäglichen Zickenkrieg mit einem anderen Forum mal außer Acht lässt) um die Frage gehen, ob bzw. inwieweit elektromagnetische Felder bei objektiver Betrachtungsweise Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen haben.
Nordlicht
Es gibt hier mehr als nur zwei Dinge zu unterscheiden.
- 1. Aus dem ursprünglichen Beitrag klang die Frage, ob das subjektive Gefühl von Menschen in einer plötzlichen Naturkatastrophe, sie würden von den Behörden allein gelassen, vergleichbar sei mit dem subjektiven Gefühl von Menschen in einer schleichenden Beeinträchtigung durch künstliche Strahlung, die Behörden würden zu wenig für den Schutz der Gesundheit tun, vergleichbar sei.
Hier sind die Ursachen und die Art der Einwirkung auf die Menschen ganz unterschiedlich, und es können nicht dieselben Behörden verantwortlich gemacht werden.
- 2. Die Leiden der Menschen unter EMF-Einwirkung drücken sich in subjketiven Symptomen aus, d.h. diese sind heute so wenig messbar, wie die bereits im Altertum bekannte und schon damals benannte Migräne bis vor ganz wenigen Jahren objektivierbar war. Die Migräne hat auch ohne Objektivierung existiert, und niemand bestreitet dieses, wenngleich auch gelegentlich simuliert wird. Es gibt zwar Objektivierungsversuche zum EMF-Syndrom, aber diese geben nicht so eindeutige Ergebnisse wie ein Beinbruch.
- 3. Ebenfalls zu stellen ist die Frage, ob auf einer höheren Ebene die Politik bei der Vorsorge versagt hat. Für die Menschen mit EMF-Syndrom sind die EMF-Grenzwerte zu hoch angesetzt, und wohl auch für zahlreiche weitere Personen, deren EMF-Symptome weniger klar sind, und die ebenfalls an EMF-Folgeerkrankungen erkranken können ( viewtopic.php?p=65325#62325 , viewtopic.php?p=61896#61896 ,
viewtopic.php?p=39854#39854 ).
Hat die Politik in Deutschland die Dämme zu schwach konzipiert? Oder wurde gar die Häufung von Jahrhunderthochwassern eher durch eine menschgemachte Klimaänderung als durch den Zufall herbeigeführt? Haben hier die Politiker mit (falsch ausgerechneten!) Alibiübungen wie den sog. Energie-Sparlampen von den wirklich möglichen CO2-Einsparmöglichkeiten abgelenkt, und dabei als Kollateralschäden EMF- und Quecksilberverseuchung in Kauf genommen?
viewtopic.php?p=64173#64173
viewtopic.php?p=64283#64283
[b]Subjektiv und objektiv[/b]
[quote="Nordlicht"]Nein, in den besagten Presseberichten werden [b]subjektive[/b] Eindrücke von Betroffenen geschildert. Ob dort tatsächlich Fehlentscheidungen von Behörden getroffen worden sind, ist unklar und lässt sich aus den subjektiven Schilderungen nicht zwingend ableiten.
In diesem Forum sollte es dagegen (wenn ich es richtig verstanden habe und wenn man den unsäglichen Zickenkrieg mit einem anderen Forum mal außer Acht lässt) um die Frage gehen, ob bzw. inwieweit elektromagnetische Felder bei [b]objektiver[/b] Betrachtungsweise Auswirkungen auf die Gesundheit von Menschen haben.
Nordlicht[/quote]
Es gibt hier mehr als nur zwei Dinge zu unterscheiden.
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[*]1. Aus dem ursprünglichen Beitrag klang die Frage, ob das subjektive Gefühl von Menschen in einer plötzlichen Naturkatastrophe, sie würden von den Behörden allein gelassen, vergleichbar sei mit dem subjektiven Gefühl von Menschen in einer schleichenden Beeinträchtigung durch künstliche Strahlung, die Behörden würden zu wenig für den Schutz der Gesundheit tun, vergleichbar sei.
Hier sind die Ursachen und die Art der Einwirkung auf die Menschen ganz unterschiedlich, und es können nicht dieselben Behörden verantwortlich gemacht werden.
[*]2. Die Leiden der Menschen unter EMF-Einwirkung drücken sich in subjketiven Symptomen aus, d.h. diese sind heute so wenig messbar, wie die bereits im Altertum bekannte und schon damals benannte Migräne bis vor ganz wenigen Jahren objektivierbar war. Die Migräne hat auch ohne Objektivierung existiert, und niemand bestreitet dieses, wenngleich auch gelegentlich simuliert wird. Es gibt zwar Objektivierungsversuche zum EMF-Syndrom, aber diese geben nicht so eindeutige Ergebnisse wie ein Beinbruch.
[*]3. Ebenfalls zu stellen ist die Frage, ob auf einer höheren Ebene die Politik bei der Vorsorge versagt hat. Für die Menschen mit EMF-Syndrom sind die EMF-Grenzwerte zu hoch angesetzt, und wohl auch für zahlreiche weitere Personen, deren EMF-Symptome weniger klar sind, und die ebenfalls an EMF-Folgeerkrankungen erkranken können ( http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=65325#62325 , http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=61896#61896 ,
http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=39854#39854 ).
Hat die Politik in Deutschland die Dämme zu schwach konzipiert? Oder wurde gar die Häufung von Jahrhunderthochwassern eher durch eine menschgemachte Klimaänderung als durch den Zufall herbeigeführt? Haben hier die Politiker mit (falsch ausgerechneten!) Alibiübungen wie den sog. Energie-Sparlampen von den wirklich möglichen CO2-Einsparmöglichkeiten abgelenkt, und dabei als Kollateralschäden EMF- und Quecksilberverseuchung in Kauf genommen?
http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=64173#64173
http://forum.gigaherz.ch/viewtopic.php?p=64283#64283[/list]