Diskriminierungsmedizin und -methode I
Verfasst: 27. August 2008 13:41
Das englische Verb „to discriminate“ bedeutet auf Deutsch unterscheiden. Nur die englische Wortkombination „to discriminate against“ ist mit dem deutschen „diskriminieren“ im Sinne von „benachteiligen“ gleichbedeutend, während „discrimination“ „Unterscheidungsfähigkeit“ bedeutet. Da die Sprache der Naturwissenschaftler heute Englisch ist, werden viele englische Ausdrücke neu als Lehnwörter ins Deutsche übernommen. Frick verwendet beispielsweise in seiner Regensburger Studie das Wort „Diskrimination“ im eigentlich englischen Wortsinn von „dicrimination“ im Sinne von „Unterscheidung“. Solches verleitet zu Wortspielen, die aber bei genauerem Hinhorchen einen ganz üblen Hintersinn enthalten.
Im Abschlussbericht von Frick findet sich der Satz: „Auf der Suche nach einem diskriminativen Merkmal, anhand dessen sich elektrosensible Personen von der gesunden Allgemeinbevölkerung unterscheiden lassen, führten Hillert … eine Fragebogenerhebung durch.“ Quelle: http://www.emf-forschungsprogramm.de/fo ... 015_AB.pdf . Wenn man den Satz von einem sprachlichen Gesichtspunkt ansieht, dann meint Frick mit „diskriminiativ“ in diesem Satz „unterscheidend, abgrenzend“; ausserdem verspürt man beim Ausdruck „gesunde Allgemeinbevölkerung“ ein Geschmäckle. Bevor Frick mit seiner Studie nach demselben suchte wonach Hillert gesucht hatte, nämlich nach unterscheidenden Merkmalen zwischen „ES“ und der „gesunden Allgemeinbevölkerung“, und dabei die Fricksche Diskriminationsmethode entwickelte, soll Hillerts Versuch zuvor der einzige derartige Versuch gewesen sein.
Wie der Beitrag „Leugnungsmedizin II“ , viewtopic.php?t=16014 gezeigt hat, vertritt Frick die Theorie, EMF könnten keine Symptome auslösen, und die von den selbst deklarierten „ES“ Personen genannten Symptome seien zwar nur subjektiv aber echtes Leiden, jedoch sei der Zusammenhang mit EMF, den die „ES“ behaupten, nur Einbildung. Nach Repacholi (im WHO-Worksheet 296), Moser und Frick sei diese Einbildung das eigentliche Problem und stelle allein die Krankheit der „ES“ dar. Frick untersuchte überhaupt nicht einen möglichen Zusammenhang zwischen EMF und den Symptomen der „ES“. Vielmehr untersuchte Frick die „ES“ auf weitere gemeinsame Merkmale, anhand derer die „ES“ von der „gesunden Allgemeinbevölkerung“ zu unterscheiden (to discriminate) seien. Wozu sollte die Entwicklung der „Frickschen Diskriminationsmethode“ dienen?
Wer wie Frick vertritt, die Krankheit der „ES“ sei lediglich die Einbildung der Betroffenen über einen Zusammenhang zwischen EMF und ihren Symptomen sei, und nicht die von EMF verursachten Symptome, der sucht für die davon „Befallenen“ keine Hilfe vor den Wirkungen der EMF. Frick suchte nur unterscheidende, „diskriminative“ Unterscheidungsmerkmale von „ES“ im Verhältnis zur „gesunden Allgemeinbevölkerung“ für seine Fricksche Diskriminationsmethode, mit welcher die „ES“ wissenschaftlich bestimmt und exakt identifiziert werden können.
Ist eine Person einmal mit wissenschaftlichen Methoden sicher als „ES“ bzw. als eingebildet bestimmt und identifiziert, dann erhalten alle Ärzte, die sich streng an die Schulmedizin halten, daraus die definitive Legitimation für die Ausführung von Repacholis Anweisung in WHO-Factsheet 296, die „ES“ nicht mehr auf einen Zusammenhang der Felder mit ihren Symptomen zu untersuchen, und sie stattdessen mit der psychiatrischen Methode der kognitiven Verhaltenstherapie fehlzubehandeln – sie also gegenüber der „gesunden Allgemeinbevölkerung“ im deutschen Wortsinn zu diskriminieren. Frick legitimiert die Vollstreckung von Repacholis Vorgaben in dessen WHO-Factsheet 296, wonach die Ärzte in keinem Fall dem Wunsch der Patienten nachgeben sollen, die Strahlung zu reduzieren. Kurz und polemisch-pointiert ausgedrückt: Dank der Frickschen Diskrimationsmethode soll der Arzt von seinen Gewissensregungen befreit werden, wenn er in Anwendung von Repacholis Weisung im WHO-Factsheet 296 seine „ES“ Patienten locker an der Strahlung und ihren Wirkungen krepieren lässt.
Unsere liebe Frau Dr. Moser vom Bundesamt für Gesundheit spielte hier eine zentrale und entscheidende Rolle. Frau Dr. Moser war die verantwortliche Rapporteurin des DMF für alle Studien zur „Erforschung von Elektrosensibilität“. Sie liess es kommentarlos zu, dass Frick, statt gemäss dem ursprünglichen Auftrag die Wirkung einer Reduktion von EMF auf Symptome zu untersuchen, die „ES“ nur auf solche Merkmale untersuchte, mit welchen diese sicher von der „gesunden Allgemeinbevölkerung“ unterschieden werden können.
Im Abschlussbericht von Frick findet sich der Satz: „Auf der Suche nach einem diskriminativen Merkmal, anhand dessen sich elektrosensible Personen von der gesunden Allgemeinbevölkerung unterscheiden lassen, führten Hillert … eine Fragebogenerhebung durch.“ Quelle: http://www.emf-forschungsprogramm.de/fo ... 015_AB.pdf . Wenn man den Satz von einem sprachlichen Gesichtspunkt ansieht, dann meint Frick mit „diskriminiativ“ in diesem Satz „unterscheidend, abgrenzend“; ausserdem verspürt man beim Ausdruck „gesunde Allgemeinbevölkerung“ ein Geschmäckle. Bevor Frick mit seiner Studie nach demselben suchte wonach Hillert gesucht hatte, nämlich nach unterscheidenden Merkmalen zwischen „ES“ und der „gesunden Allgemeinbevölkerung“, und dabei die Fricksche Diskriminationsmethode entwickelte, soll Hillerts Versuch zuvor der einzige derartige Versuch gewesen sein.
Wie der Beitrag „Leugnungsmedizin II“ , viewtopic.php?t=16014 gezeigt hat, vertritt Frick die Theorie, EMF könnten keine Symptome auslösen, und die von den selbst deklarierten „ES“ Personen genannten Symptome seien zwar nur subjektiv aber echtes Leiden, jedoch sei der Zusammenhang mit EMF, den die „ES“ behaupten, nur Einbildung. Nach Repacholi (im WHO-Worksheet 296), Moser und Frick sei diese Einbildung das eigentliche Problem und stelle allein die Krankheit der „ES“ dar. Frick untersuchte überhaupt nicht einen möglichen Zusammenhang zwischen EMF und den Symptomen der „ES“. Vielmehr untersuchte Frick die „ES“ auf weitere gemeinsame Merkmale, anhand derer die „ES“ von der „gesunden Allgemeinbevölkerung“ zu unterscheiden (to discriminate) seien. Wozu sollte die Entwicklung der „Frickschen Diskriminationsmethode“ dienen?
Wer wie Frick vertritt, die Krankheit der „ES“ sei lediglich die Einbildung der Betroffenen über einen Zusammenhang zwischen EMF und ihren Symptomen sei, und nicht die von EMF verursachten Symptome, der sucht für die davon „Befallenen“ keine Hilfe vor den Wirkungen der EMF. Frick suchte nur unterscheidende, „diskriminative“ Unterscheidungsmerkmale von „ES“ im Verhältnis zur „gesunden Allgemeinbevölkerung“ für seine Fricksche Diskriminationsmethode, mit welcher die „ES“ wissenschaftlich bestimmt und exakt identifiziert werden können.
Ist eine Person einmal mit wissenschaftlichen Methoden sicher als „ES“ bzw. als eingebildet bestimmt und identifiziert, dann erhalten alle Ärzte, die sich streng an die Schulmedizin halten, daraus die definitive Legitimation für die Ausführung von Repacholis Anweisung in WHO-Factsheet 296, die „ES“ nicht mehr auf einen Zusammenhang der Felder mit ihren Symptomen zu untersuchen, und sie stattdessen mit der psychiatrischen Methode der kognitiven Verhaltenstherapie fehlzubehandeln – sie also gegenüber der „gesunden Allgemeinbevölkerung“ im deutschen Wortsinn zu diskriminieren. Frick legitimiert die Vollstreckung von Repacholis Vorgaben in dessen WHO-Factsheet 296, wonach die Ärzte in keinem Fall dem Wunsch der Patienten nachgeben sollen, die Strahlung zu reduzieren. Kurz und polemisch-pointiert ausgedrückt: Dank der Frickschen Diskrimationsmethode soll der Arzt von seinen Gewissensregungen befreit werden, wenn er in Anwendung von Repacholis Weisung im WHO-Factsheet 296 seine „ES“ Patienten locker an der Strahlung und ihren Wirkungen krepieren lässt.
Unsere liebe Frau Dr. Moser vom Bundesamt für Gesundheit spielte hier eine zentrale und entscheidende Rolle. Frau Dr. Moser war die verantwortliche Rapporteurin des DMF für alle Studien zur „Erforschung von Elektrosensibilität“. Sie liess es kommentarlos zu, dass Frick, statt gemäss dem ursprünglichen Auftrag die Wirkung einer Reduktion von EMF auf Symptome zu untersuchen, die „ES“ nur auf solche Merkmale untersuchte, mit welchen diese sicher von der „gesunden Allgemeinbevölkerung“ unterschieden werden können.