V/m wie Messen

Rene

V/m wie Messen

Beitrag von Rene » 14. Februar 2009 16:22

Hallo

Wo finde ich Infos wie ich die V/m einfach messen kann :-)

Dieser Wert wird oft als Masstab genommen.

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charles
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Beitrag von charles » 15. Februar 2009 14:23

Was wollen Sie denn messen?

Niederfrequenz oder Hochfrequenz?

Und bei welcher Frequenzbereich?

Wenn Sie schon Hochfrequenz messen, und Ihr Messgerät gibt uW/m2 an, oder eine andere Einheit, gibt es ein kleines Programm, womit Sie nach V/m umrechnen können.

Suchen Sie mal bei Google unter Mobidig.exe

Gerald

Beitrag von Gerald » 16. Februar 2009 15:30

Die Feldstärke kann man grundsätzlich gar nicht direkt messen.
Fast alle Messgeräte messen die Leistung, welche mit einer Antenne empfangen wird. Von der Leistung in Watt kann man dann in die Feldstärke in V/m umrechnen. Viele Messgeräte (sowohl Profigeräte als auch die "Hausfrauenvariante") nehmen ihnen diese Umrechnung ab und zeigen das Ergebnis direkt in V/m (oder eine andere Einheit, sie sie einstellen können) an.
Dazu muss das Messgerät aber die Daten der Antenne und allfällige Kabelverluste kennen. Hochwertige Geräte müssen deshalb vor der Messung kalibriert werden.

Schönen Tag

Hans-U. Jakob
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Beitrag von Hans-U. Jakob » 17. Februar 2009 11:19

Gerald hat geschrieben:Die Feldstärke kann man grundsätzlich gar nicht direkt messen.
Fast alle Messgeräte messen die Leistung, welche mit einer Antenne empfangen wird. Von der Leistung in Watt kann man dann in die Feldstärke in V/m umrechnen. Viele Messgeräte (sowohl Profigeräte als auch die "Hausfrauenvariante") nehmen ihnen diese Umrechnung ab und zeigen das Ergebnis direkt in V/m (oder eine andere Einheit, sie sie einstellen können) an.
Dazu muss das Messgerät aber die Daten der Antenne und allfällige Kabelverluste kennen. Hochwertige Geräte müssen deshalb vor der Messung kalibriert werden.

Schönen Tag
Nicht ganz getroffen, lieber Herr Gerald.
Die meisten Geräte messen nicht eine Leistung in Watt sondern die Leistungsflussdichte in Watt pro Quadratmeter (W/m2)
Und die Umrechnung in Volt pro Meter ist sehr einfach.
Das kann jeder Taschenrechner in 2 Sekunden!
Man multipliziere die angezeigten W/m2 mit 377
und ziehe daraus die Qudratwurzel
Und schon haben Sie die Volt pro Meter (V/m)
Volà, einfacher gehts nicht mehr.

Einige Geräte zeigen das Messresultat in Mikrowatt pro Qudratzentimeter.
Abgekürzt uW/cm2
Hier muss zuerst in W/m2 gewandelt werden.
Das ist noch einfacher.
Man teile die uW/cm2 durch 100 und schon hat man W/m2

Auch viele Nicht-Profi-Geräte sind heute sehr genau. Diese haben nur eine direkt aufgesteckte Messantenne und benötigen für die Berechnung weder Antennenfaktor noch Kabeldämpfung, weil zwischen Messantenne und Messgerät gar kein Messkabel vorhanden ist.

Wichtig ist:
Sich nur von den all den Besserwissern nur nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Hans-U. Jakob

Mark

Frequenz nicht vergessen

Beitrag von Mark » 17. Februar 2009 12:12

Und die Frequenz darf auch nicht vergessen werden, denn V/m ist abhängig von der Frequenz!

charles
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Beitrag von charles » 17. Februar 2009 13:30

Das ist sicher richtig wenn man frequenzselektiv misst.

Aber die meiste Breitbandmessgeräte messen die Gesammtsumme der gemessene Leistungsflussdichten.
Also das Total aller gemessene Frequenzen.

Hans-U. Jakob
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Re: Frequenz nicht vergessen

Beitrag von Hans-U. Jakob » 17. Februar 2009 14:33

Mark hat geschrieben:Und die Frequenz darf auch nicht vergessen werden, denn V/m ist abhängig von der Frequenz!
Wo haben Sie denn diesen Unsinn aufgeschnappt? Oder wollen Sie uns hier verarschen?

Sie können ein E-Feld 50Hz und ein solches von von 900MHz oder 1800MHz ebensogut in V/m angeben. Nur die Wirkung ist viel verheerender.
Bei 50Hz liegt der amtliche Grenzwert bei 5000V/m
Und bei Mobilfunkfrequenzen 900/1800MHz bei 5V/m

Hans-U. Jakob

charles
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Beitrag von charles » 17. Februar 2009 16:24

Hallo Herr Jakob,

ich verstehe die Frage von Mark.

Offensichtlich hat er keine Kenntnisse von Breitbandmessgeräte, wo man üblicherweise direkt in uW/m² aufs Display ablesen kann.

Wenn man mit einem Spektrumanalyser misst, werden die Werte in dBm angegeben (ausser die van eine Firma A. wo das automatisch passiert).
Um dann die Werte in uW/m² oder V/m zu wissen muss man dies mit eine bestimmte Formel umrechnen, und da spielt die Frequenz ein grosse Rolle.

Gerald

Beitrag von Gerald » 23. Februar 2009 20:04

Hans-U. Jakob hat geschrieben: Die meisten Geräte messen nicht eine Leistung in Watt sondern die Leistungsflussdichte in Watt pro Quadratmeter (W/m2)
Da bin ich anderer Meinung. Aufgrund welcher physikalischen Eigenschaft soll man die Leistungsflussdichte den messen. Das Gerät misst eine Leistung und rechnen dann, ohne dass sie es bemerken, in W/m² oder ähnliches um.

Dazu muss das Gerät die Daten der Antenne, allfällige Kabelverluste und die Frequenz kennen. Sie können es ja mal ausprobieren und (falls möglich) eine andere Antenne an das Gerät montieren.
Der angezeitgte Wert wird sich ändern und das kann ja wohl nicht sein. Die Leistungsflussdichte oder elektr. Feldstärke kann sich ja nicht ändern nur weil jemand mit einer anderen Antenne misst.

Schönen Abend

Hans-U. Jakob
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Beitrag von Hans-U. Jakob » 24. Februar 2009 08:50

Gerald hat geschrieben:
Hans-U. Jakob hat geschrieben: Die meisten Geräte messen nicht eine Leistung in Watt sondern die Leistungsflussdichte in Watt pro Quadratmeter (W/m2)
Da bin ich anderer Meinung. Aufgrund welcher physikalischen Eigenschaft soll man die Leistungsflussdichte den messen. Das Gerät misst eine Leistung und rechnen dann, ohne dass sie es bemerken, in W/m² oder ähnliches um.

Dazu muss das Gerät die Daten der Antenne, allfällige Kabelverluste und die Frequenz kennen. Sie können es ja mal ausprobieren und (falls möglich) eine andere Antenne an das Gerät montieren.
Der angezeitgte Wert wird sich ändern und das kann ja wohl nicht sein. Die Leistungsflussdichte oder elektr. Feldstärke kann sich ja nicht ändern nur weil jemand mit einer anderen Antenne misst.

Schönen Abend
Ihre Besserwisserei hier hat nur einen Grund: Nämlich die Leute zu verunsichern und Gigaherz als Idoten hinzustellen.
Breitband-Messgeräte haben in der Regel weder Messkabel noch umsteckbare Sonden oder umsteckbare Messantennen. Breitbandmessgeräte haben zudem eine Anzeige in W/m2 oder uW/cm2 oder V/m.
Mit ihrer Rechthaberei wollen Sie doch hier nur Unruhe und Misstrauen stiften, wofür Sie möglicherweise noch bezahlt werden.

Wie wir mit Spektrum-Analysator, Messantenne und Messkabel umgehen müssen, haben wir bei Gigaherz längst kapiert. Umrechnungsformeln Antennenfaktoren- und Kabeldaten sind uns bestens bekannt. Also was wollen Sie hier eigenlich? Wer hat Sie geschickt, um uns hier für dumm zu verkaufen?
Hans-U. Jakob

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