Ursache des Bienensterbens aufgeklärt ??
Verfasst: 25. März 2011 12:59
Beim IZgMF schreibt Alexander Lerchl:
"Eine Milbe ist der Hauptgrund für das Schwinden vieler deutscher Bienenvölker während der Wintermonate. Zu diesem Ergebnis kommt die Langzeitstudie 'Deutsches Bienen-Monitoring', die von der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung koordiniert wurde.
Es gebe nun den statistischen Nachweis, dass 'zweifelsohne' vor allem die parasitische Milbe Varroa destructor den Bienen zusetze. Zweitwichtigstes Problem während der Wintermonate sei die Infektion mit bestimmten Viren.
Der Parasit Nosema, Pflanzenschutzmittelrückstände und andere vermutete Ursachen spielten dagegen kaum eine Rolle, teilte die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft am Mittwochabend zu den Ergebnissen mit."
Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/ ... unden.html
Die komplette Studie: http://www.innovation-naturhaushalt.de/ ... _final.pdf
Kommentar: Von Mobilfunk ist in beiden Dokumenten nicht die Rede.
Dazu noch ein Schnipsel aus einem Artikel der Süddeutschen vom 15.3.2011:
"Sowohl Mobilfunk- als auch Gentechnikgegner lagen mit ihren Anschuldigungen falsch, in verschiedenen Studien konnte kein Zusammenhang nachgewiesen werden."
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/gehei ... -1.1072108
Das hört sich alles sehr wissenschaftlich an.
Man soll diese Mitteilung aber mit sehr viel Salz lesen.
In die Niederlande war kürzlich eine Fernsehreportage Zembla diesbezüglich, genannt: *Die Mord auf die Honigbiene.*
Da stellte ein Wissenschaftler von *Wageningen* (wo man auch die Bäume untersucht hat) dass die Varrao-Milbe die Ursache ist, und nicht das Pestizide Imidacloprid von Bayer.
Auf die Frage ob er auch die Pestiziden in seine Studie betrachtet hat, antwortete der Wissenschaftler: *Nein, dazu hatten wir kein Budget, wir haben nur die Mileeb untersucht*.
In die Reportage wurde auch eine französischer Wissenschaftler befragt.
Der hatte jarenlang den Einfluss von Pestiziden auf Bienen untersucht, und negative Folgen festgestellt.
Er hat sogar in Auftrag von Bayer eine Studie gemacht, aber als die negative Ergebnisse Bayer nicht gefallen hat, hat Bayer die Studie angehalten und den Wissenschaftler sogar mit ein Prozess gedroht.
Jedefalls sind in Frankreich mehrere jahrenlange Studien über den Einfluss von Pestiziden auf Bienen bekannt.
Und das Imidacloprid ist in einige Länder sogar verboten.
In die Niederlande leider nicht (wo die höchste Bienensterben Europas ist), und der Umsatz von Imidacloprid 750 Millionen Euro's beträgt.
Also, auch hier ist Alexander Lerchl wieder der Chef der Entwarnungen.
"Eine Milbe ist der Hauptgrund für das Schwinden vieler deutscher Bienenvölker während der Wintermonate. Zu diesem Ergebnis kommt die Langzeitstudie 'Deutsches Bienen-Monitoring', die von der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung koordiniert wurde.
Es gebe nun den statistischen Nachweis, dass 'zweifelsohne' vor allem die parasitische Milbe Varroa destructor den Bienen zusetze. Zweitwichtigstes Problem während der Wintermonate sei die Infektion mit bestimmten Viren.
Der Parasit Nosema, Pflanzenschutzmittelrückstände und andere vermutete Ursachen spielten dagegen kaum eine Rolle, teilte die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft am Mittwochabend zu den Ergebnissen mit."
Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/ ... unden.html
Die komplette Studie: http://www.innovation-naturhaushalt.de/ ... _final.pdf
Kommentar: Von Mobilfunk ist in beiden Dokumenten nicht die Rede.
Dazu noch ein Schnipsel aus einem Artikel der Süddeutschen vom 15.3.2011:
"Sowohl Mobilfunk- als auch Gentechnikgegner lagen mit ihren Anschuldigungen falsch, in verschiedenen Studien konnte kein Zusammenhang nachgewiesen werden."
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/gehei ... -1.1072108
Das hört sich alles sehr wissenschaftlich an.
Man soll diese Mitteilung aber mit sehr viel Salz lesen.
In die Niederlande war kürzlich eine Fernsehreportage Zembla diesbezüglich, genannt: *Die Mord auf die Honigbiene.*
Da stellte ein Wissenschaftler von *Wageningen* (wo man auch die Bäume untersucht hat) dass die Varrao-Milbe die Ursache ist, und nicht das Pestizide Imidacloprid von Bayer.
Auf die Frage ob er auch die Pestiziden in seine Studie betrachtet hat, antwortete der Wissenschaftler: *Nein, dazu hatten wir kein Budget, wir haben nur die Mileeb untersucht*.
In die Reportage wurde auch eine französischer Wissenschaftler befragt.
Der hatte jarenlang den Einfluss von Pestiziden auf Bienen untersucht, und negative Folgen festgestellt.
Er hat sogar in Auftrag von Bayer eine Studie gemacht, aber als die negative Ergebnisse Bayer nicht gefallen hat, hat Bayer die Studie angehalten und den Wissenschaftler sogar mit ein Prozess gedroht.
Jedefalls sind in Frankreich mehrere jahrenlange Studien über den Einfluss von Pestiziden auf Bienen bekannt.
Und das Imidacloprid ist in einige Länder sogar verboten.
In die Niederlande leider nicht (wo die höchste Bienensterben Europas ist), und der Umsatz von Imidacloprid 750 Millionen Euro's beträgt.
Also, auch hier ist Alexander Lerchl wieder der Chef der Entwarnungen.