Prof. Lerchl und "Die zwölf Geschworenen"?
Verfasst: 8. Januar 2013 16:25
Prof. Lerchl missfiel von Anfang an die Entscheidung der IARC, "nicht ionisierende Strahlung" als "möglicherweise krebserregend" einzustufen, obwohl diese mit nur einer Gegenstimme, Frau Prof. Blettner aus Deutschland, erfolgte. Das folgende Posting von Alexander Lerchl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=52089
"Irreführungen mit Unterstützung der IARC? (Allgemein)
Alexander Lerchl , Montag, 07. Januar 2013, 18:08 (vor 20 Stunden, 21 Minuten) @ spatenpauli"
spatenpauli:"Interessant finde ich Ihren Hinweis auf Dr. Baan, den Sie mit Ihren Retraktionsanträgen zur Wiener Reflex-Studie ganz schön traktiert haben. Das Ablehnen Ihrer Bewerbung für die IARC-Arbeitsgruppe könnte gut und gerne die Retourkutsche gewesen sein."
Prof. Lerchl: "Das sehe ich ähnlich. Dafür gibt es noch weitere Anhaltspunkte."
spatenpauli "Im Nachgang würde ich aber dennoch meinen: Sie hätten in Lyon gegen die Mehrheit ebenso wenig ausrichten können wie es Frau Blettner konnte."
Prof. Lerchl: "Kennen Sie den Film "Die zwölf Geschworenen"? Da war es auch erst nur einer ..." Fettdruck von mir.
____________
Jeder, der den Film gesehen hat, wird ihn nie vergessen, obwohl dies wahrscheinlich schon Jahrzehnte her ist. Ein junger Mann wurde beschuldigt, seinen Vater ermordet zu haben. Es war von den Zwölfen nur ein Geschworener, der für "nicht schuldig" plädierte, alle anderen stimmten für "schuldig". Der Schuldspruch der Geschworenen musste aber einstimmig sein, und dies hätte dann die Todesstrafe für den jungen Mann bedeutet.
Es lag also alles an dem Geschworenen Nr. 8. Es war nicht möglich ihn umzustimmen, da er aus gutem Grunde Zweifel an der Beweisführung hatte und sich daher keineswegs sicher war, richtig zu handeln, wenn er für "schuldig" stimmen würde. Es gelang ihm, in kleinsten Schritten immer mehr Geschworene auf seine Seite zu ziehen, bis auch der letzte umfiel und somit keiner mehr den jungen Mann für "schuldig" erklärte.
Mit diesem Geschworenen Nr. 8 vergleicht sich mVn nach Prof. Lerchl, obwohl er eigentlich nicht zur Abstimmung geladen war, und fühlt sich nun anscheinend dazu berufen, die Verteidigung der "nicht ionisierenden Strahlung" zu übernehmen, bis er alle 27 Wissenschaftler, die für "möglicherweise krebserregend" stimmten, vom Gegenteil überzeugt hat. Diese Arbeit hat er sofort begonnen, zusammen mit den maßgeblichen Umweltmedizinern, nachdem die Entscheidung der IARC feststand und die WHO diese übernahm.
Im Film "Die zwölf Geschworenen" ging es um das Leben eines jungen Mannes aus ärmsten Kreisen. Niemand hätte einen Nutzen von seinem Tod gehabt.
Bei "nicht ionisierender Strahlung" geht es um einen enormen Wirtschaftszweig, der verteidigt werden muss. Es geht andererseits auch um die Gesundheit von Menschen, die anscheinend weniger verteidigungswürdig ist.
Eva Weber
http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?id=52089
"Irreführungen mit Unterstützung der IARC? (Allgemein)
Alexander Lerchl , Montag, 07. Januar 2013, 18:08 (vor 20 Stunden, 21 Minuten) @ spatenpauli"
spatenpauli:"Interessant finde ich Ihren Hinweis auf Dr. Baan, den Sie mit Ihren Retraktionsanträgen zur Wiener Reflex-Studie ganz schön traktiert haben. Das Ablehnen Ihrer Bewerbung für die IARC-Arbeitsgruppe könnte gut und gerne die Retourkutsche gewesen sein."
Prof. Lerchl: "Das sehe ich ähnlich. Dafür gibt es noch weitere Anhaltspunkte."
spatenpauli "Im Nachgang würde ich aber dennoch meinen: Sie hätten in Lyon gegen die Mehrheit ebenso wenig ausrichten können wie es Frau Blettner konnte."
Prof. Lerchl: "Kennen Sie den Film "Die zwölf Geschworenen"? Da war es auch erst nur einer ..." Fettdruck von mir.
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Jeder, der den Film gesehen hat, wird ihn nie vergessen, obwohl dies wahrscheinlich schon Jahrzehnte her ist. Ein junger Mann wurde beschuldigt, seinen Vater ermordet zu haben. Es war von den Zwölfen nur ein Geschworener, der für "nicht schuldig" plädierte, alle anderen stimmten für "schuldig". Der Schuldspruch der Geschworenen musste aber einstimmig sein, und dies hätte dann die Todesstrafe für den jungen Mann bedeutet.
Es lag also alles an dem Geschworenen Nr. 8. Es war nicht möglich ihn umzustimmen, da er aus gutem Grunde Zweifel an der Beweisführung hatte und sich daher keineswegs sicher war, richtig zu handeln, wenn er für "schuldig" stimmen würde. Es gelang ihm, in kleinsten Schritten immer mehr Geschworene auf seine Seite zu ziehen, bis auch der letzte umfiel und somit keiner mehr den jungen Mann für "schuldig" erklärte.
Mit diesem Geschworenen Nr. 8 vergleicht sich mVn nach Prof. Lerchl, obwohl er eigentlich nicht zur Abstimmung geladen war, und fühlt sich nun anscheinend dazu berufen, die Verteidigung der "nicht ionisierenden Strahlung" zu übernehmen, bis er alle 27 Wissenschaftler, die für "möglicherweise krebserregend" stimmten, vom Gegenteil überzeugt hat. Diese Arbeit hat er sofort begonnen, zusammen mit den maßgeblichen Umweltmedizinern, nachdem die Entscheidung der IARC feststand und die WHO diese übernahm.
Im Film "Die zwölf Geschworenen" ging es um das Leben eines jungen Mannes aus ärmsten Kreisen. Niemand hätte einen Nutzen von seinem Tod gehabt.
Bei "nicht ionisierender Strahlung" geht es um einen enormen Wirtschaftszweig, der verteidigt werden muss. Es geht andererseits auch um die Gesundheit von Menschen, die anscheinend weniger verteidigungswürdig ist.
Eva Weber