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Ausbreitung von Mobilfunk-Strahlung verläuft chaotischer

Verfasst: 18. Mai 2013 19:43
von Handymania
Bundesweite Studie
Mobilfunk-Strahlung: Feuer unterm Dach
Eine seriöse Studie besagt: Die Ausbreitung von Mobilfunk-Strahlung verläuft chaotischer als bisher angenommen. Brisant: Auch in Häusern direkt unter den Antennen treten überraschend hohe Immissionen auf. Bislang fühlten sich die Hauseigentümer auf der sicheren Seite.

CHIP berichtet exklusiv.
Von Josef Reitberger und Roman Leipold

http://www.mobilfunk-dialog.ch/fileadmi ... 1_chip.pdf

via
https://www.facebook.com/Mobilfunk.und.Gesundheit

Re: Ausbreitung von Mobilfunk-Strahlung verläuft chaotischer

Verfasst: 18. Mai 2013 22:56
von Gast
Handymania hat geschrieben:(...) CHIP berichtet exklusiv.
Von Josef Reitberger und Roman Leipold

http://www.mobilfunk-dialog.ch/fileadmi ... 1_chip.pdf (...)
Brandneue Erkenntnisse aus dem Jahre 2005... :roll:

Wolf

Verfasst: 19. Mai 2013 08:53
von Handymania
Danke für den Hinweis, Wolf.
Warum immer brandneue Erkenntnisse, wenn die Funk-Technik noch nicht durch andere technische Alternativen abgelöst worden ist? Der Artikel aus 2005 zeigt im Vgl. zu Heute, dass nach wie vor von offizieller Seite zu diesem Fall nichts unternommen wird - immerhin liegen 8 Jahre dazwischen.
Außerdem hat der "CHIP-Bericht" neben guten Grafiken noch ein wenig diese Art von kritischer Berichterstattung, die heute aktuell in Medien immer mehr fehlt.

Insgesamt ist das Thema allg. sehr aktuell:
Jan. 2013 Studie der Mobilfunkbetreiber belegt massive
Erhöhung der Strahlenbelastung durch LTE

http://gsundfunk.de/wp-content/uploads/ ... -01-24.pdf

Nov. 2012
viewtopic.php?p=64727


Bei "Mobilfunk und Gesundheit" gibt´s unter dem Chip-Artikel und in diesem Zusammenhang noch folgendes Video:
Elektrosmog unter Mobilfunkmasten
Es wird behauptet das der Bereich unter einer Mobilfunkantenne Hochfrequenzfrei ist.
Das wird mit diesem Video eindeutig wiederlegt.
(Skala:µW)

http://www.youtube.com/watch?v=0g6NE8bQ ... e=youtu.be

Wolf, als Experte können Sie sicherlich auch dazu etwas sagen.

Längstens klar

Verfasst: 19. Mai 2013 11:58
von Hans-U. Jakob
Das Thema wurde schon im November 2009 eingehend behandelt.
Siehe unter http://www.gigaherz.ch/1539

Besserwisser aufgepasst: Die Grafiken sind nicht von mir, sondern von Bundesämtern.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

Verfasst: 20. Mai 2013 00:01
von Gast
Handymania hat geschrieben:(...) Bei "Mobilfunk und Gesundheit" gibt´s unter dem Chip-Artikel und in diesem Zusammenhang noch folgendes Video:
Elektrosmog unter Mobilfunkmasten
Es wird behauptet das der Bereich unter einer Mobilfunkantenne Hochfrequenzfrei ist.
Das wird mit diesem Video eindeutig wiederlegt.
(Skala:µW)

http://www.youtube.com/watch?v=0g6NE8bQ ... e=youtu.be

Wolf, als Experte können Sie sicherlich auch dazu etwas sagen.
Ich bin kein "Experte", schon gar nicht für Mobilfunksendeanlagen.

Die Anmerkung des Einspielers des verlinkten Videos, es werde "behauptet, dass der Bereich unter der Mobilfunkantenne hochfrequenzfrei ist", ist Unsinn. Dass sich Hochfrequenz manchmal scheinbar "chaotisch" verhält und mitunter auch unterhalb von Richtantennen größere Feldstärken auftreten können, ist seit langem bekannt.

Die Gründe können vielfältig sein, zum Beispiel
- Nebenzipfel durch zu stark "nach unten" geneigte Antennen;
- Reflexionen durch nahestehende Hindernisse;
- fehlerhafte Abschirmung von Speisekabeln;
- stehende Wellen auf Speisekabeln durch fehlerhafte Antennenanpassung;
- Einkopplung von Sendeenergie in metallische Teile des Gebäudes oder des Mastes.

Die Auswirkungen der dort auftretenden Feldstärken dürften vernachlässigbar sein. Selbst die Anzeige des Breitband-Indikators im o.g. Video zappelte irgendwo bei max. 800 Millionstel Watt/m² rum und lag damit weit unter dem Schweizer Grenzwert (sogar dem für Orte mit "empfindlicher Nutzung") - von dem ICNIRP-Grenzwert ganz zu schweigen.

Wolf

Verfasst: 20. Mai 2013 11:51
von Hans-U. Jakob
Anonymous hat geschrieben: Die Auswirkungen der dort auftretenden Feldstärken dürften vernachlässigbar sein. Selbst die Anzeige des Breitband-Indikators im o.g. Video zappelte irgendwo bei max. 800 Millionstel Watt/m² rum und lag damit weit unter dem Schweizer Grenzwert (sogar dem für Orte mit "empfindlicher Nutzung") - von dem ICNIRP-Grenzwert ganz zu schweigen.

Wolf
Um die Sache noch weiter zu verwässern würde ich mal vorschlagen, dass Sie gleichn kW/m2 oder noch besser Megawatt/m2 einsetzen. Nur damit sie auf Billonstel oder Trillonsten Kilowatt oder Megawatt/m2 kommen.
Es gab übrigens im Video Werte von 1300Mikrowatt/m2 und einmal bis 1700Mikrowatt/m2 zu sehen und nicht nur 800.
Das entspricht 0.7 und 0.8V/m
Um Gesundheitsprobleme auszuschliessen dürfen jedoch 0.06V/m nicht überschritten sein.
Der Schweizer Vorsorgewert von 5V/m schützt die Betreiber vor dem Volk statt umgekehrt
Zudem war dieser Mast geschätzte 25m hoch. Viele MF-Antennen hängen jedoch direkt über den Dachfirsten. Und da haben wir dann schon öfters Grenzwertüberschreitungen.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

Verfasst: 20. Mai 2013 15:33
von Gast
Hans-U. Jakob hat geschrieben: Um die Sache noch weiter zu verwässern würde ich mal vorschlagen, dass Sie gleichn kW/m2 oder noch besser Megawatt/m2 einsetzen. Nur damit sie auf Billonstel oder Trillonsten Kilowatt oder Megawatt/m2 kommen. (...)
Herr Jakob,

lassen Sie uns sachlich bleiben. Watt/m² ist eine praxisgerechte und gängige Größeneinheit für die Leistungsflussdichte.

Wenn solche Werte (wie in der Mobilfunkgegner-Szene oft üblich) dennoch in Mikrowatt (also millionstel Watt) angegeben werden, dann könnte das daran liegen, dass uninformierte Laien mit den um den Faktor eine Million größeren Zahlen beeindruckt werden sollen und ihnen damit möglicherweise eine größere "Gefahr" suggeriert werden soll. Die Hersteller von "Elektrosmog"-Detektoren und insbesondere div. Anbieter von "baubiologischen" Dienstleistungen dürften daran ein vitales wirtschaftliches Interesse haben. Sachliche Information sieht allerdings anders aus.

Wolf

sachlich heisst der Sache dienend

Verfasst: 20. Mai 2013 18:19
von Hans-U. Jakob
Anonymous hat geschrieben:
Hans-U. Jakob hat geschrieben: Um die Sache noch weiter zu verwässern würde ich mal vorschlagen, dass Sie gleichn kW/m2 oder noch besser Megawatt/m2 einsetzen. Nur damit sie auf Billonstel oder Trillonsten Kilowatt oder Megawatt/m2 kommen. (...)
Herr Jakob,

lassen Sie uns sachlich bleiben. Watt/m² ist eine praxisgerechte und gängige Größeneinheit für die Leistungsflussdichte.

Wenn solche Werte (wie in der Mobilfunkgegner-Szene oft üblich) dennoch in Mikrowatt (also millionstel Watt) angegeben werden, dann könnte das daran liegen, dass uninformierte Laien mit den um den Faktor eine Million größeren Zahlen beeindruckt werden sollen und ihnen damit möglicherweise eine größere "Gefahr" suggeriert werden soll. Die Hersteller von "Elektrosmog"-Detektoren und insbesondere div. Anbieter von "baubiologischen" Dienstleistungen dürften daran ein vitales wirtschaftliches Interesse haben. Sachliche Information sieht allerdings anders aus.

Wolf
Zugegeben. Watt/m2 ist ein sehr praktisches Mass für Antennenverkäufer, Elektrosmogleugner und Gesundbeter. Um das Volk für dumm zu verkaufen muss man halt schon möglichst viele Nullen rechts vom Komma setzen.
0,00....W/m2macht einen unwissenden Hausbesitzer, dem man eine MF-Antenne aufs Dach setzen will, schon mehr Eindruck als 4.99V/m
Sachlich heisst der Sache dienend.
Ich diene der Sache der betroffenen Bevölkerung und Sie der Sache der Mobilfunkindustrie. Ihre Sachlichkeit kann mir gestohlen bleiben. Ich bleine bei meiner.
Für Ihre Sachlichkeit gibt es das andere Forum. Ihre ist hier fehl am Platz.
Hans-U. Jakob (Gigaherz.ch)

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