Elektrosmog – zwischen Verharmlosung und Panikmache

Handymania

Elektrosmog – zwischen Verharmlosung und Panikmache

Beitrag von Handymania » 29. Juni 2013 11:15

Was Frau Weber hier richtig feststellt:
viewtopic.php?t=39907
ist ja leider bereits Tatsache.

In der folgenden Erwähnung eines Artikels über E-Smog schreibt ein Naturwissenschaftler deshalb unter Pseudonym, "da er in den Wissenschaftsbetrieb eingebunden ist und aufgrund der heiklen Thematik mit Repressalien zu rechnen hat,...".
(Laut Printausgabe Zeitgeist Nr. 31/2012).

Der Artikel einer insgesamt vierteiligen Serie zum Thema "Elektrosmog" ist in vielerlei Hinsicht interessant und sollte neben den "Mainstream-Wissenschaftsnachrichten" hier ebenso Beachtung finden (nicht online abrufbar):
Elektrosmog – zwischen Verharmlosung und Panikmache (Teil 4)
Samstag, 18. Februar 2012
Neue Erkenntnisse hinsichtlich der Wirkung elektromagnetischer Felder auf Wasser
von FJODOR M. SCHUKOW

...
Nicht nur starke, auch schwache EMF verursachen Änderungen der physikalischen Eigenschaften von Wasser - und haben damit auch Einfluss auf das Zellwachstum.
(Text aus Printausgabe zu einer Grafik, die die Veränderung des Algenwachstums in mit schwachen EMF befeldetem Wasser bei unterschiedlichen Frequenzen zeigt (50 - 1000 Hz / Modulationsfrequenz 9,575 GHz / A. K. Rai / Banaras Hindu University. Die Blaualgen in den bestrahlten Lösungen wuchsen langsamer: je niedriger die Modulationsfrequenz des EMF, umso verzögerter das Wachstum.
Siehe dazu auch Abstract:
Rai S, Singh SP, Samarketu, Tiwari SP, Mishra AK, Pandey KD and Rai AK (1999) Effect of modulated microwave modulation frequencies on the physiology of a cyanobacterium Anabaena doliolum. Electro Magnetobiol 18: 221-232.
http://www.researchgate.net/publication ... a_doliolum
Weitere Forschung zu Rai:
Singh SS, Tiwari SP, Abraham G, Rai SS and Rai AK. 1994. Magnetobiological effects on a cyanobacterium, Anabaena doliolum. Electro Magnetobiol 13: 227-235.
Singh SP, Rai S, Rai AK, Tiwari, SP, Singh SS, Samarketu & Abraham G. 1994. Athermal physiological effects of microwaves on a cyanobacterium Nostoc muscorum: evidence for EM-memory bits in water. Med Biol Eng Comput 32: 175-180.).
...
Weiter aus dem Artikel-Kontext:
Eine Vermutung liegt damit nahe: Setzt sich der Mensch einem elektromagnetischem Feld aus, telefoniert er also beispielsweise mit einem Handy, könnte das zu Veränderungen in seinem Körperwasser führen und letztlich seine Gesundheit beeinträchtigen. Ungeachtet der Erkenntnisse in der Fachwelt, wird dies jedoch vonseiten der Behörden nach wie vor geleugnet.
... Es folgt ein Zitat aus der Veröffentlichung "Mobilfunk und Wasser" der Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz Baden-Württemberg.
...
Die Erkenntnisse von Rai, Ayrapetyan, Dawkins, Preparata, Del Giudice, Ling, Pollack, Adey u.a. werden demnach schlichtweg ignoriert. Dies lässt den gegründeten Zweifel aufkommen, ob die staatlichen Einrichtungen den Schutz der Bevölkerung vor EMF wirklich ernstnehmen.
...
Man darf gespannt sein, welche Entdeckungen es zu den nichtthermischen Effekten auf das Zellwasser in den nächsten Jahren noch geben wird. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Forschung zu dieser Thematik weiter betrieben werden kann und nicht Opfer von Einsparungsmaßnahmen in der Grundlagenforschung ist.
http://www.zeitgeist-online.de/printaus ... eil-4.html

Hier die Übersicht zur Printausgabe:
http://www.zeitgeist-online.de/inhalte- ... be-31.html
Ein weiterer interessanter Artikel in dieser Ausgabe:
Lüge und Wahrheit in der Wissenschaft