Erwin hat geschrieben: Na klar, ich meine die seriöse, also die anerkannte Wissenschaft, nicht die Pseudowissenschaft. Also Wissenschaftler mit einer speziellen Art von Ehrlichkeit, die sich nicht darauf beschränkt, nicht zu lügen. Diese Ehrlichkeit verlangt, dass man jede mögliche Schwachstelle der eigenen Argumentation offen legt, jeden möglichen Einwand gegen sein Ergebnis diskutiert und, wenn er nicht entkräftet werden kann, ihn zusammen mit dem Ergebnis mitteilt. Wenn "Drago" sich beim Bundesamt für Umwelt oder dem für Gesundheit meldet, werden die ihn vermutlich schon an eine passende Adresse vermitteln. Da er(sie dies in den vergangenen 17 Jahren offensichtlich nicht gemacht hat, wird er/sie es jetzt mutmaßlich ebenfalls nicht machen, weshalb wir sinnvollerweise nicht weiter ins Detail gehen müssen.
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man die Aussage von Erwin "weshalb wir sinnvollerweise nicht weiter ins Detail gehen müssen", eher als Ironie bezeichnen.
Meinung:
Bei dem weiteren Voranpreschen in Bezug auf Funktechnik, darf doch ehrlicherweise gesagt werden, dass das Allerletzte was man brauchen kann, gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Funk sind. Weder bei fassbaren Krankheiten (z.B. Krebs) und noch weniger bei Elektrosensibilität, wird es in absehbarer Zeit Ergebnisse geben, die auch nur annähernd als Ursache EMF haben könnten.
Ich erinnere nur an die Einstufung nicht ionisierender Strahlung, "möglicherweise krebserregend" in Gruppe 2b der IARC. MWn stimmten 27 Wissenschaftler für diese Einstufung, nur eine Stimme, Frau Prof. Blettner aus Deutschland war dagegen. Und da erscheint umgehend Prof. Lerchl mit den Professoren Herr und Eikmann mit umfangreicher Ausführung zu dieser äußerst unbeliebten Einstufung, um alles zu glätten.
Übrigens die passende Adresse, die mir von kompetenter Seite genannt wurde, nachdem ich schon von einem ersten Umweltmediziner unbesehen als Phobikerin beurteilt wurde: "Gehen Sie in die Ambulanz!" TOLL!
Blutdruckspitzen durch Funk: Obwohl Prof. Kappus schon vor ca. 12 Jahren diese Untersuchung relativ einfach fand, waren zwei Universitäten nicht bereit, sich darauf einzulassen.
Und eine ganz einfache Frage: Was würde man denn ändern bzw. nicht machen in Sachen Funk, wenn eine gesundheitliche Schädigung anerkannt wäre? Es gibt ja nicht einmal eine Widerrede, von Warnung gar nicht zu reden, wenn Mütter, die ihren Säugling vor der Brust tragen, Köpfchen links und Smartphone links am Ohr und keineswegs ein kurzes Telefonat führen. Bloß nicht! Da könnte man gar meinen Funk beeinträchtige. Meine Meinung ist: "Nichts darf gefunden werden und wenn, dann wird umfangreich nachgebügelt bis wieder alles in dem Bereich ist, den man haben will. Siehe Tillman UMTS-Studie an Krebsmäusen und repliziert von Prof. Lerchl. Ergebnis Krebspromotion unter den Grenzwerten. Was hatten die Krebsmäuse nachträglich? Helicobakter? Aber genau weiß ich das nicht mehr. Jedenfalls das Ergebnis wird als nichtssagend hingestellt. Bis heute keine Auswirkungen bekannt. Das gilt auch für morgen und übermorgen usw.. Zusammenhang zwischen EMF und gesundheitlichen Auswirkungen ist nicht bewiesen. Regierungen sollen ärztliches Personal darauf aufmerksam machen.
Auch in etwa so als Empfehlung im Fact Sheet 296 WHO.
Noch weiter darüber zu reden ist schade für die Zeit. Hier sind die Pflöcke gesetzt und m.E. wohl für Jahrzehnte unverrückbar und ohne Aussicht für Betroffene. Ich erinnere nur an den Kampf der Radarsoldaten - und das sollte eigentlich von Anfang an klar gewesen sein.
Eva Weber
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