Schon mehrfach habe ich gelesen das Vögel Natelantennen meiden und den Feldern ausweichen.
So auch in diesem Artikel: www.gigaherz.ch/300/
Schon mehrfach habe ich beobachtet wie Tauben und Amseln auf der Antenne sitzen und noch lange ausharren.
Auch andere Vögel sieht man oft auf Stromleitungen.
Wie lässt sich das erklären?
Beobachtung mit Vögeln
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Hans-U. Jakob
Re: Beobachtung mit Vögeln
Vögel auf Mobilfunkantennen? Da kennen sie sich mit Antennentypen wahrscheinlich schlecht aus. Es sei denn es handle sich um eine ausgeschaltetet Basisstation oder um eine neue UMTS-Antenne die noch gar nicht eingeschaltet ist, weil in dieser Ortschaft schlicht niemand ein UMTS-Handy hat. Wir treffen auf unseren Messtouren immer wieder solche Fälle.
Mit Hochspannungsleitungen ist es sehr ähnlich, die stehen lange nicht alle und lange nicht immer unter Strom. Zudem muss man unterscheiden können um welche Spannungsebene es sich handelt.
Antenne ist nicht gleich Antenne und Hochspannungsleitung ist nicht gleich Hochspannungsleitung. Da gibt es himmelweite Unterschiede und verschiedenste Betriebsarten.
Hans-U. Jakob
Mit Hochspannungsleitungen ist es sehr ähnlich, die stehen lange nicht alle und lange nicht immer unter Strom. Zudem muss man unterscheiden können um welche Spannungsebene es sich handelt.
Antenne ist nicht gleich Antenne und Hochspannungsleitung ist nicht gleich Hochspannungsleitung. Da gibt es himmelweite Unterschiede und verschiedenste Betriebsarten.
Hans-U. Jakob
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Robert
Re: Beobachtung mit Vögeln
Ich kenne mich zugegeben mit Antennen nicht so aus, dass stimmt.
Als ich das Haus durch einen Speziallisten ausmessen lies, sagte er was für Antennen sich im Dorf befinden. Es sind das eine Swisscom mit UMTS und eine von Orange mit konventioneller Telefonie.
Was die Stromleitung betrifft ist es eine die ständig in Betrieb ist und 16'000 Volt liefert.
Ich kann viele Beiträge die man hier findet nicht immer nachvollziehen. Ich hatte immer Kopfschmerzen wenn ich in der Nähe eines DECT Telefons mich aufhielt. Kürzlich spürte ich bei einem Besuch nur 1,5 m daneben absolut nichts.
Tiere sind sehr feinfühlig und haben einen 7. Sinn. Spüren auch wenn ein Gewitter naht und werden unruhig. Ob es das Feld der Blitze ist?
Sie müssten es logischerweise auch bei solchen Antennen spüren und nicht noch einen Rast einlegen direkt auf den Antennen, übrigens auf beiden!
Als ich das Haus durch einen Speziallisten ausmessen lies, sagte er was für Antennen sich im Dorf befinden. Es sind das eine Swisscom mit UMTS und eine von Orange mit konventioneller Telefonie.
Was die Stromleitung betrifft ist es eine die ständig in Betrieb ist und 16'000 Volt liefert.
Ich kann viele Beiträge die man hier findet nicht immer nachvollziehen. Ich hatte immer Kopfschmerzen wenn ich in der Nähe eines DECT Telefons mich aufhielt. Kürzlich spürte ich bei einem Besuch nur 1,5 m daneben absolut nichts.
Tiere sind sehr feinfühlig und haben einen 7. Sinn. Spüren auch wenn ein Gewitter naht und werden unruhig. Ob es das Feld der Blitze ist?
Sie müssten es logischerweise auch bei solchen Antennen spüren und nicht noch einen Rast einlegen direkt auf den Antennen, übrigens auf beiden!
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Andreas
Re: Beobachtung mit Vögeln
Es könnte doch auch sein, dass es bei den Tieren ähnlich ist wie bei uns Menschen und das einzelne Individuum individuell auf die Strahlung reagiert. Ich habe auch erst letzte Woche auf einer in Betrieb stehenden GSM Antenne eine Krähe mehrere Minuten sitzen sehen. Das Bild von Vögeln auf Hochspannungsleitungen kennt auch Jeder. Vielleicht spühren die Vögel die Felder, aber das heisst noch nicht, dass sie verstehen diese zu meiden.
Frage an Gigaherz: Was hat denn ein Vogel, der sich auf eine Mobilfunkantenne setzt für Feldstärken zu erwarten? Und was unternimmt eigentlich der Tierschutz?
Mit freundlichen Grüssen
Andreas
Frage an Gigaherz: Was hat denn ein Vogel, der sich auf eine Mobilfunkantenne setzt für Feldstärken zu erwarten? Und was unternimmt eigentlich der Tierschutz?
Mit freundlichen Grüssen
Andreas
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A. Masson
Re: Beobachtung mit Vögeln - und Erinnerung an Menschen
Gegenwärtig kenne ich einen Mobilfunkstandort mit einer Krähe, die ihr Nest mitten im Zentrum dreier Sektorantennen GSM gebaut hat. Die Antenne ist in Betrieb, bei 900 MHz und 1800 MHz, hat aber noch kein UMTS. Die Krähe brütet wirklich, man sieht sie per Feldstecher gut. Mit extremem Tele versuche ich jetzt, schöne Bilder aufzunehmen, was nicht ganz einfach ist.
Beim An- oder Abflug hat sie sehr kräftige Strahlung, beim Brüten womöglich nicht. Nach hinten sind Metallplatten in der Antenne drin; vielleicht spürt die Krähe nicht viel mehr Strahlung, als die Menschen, die in Abstrahlrichtung ihr Schlafzimmer haben, oder hatten.
Ob junge Krähen ausschlüpfen, und ob ich das überhaupt sehen kann, weiss ich noch nicht. Ich hoffe, die Telekomfirma würde sich bei Krähen an die elementaren Jagd- und Naturschutzregeln halten, und die Tiere nicht auch noch vertreiben. Menschen sind exakt durch diese Antenne bereits vertrieben worden: sie mussten vor Jahren ihre Wohnung verlassen, und haben am neuen Wohnort alle Beschwerden und Symptome verloren. Das war damals das allererste Mal, dass mir ein Mensch persönlich gegenübersass in der Wirtschaft, und mir des langen und breiten erklärte, was es heisst, durch die Strahlung gebraten zu werden. Ich muss sagen, es war eindrücklich - viel direkter, konkreter, verbindlicher, als wenn man das alles nur auf Papier oder im Internet liest. Mehrere Versuche haben sie damals gemacht, mit probeweisem Umziehen in ein anderes Dorf, bis sie wirklich sicher waren - es ist tatsächlich die Strahlung, und in dieser Wohnung können sie nicht mehr länger leben. Geschlafen haben sie übrigens zu stark, zu tief, wie in Narkose, absolut bewegungslos, bis die Ohren geschmerzt haben. Ein Gefühl wie Sonnenbrand hatten sie, Hauprobleme, usw. - aber ich kann das alles nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen.
Lasst mindestens der Krähe ihr Nest intakt - es zeigt, dass die Vorstellungen der Menschen über die Sensibilität der Tiere nicht immer zutreffen. Der Wildhüter hat einmal gesagt, die Brutorte für Krähen seien viel zu knapp, die meisten könnten gar nicht brüten. Vielleicht ist das Antennen-Nest ja nur eine Notwohnung ?
A. Masson
Beim An- oder Abflug hat sie sehr kräftige Strahlung, beim Brüten womöglich nicht. Nach hinten sind Metallplatten in der Antenne drin; vielleicht spürt die Krähe nicht viel mehr Strahlung, als die Menschen, die in Abstrahlrichtung ihr Schlafzimmer haben, oder hatten.
Ob junge Krähen ausschlüpfen, und ob ich das überhaupt sehen kann, weiss ich noch nicht. Ich hoffe, die Telekomfirma würde sich bei Krähen an die elementaren Jagd- und Naturschutzregeln halten, und die Tiere nicht auch noch vertreiben. Menschen sind exakt durch diese Antenne bereits vertrieben worden: sie mussten vor Jahren ihre Wohnung verlassen, und haben am neuen Wohnort alle Beschwerden und Symptome verloren. Das war damals das allererste Mal, dass mir ein Mensch persönlich gegenübersass in der Wirtschaft, und mir des langen und breiten erklärte, was es heisst, durch die Strahlung gebraten zu werden. Ich muss sagen, es war eindrücklich - viel direkter, konkreter, verbindlicher, als wenn man das alles nur auf Papier oder im Internet liest. Mehrere Versuche haben sie damals gemacht, mit probeweisem Umziehen in ein anderes Dorf, bis sie wirklich sicher waren - es ist tatsächlich die Strahlung, und in dieser Wohnung können sie nicht mehr länger leben. Geschlafen haben sie übrigens zu stark, zu tief, wie in Narkose, absolut bewegungslos, bis die Ohren geschmerzt haben. Ein Gefühl wie Sonnenbrand hatten sie, Hauprobleme, usw. - aber ich kann das alles nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen.
Lasst mindestens der Krähe ihr Nest intakt - es zeigt, dass die Vorstellungen der Menschen über die Sensibilität der Tiere nicht immer zutreffen. Der Wildhüter hat einmal gesagt, die Brutorte für Krähen seien viel zu knapp, die meisten könnten gar nicht brüten. Vielleicht ist das Antennen-Nest ja nur eine Notwohnung ?
A. Masson
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Evi Gaigg
Brief an die Vogelwarte Sempach
Die Vogelwarte Sempach hat in den letzten Wochen ihrem Brief mit der Aufforderung für die Erhaltung der Vogelwelt zu spenden, einen "Vogelwarte-Schieber"mit den gefährdeten Vögeln (rote Liste) beigelegt.
Unsere Thalwiler Freunde haben bereits im November 2000 (!!) auf einen ähnlichen Aufruf einen alarmierenden Brief an die Vogelwarte Sempach geschrieben, bezeichnenderweise ohne je eine Antwort erhalten zu haben.
Hier in geraffter Form der Inhalt dieses Briefes:
In Thalwil wurde nach Wildwestmanier Antenne um Antenne aufgestellt, es gab bereits im Jahr 2000 ca. 20 Mobilfunkantennen:
In früheren Jahren haben wir ca. 100 kg Samenmischungen verfüttert. Seit 2 Jahren kommen so gut wie keine Vögel mehr ans Futterbrett.
Seit 35 Jahren sammeln wir Raupen und hegen sie bis zum Ausschlüpfen. Im letzten Jahr (also 1999) fanden wir nur noch 3, in diesem Jahr (2000) waren es NULL!
Das heisst: nicht nur die Menschen leiden, auch die Kreatur leidet - stumm!
Auch die Schwalbenpopulation geht zurück, denn Schwalben sind auf Mücken im Flug als Nahrung angewiesen. Aber Mücken ertragen die Strahlung nicht und fallen schon bei relativ niedriger Belastung tot vom Himmel. Zudem verlieren Vögel durch die Flächen deckende Verstrahlung den Orientierungssinn.
Politiker, Behörden und selbstverständlich die Betreiber wollen jedoch nichts von den Gefahren für Mensch und Natur wissen, denn es geht um eine Menge Geld. Die Kassen müssen klingeln, eine intakte Umwelt zählt nicht mehr.
Es folgte ein Appell an die Vogelwarte Sempach,der der Schutz der Vögel und der Futterquelle, also der Nahrungskette ein grosses Anliegen sein müsste.
Wie schon erwähnt, hat die Vogelwarte Sempach keine Antwort gegeben, aber sie geht nach 6 Jahren immer noch auf Betteltour, klagt über den dramatischen Rückgang der Vogelpopulation, ohne dass man je auch nur ansatzweise etwas davon gehört hätte, dass sie sich um eine der wichtigsten Ursachen der Gefährdung unserer Vogelwelt , die elektromagnetische Verstrahlung in grossem Stil, gekümmert hat. Kann es sein, dass sie sich eventuell durch Sponsoring der Betreibergesellschaften so zurückhaltend gibt?
siehe dazu auch: Schmetterlinge sterben leise: www.gigaherz.ch/257.
Dass Gigaherz auf diesen schon 2001 in der Zeitschrift "Natürlich" erschienenen Beitrag bis heute Reaktionen und Anfragen, ja sogar neue Mitglieder erhält, zeigt dass es sich um ein Problem handelt, das noch mehr Menschen unter den Nägeln brennt.
Ein weiterer Beitrag unter www.gigaherz.ch/555 enthält die Besorgnis von Ornithologen über den dramatischen Rückgang der Spatzenpopulation in London.
Evi Gaigg
Unsere Thalwiler Freunde haben bereits im November 2000 (!!) auf einen ähnlichen Aufruf einen alarmierenden Brief an die Vogelwarte Sempach geschrieben, bezeichnenderweise ohne je eine Antwort erhalten zu haben.
Hier in geraffter Form der Inhalt dieses Briefes:
In Thalwil wurde nach Wildwestmanier Antenne um Antenne aufgestellt, es gab bereits im Jahr 2000 ca. 20 Mobilfunkantennen:
In früheren Jahren haben wir ca. 100 kg Samenmischungen verfüttert. Seit 2 Jahren kommen so gut wie keine Vögel mehr ans Futterbrett.
Seit 35 Jahren sammeln wir Raupen und hegen sie bis zum Ausschlüpfen. Im letzten Jahr (also 1999) fanden wir nur noch 3, in diesem Jahr (2000) waren es NULL!
Das heisst: nicht nur die Menschen leiden, auch die Kreatur leidet - stumm!
Auch die Schwalbenpopulation geht zurück, denn Schwalben sind auf Mücken im Flug als Nahrung angewiesen. Aber Mücken ertragen die Strahlung nicht und fallen schon bei relativ niedriger Belastung tot vom Himmel. Zudem verlieren Vögel durch die Flächen deckende Verstrahlung den Orientierungssinn.
Politiker, Behörden und selbstverständlich die Betreiber wollen jedoch nichts von den Gefahren für Mensch und Natur wissen, denn es geht um eine Menge Geld. Die Kassen müssen klingeln, eine intakte Umwelt zählt nicht mehr.
Es folgte ein Appell an die Vogelwarte Sempach,der der Schutz der Vögel und der Futterquelle, also der Nahrungskette ein grosses Anliegen sein müsste.
Wie schon erwähnt, hat die Vogelwarte Sempach keine Antwort gegeben, aber sie geht nach 6 Jahren immer noch auf Betteltour, klagt über den dramatischen Rückgang der Vogelpopulation, ohne dass man je auch nur ansatzweise etwas davon gehört hätte, dass sie sich um eine der wichtigsten Ursachen der Gefährdung unserer Vogelwelt , die elektromagnetische Verstrahlung in grossem Stil, gekümmert hat. Kann es sein, dass sie sich eventuell durch Sponsoring der Betreibergesellschaften so zurückhaltend gibt?
siehe dazu auch: Schmetterlinge sterben leise: www.gigaherz.ch/257.
Dass Gigaherz auf diesen schon 2001 in der Zeitschrift "Natürlich" erschienenen Beitrag bis heute Reaktionen und Anfragen, ja sogar neue Mitglieder erhält, zeigt dass es sich um ein Problem handelt, das noch mehr Menschen unter den Nägeln brennt.
Ein weiterer Beitrag unter www.gigaherz.ch/555 enthält die Besorgnis von Ornithologen über den dramatischen Rückgang der Spatzenpopulation in London.
Evi Gaigg
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Hans-U. Jakob
Re: Brief an die Vogelwarte Sempach
an Robert:
16'000Volt Leitungen versorgen nur Quartiere oder Ortsteile und führen deshalb relativ wenig Strom. Die Intensität des Magnetfeldes ist abhängig vom Strom in Ampère und nicht von der Spannung in Volt.
Mit 20Ampère lassen sich bei 16'000Volt bereits Leistungen von 440Kilowatt übertragen. Mit 20 Ampère bleibt das Magnetfeld relativ gering. Besonders deshalb weil sich bei 16'000Volt-Leitungen die 3 Drähte nahe beeinander befinden, so dass sich die 3 Magnetfelder gegenseitig fast aufheben.
Kommt dazu dass die 16'000-Volt-Netze immer als Ringleitungen ausgeführt sind. Das heisst, jede Trafostation wird von mindestens 2 Seiten gespiesen. Es ist also überhaupt nicht ersichtlich, ob die beobachtete Leitung überhaupt ein Magnetfeld aufweist und wenn ja, wie stark dieses ist. Da hilft nur Messen.
Ganz anders sieht das bei Leitungen auf Gittermasten aus. Hier werden ganze Kantone oder Landesteile versorgt. Und hier fliessen Ströme bis zu 2000 Ampère bei einer Spannung von 230'000 oder 400'000Volt. Und hier liegen die Stromleiter viel weiter auseinander, so dass sich die Magnetfelder nicht mehr so stark gegenseitig aufheben. Auch hier gilt das Prinzip der Ringleitungen und man kann nie wissen, wie viel Strom gerade fliesst. 20, 200 oder 2000Ampère.
Da helfen nur Langzeitmessungen von einer Woche mit einem Registriergerät. Erst dann hat man aussagekräftige Fakten.
Bei Mobilfunkantennen hat gerade A. Masson etwas sehr Interessantes geschickt. Es wäre interessant zu wissen, wie die Krähen anfliegen. In Strahlungsrichtung oder von oben. Dann wäre es ebenso interessant zu wissen, ob die Brut überlebt und wenn JA mit oder ohne Missbildungen. Lieber A. Masson, bleiben Sie bitte dran mit Ihren Beobachtungen.
Hans-U. Jakob
16'000Volt Leitungen versorgen nur Quartiere oder Ortsteile und führen deshalb relativ wenig Strom. Die Intensität des Magnetfeldes ist abhängig vom Strom in Ampère und nicht von der Spannung in Volt.
Mit 20Ampère lassen sich bei 16'000Volt bereits Leistungen von 440Kilowatt übertragen. Mit 20 Ampère bleibt das Magnetfeld relativ gering. Besonders deshalb weil sich bei 16'000Volt-Leitungen die 3 Drähte nahe beeinander befinden, so dass sich die 3 Magnetfelder gegenseitig fast aufheben.
Kommt dazu dass die 16'000-Volt-Netze immer als Ringleitungen ausgeführt sind. Das heisst, jede Trafostation wird von mindestens 2 Seiten gespiesen. Es ist also überhaupt nicht ersichtlich, ob die beobachtete Leitung überhaupt ein Magnetfeld aufweist und wenn ja, wie stark dieses ist. Da hilft nur Messen.
Ganz anders sieht das bei Leitungen auf Gittermasten aus. Hier werden ganze Kantone oder Landesteile versorgt. Und hier fliessen Ströme bis zu 2000 Ampère bei einer Spannung von 230'000 oder 400'000Volt. Und hier liegen die Stromleiter viel weiter auseinander, so dass sich die Magnetfelder nicht mehr so stark gegenseitig aufheben. Auch hier gilt das Prinzip der Ringleitungen und man kann nie wissen, wie viel Strom gerade fliesst. 20, 200 oder 2000Ampère.
Da helfen nur Langzeitmessungen von einer Woche mit einem Registriergerät. Erst dann hat man aussagekräftige Fakten.
Bei Mobilfunkantennen hat gerade A. Masson etwas sehr Interessantes geschickt. Es wäre interessant zu wissen, wie die Krähen anfliegen. In Strahlungsrichtung oder von oben. Dann wäre es ebenso interessant zu wissen, ob die Brut überlebt und wenn JA mit oder ohne Missbildungen. Lieber A. Masson, bleiben Sie bitte dran mit Ihren Beobachtungen.
Hans-U. Jakob