Teilnehmer aus fast allen deutschen Bundesländern, Beobachter aus Nachbarländern und Vertreter mobilfunkkritischer Vereinigungen und Organisationen haben sich am 19./20. Mai 2006 in Bamberg getroffen, um ein Netzwerk Risiko Mobilfunk für ganz Deutschland zu gründen (www.netzwerk-risiko-mobilfunk.de). Es versteht sich als Interessen- und Schutzgemeinschaft, die der Bündelung und Stärkung mobilfunkkritischer Kräfte dienen will. Die Unterzeichner wenden sich mit dieser Erklärung in gemeinsamer Kritik zugleich gegen die fatalen Folgen problematischer Verflechtungen von politischer und industrieller Macht.
siehe http://www.izgmf.de/Aktionen/Meldungen/ ... nrm_2.html
Ich war zu dieser Veranstaltung eingeladen worden und wäre gerne hingegefahren, der auch für die Schweiz wichtigen Themen und der Kontakte wegen, hätte jedoch die langen Eisenbahnfahrten und Uebernachtungen im Hotel kräftemässig kaum geschafft.
Elisabeth Buchs
Bamberger Mobilfunk-Erklärung 2006
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sibylle.gabriel
Re: Bamberger Mobilfunk-Erklärung 2006
Hallo Elisabeth,
Ihre Aussage trifft genau das Herz der Problematik. Wir Elektrosmogsensiblen machen was wir können, sind aber immer mehr geschwächt durch immer mehr Elektrosmog.
Es bräuchte nun Einsatz von Seiten weniger Sensiblen! Aber wer macht schon etwas aus reiner Nächstenliebe!
Ich hoffe trotzdem, dass viele aufwachen und helfen¨
Sibylle
Ihre Aussage trifft genau das Herz der Problematik. Wir Elektrosmogsensiblen machen was wir können, sind aber immer mehr geschwächt durch immer mehr Elektrosmog.
Es bräuchte nun Einsatz von Seiten weniger Sensiblen! Aber wer macht schon etwas aus reiner Nächstenliebe!
Ich hoffe trotzdem, dass viele aufwachen und helfen¨
Sibylle
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gesuana
Re: Bamberger Mobilfunk-Erklärung 2006
Hallo
Ich war heute zum ersten Mal seit Erkennung meiner E-Sensibilität bei einem Arzt , einem Allgemeinmediziner. Ich hab ihm meine Situation geschildert , auch dass ich an meinem Wohnort absolut beschwerdefrei bin, aber jeden Tag nach der Bombardierung bei der Arbeit einige Stunden brauche , um mich zu erholen, resp. die Schmerzen wegzukriegen aus Nacken und Augen. - Ihm war das Problem nicht unbekannt (welche Ueberraschung!) , er meinte jedoch auf meine Frage , warum sich denn die Aerzteschaft nicht vehementer für eine Aenderung der Situation einsetze, das sei aussichtslos, weil es eben keine eindeutige Symptome gäbe, sondern jeder Mensch an seiner eigenen Schwachstelle getroffen würde. Erfahrungsberichte von Patienten zählten nicht für einen Beweis.(!!!) ( Die Patienten sind ja sowieso alle unheimlich doof.) - Er würde mir zur Abschirmung des Gebäudes raten. Ich fragte , wer das bezahlen sollte . Er schaute mich ratlos an. Die Entwicklung weiterer Drahtlostechniken könne man halt kaum verhindern . Ich warf ihm Fatalismus vor. Er meinte , es werde sich wohl noch einige Zeit wenig bewegen, es seien eben nicht soviele , die darauf negativ reagierten, allerdings stellten die meisten Leute einfach keinen Zusammenhang her, auch wenn dieser bestünde.- Im Grossen Ganzen hatte er sehr wohl Verständnis und würde jederzeit einen Zusammenhang meiner Beschwerden mit E-Smog bestätigen, und doch ... mein Eindruck und meine Wut über die relative Gleichgültigkeit derer, die an der Quelle zur Aufklärung und Veränderung sind , stieg wieder an. - Sie , die noch nicht darunter leiden, nehmen es einfach hin , man OPFERT die "paar" Leutchen (sind ja nur 5% , die es halt dummerweise trifft.
Soviel zum Thema Nächstenliebe.
grüsse gesuana
Ich war heute zum ersten Mal seit Erkennung meiner E-Sensibilität bei einem Arzt , einem Allgemeinmediziner. Ich hab ihm meine Situation geschildert , auch dass ich an meinem Wohnort absolut beschwerdefrei bin, aber jeden Tag nach der Bombardierung bei der Arbeit einige Stunden brauche , um mich zu erholen, resp. die Schmerzen wegzukriegen aus Nacken und Augen. - Ihm war das Problem nicht unbekannt (welche Ueberraschung!) , er meinte jedoch auf meine Frage , warum sich denn die Aerzteschaft nicht vehementer für eine Aenderung der Situation einsetze, das sei aussichtslos, weil es eben keine eindeutige Symptome gäbe, sondern jeder Mensch an seiner eigenen Schwachstelle getroffen würde. Erfahrungsberichte von Patienten zählten nicht für einen Beweis.(!!!) ( Die Patienten sind ja sowieso alle unheimlich doof.) - Er würde mir zur Abschirmung des Gebäudes raten. Ich fragte , wer das bezahlen sollte . Er schaute mich ratlos an. Die Entwicklung weiterer Drahtlostechniken könne man halt kaum verhindern . Ich warf ihm Fatalismus vor. Er meinte , es werde sich wohl noch einige Zeit wenig bewegen, es seien eben nicht soviele , die darauf negativ reagierten, allerdings stellten die meisten Leute einfach keinen Zusammenhang her, auch wenn dieser bestünde.- Im Grossen Ganzen hatte er sehr wohl Verständnis und würde jederzeit einen Zusammenhang meiner Beschwerden mit E-Smog bestätigen, und doch ... mein Eindruck und meine Wut über die relative Gleichgültigkeit derer, die an der Quelle zur Aufklärung und Veränderung sind , stieg wieder an. - Sie , die noch nicht darunter leiden, nehmen es einfach hin , man OPFERT die "paar" Leutchen (sind ja nur 5% , die es halt dummerweise trifft.
Soviel zum Thema Nächstenliebe.
grüsse gesuana
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Evi
Re: Bamberger Mobilfunk-Erklärung 2006
Das Verhalten des Arztes zeigt nicht nur eine merkwürdige Gleichgültigkeit sondern eine genauso merkwürdige Obrigkeitsgläubigkeit.
Besonders gemein: die "lieben" Mitmenschen, die den bedauernswerten Betroffenen, die ohnehin schon am Boden liegen, noch einen Fusstritt versetzen. Diese sollen nach ihrer Meinung Beweise für die Ursachen liefern und nicht vielleicht umgekehrt: die Verursacher müssten Beweise bringen, dass elektromagnetische Felder für den Menschen unschädlich sind.
Darum sollte niemand einfach nur still dulden, sondern wie Gesuana ein deutliches Wort reden. Und zwar nicht nur beim Arzt, sondern überall dort, wo so ein rohes, für die Probleme betroffener Mitmenschen unsensibles Gemüt die übliche Nummer von Verhöhnung und Schikane abzieht.
Evi
Besonders gemein: die "lieben" Mitmenschen, die den bedauernswerten Betroffenen, die ohnehin schon am Boden liegen, noch einen Fusstritt versetzen. Diese sollen nach ihrer Meinung Beweise für die Ursachen liefern und nicht vielleicht umgekehrt: die Verursacher müssten Beweise bringen, dass elektromagnetische Felder für den Menschen unschädlich sind.
Darum sollte niemand einfach nur still dulden, sondern wie Gesuana ein deutliches Wort reden. Und zwar nicht nur beim Arzt, sondern überall dort, wo so ein rohes, für die Probleme betroffener Mitmenschen unsensibles Gemüt die übliche Nummer von Verhöhnung und Schikane abzieht.
Evi