Auf der Hauptseite von Gigaherz befindet sich neu ein interessanter Kommentar von Prof. Rainer Frentzel -Beyme zur Züricher UMTS-Studie. www.gigaherz.ch/1038
Beobachter
Kommentar zur UMTS-Studie
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Gigaherz-Team
Re: Kommentar zur UMTS-Studie
Migros-Magazin Nr. 25 als Replik zum Interview mit Peter Achermann, Studienleiter UMTS in Nr. 24 "Strahlende Zukunft"
Die Zürcher Studie wurden unter völlig anderen Voraussetzungen als die holländische TNO-Studie durchgeführt , deshalb ist es nicht statthaft, sie auch nur im Entferntesten mit dieser zu vergleichen und daraus Schlüsse zu ziehen. Was in dem Interview mit Peter Achermann nur am Rande vermerkt, aber von eminent grosser Bedeutung ist: Das Wohlbefinden leidet angeblich kurzfristig nicht. (Befeldung während 45 Minuten/Woche). Eine UMTS-Antenne strahlt jedoch 24 Stunden, Jahr für Jahr. Das heisst, die geforderte Langzeituntersuchung muss am lebenden Menschen durchgeführt werden, ohne Netz und doppelten Boden. Weiter anzumerken: einzelne Probanden waren sogar nach diesen Kurzversuchen so angeschlagen, dass sie stundenlang nicht fähig gewesen wären, ein Auto zu lenken. Einzelne haben den Versuch sogar vorzeitig abgebrochen. Soviel zur kurzfristig nicht stattgefundenen Herabsetzung des Wohlbefindens. Ein Fragezeichen steht zudem hinter der vertraglichen Absicherung der Nichteinflussnahme der Industrie auf die Resultate. An der Medienkonferenz hat die Industrie (Sunrise) bereits Stellungnahmen abgegeben, noch bevor eine Veröffentlichung der Studie in einer Wissenschaftszeitschrift in englischer Sprache und ohne die Parameter herauszugeben, in der sie durchgeführt wurde, stattgefunden hat. Sie ist darum alles andere als geeignet, um die Bedenken gegen die UMTS-Technologie zu zerstreuen. Das Volk misstraut denn auch je länger desto mehr der Industrie, der Forschung und der Politik. Kein gutes Zeichen für deren Glaubwürdigkeit! Peter Achermann gibt zu, dass weitere Forschungen nötig sind. Natürlich, denn man ist ja auf Forschungsaufträge und die entsprechenden Gelder angewiesen. Nur: zuerst ein Desaster mit dem Bau von UMTS-Antennen anrichten und hinterher die Wirkungen zu erforschen, dürfte der verkehrte Weg sein.
Gisela Kares, Evi Gaigg, Elisabeth Buchs, Gigaherz.ch, Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener
Die Zürcher Studie wurden unter völlig anderen Voraussetzungen als die holländische TNO-Studie durchgeführt , deshalb ist es nicht statthaft, sie auch nur im Entferntesten mit dieser zu vergleichen und daraus Schlüsse zu ziehen. Was in dem Interview mit Peter Achermann nur am Rande vermerkt, aber von eminent grosser Bedeutung ist: Das Wohlbefinden leidet angeblich kurzfristig nicht. (Befeldung während 45 Minuten/Woche). Eine UMTS-Antenne strahlt jedoch 24 Stunden, Jahr für Jahr. Das heisst, die geforderte Langzeituntersuchung muss am lebenden Menschen durchgeführt werden, ohne Netz und doppelten Boden. Weiter anzumerken: einzelne Probanden waren sogar nach diesen Kurzversuchen so angeschlagen, dass sie stundenlang nicht fähig gewesen wären, ein Auto zu lenken. Einzelne haben den Versuch sogar vorzeitig abgebrochen. Soviel zur kurzfristig nicht stattgefundenen Herabsetzung des Wohlbefindens. Ein Fragezeichen steht zudem hinter der vertraglichen Absicherung der Nichteinflussnahme der Industrie auf die Resultate. An der Medienkonferenz hat die Industrie (Sunrise) bereits Stellungnahmen abgegeben, noch bevor eine Veröffentlichung der Studie in einer Wissenschaftszeitschrift in englischer Sprache und ohne die Parameter herauszugeben, in der sie durchgeführt wurde, stattgefunden hat. Sie ist darum alles andere als geeignet, um die Bedenken gegen die UMTS-Technologie zu zerstreuen. Das Volk misstraut denn auch je länger desto mehr der Industrie, der Forschung und der Politik. Kein gutes Zeichen für deren Glaubwürdigkeit! Peter Achermann gibt zu, dass weitere Forschungen nötig sind. Natürlich, denn man ist ja auf Forschungsaufträge und die entsprechenden Gelder angewiesen. Nur: zuerst ein Desaster mit dem Bau von UMTS-Antennen anrichten und hinterher die Wirkungen zu erforschen, dürfte der verkehrte Weg sein.
Gisela Kares, Evi Gaigg, Elisabeth Buchs, Gigaherz.ch, Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener