Die Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt wurde im Jahr 2002 von der Mobifunkindustrie errichtet, mit dem statutarischen Zweck, eine "Ombudsstelle" und eine "medizinische Anlaufstelle" für Mobilfunkgeschädigte zu betreiben. Präsidentin dieser Stiftung, welche in Wirklichkeit der Desinformation der Bevölkerung in Sachen Mobilfunkstrahlung dient, ist seit 2004 unverändert Doris Leuthold, die gestern ihr neues Amt als Bundesrätin übernommen hat. über die Funktion der Bundesrätin in der Stiftung kann sich jedermann selbst vergewissern, beim Handelsregisteramt Bern-Mittelland (www.zefix.ch), Telefon 031 634 30 57/58, und auch auf der Seite der "Ombudsstelle" (www.omk.ch/stiftungsrat.html).
Anderer bisherige "Meisterstücke" der Stiftung sind:
Die "Ombudsstelle" unter Leitung von Ständerätin Erika Forster-Vannini hat den Afrikaner Ibrahim Karim beauftragt, in Hemberg SG die Mobilfunkstrahlung mit läppischen, im Dorf verteilten Plasticabfällen zu "harmonisieren", (http://www.omk.ch/download/Jahresbericht_2005.pdf), was gemäss Wissenschaftern nur als Zauberei und Betrug zu bezeichnen ist.
Als "medizinische Anlaufstelle" konnte ein Pathologe (ja, das ist derjenige der Leichen obduziert) angeheuert werden, nämlich Jan-Olaf Gebbers aus Luzern, der sich auf seiner Website www.nirmed.de gemeinsam mit dem Swisscom-Berater "Prof." Reinhold Berz der WHO als medizinischer Berater andient (http://www.nirmed.de/Dokumente/NIRMED_Letter_WHO.pdf) und dabei die These weiter verbreiten hilft, gesundheitliche Schädigung durch elektromagnetische Strahlung sei nur eine psychiatrisch relevante Phobie (http://www.nirmed.de/Dokumente/Bericht_WHO_EHS_Prag.pdf).
Fortsetzung folgt.