In der 20 Minuten-Zeitung vom 10. November steht: In der Stadt Zürich will die Swisscom für ihr Breitbandangebot 200 neue Verteilerkästen aufstellen, etwa ein Drittel auf öffentlichem Grund. Der Zürcher Heimatschutz sorgt sich um das Stadtbild. Solche Verteilerkästen will die Swisscom in der ganzen Schweiz installieren. Der Sprecher sagt, die Swisscom erfülle damit ein Bedürfnis der Bevölkerung und das Breitbandangebot gehört zur Grundversorgung. Die Standorte würden mit der Stadtverwaltung abgesprochen. Man könne durchaus vermeiden, dass die Verteilerkästen das Stadtbild stören, man könne sie begrünen oder farblich der Umgebung anpassen. Der Heimatschutz hält nichts von diesen Lösungsvorschlägen. Die Swisscom müsste sich Kreativeres einfallen lassen und die Kästen beispielsweise unterirdisch einbauen. Das Gesuch der Swisscom für die Verteilerkästen auf öffentlichem Grund liegt derzeit beim Tiefbauamt der Stadt Zürich. Dort will man wegen laufendem Verfahren die Pläne der Swisscom nicht kommentieren.
Ueberall in Zürich sind nun solche Outdoor Cabinets ausgeschrieben. Als Betroffene sind wir gewöhnt, dass plötzlich irgendetwas aufgestellt wird, das uns schadet. Deshalb hier meine Frage: was macht das für Immissionen?
Elsbeth
Swisscom-Verteilerkästen ärgern den Heimatschutz
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Christoph stadler
Re: Swisscom-Verteilerkästen ärgern den Heimatschutz
Hallo Elsbeth
Ich vermute, dass es sich hierbei um Glas-Hubs handelt, welche benötigt werden um Bluewin-TV anbieten zu können. Weil das digitale Fernsehen enorme Datenkapazität benötigt, muss die Swisscom ihr Glasfasernetz ausbauen. Aus technischer Sicht sollte dies keine zusätzlichen E-Immissionen verursachen.
Blos unterirdisch wäre natürlich schon schöner, aber wahrscheinlich auch einiges teurer...
Chregu
Ich vermute, dass es sich hierbei um Glas-Hubs handelt, welche benötigt werden um Bluewin-TV anbieten zu können. Weil das digitale Fernsehen enorme Datenkapazität benötigt, muss die Swisscom ihr Glasfasernetz ausbauen. Aus technischer Sicht sollte dies keine zusätzlichen E-Immissionen verursachen.
Blos unterirdisch wäre natürlich schon schöner, aber wahrscheinlich auch einiges teurer...
Chregu
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Elisabeth Buchs
Re: Swisscom-Verteilerkästen ärgern den Heimatschutz
Ich habe einen Zeitungsartikel www.heute.online.ch vom 3. November 2006 zu diesem Thema erhalten. Dort ist ein solcher Verteilerkasten abgebildet mit dem Text "Das Glasfaserkabel muss nah zum Kunden: Arbeiter installieren im ganzen Land neue VDSL-Verteilerkästen".
Für das kürzlich gestartete BluewinTV musste Swisscom die Kapazität seiner Internetleitungen aufbohren. Dank VDSL sind darum Geschwindigkeiten bis 30 Megabit pro Sekunde möglich. Damit surfen kann man allerdings erst 2007.
VDSL übertifft dank Glasfasertechnik das momentan geläufige ADSL-Tempo um das 15-fache. Bereits sind zwei Millionen Haushalte VDSL-fähig. Das sind 65 Prozent aller Anschlüsse. Obwohl die neuen Leitungen gelegt sind, surfen Kunden noch nicht schneller. Die Kapazität wird künstlich begrenzt.
Wer im Rahmen der Bestellung von Bluewin-TV auf VDSL umgestellt wird, surft dann auch über VDSL. Dem Kunden steht allerdings nur die bestellte (und bezahlte) Bandbreite zur Verfügung analog zu seinem ADSL-Abo.
Erste richtige VDSL-Abos zum Surfen wirds erst 2007 geben. Die technisch verfügbare Bandbreite bei VDSL betrage 10 bis 20 MBit/s. Wie die neuen Abos aber genau aussehen und wie viel sie kosten, ist laut Swisscom noch offen.
Kommentar: Vom Verteilerkasten bis in die Häuser sind dann keine Glasfaserkabel mehr. Telefonleitungen sind für solche hohe Bitraten nicht vorgesehen, so dass es zu Radio-Störungen, Transienten kommen kann, die auch für Menschen u.U. gesundheitlich schlecht verträglich sein können.
Elisabeth Buchs
Für das kürzlich gestartete BluewinTV musste Swisscom die Kapazität seiner Internetleitungen aufbohren. Dank VDSL sind darum Geschwindigkeiten bis 30 Megabit pro Sekunde möglich. Damit surfen kann man allerdings erst 2007.
VDSL übertifft dank Glasfasertechnik das momentan geläufige ADSL-Tempo um das 15-fache. Bereits sind zwei Millionen Haushalte VDSL-fähig. Das sind 65 Prozent aller Anschlüsse. Obwohl die neuen Leitungen gelegt sind, surfen Kunden noch nicht schneller. Die Kapazität wird künstlich begrenzt.
Wer im Rahmen der Bestellung von Bluewin-TV auf VDSL umgestellt wird, surft dann auch über VDSL. Dem Kunden steht allerdings nur die bestellte (und bezahlte) Bandbreite zur Verfügung analog zu seinem ADSL-Abo.
Erste richtige VDSL-Abos zum Surfen wirds erst 2007 geben. Die technisch verfügbare Bandbreite bei VDSL betrage 10 bis 20 MBit/s. Wie die neuen Abos aber genau aussehen und wie viel sie kosten, ist laut Swisscom noch offen.
Kommentar: Vom Verteilerkasten bis in die Häuser sind dann keine Glasfaserkabel mehr. Telefonleitungen sind für solche hohe Bitraten nicht vorgesehen, so dass es zu Radio-Störungen, Transienten kommen kann, die auch für Menschen u.U. gesundheitlich schlecht verträglich sein können.
Elisabeth Buchs