Heute um 20 Uhr Radio DRS 1 einschalten: Doppelpunkt

Elisabeth Buchs

Heute um 20 Uhr Radio DRS 1 einschalten: Doppelpunkt

Beitrag von Elisabeth Buchs » 28. November 2006 09:18

Zuerst vom 14.11. auf den 30.11 verschoben - ob da wohl etwas hinter den Kulissen abgegangen ist - soll sie nun heute (hoffentlich) endlich kommen, die Sendung Doppelpunkt "Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen".

Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen
Gefährden Strahlen, die von Handys und Antennen ausgehen, die Gesundheit? Kaum eine öffentliche Diskussion wird so verbissen geführt, wie die um die Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung. Forscher betonen zwar, bis heute seien keinerlei gesundheitliche Auswirkungen der Strahlen auf den Menschen belegt. Trotzdem klagen viele Leute über Beschwerden, die angeblich von Handys und Antennen erzeugt sind. An unzähligen Orten der Schweiz laufen Bürgerinnen und Bürger Sturm gegen den Bau neuer Antennen. Der

«Doppelpunkt» zeigt, mit welchen Argumenten gegen den Bau von neuen Antennen gekämpft wird, welche Beschwerden Handy-Antennen angeblich verursachen, was die Forschung zur Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung sagt und was Befürworter und Gegner der Mobilfunktechnologie für Forderungen haben.

Redaktion: Alex Reichmuth

Doppelpunkt, Dienstag, 28. November 2006, 20.03-21.00 h, DRS1


Doppelpunkt, Mittwoch, 29. November 2006, 15.03-16.00 h, DRS2

Elisabeth Buchs

Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von Elisabeth Buchs » 28. November 2006 22:38

Meiner Meinung nach kann diese Radiosendung als relativ ausgewogen angesehen werden, beide Parteien kamen in etwa gleichem Ausmass zu Wort, ich finde es sehr gut, dass die ganze Problematik thematisiert wurde und die Symptome unter Mikrowellenbelastung mehrmals deutlich genannt wurden. Interessant wäre jetzt die Beurteilung der Sendung durch Heinz Frey und Lothar Geppert.

Etwas tendenziös empfand ich, dass anschliessend an die Schilderung von Heinz Frey, dass ihm das Uebernachten unter einem Abschirm-Baldachin hilft, die Erwähnung einer allfälligen psychischen Wirkung im Zusammenhang mit der Untersuchung der TU Graz mit Abschirmungen erwähnt wurde. Bei den Untersuchungen der TU Graz bleibt z.B. unklar, ob die Abschirmwirkung bei den stark belasteten Orten zu schwach war, bzw. die Reststrahlung zu hoch, als dass sie sich auf die Probanden positiv auswirken kann oder dass einzelne Nächte unter der Abschirmung für eine positive Wirkung nicht ausreichen bzw. es eine längere Zeit unter dem Baldachin benötigen würde, ebenfalls die oftmals von Betroffenen festgestellte ungenügende Wirksamkeit von solchen Baldachinen oder sogar Unverträglichkeiten.

Dr. Aufdereggen äusserte sich klar, dass er viele Patienten mit unspezifischen Beschwerden habe, die diese auf Elektrosmog zurückführen und dass ihm diese glaubwürdig erscheinen. Er plädierte für einen Ausbaustopp für weitere Antennen.

Von Herrn Dürrenberger kamen die sattsam bekannten Befürworter-Sätze wie "keine Schäden nachgewiesen", auch der Hinweis auf die WHO "keine kausale Beziehung zwischen EMF und Beeinflussung der Gesundheit" darf nicht fehlen. Der Unschädlichkeitsnachweis könne nicht erbracht werden und den Verdachtsmomenten werde mit "verbesserten" Nachfolgestudien nachgegangen. (sic!) Die Stiftung Mobilkommunikation sei unabhängig, das Geld komme zwar von der Mobilfunkindustrie, diese rede aber nicht drein. Einer der Stiftungsräte, Vizepräsident sei Dr. Aufdereggen.

Gut fand ich auch, dass der Gemeindepräsident von Langenthal mit der Petition für neue UMTS-Antennen zu Wort kam, die ja dann durch die UMTS-"Replikations"-Studie, die keine Replikation war und die Gesundheitsbeschwerden der uns bekannten Probanden als unabhängig von der Strahlung hingestellt wurden, gebodigt wurde, zu Wort kam. Er ist immer noch der Meinung, dass keine neuen Antennen aufgestellt werden sollten, dass die Langzeiteffekte nicht bekannt seien und es werden keine gemeindeeigenen Gebäude für Antennen zur Verfügung gestellt.

Herr Koch von Swisscom sagte, das Vorgehen von Langenthal sei schlechter Stil, es sei ein Flächenbrand entstanden, dieser habe der Swisscom Unannehmlichkeiten bereitet. Eine Frau in Bern, die mit andern Anwohnern gegen eine Antenne kämpft, sagte mir kürzlich, die Stadt sollte sich nach wie vor weigern Antennen zu bewilligen.

Leider haben die Handygespräche von 2,6 Mia auf 3,8 Mia in 5 Jahren zugenommen und von 4,1 Mia Minuten auf 5,9 Mia Minuten bzw. die Leute telefonieren mehr und länger und es werden mehr Daten übertragen. Die Mobilfunkindustrie unternimmt alles, um dies zu fördern.

Herr Eicher von der Swisscom sagte, das UMTS-Handy strahle weniger. Bei den Antennen würden die unausgelasteten UMTS-Antennen weniger strahlen, bei Traffic sei das anders und noch nicht genügend Erfahrung vorhanden. Er sagte, die Strahlungsstärke könne nicht reduziert werden, bei gleichem Komfort.

Die Grünen von Zürich verlangen ein Antennemoratorium und eine Reduktion der Sendeleistung. Uli Nagel von den Grünen bezieht sich auf die Mikrozellenversorgung in der Berner Altstadt. Herr Eicher sagt dagegen, eine solche Versorgung allein in der ganzen Stadt würde nicht ausreichen.

Herr Geppert sagt, dass die Forscher bei unliebsamen Studienergebnissen keine Folgeaufträge mehr erhalten. Und dass die industriefinanzierten Studien seltener Effekte finden. Er erwähnt das Mikrowellensyndrom von Menschen in Antennennähe und dass die Antennen im Gegensatz zum Handy unfreiwillig seien.

Die eher burschikos wirkende Frau Bietenhard vom Forum Mobil sagt, das seien Verschwörungstheorien und dass sich die WHO kaufen lasse, sei Schrott. Sie erwähnte den Nutzen der Mobilfunktechnologie zum Ueberwachen der Gesundheit von alten und kranken Personen.

Dies sind meine Eindrücke zu dieser Radiosendung. Es wäre interessant, wie andere diese gesehen und empfunden haben. Welches sind Eure Meinungen und Eindrücke dazu?

Elisabeth Buchs

Franja

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von Franja » 29. November 2006 00:24

Liebe Elisabeth Buchs

Dank für Ihren informativen Bericht und die Nachricht über die vorverlegte Sendung.
Mal sehen, ob morgen jemand die Wiederholung aufnehmen kann.

Gigaherz - Grüsse von Franja

Liza

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von Liza » 29. November 2006 18:12

Ich finde es immer schade, dass von den Reportern nicht "härtere" Fragen an die "Verharmloser" gestellt werden. Sie sind einfach zu wenig im Bild. Bernhard Eicher von der Swisscom hat z.B. sinngemäss gesagt, wenn etwas problematisch sein könne, dann das Handy und nicht die Basisantenne. Haben wir nicht jahrelang von der Lobby gehört, mit dem Handy telefonieren sei völlig harmlos? Mittlerweile sieht man das eigentlich an allen Stellen anders, und es werden Tipps zum "gefahrloseren" telefonieren gegeben. Da müsste man doch sofort nachhaken in einem Interview!
Genau so wichtig wäre es gewesen, Frau Bietenhard mit den Tabakskandalen der WHO zu konfrontieren (von wegen, diese Organisation lässt sich nicht kaufen!).
Uebrigens: je billiger das Telefonieren wird, desto mehr wird dies natürlich ausgenützt. Die Leute hängen eine Stunde lang am Handy, einfach weils bei bestimmten Arrangements fast nichts mehr kostet.
Liza

Kurt

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von Kurt » 29. November 2006 18:32

@Franja - sie können die Sendung auch auf der Homepage von Radio DRS anhören. www.drs.ch --> Podcasting --> DRS1 --> Doppelpunkt --> Doppelpunkt - 28.11.2006

Dort klicken Sie dann auf "Hören"

gesuana

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von gesuana » 29. November 2006 20:55

Frau Bietenhard brachte als Beispiel eine Verwandte von ihr , welche Herzbeschwerden habe und sehr froh um ihr "Kontrollhandy" sei , so dass sie sich jederzeit frei bewegen könne.-- Na ja , da muss unsereins schon ein wenig schmunzeln , veilleicht ginge es ihrem Herz ja gerade ohne Handy besser... aber eben... wir wollen ja NIE was behaupten , was wir nicht genau abgeklärt haben!!
Alles in allem fand ich die Sendung auch erstaunlich und erfreulich ausgewogen ... Wenn dieser Stil allegemein Einzug hielte in der Diskussion , so könnten wir zufrieden sein , meine ich. Zufriedener jedenfalls . Bis zur Zufriedenheit müsste schon noch einiges geschehen.
gesuana

Chris

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von Chris » 30. November 2006 00:55

Wer die Sendung „Doppelpunkt“ für ausgewogen hält, hat nicht richtig zugehört. Es war eine wahre journalistische Meisterleistung von Manipulation der Zuhörer, angefangen mit dem ständig im Mund geführten Wort „angeblich“, über die ausführlichen Statements der Industrie und den ihr nahestehenden Personen, die „SAGTEN“, während Kritiker „BEHAUPTETEN“, bis ein Kritiker trotz einem vorhergehenden einstündigen Interview nur mit ein paar nichtssagenden Aussagen fast am Ende der Sendung zitiert wurde. Der Rest wurde weggeschnitten oder zusammenkombiniert. Dass man mit ein paar geschickten Schnitten den Zuhörern eine ausgewogene Sendung vorgaukeln kann, ist somit erwiesen. Mit ein wenig mehr Hellhörigkeit könnte diese Masche enttarnt werden, besonders dann, wenn man sich seit längerer Zeit mit dem Thema, aber auch mit den Praktiken der Industrie und jenen der Medien beschäftigt hat.

Chris

open mind

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von open mind » 30. November 2006 22:44

Herr Geppert kam in der Sendung Doppelpunkt eindeutig zuwenig zu Wort. Wenigstens kam er dazu, die zentralste Forderung einzubringen: Jede Gemeinde solle selber über das Ausmass der Verbreitung der Mobilfunk-Infrastruktur abschliessend bestimmen können. Ich meine, das wäre ECHTE DEMOKRATIE.

Natürlich ging das Frau Bietenhard diametral gegen die von ihr vertretenen Interessen: Das Problem könne demokratisch wohl nicht gelöst werden, meinte sie kurzum und in fast apodiktischem Ton.

Kein Wunder, das unter ihrer Leitung stehende Forum Mobil hat ja denn auch diesen Sommer in einer "Informations"kampagne allen Gemeindevätern in der Schweiz klar und fast schon ultimativ dargelegt, bis wo die Politik in diesen heiklen Fragen gehen kann, und ab wo die Politik und die Demokratie eben nichts mehr verloren haben...

Da haben wir es also wieder, wie überall im modernen Politik- und Wirtschaftsleben, welches uns z. B. Think Tanks wie "Avenir Suisse" schon fast im Wochentakt unermüdlich ins Hirn flüstern. Das Muster ist immer das gleiche: Die Bedingungen und Vorgehensweisen werden (ohne Mitwirkung/Mitbestimmung der später Betroffenen) so vorbereitet und Sachzwänge KREIERT, dass den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft keine andere Wahl mehr bleibt, als zu SPUREN (erst recht keine Wahl haben die Opfer am Ende der „Befehlskette“, oder „Chain of command“).

Sind wir mal beim Wort "Spuren" angelangt, fällt seine Nähe zu "Sparen" auf: Mit dem Trick des "Sparzwangs" kommt unausweichlich der "Spurzwang", alles klar? Sparen wird von jedem sofort verstanden, der Mittelstand z. B. als eine der tragenden Säulen der Gesellschaft, ist schlechthin zur Spardruck-Zielscheibe erkoren worden. Somit ist das Gros der Menschen in einer vorgegeben Spur gefangen. An den Menschen orientierte Lösungen werden so zum vornherein fraglos dem Diktat höherer Ziele untergeordnet.

Wird auch noch an der Zeit gespart, entsteht Zeitdruck. Unter Zeitdruck kann ich nicht mehr alles abklären und alle miteinbeziehen. Das ist das Rezept woraus unausgegorene Schnellschuss-Entscheide oder "Entscheide über die Köpfe" hinweg bestehen.

Zurück zur Doppelpunkt-Sendung:
Um von ihren wahren Sponsoren und Hintermännern (die sie selber gar nicht kennt) abzulenken, ruft Frau Bietenhard ohne Not aus, sie halte all die Verschwörungstheorien für Schrott. Es sei der WHO nicht möglich, alle Nationen auf der Erde zu beeinflussen.

Die Realität ist indes gerade umgekehrt: Nimmt ein Bürger seine urdemokratischen Rechte wahr, wird er von Behörden, Ämtern, Politikern und sogar der Justiz mit Hinweis auf die weltweit "ausgehandelten" und gültigen "Standards" und "Grenzwerte" in die Schranken gewiesen. Lässt sich ein "renitentes" Esmog-Opfer immer noch nicht dadurch "abwimmeln", droht die psychiatrische Ecke...

Dieses Machtkonstrukt ist für alle, die Verantwortung wahrnehmen müssten, äusserst bequem: Sie sind auf ihrer Stufe nicht mehr schuld an allf. Missständen und sind auch nicht verantwortlich zu machen, denn die Rahmenbedingungen wurden ZUVOR von einem globalen Gremium (dessen Zusammensetzung die Betroffenen, die Opfer dieses Tuns, nicht beeinflussen können!!!) gesetzt und vorgegeben - und das weltweit!

Damit die WHO als öffentlich sichtbare Institution nicht in Verruf gerät, hat man die Grenzwerte schlauerweise vom privaten Club der ICNIRP (e. V. in München) "ausarbeiten" lassen. Letztere missbraucht das Vertrauen der Menschen und Politiker in die erstere. Dieser Trick des Vertrauensmissbrauchs und Etikettenschwindels ist leider immer mehr zu beobachten und Programm der Verschleierungsstrategie geworden. Es stellt sich also immer die Frage, steckt auch wirklich das drin, was auf dem Feigenblatt steht?

Der ganze Klüngel ist selber schuld, wenn die Bürger sie in die Nähe der "Verschwörung" stellen, weil sie eben erwiesenermassen im verborgenen, vorbei am Bürger, vorbei an der Demokratie, operieren und lobbyieren. Papiertiger wie die NISV sind typische Produkte einer Scheindemokratie, in die wir unmerklich geraten sind. Kalte, irrige Verordnungen stehen über den Menschen.

Eine Verschwörung liegt immer dann vor, sobald zwei Parteien eine einem Dritten vorenthaltene Absprache anwenden zu dessen Lasten und zum eigenen Vorteil. Somit ist es nicht übertrieben zu behaupten, in Sachen Mobilfunk in der heutigen Ausgestaltung hätten wir es nicht mit einer Verschwörungstheorie zu tun, sondern eben mit einer ANGEWANDTEN VERSCHWÖRUNGSPRAXIS.

Über das unsägliche Konstrukt der Versteigerungen von Frequenzbändern seitens des Staates an die Betreiberfirmen wurde sogar der Staat praktisch irreversibel in den Skandal hineingeritten. Der Staat, der gem. Verfassung die Aufgabe hat, die Gesundheit und Unversehrtheit der Bevölkerung zu wahren und zu schützen.

Der Mobilfunk, so wie er INSTALLIERT und OKTROYIERT wurde, ist ein Musterbeispiel, wie Politik und Gesellschaft anderen Zielen, als sie vorgeben, geopfert wurden und immer noch werden. Es bleibt die unbequeme, drängende Frage: Wer missbraucht hier wen? und wofür?


Indes mag dem aufmerksamen Zeitgenossen nicht entgangen sein, dass unablässig an allen Fronten der Zusammenhalt der Gesellschaft aufgelöst, die Eigenbestimmung des Menschen aufgehoben wird. Selbstverantwortung und Selbstversorgung passen einfach nicht mehr in die GLOBALEN PLÄNE.

Wir sollen nicht mehr selber denken, selber handeln und selber über unser Dasein, unser Leben bestimmen; vielmehr sollen wir treu KONSUMIEREN und keine lästigen Fragen stellen.

So auch bei unseren Verantwortlichen in Gesellschaft und Politik: Sie sollen auf ihrer Stufe der Verantwortung nicht mehr selber denken und gestalten dürfen, nein, sie sollen die GLOBALEN VORGABEN nur noch entgegennehmen und umsetzen, ohne lästige Fragen zu stellen.

Sobald sich dieses Modell überall und auf allen Stufen durchsetzen würde, hätten wir sie: die Befehlspyramide. Die Befehlspyramide: steckt man mal drin, man nicht mehr raus kann. Beginnt sie einmal wasserdicht und zuverlässig zu funktionieren, ab dann dann kann sie nach Belieben "verschärft" werden. Wir wären in einem solchen Zustand dann ziemlich weit von einer Demokratie entfernt.


Immer mehr Bereiche sind von diesem "Eigenen-Denken-Auschalt-und-Keine-Zeit-mehr-haben-Virus" befallen, nicht bloss der Bereich des Mobilfunks: z. B. Fragen der Spar- und Steuerpolitik, Goldreserven, Landesverteidigung, Bündnisse, Landwirtschaftsstrukturen, Lebensmittelzusätze, -behandlungen, -transporte und -bestrahlungen, Medikamenten- und Heilmittelzulassungen bis hin zu Impfrationen (gar Impfzwang?), usw., usw.

In all diesen komplexen und widersprüchlichen Fragen werden wir glücklicherweise täglich von unseren Medien fürsorglichst begleitet oder bei Bedarf in Angst und Schrecken versetzt… so fürsorglich, bis keiner mehr selber denken können muss oder kann; die Zeit dafür hätte ja ohnehin keiner…


Ich bin für Demokratie, denn diese hat keine Angst vor dem Bürger, vor der Bürgerin und auch nicht vor seinen/ihren Werten und Meinungsäusserungen. Schliesslich muss das, was wir tun und beschliessen, von allen ertragen werden und (er)tragbar sein.

Ich bin für genügend Zeit in den Mitwirkungs- und Entscheidungsprozessen. Überstürzte Entscheide sind selten die richtigen.

Wenn es ein 11. Gebot bräuchte, wäre dieses hier wohl ganz nützlich in der gegenwärtigen Situation: "Denkt selber, nehmt euch die Zeit dazu und lasst euch nicht für Ziele brauchen, die ihr nicht mitgestaltet habt und deren Auswirkungen ihr nicht bereit seid mitzutragen."

Würden wir danach leben, ich glaube, wir hätten weniger lebensbedrohliche Gefährdungen um uns herum. Und die Menschen dürften wieder mehr sein, was sie sind: Mensch.



Liebe Grüsse
open mind

Elisabeth Buchs

Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von Elisabeth Buchs » 30. November 2006 23:45

Siehe Stellungnahme von Herrn Geppert, Diagnose Funk "Diagnose Funk im Radio, Kernaussagen gestrichen".
Ob die lange Frist und die Verschiebungen den PR-Verantwortlichen der Gegenseite dazu gedient haben, mittels der Druckmöglichkeit, bei der Radiosendung nicht mehr zur Verfügung zu stehen, Einsicht in die geplante Ausstrahlung zu bekommen und zu erreichen, dass für sie unbequeme Auesserungen von Herrn Geppert rausgenommen wurden?

Elisabeth Buchs

Franja

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von Franja » 2. Dezember 2006 02:19

@Kurt
Danke für den Tip! Und die Berichte hier. Werde mir die Sendung anhören.

Grüsse
Franja

esmogbetroffene

Re: Doppelpunkt: Mobilfunkstrahlung - Sturm auf die Antennen

Beitrag von esmogbetroffene » 2. Dezember 2006 13:19

Danke open mind für diese klare super Entlarvung und Zusammenfassung.
Ich habe selbst mal rumexperimentiert in meinem Leben, als ich feststellte so Anfang 30 dass es besser wäre -ich benutze jetzt mal das Wort Öko für einen demokratischen denkenden verantwortlichen Bürger- ein Öko zu werden. als den "gewünschten" Trott mitzumachen. Habe mich aber bewusst dagegen entschieden.
Ich habe also "mitgemacht" in dieser Globalisierungswelt.
Ergebnis: Ich konsumierte nur noch, kam kaum zum selbständigen Denken, und ganz erstaunlich kaum einer hat daran Anstoss genommen.
Man funktionierte und alle waren zufrieden, Freunde, Arbeitskollegen, Verkäufer, Verwandte.
Nun "ausgestiegen" aus dieser Mentalität, was einem schwer genug gemacht wird (mein Wunsch für Weihnachten: mal zuendedenken dürfen was mich so im Laufe der Zeit beschäftigt),
ecke ich öfter mal an. So O-Ton mein Chef: "Es fällt auf, das sie öfters anecken." Klar der ist ja nur neidisch, weil er weiter oben in der Befehlspyramide steht und noch mehr Druck aushalten muss, ebenso ein typischer Befehlsdurchreicher.

Insofern kann ich Ihren Beitrag nur begrüßen und erfreue mich an dieser wunderbaren treffsicheren Zusammenfassung. Es gibt da draussen noch jemanden, der weiss wovon ich rede.
In meiner nächsten Umgebung laufen leider überwiegend nur "Gehirngewaschene, -amputierte" rum.

Da mein Unternehmen geschlossen wird muss ich mir eine neue Arbeit suchen.
ich habe ziemliche Sorge wieder in so einen "Apparat" zu gelangen.
Leider habe ich nicht so`nen klaren Blick wie Open mind um zu sehen wo ich tätig sein kann.

Alles Gute
ESmogbetroffene

PS: Meine Nachbarin hat nun einen Abschirmschlauch übers DECT gestülpt. Die Verbesserung war direkt spürbar für mich.
Die 4 WLANS waren gestern auch aus. Wunder, wunder. Ob dass jetzt so bleibt, weiss ich natürlich nicht.
Ich würde gerne mal wieder "nach Hause" kommen und nach getaner arbeti abend auf der Couch liegen. Nach fast einem Jahr ausnahmezustand weiss man schon gar nicht mehr wie das ist.
Ein Jahr auf der Gästematratze im Flur und auf 4 Garderobenhaken ist eben nicht so wirklich schön.

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