Hallo und schöne Grüße von Ulido.
Durch sportliche Betätigung kann die Stresssymptomatik reduziert werden. Durch das Lauftraining in unserer Angelegenheit womöglich auch beim Elektrostress. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, das während und gewisse Zeit nach dem Training zumindest die Symptome gemildert werden, was ja auf jeden Fall schon mal sehr erfreulich ist. Man müsste halt 24 Std am Stück laufen können. Da die Strahlung aber dennoch ständig , auch während des Sports, böse auf uns einwirkt - im Gegensatz zu einer cholerischen Schimpfattacke des Chefs, die vorübergehend ist - wäre das langfristig auch keine Lösung.
Nachstehend noch ein Bericht über das erwähne Mikrowellensyndrom:
[color=black][size=18]Ein neues Krankheitsbild: Das Mikrowellensyndrom[/size][/color]
800 Personen an 170 Mobilfunkstandorten wurden befragt
Von Oktober 2004 bis Januar 2006 wurden bei über 800 Personen an 170 Mobilfunkstandorten ( zu Hause oder am Arbeitsplatz) Befragungen und Messungen durchgeführt. Die orientierenden Summenmessungen (800 MHz - 2500 MHz) erfolgten mit dem Gerät HF 38B der Firma Gigahertz Solutions.
Zusammenfassung
Die gepulsten hochfrequenten elektromagnetischen Felder (von Mobilfunksendeanlagen, schnurlosen DECT-Telefonen, WLAN u.a.) führen weit unterhalb der gültigen Grenzwerte zu einem neuen, vielschichtigen Krankheitsbild mit charakteristischer Symptomenkombination.
Die Menschen leiden an einem, mehreren oder vielen der folgenden Symptome: [size=18]
• Schlafstörungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Benommenheit, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, depressive Stimmung, Antriebslosigkeit, Angststörungen, Panikattacken (nachts, auf Autobahnen, in Tunnels), Brennen innerlich, inneres Zittern, Ohrgeräusche, Hörverlust, Hörsturz, Geräusche im Kopf, Schwindel, Nasenbluten, Sehstörungen, Augenentzündungen, Augenschwellungen, Hautveränderungen (Rötungen, Pigmentierung, Gesichtsblässe, Ringe unter den Augen), Brennen oder Kribbeln der Haut, Juckreiz, häufige Infekte, Nebenhöhlenentzündungen, Gelenk- und Gliederschmerzen, Nerven- und Weichteilschmerzen, Taubheitsgefühl, Koordinationsstörungen, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Blutdruckerhöhung (anfallweise oder dauerhaft), Schilddrüsenprobleme, Haarausfall, Hormonstörungen, Appetitlosigkeit oder ständiges Hungergefühl, Übelkeit, Gewichtsabnahme oder Gewichtszunahme, Frösteln, nächtliches Schwitzen, häufiges nächtliches Wasserlassen, Zähneknirschen.
• Schon ab 10 µW/m² erkranken Menschen ( bei UMTS schon ab 0,1 µW/m²)
• Die Symptome treten in zeitlichem und räumlichem Zusammenhang mit der Exposition auf.
• Viele Betroffene waren vorher beschwerdefrei.
• Häufig erkranken etliche Anwohner nach Inbetriebnahme eines Senders (es variiert nur der Zeitpunkt des Auftretens von Symptomen: sofort, nach Tagen, Wochen oder Monaten; dies ist abhängig von der individuellen Konstitution, von bestehenden Grunderkrankungen, von der Aufenthaltsdauer im belasteten Wohnraum, von dem Frequenzbereich, von der Feldstärke, vom Frequenzgemisch aus verschiedenen Richtungen, vom gleichzeitigen Vorhandensein von Rundfunk- und Fernsehsendern.)
• Es handelt sich keineswegs nur um subjektive Befindlichkeitsstörungen. Durch fachärztliche Untersuchungen waren Herzrhythmusstörungen, extreme Blutdruckschwankungen, EEG-Veränderungen, cerebrale Durchblutungs-störungen, Hörsturz, Visusverlust, Hormonstörungen, Konzentrations-veränderungen von Neurotransmittern, Konzentrationsveränderungen verschiedener Blutparameter, kognitive Störungen u.a. objektiv nachgewiesen worden. Veränderungen im Gesicht, an der Haut und am Haupthaar waren für den Arzt sichtbar. Die Ärzte hatten jedoch in den ersten Jahren nach Hochfrequenzexposition keine pathologischen Organbefunde erheben können, die diese Symptome hätten erklären können.
• Die symptomatische, medikamentöse Therapie (Betablocker, Schlafmittel, Schmerzmittel, Psychopharmaka, Antirheumatika, Antihypertensiva, Augentropfen) hilft nur mangelhaft.
• Apotheker stellen fest, dass diese Medikamente gehäuft rund um Standorte verordnet werden.
• Zischende Geräusche oder Brummen im Kopf, Ohrgeräusche, Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen, Augenschwellungen, Brennen der Haut, Unruhe, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen, Konzentrationsstörungen, chronische Erschöpfung, Infektanfälligkeit, Antriebslosigkeit, Zähneknirschen, nächtliches Schwitzen und Haarausfall sind meist nicht therapierbar.
• Häufig erkranken gleichzeitig auch Tiere und Pflanzen.
• An manchen Standorten kommt es zu technischen Störungen (Autoelektronik, Garagenöffner, Telefon, Fernsehapparat, Aufzug )
• Es konnte kein zeitlicher Zusammenhang mit maßgeblichen Veränderungen in den Häusern (neuer Bodenbelag, neue Sofamöbel, neue Farben, Gebrauch von Insektiziden) hergestellt werden.
• Die Entstehung der Symptome durch außergewöhnlichen beruflichen oder sozialen Stress konnte meist ausgeschlossen werden. Jedoch kommt es häufig in der Folge von Hochfrequenzbelastung am Arbeitsplatz und zu Hause zu extremem täglichen Stress.
• Ein großer Teil der Symptome verschwindet nach Beendigung der Exposition (Ortswechsel vorübergehend oder dauerhaft, Entfernung DECT-Telefon, Entfernung WLAN-Zugang, Abschirmung), wenn diese noch nicht zu organischen Schäden geführt hat. Die Zeitspanne bis zum Verschwinden variiert individuell und ist abhängig von der Dauer der stattgefundenen Hochfrequenzexposition. Viele Betroffene haben Zuflucht gesucht bei Verwandten und Bekannten, in Ferienwohnungen und Pensionen, im Keller oder im Wald. Viele sind umgezogen, wenn sie es finanziell ermöglichen konnten. [/size]Autor: Ärzteinitiative Bamberger Appell
Dr. med. Cornelia Waldmann-Selsam
96049 Bamberg, Karl-May-Str. 48, Tel. 0951-12300, Fax 0951-2972506
Diese Information wurde dem bayerischen Umweltminister Dr. Werner Schnappauf per Schreiben vom 7.2.06 mitgeteilt. Den Text in ganzer Länge finden Sie unter folgendem Link:
http://www.baubiologie-regional.de/foru ... =369&t=369
Die Broschüre der Bamberger Ärzteinitiative kann unter
www.elektrosmog-messen.de/broschuere.html bestellt werden. (Quelle: eco-world.de; Joachim Weise)