Schnurtelefone

mips

Schnurtelefone

Beitrag von mips » 11. Juni 2006 20:33

Ich habe mich in der Telefon/Computerabteilung einer grossen Manor- Filiale nach Schnurtelefonen erkundigt, weil ich keine mehr in den Regalen fand. Der Kundenberater erklärte mir, das vor kurzen das letzte Schnurtelefon für 19.90 Fr. verkauft worden sei und es nun keine mehr geben würde - es sei auch so, dass Schnurtelefone nicht mehr produziert würden.

Im Swisscom- Shop fand ich dann noch ein paar wenige Schnurtelefone. Ausser den schmalen Telefonen, deren Tasten für ältere Menschen kaum zu bedienen sind, waren alle Schnurtelefone mit einem Steckdosennetzteil ausgerüstet. Zum Einen verbrauchen solche Telefone rund um die Uhr Stom und beglücken dessen nähere Umgebung mit einem wahren Cocktail aus elektrischen und magnetischen Felder. Zum anderen ist man bei diesen mit Netzteilen gespiesenen Schnurtelefone nie sicher, ob diese in einer anderen Farbe und Namen als Schnurtelefon mit zusätzlichem Mobilteil vertrieben werden. In diesem Fall versteckt ein solches Schnurtelefon eine DECT- Basisstation.

Elisabeth Buchs

Re: Schnurtelefone

Beitrag von Elisabeth Buchs » 12. Juni 2006 22:00

Nachdem ich einmal nach mehreren längeren Telefonaten am Abend auf dem "Telefonohr" ein Ohrgeräusch hatte und noch am nächsten Morgen ein dumpfes Gefühl, habe ich nun ein Piezo-Schnurtelefon angeschafft. Dieses soll ein geringeres Magnetfeld haben (laut Werbung 90 % weniger Elektrosmog), jedoch habe ich vernommen, dass es dafür höhere Spannung habe. Dieses Telefon hat ein Display, Lautstellfunktion, keinen Netzteil, jedoch eine Batterie.

Gemäss Nachfrage im Swisscom-Shop seien die stromabhängigen Netzteile wegen den Displays für z.B. Rufnummernerkennung. Bei Conrad habe ich mehrere Schnurtelefone gesehen, u.a. zwei Nostalgiephone.

Im UG haben wir nun ein ISDN-Telefon mit Display, Rufnummerkennung, Lautstellmöglichkeit, SMS-Feature, jedoch ohne Netzteil, funktioniert per ISDN. Im EG das erwähnte Piezo-Phon und im OG im Juniorzimmer ein Schnurtelefon ohne Display und Netzteil. Ausserdem ein weiteres Schnurtelefon ohne Display und Netzteil in Reserve, ebenso ein CT1+-Schnurlostelefon. Wenn man noch das regelmässig abgerufene E-Mail dazunimmt, kann man kaum mehr erreichbarer sein.

Noch zu den (Schalt)netzteilen: Schaltnetzteile verwende ich nur kurzzeitig, bzw. stecke sie jeweils nach Gebrauch aus. Als ich einige Male vergass das Keyboard und den Notebook im unteren Stockwerk auszustecken, spüre ich am Morgen beim Erwachen jeweils ein kurzes "inneres Zittern". Seitdem ich konsequent ausstecke, ist dies verschwunden. Mein Kollege sagt, möglicherweise komme das Feld über den Nulleiter. Das letzte Mal, als ich dieses Zittern hatte, war bei einem der Elektrozäune ein Pfahl umgefallen und der Draht unter Spannung am Boden, als wir ihn wieder eingeschlagen hatten, verschwand auch das Zittern. Unglaublich aber wahr, bzw. wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, hätte ich wohl auch Mühe es zu glauben. Auf blöde Kommentare jeglicher Art kann ich übrigens verzichten. Ich schreibe hier meine Beobachtungen, versuche sie zu verifizieren und etwas herauszufinden über die Elektrosensibilität, da wir auf die Forschung in dieser Hinsicht wohl nicht gross zu rechnen brauchen.

Elisabeth Buchs

unwichtig (Gast)

Beitrag von unwichtig (Gast) » 24. Februar 2007 17:37

Sie können fast jedes normale Telefon umbauen, indem Sie die Hörkapsel gegen eine tauschen die nach dem Piezo Prinzip funktioniert. Das dabei eine höhere Spannung erzeugt wird wage ich mal zu bezweifeln. Da es ja der Verbraucher im Schaltkreis ist, eventuell steigt der Strom der fließt, Messungen habe ich aber keine dazu vorgenommen.

Das Magnetfeld von Piezokapseln dürfte bei um die Null liegen, da es keinen Magneten wie bei normalen Hörkapseln gibt.

Persönlich nutze ich meist die eingebaute Freisprechanlage meines Kabel gebundenen Festnetztelefones, so ist man doch ein schönes Stück vom Gerät entfernt.

Wer lieber direkt mit dem Hörer am Ohr telefoniert dem seien Geräte mit Piezo Hörkapsel oder der Umbau seines bisherigen Gerätes wärmstens empfohlen. Das erzeugte Magnetfeld der normal verbauten Hörkapseln ist zwar nicht groß, aber es gibt ansonsten, außer Kopfhörern natürlich, nicht s was wir so nah am Kopf benutzen das Magnetfelder erzeugt.

Beat

Gibt's immer noch!

Beitrag von Beat » 25. Februar 2007 14:33

Ich hab mir grad kürzlich für ca. Fr. 50.-- ein prima Schnur-Telefon gekauft, das erst noch Rufnummeranzeige bietet! Es funktioniert OHNE Netzteil, man muss aber für die Dispalyanzeige (nicht beleuchtet!) zwei Batterien einlegen. Dazu grosse Tasten, die beleuchtet sind, ich bin damit bestens bedient. Man soll zwar keine Werbung machen, also setze ich den Link rein, man kann es dann selber finden: Typ Switel T10

http://www.phonet.ch/d/sortiment.php?kat_id=5

BLUE SKY
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Telefonieren ohne Netzstrom

Beitrag von BLUE SKY » 25. Februar 2007 18:11

Wer kein Handy benutzen kann/will bzw. keines hat, kann bei Stromausfall nicht telefonieren, wenn er dazu auf Netzstrom angewiesen ist.
Das Leben ist schön.

unwichtig (Gast)

Re: Telefonieren ohne Netzstrom

Beitrag von unwichtig (Gast) » 25. Februar 2007 19:13

BLUE SKY hat geschrieben:Wer kein Handy benutzen kann/will bzw. keines hat, kann bei Stromausfall nicht telefonieren, wenn er dazu auf Netzstrom angewiesen ist.
Der nächste Handymast hängt höchstwahrscheinlich an genau der selben Stromversorgung wie der Haushaltsstrom, wird also bei Ausfall auch nicht funktionieren.

Der Strom fürs Telefon nicht unbedingt und könnte noch gut funktionieren. Aber der Strom fällt sehr selten aus (D), leider. Ich würde gerne mal messen was von der ganzen Verstrahlung noch übrig bleibt wenn der Strom mal ausfällt?

Gruß

Pesché Jeannot
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Re: Telefonieren ohne Netzstrom

Beitrag von Pesché Jeannot » 25. Februar 2007 20:00

BLUE SKY hat geschrieben:Wer kein Handy benutzen kann/will bzw. keines hat, kann bei Stromausfall nicht telefonieren, wenn er dazu auf Netzstrom angewiesen ist.
Bevor Mobilfunk erfunden wurde ging es trotzdem.... Der Anruf den man tätigen will, kann man auch ausführen, wenn der Strom wieder da ist!! Wo liegt hier das Problem? Bei mir kommt kein Handy resp. ein Dect Telepon ins Haus, denn wie angedeutet funktioniert es auch wenn der Strom mal ausfallen sollte. Ausserdem kann man die Notrufzentrale immer erreichen mit oder ohne Strom!
Vorsitzender der :EuroTa

Roly

Re: Analoge Schnurtelefone strahlen je nach Anbieter

Beitrag von Roly » 25. Februar 2007 21:27

Kürzlich habe ich mit dem NF 3830B Messgerät eine Wohnung ausgemessen und beim Schnurtelefon ohne Netzteil (Batterien) eine elektrische Wechselfeldbelastung von einigen Hundert V/m festgestellt. Das Auswechseln des Telefons hat nichts gebracht, auch das von mir mitgebrachte "ruhige" Phon hat niederfrequent gestrahlt.

Der Anbieter bietet TV, Breitband Internet und Kabel-Telefonie in einem. Dazu sind Modems und Voice-Gateway nötig. Obwohl die Geräte im Keller untergebracht sind ,werden die elektrischen Wechselfelder anscheinend im Gateway gebildet und, das ist ja der Hammer, über die Zuleitung zum Telefon geführt !!!!

Hat jemand im Forum sich schon mal mit diesem Thema befasst oder ähnliche Erfahrungen gemacht ? Und könnten einfache Massnahmen die NF Belastung senken ?

Vielen Dank

unwichtig (Gast)

Re: Analoge Schnurtelefone strahlen je nach Anbieter

Beitrag von unwichtig (Gast) » 25. Februar 2007 23:30

Roly hat geschrieben:Kürzlich habe ich mit dem NF 3830B Messgerät eine Wohnung ausgemessen und beim Schnurtelefon ohne Netzteil (Batterien) eine elektrische Wechselfeldbelastung von einigen Hundert V/m festgestellt.
..

Hat jemand im Forum sich schon mal mit diesem Thema befasst oder ähnliche Erfahrungen gemacht ? Und könnten einfache Massnahmen die NF Belastung senken ?
Nein, ich muss aber langsam feststellen das die Seuche überall ist, vielleicht haben Sie eine mögliche Erklärung oder eine Idee?

Wechselspannung am Tisch?


Ich brauche dringend mehr Messgeräte um der Sache auf den Grund zu gehen.

Gruß

BLUE SKY
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Festnezt aus Sicherheitsgründen

Beitrag von BLUE SKY » 26. Februar 2007 07:57

Ich meinte, dass bei Stromausfall- auch in einem möglichen Not-/Katastrophenfall - das Normaltelefon, das ohne Netzstrom betrieben wird, am ehesten funktioniert.
Ist doch so -oder?

Das spricht für die Erhaltung des Normalfestnetzes aus Sicherheitsgründen!

Solange mögliche EMF-Belastungen auch hier bestehen bzw. wegen der weiteren Belegung der Leitungen mit anderen Diensten noch dazu kommen, kann man die Freisprechanlage benutzen (s.o.).
Das Leben ist schön.

open mind (Gast)

2 Mio Röntgen durch die Telefonleitung

Beitrag von open mind (Gast) » 26. Februar 2007 11:52

2 Mio Röntgen durch die Telefonleitung

...aufgrund der obigen Berichte kann auch folgender Beitrag von den Kritikern nicht mehr so schnell "belächelt" werden, sondern man gelangt viel mehr zur Einsicht, dass die dort berichteten Zusammenhänge im Erkenntnisstand ganz einfach weiter vorangeschritten sind, als wir es zunächst für möglich halten:

http://www.verbraucherselbstschutz.de/h ... 2315621107

Somit muss real davon ausgegangen werden, dass noch viel mehr Belastung durch E-Smog möglich ist, als wir im Stande sind zu erkennen.

Ich erinnere eindringlich daran, dass "die Gegenseite" z. T. "okkult" vorgeht, und die "überdimensionalen" Zusammenhänge von E-Smog im "informatorischen Hyperraum" bestens versteht und diese Möglichkeiten gezielt einsetzt und missbraucht.

Es bringt also nichts, solche Zusammenhänge abstreiten zu wollen (auch wenn sie auf den ersten Blick nicht verstanden oder völlig abgehoben scheinen).


Wer Hinweise zum "informatorischen Hyperraum" erfahren möchte, melde sich unter meiner Mail-Adresse openmind200603 ätt yahoo.com


...es ist im Grunde ganz einfach zu verstehen:

Biophotonen, Prana, "Licht", Orgon = LEBENsprinzip
Gammaverstrahlung, Radioaktivität, E-Smog = TODesprinzip


Liebe Grüsse
open mind

[/b]

charles
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Beitrag von charles » 26. Februar 2007 13:13

Als ich noch in die Niederlande wohnte, hatte ich ein Schurgebundenes Telefon von Lidl (ich glaube Marke Topcom)der Ucom Allure 200.
Normalerweise konnte ich da nichts bei feststellen.

Als ich der erste Endotronic HAARP oder VLF Detektor als Prototype bekam, habe ich angefangen damit zu *spielen*.
Er detektiert signale zwischen 5 kHz und 30 kHz und zwischen 30 kHz und 150 kHz. (Sehe *het bitje* Oktober 2004)
Ausser die Teleskop-Antenne habe ich auch die 15 mm Kontaktier-Antenne mittels ein Kabel am Messgerät verbunden.

Als ich dann die Kontaktierantenne auf das Disdplay des Telefons hielt, bekam ich sehr komische Signale; ein langer niedrige Ton, abwechselnd mit ein langer hoher Ton.
Diese Geräusche stehen auf meine HP unter:
http://www.milieuziektes.nl/Pagina109.html

In die Niederlande werden weltweit die meiste Telefons abgehört.
Da ich selbstverständlich als *Statsfeind* betrachtet wurde, nehme ich an, das dies ein Abhörsignal ist, welche bei Gespräche einen Recorder bedient.
Typisch war dabei, das meine Frau sich nicht in der Nähe dieses Telefon aufhalten konnte, also nicht am Computer, nicht am Telefon, und nicht am Esstisch, 2 meter entfernt.
Als ich dieses Telefon ersetzte durch eines von Profoon, welche weniger empfindlich ist, waren die Geräusche leise, und hatte meine Frau keine beschwerden mehr.

Ich konnte die Signale nur messen, wenn ich die Kontaktierantenne direkt auf den Display hielt. 2 Cm davon entfernt nicht mehr.
Aber meine Frau spürte sie 2 meter weiter.

Hier in Belgien benütze ich dieses Lidl Telefon wieder, aber ohne jegliche Signale, obwohl ich hier auch ADSL habe.

NetWarrior
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Schnurtelefone

Beitrag von NetWarrior » 28. Februar 2007 14:59

Schnurtelefone gibt es jede Menge und mit jeder Menge Features.
Das normale Telefon, mit dem man einfach wählen, telefonieren und angerufen werden will, funktioniert auch bei Stromausfall, da analoge Telefone über des Drahtnetz mit Energie versorgt werden. Selbst die alten Schwarzen mit Wählscheibe funktionieren anstandslos.
Auch bei ISDN-Leitungen ist der Notbetrieb mit einem Apparat über den Draht bei Stromausfall sichergestellt.
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924

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ISDN-Telefone

Beitrag von BLUE SKY » 1. März 2007 07:43

Auch bei ISDN-Leitungen ist der Notbetrieb mit einem Apparat über den Draht bei Stromausfall sichergestellt.
Meinen Sie ISDN-Leitungen oder ISDN-Telefongeräte?
Folgende Unterscheidung habe ich in Kaufangeboten für ISDN-Telefone gefunde:
Soweit Sicherstellung bei Stromausfall bei Leitungen gegeben sein sollte nützt diese nichts, wenn dies nicht beim auch Gerät der Fall ist. Etliche ISDN-TRelefone arbeiten eben nicht mit der Telefonleitungsspannung, wenn sie keinen Netzstrom haben, andere schon.
Das Leben ist schön.

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Re: ISDN-Telefone

Beitrag von NetWarrior » 1. März 2007 11:38

Da hast du Recht, der ISDN-Standard hat eben nichts mit DECT-Telefonen zu tun. die brauchen natürlich immer einen Stromanschluss.
Ich meine also ein ISDN-Schnurtelefon (nur die können die Not-Norm unterstützen).
Auch das NT-Gerät funktioniert im Falle eines Stromausfalles mit der Speisung über die Telefonleitung.

Es könnte aber auch passieren, dass die Swisscom Probleme in ihren Telefon-Notstromanlagen hat, dann geht das Fixnet-Telefon auch dann nicht, wenn im Hause Strom vorhanden ist.

Gerade an diesem Punkt tut die Swisscom nicht mehr viel, da ja die Bevölkerung mehrheitlich Handys besitze!

Soviel ich aber weiss, sind die Natel-Antennen nicht mit Notstrom-Anlagen ausgerüstet und wenn, dann nur für kurze Ueberbrückungszeiten.

Wer nun weiss, dass das Schweizerische Stromnetz am Limit (hohe Belastung) betrieben wird, muss sich nicht wundern, wenn mehr und mehr Netz-Totalausfälle vorkommen.

Die Bevölkerung kann eben nicht immer mehr Energie verlangen, den Um- oder Neubau von Hochspannungsleitungen aber ablehnen.
Im Übrigen sind private Energiefirmen vorwiegend am Verkauf von teurer Energie interessiert und weniger am Unterhalt und Ausbau des Verteilsystems.

Aber ich sehe das positiv:
Wenn der Strom ausfällt, dann verschwinden auch die damit erzeugten elektromagnetischen Wellen. Das aber ist die ideale Voraussetzung, damit wir wieder Brieftauben einsetzen können, denn heute können sich diese Vögel im Bereich von HF-Antennen nicht mehr orientieren und fliegen in falsche Richtungen.
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924

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