Infraschall durch Windkraftanlagen

Elisabeth Buchs
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Infraschall durch Windkraftanlagen

Beitrag von Elisabeth Buchs » 3. März 2007 20:42

Da der Glühbirnen-Thread schon lang genug ist, eröffne ich einen neuen Thread im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien und Elektrosmog. Bei Windturbinen sollte unbedingt an die Immissionen durch Infraschall gedacht werden. Ich selber habe (vermutlich, müsste noch einmal verifiziert werden) eine negative Erfahrung gemacht mit Infraschall bei einem kurzzeitigen Ferienaufenthalt in einem Funkloch in einem abgelegenen freistehenden Haus und bei später noch ausgeschalteten Sicherungen, dies um zu zeigen, dass andere E-Smog-Einflüsse nahezu ausgeschlossen sind. Später habe ich vernommen, dass es andern Menschen dort auch nicht gut ergangen sein soll, sogar sonst nicht Elektrosensiblen. In der Nähe befanden sich mehrere grosse Windturbinen. An diesem Ort habe ich sehr negativ und ohne Verzögerung wie man sie manchmal gegenüber neuen Elektrosmogeinflüssen hat, mit starker Schlaflosigkeit reagiert, wie ich sie bei Belastung durch niederfrequente Felder bekomme. Diese Infraschall-Einflüsse sollen relativ weitreichend sein und nicht abschirmbar.

Siehe:Infraschall durch Windkraftanlagen

http://www.risiko-elektrosmog.de/Elektr ... nlagen.htm

> Infraschall durch WKA
Die biologische Wirkung von luftgeleitetem Infraschall
Infraschall entsteht überall dort, wo Geräte mit großen betriebsbedingten Schwingungen auftreten. In der Wohnumwelt des Menschen ist Infraschall deshalb auch anzutreffen. Quelle sind hier meist Hubschrauberüberflüge, naheliegende Industrieanlagen und in jüngster Zeit Windkraftanlagen. Die Rotorflügel sind excellente Erzeuger von luftgeleitetem Infraschall. Leider ist dieser mit der bekannten Schallmeßtechnik nicht zu messen, deren Meßgrenze liegt in der Regel oberhalb 20 Hz, die Schallabstrahlung von Windkraftanlagen braucht sogar erst oberhalb 45 Hz gemessen werden (1). Infraschall liegt aber definitionsgemäß zwischen 0,1 und 20 Hz. Ein normales Lärmmeßgerät kann nur den Pegel des „hörbaren“ Anteils bestimmen, über Pegelhöhen des ebenfalls vorhandenen Infraschall kann bestenfalls eine qualitative Aussage getroffen werden. Bei der Frequenz von 5 Hz erreichen heute übliche Windblätter in Normalbetrieb Pegel von 80 dB etwa 150 m in Windrichtung (2), Kompressoren und Rammbären können bei 10 Hz Frequenz Pegel von 120 dB erreichen. Angaben über neue Anlagen mit Masthöhen um und über 100 m sind nicht bekannt. Übrigens auch das „Meeresrauschen“ hat viel Infraschall-Anteile, der bei Sturm beachtliche Pegel erreicht - nur ist Wind eben kein Sturm (Windräder werden dann meist stillgelegt) und der Sturm ist nach ein paar Stunden vorüber.
hier ist der ganze Artikel >>>

Biologische Wirkung von vorwiegend luftgeleitetem Infraschall
Literaturhinweis:Schust M., Biologische Wirkung von vorwiegend luftgeleitetem Infraschall, Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - Literaturdokumentation, Ld 7, Wirtschaftsverlag NW GmbH, Bremerhaven, 1997"Infraschall scheint dabei besonders ermüdend und konzentrationsmindernd zu wirken und die Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Hinzu kommen subjektive Beschwerden wie Benommenheit und Schwingungsgefühl, die bei längerer Expositionszeit wahrscheinlich adaptieren."

http://www.baua.de/info/ld/ld07.htm >>>>

> Links
http://www.windkraftgegner.de

BLUE SKY
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Mobilfunkantennen auf Windkraftanlagen

Beitrag von BLUE SKY » 4. März 2007 08:33

Mobilfunkantennen auf Windkraftanlagen - hier vieler Orts üblich - sind
dann womöglich besonders delikat?


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