Mobilfunkstudie des Landes
Mobilfunkstudie
Mobilfunkstudie des Landes:
Unverantwortliche Politik von LH Burgstaller
Wirksamer Gesundheitsschutz gefordert
Die Salzburger Landeskliniken bzw. PMU haben bekanntlich im Auftrag der Landeshauptfrau eine Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Mobilfunk erstellt. Die gefundenen Ergebnisse (Auswirkungen auf das Immunsystem) sind durchaus Besorgnis erregend.
Allerdings scheinen die Ergebnisse nicht im Sinne der Auftraggeberin gewesen zu sein:
Statt nämlich wie üblich die Studienautoren mit ihren Ergebnissen an wissenschaftliche Zeitschriften heran treten und sie von diesen vor Veröffentlichung anonymisiert durch sog. Peers, also vergleichbare WissenschafterInnen, beurteilen zu lassen, wurde die Studie von LH Burgstaller an die österreichische Akademie der Wissenschaften zur Kontrolle übergeben.
„Die Vorgangsweise der Landeshauptfrau, die Studie von der österreichischen Akademie der Wissenschaften quasi als Oberlehrer beurteilen zu lassen, ist in der Welt der Wissenschaft absolut unüblich und auch nach Aussagen renommierter WissenschafterInnen ein echter Affront gegenüber den Studienautoren“, so Mag. Bernhard Carl, Gesundheitssprecher der Bürgerliste.
Die Ergebnisse der Begutachtung durch die Akademie der Wissenschaften werden aber der Öffentlichkeit vorenthalten. Stattdessen soll dem Vernehmen nach ein runder Tisch stattfinden – offenbar um die brisanten Ergebnisse der Studie endgültig zu nivellieren.
Hinzu kommt, dass LH Burgstaller laut heutiger Ausgabe der Salzburger Nachrichten bisher keinen wissenschaftlichen Nachweis für eine Gesundheitsgefährdung durch Handymasten sieht. Mit diesem Argument offenbart sie ihren schlechten Informationsstand und ihre Interessenslage.
„Mit diesen Aussagen stellt sich die Landehauptfrau eindeutig in den Dienst der Mobilfunkbetreiber und handelt absolut verantwortungslos. Statt runde Tische einzuberufen, um brisante Ergebnisse zu verharmlosen, sollte sie die Konsequenzen aus der von ihr finanzierten Studie ziehen und endlich Maßnahmen für einen effizienten Gesundheitsschutz für die Bevölkerung ergreifen“, fordert Carl abschließend.
Österreich: Brisante Studienergebnisse!
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Oesterreichische Immunsystem-Studie
Unser Forschungsprojekt über mögliche Auswirkungen von GSM-Mobilfunk-Sendeanlagen auf den Menschen ist zwischenzeitlich fast abgeschlossen, und mehrere wissenschaftliche Publikationen in peer-reviewed medizinischen Fachzeitschriften sind kurz vor Fertigstellung.
In den Medien wurden einige Teilbereiche unserer Ergebnisse zwischenzeitlich veröffentlicht: Im Kontext zu den durchgeführten Kurzzeitversuchen ergaben sich deutliche Hinweise dafür, dass die Exposition aus GSM-Mobilfunksendeanlagen das Immunsystem schwächen kann. Ab der höchsten untersuchten Leistungsflussdichte (ca. 3 mW/m2) gab sich eine sehr hohe statistische Signifikanz (p > 0,0004) erreichte. Der Grad der Reaktion war individuell unterschiedlich stark ausgeprägt. Eine biologische Relevanz könnte bereits bei niedrigeren Leistungsflussdichten auftreten: Deutlich sichtbare Veränderungen der diurnalen Verlaufskurven von Cortisol, Immungolobulin A (IgA) und alpha-Amylase im Speichel waren ab etwa 500 Mikrowatt pro Quadratmeter zu erkennen. Das am Versuchsstandort prädominant vorhandene GSM-Signal stammte von einer GSM-900 MHz-Mikrozelle (Kleinsendeanlage) an der Hausfassade.
Weitere Ergebnisse werden ausnahmslos erst nach weiterer Überprüfung aller Daten und Ergebnisse mitgeteilt. Genauere wissenschaftliche Informationen können und dürfen erst nach deren Publikation in peer-reviewed und MedLine-zitierten medizinischen Fachzeitschriften ausgegeben werden. Dies ist auch deswegen wichtig, weil die Studie dabei jeweils nicht in Auftrag durch Dritte, sondern von weltweit renommierten, internationalen und unabhängigen Reviewern überprüft wird.
Weitere Angaben:
http://www.med-grenzfragen.at/med-html- ... ten_de.htm
Siehe Hauptseite von www.gigaherz.ch: http://gigaherz.ch/pages/posts/salzburg ... en1143.php
Forum: viewtopic.php?t=3163
Prof. Dr. Gerhard Hacker, Fachinstitut für Grund- und Grenzfragen der Medizin und der Biotechnologie, Salzburg (A) wird als Referent am nächsten Elektrosmog-Kongress vom 10. November 2007 auftreten.
Kommentar: Wer am richtigen Ort sucht wie hier bei den biologischen Parametern zum Immunsystem, findet auch oft deutliche Hinweise auf gesundheitlich problematische Auswirkungen von EMF, die zu vermehrter Vorsorge Anlass geben sollten.
Elisabeth Buchs
In den Medien wurden einige Teilbereiche unserer Ergebnisse zwischenzeitlich veröffentlicht: Im Kontext zu den durchgeführten Kurzzeitversuchen ergaben sich deutliche Hinweise dafür, dass die Exposition aus GSM-Mobilfunksendeanlagen das Immunsystem schwächen kann. Ab der höchsten untersuchten Leistungsflussdichte (ca. 3 mW/m2) gab sich eine sehr hohe statistische Signifikanz (p > 0,0004) erreichte. Der Grad der Reaktion war individuell unterschiedlich stark ausgeprägt. Eine biologische Relevanz könnte bereits bei niedrigeren Leistungsflussdichten auftreten: Deutlich sichtbare Veränderungen der diurnalen Verlaufskurven von Cortisol, Immungolobulin A (IgA) und alpha-Amylase im Speichel waren ab etwa 500 Mikrowatt pro Quadratmeter zu erkennen. Das am Versuchsstandort prädominant vorhandene GSM-Signal stammte von einer GSM-900 MHz-Mikrozelle (Kleinsendeanlage) an der Hausfassade.
Weitere Ergebnisse werden ausnahmslos erst nach weiterer Überprüfung aller Daten und Ergebnisse mitgeteilt. Genauere wissenschaftliche Informationen können und dürfen erst nach deren Publikation in peer-reviewed und MedLine-zitierten medizinischen Fachzeitschriften ausgegeben werden. Dies ist auch deswegen wichtig, weil die Studie dabei jeweils nicht in Auftrag durch Dritte, sondern von weltweit renommierten, internationalen und unabhängigen Reviewern überprüft wird.
Weitere Angaben:
http://www.med-grenzfragen.at/med-html- ... ten_de.htm
Siehe Hauptseite von www.gigaherz.ch: http://gigaherz.ch/pages/posts/salzburg ... en1143.php
Forum: viewtopic.php?t=3163
Prof. Dr. Gerhard Hacker, Fachinstitut für Grund- und Grenzfragen der Medizin und der Biotechnologie, Salzburg (A) wird als Referent am nächsten Elektrosmog-Kongress vom 10. November 2007 auftreten.
Kommentar: Wer am richtigen Ort sucht wie hier bei den biologischen Parametern zum Immunsystem, findet auch oft deutliche Hinweise auf gesundheitlich problematische Auswirkungen von EMF, die zu vermehrter Vorsorge Anlass geben sollten.
Elisabeth Buchs
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Wissenschaft uneins über Handymasten-Strahlung
http://www.salzburg.gv.at/handystrahlung
Abschlussbericht
Gesprächsprotokoll
Kurzbericht
Burgstaller: Noch zahlreiche offene Fragen in der Bewertung Raus: Studien fließen in österreichweite Strategie ein
Salzburger Landeskorrespondenz, 10.09.2007
(LK) Die Wissenschaft ist sich offensichtlich uneins darüber, ob und wie sich die Strahlung von Handymasten gesundheitsschädlich auf den Menschen auswirkt, fasst Landeshauptfrau Gabi Burgstaller heute, Montag, 10. September, das Ergebnis einer mehr als halbjährigen Debatte zusammen. Die Landeshauptfrau hatte ein Forschungsprojekt von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Hacker und Primar Univ.-Prof. Dr. Gernot Pauser aus Salzburg gefördert, das diese Auswirkungen untersuchte. Die Studie war zu dem Ergebnis gekommen, dass solche Auswirkungen möglich seien. Aufgrund der Brisanz der Ergebnisse hatte Burgstaller in Abstimmung mit den beiden Autoren die Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Begutachtung vorgelegt. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass dieser Nachweis durch die Studie nicht gegeben sei. Auch ein von der Landeshauptfrau initiiertes Gespräch der beiden Salzburger Wissenschafter mit einem hochrangigen Akademie-Experten Ende Juni hat keine Einigung erbracht. Die Akademie hält am Urteil der Gutachter fest, dass die Studie keine gültigen Schlüsse über die Auswirkungen der GSM-Anlagen auf den Menschen erlaube.
"Das Land kann nicht Schiedsrichter in einer wissenschaftlichen Streitfrage sein. Die Debatte hat gezeigt, dass es noch zahlreiche offene Fragen und Uneinigkeit in der Bewertung gibt", so Burgstaller. Für das Land heißt das, wie bisher mit Augenmaß, aber ohne Scheuklappen vorzugehen. In sensiblen Bereichen, etwa in der Umgebung von Krankenhäusern, Kindergärten und Schulen sei besondere Vorsicht geboten. Im Sinne einer offenen und objektiven Information für alle Interessierten werden sowohl die Studie als auch das Protokoll des Expertengesprächs unter www.salzburg.gv.at/handystrahlung auf den Internetseiten des Landes zugänglich gemacht. Die beiden Salzburger Wissenschafter haben ihre Forschungen weitergeführt und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung.
Der für die Umweltmedizin zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Othmar Raus hat bereits mit Infrastrukturminister Werner Faymann akkordiert, dass die Studien in Wien in die Entwicklung der österreichweiten Strategie einfließen. Faymann hat Raus zugesagt, die Studien dem Wissenschaftlichen Beirat Funk und dem Obersten Sanitätsrat zuzuweisen. Diese doppelte Zuweisung stellt sicher, dass Experten mit verschiedenen Ansätzen die Studien zur Verfügung gestellt bekommen. L191-22
Quelle: http://www.salzburg.gv.at:80/lkorr-meld ... hrid=39276
Kommentar: Das habe ich mir schon gedacht, dass die Ergebnisse dieser Studie nicht allen zusagen und Relativierungsversuche gemacht werden. Dazu passt auch, dass das Betreiben der begonnenen Forschungen bzw. die Studie publikatorisch weiter zu verarbeiten, nicht mehr im Rahmen der Förderung durch das Wissenschaftsressort des Landes Salzburg erfolgen soll.
Die Studie bietet Zündstoff:
Langzeitexposition könnte zu chronischen Stressbelastungen führen, die in der Lage wären, nachhaltig gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schäden hervorzurufen. Andere Umweltbelastungen und die unterschiedliche Konstitution und Regulationsfähigkeit der Menschen führen zu individuell unterschiedlich stark ausgeprägten Reaktionen. Folgendes Szenario wäre naheliegen: Der "Gesunde" kann möglicherweise für längere Zeit viele Belastungen ausregulieren, die Betreffenden sind "symptomfrei". Bei anhaltender Ueberforderung des Organismus kann die Situation kippen, und es kommt zu akuten körperlichen und/oder psychischen Störungen.
Fazit: Der "alte" Salzburger-Vorsorgewert" von 1 mW/m2 aus dem Jahr 1998 erscheint absolut gerechtfertigt, er liegt eher zu hoch als zu niedrig, denn Veränderungen sind schon bei der Hälfte erkennbar. Auch die Absenkung im Jahr 2002 erscheint damit auch auf Basis der vorliegenden Ergebnisse nachvollziehbar.
Elisabeth Buchs
Abschlussbericht
Gesprächsprotokoll
Kurzbericht
Burgstaller: Noch zahlreiche offene Fragen in der Bewertung Raus: Studien fließen in österreichweite Strategie ein
Salzburger Landeskorrespondenz, 10.09.2007
(LK) Die Wissenschaft ist sich offensichtlich uneins darüber, ob und wie sich die Strahlung von Handymasten gesundheitsschädlich auf den Menschen auswirkt, fasst Landeshauptfrau Gabi Burgstaller heute, Montag, 10. September, das Ergebnis einer mehr als halbjährigen Debatte zusammen. Die Landeshauptfrau hatte ein Forschungsprojekt von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Hacker und Primar Univ.-Prof. Dr. Gernot Pauser aus Salzburg gefördert, das diese Auswirkungen untersuchte. Die Studie war zu dem Ergebnis gekommen, dass solche Auswirkungen möglich seien. Aufgrund der Brisanz der Ergebnisse hatte Burgstaller in Abstimmung mit den beiden Autoren die Studie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Begutachtung vorgelegt. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass dieser Nachweis durch die Studie nicht gegeben sei. Auch ein von der Landeshauptfrau initiiertes Gespräch der beiden Salzburger Wissenschafter mit einem hochrangigen Akademie-Experten Ende Juni hat keine Einigung erbracht. Die Akademie hält am Urteil der Gutachter fest, dass die Studie keine gültigen Schlüsse über die Auswirkungen der GSM-Anlagen auf den Menschen erlaube.
"Das Land kann nicht Schiedsrichter in einer wissenschaftlichen Streitfrage sein. Die Debatte hat gezeigt, dass es noch zahlreiche offene Fragen und Uneinigkeit in der Bewertung gibt", so Burgstaller. Für das Land heißt das, wie bisher mit Augenmaß, aber ohne Scheuklappen vorzugehen. In sensiblen Bereichen, etwa in der Umgebung von Krankenhäusern, Kindergärten und Schulen sei besondere Vorsicht geboten. Im Sinne einer offenen und objektiven Information für alle Interessierten werden sowohl die Studie als auch das Protokoll des Expertengesprächs unter www.salzburg.gv.at/handystrahlung auf den Internetseiten des Landes zugänglich gemacht. Die beiden Salzburger Wissenschafter haben ihre Forschungen weitergeführt und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung.
Der für die Umweltmedizin zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Othmar Raus hat bereits mit Infrastrukturminister Werner Faymann akkordiert, dass die Studien in Wien in die Entwicklung der österreichweiten Strategie einfließen. Faymann hat Raus zugesagt, die Studien dem Wissenschaftlichen Beirat Funk und dem Obersten Sanitätsrat zuzuweisen. Diese doppelte Zuweisung stellt sicher, dass Experten mit verschiedenen Ansätzen die Studien zur Verfügung gestellt bekommen. L191-22
Quelle: http://www.salzburg.gv.at:80/lkorr-meld ... hrid=39276
Kommentar: Das habe ich mir schon gedacht, dass die Ergebnisse dieser Studie nicht allen zusagen und Relativierungsversuche gemacht werden. Dazu passt auch, dass das Betreiben der begonnenen Forschungen bzw. die Studie publikatorisch weiter zu verarbeiten, nicht mehr im Rahmen der Förderung durch das Wissenschaftsressort des Landes Salzburg erfolgen soll.
Die Studie bietet Zündstoff:
Langzeitexposition könnte zu chronischen Stressbelastungen führen, die in der Lage wären, nachhaltig gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Schäden hervorzurufen. Andere Umweltbelastungen und die unterschiedliche Konstitution und Regulationsfähigkeit der Menschen führen zu individuell unterschiedlich stark ausgeprägten Reaktionen. Folgendes Szenario wäre naheliegen: Der "Gesunde" kann möglicherweise für längere Zeit viele Belastungen ausregulieren, die Betreffenden sind "symptomfrei". Bei anhaltender Ueberforderung des Organismus kann die Situation kippen, und es kommt zu akuten körperlichen und/oder psychischen Störungen.
Fazit: Der "alte" Salzburger-Vorsorgewert" von 1 mW/m2 aus dem Jahr 1998 erscheint absolut gerechtfertigt, er liegt eher zu hoch als zu niedrig, denn Veränderungen sind schon bei der Hälfte erkennbar. Auch die Absenkung im Jahr 2002 erscheint damit auch auf Basis der vorliegenden Ergebnisse nachvollziehbar.
Elisabeth Buchs
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Elisabeth Buchs
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- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Studie nun öffentlich zugänglich
Diese Studie ist nun veröffentlicht:
http://www.salzburg.gv.at/abschlussberi ... ersion.pdf
Elisabeth Buchs
http://www.salzburg.gv.at/abschlussberi ... ersion.pdf
Elisabeth Buchs