Hallo!
Als sie angedroht haben, uns vor die Wohnung - gegenüber der Schule ( = grosse Ansammlung von Mobilfunk-Kunden) - eine Mobilfunkantenne aufzustellen, haben sich eine kleine Gruppe von Anwohner zusammengetan und geprüft, was man dagen machen kann. Leider nicht viel mehr, als bei der Baubewilligung eine Einsprache zu machen... Frust!
In mühsamer Kleinarbeit haben wir uns von überall her Informationen zusammengesucht, um uns zu informieren (worauf müssen wir uns gefasst machen?) und um rechtliche Grundlagen zu finden, die man bei eine Einsprache bringen kann (ja, hier und da gibt es tatsächlich etwas, aber nicht sehr viel). Mit etwas mehr Zeit hätte man vielleicht die Nachbarn motivieren können, auch eine Einsprache einzureichen oder in irgendeiner Form ein grösseres Gewicht zu bekommen. Dieses gesammelte "Wissen" und die Ideen sollte man doch irgendwie weiterverwerten - für andere Antennen!
Ich könnte mir vorstellen, dass man z.B. eine Internet-Site erstellen könnte, wo man gezielt Informationen finden könnte, die beim "Kampf" gegen neue (unnötige?) Antennen helfen könnten. Vielleicht kann man sogar automatisch die Baueingaben via Internet nach entsprechenden Einträgen durchsuchen lassen, so dass der "Ferien-Zeit-Vorteil" (d.h. wenn die Antennen gezielt während der Ferienzeit ausgeschrieben werdn) nicht zum Tragen kommt. Ich stelle mir vor, dass man hier offizielle Informationen (z.B. Artikel der BUWAL, offzielle Zitate, Angaben aus dem Ausland, die üblichen Abläufe, wichtige Angaben bei Einsprachen, offizielles Vorgehen, etc.) sowie "subjektive" Informationen (z.B. Stellungsnahmen von elektrosensiblen Personen, Wertminderung der Liegenschaften, etc.) und natürlich auch mögliche Massnahmen (z.B. fix-fertige Flyer zum verteilen, Standardbriefe, Autokleber, Organisations-Möglichkeiten, etc.) finden könnte.
Viele dieser Sachen wären für alle Antennen gleich, d.h. jeder kann von den Erfahrungen der anderen lernen. Dann könnte man aber auch pro Antenne eine Art Projekt-Seite machen, wo sich Anwohner melden können, wo Arbeiten verteilt und organisiert werden können, wo man Angaben über die geplanten Antennen und dessen Auswirkungen (z.B. in welche Schlafzimmer stahlt sie), oder auch über die speziellen Verhältnisse dieser Antenne austauschen könnte (z.B. diese Gegend ist schon genügend abgedeckt, es gibt bessere Standorte, laut städtischen Raumplanungsvorgaben dürfte als letztes hier eine stehen, etc.).
Sicher, dieses Forum und die Informationen von Herrn Jakob dürften keinesfalls fehlen!
Interessiert? Oder gibt es vielleicht schon soetwas? Wer macht mit?
Nur wenn wir gemeinsam auftreten, und von den alten Fehler lernen und siegreiche Schritte auch für zukünftige Kämpfe als Trumpf verwenden können, haben wir eine Chance!
Gemeinsam für gemässigten Mobilfunk
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Evi
Re: Gemeinsam für gemässigten Mobilfunk
1. Das Wort "gemässigter Mobilfunk" will mir gar nicht gefallen. Wenn man nämlich weiss, dass schon bei Feldstärken von 0,04 V/m (Dr. Neil Cherry) die ersten Schlafstörungen auftreten, so nützt uns der ganze gemässigte Mobilfunk nichts. Was wir brauchen, ist eine andere, unschädlichere Technologie. Und was wir noch brauchen, ist eine bessere Aufklärung des Volkes. Solange jeder meint, er könne auf ein Handy nicht verzichten, muss unbedingt auch noch den Kindern eines schenken, muss Leute in Altersheimen instruieren, wie man damit umgeht (diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig) solange kann sich nicht viel ändern.
2. Auf der Seite www.gigaherz.ch finden sich sehr umfangreiche Informationen, wie man sich wehren kann, von Einsprachevorlagen bis zu schon vorliegenden Gerichtsentscheiden etc. Man muss sich nur die Mühe machen, sie zu suchen (ganz unten mit der Google-Suchmaschine).
3. Man Kann Mitglied der Gruppe Hans U. Jakob werden. Dann erhält man regelmässig weitere wichtige Informationen.
4. Man kann die vereinseigene Ombudsstelle "Mobilfunk und Gesundheit" und die dazugehörige NIS-Fachstelle konsultieren, wo Messungen durchgeführt und Gutachten ausgestellt werden, die schon einige Antennenprojekte verhindert haben, wo man sich nach kompetenten Referenten für Informationsabende erkundigen kann.
Mit dem bescheidenen Jahres-Mitgliederbeitrag unterstützt man erst noch die Arbeit des Vereins. Das wäre besser, als wenn jede Gruppe ihr eigenes Züglein fährt und jedes Mal bei Adam und Eva anfängt, statt sich die bereits vorhandenen Erfahrungen zunutze zu machen.
In letzter Zeit hört man oft das Wort vom "sanften Mobilfunk". Die Strahlung,die von den Antennen und den DECT-Telefonen auf die Menschheit niederprasselt, hat leider so gar nichts Sanftes. Dem menschlichen Körper ist es nämlich ganz egal, ob er mit den ohnehin indiskutablen "Vorsorgewerten" von 4-6 V/m traktiert wird, oder mit solchen, die noch um ein Zehntel herunter gesetzt sind, also 0,4 - 0,6 V/m. Dass die Menschen dabei unter starken Gesundheitsbeschwerden leiden, ist mittlerweile bekannt und bestätigt, auch wenn es dauernd heisst, dies sei noch nicht wissenschaftlich erwiesen. Der Mensch lebt jetzt und heute und hat keine Zeit zu warten, bis es der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft passt, irgendeinen Beweis zu finden.
Evi
2. Auf der Seite www.gigaherz.ch finden sich sehr umfangreiche Informationen, wie man sich wehren kann, von Einsprachevorlagen bis zu schon vorliegenden Gerichtsentscheiden etc. Man muss sich nur die Mühe machen, sie zu suchen (ganz unten mit der Google-Suchmaschine).
3. Man Kann Mitglied der Gruppe Hans U. Jakob werden. Dann erhält man regelmässig weitere wichtige Informationen.
4. Man kann die vereinseigene Ombudsstelle "Mobilfunk und Gesundheit" und die dazugehörige NIS-Fachstelle konsultieren, wo Messungen durchgeführt und Gutachten ausgestellt werden, die schon einige Antennenprojekte verhindert haben, wo man sich nach kompetenten Referenten für Informationsabende erkundigen kann.
Mit dem bescheidenen Jahres-Mitgliederbeitrag unterstützt man erst noch die Arbeit des Vereins. Das wäre besser, als wenn jede Gruppe ihr eigenes Züglein fährt und jedes Mal bei Adam und Eva anfängt, statt sich die bereits vorhandenen Erfahrungen zunutze zu machen.
In letzter Zeit hört man oft das Wort vom "sanften Mobilfunk". Die Strahlung,die von den Antennen und den DECT-Telefonen auf die Menschheit niederprasselt, hat leider so gar nichts Sanftes. Dem menschlichen Körper ist es nämlich ganz egal, ob er mit den ohnehin indiskutablen "Vorsorgewerten" von 4-6 V/m traktiert wird, oder mit solchen, die noch um ein Zehntel herunter gesetzt sind, also 0,4 - 0,6 V/m. Dass die Menschen dabei unter starken Gesundheitsbeschwerden leiden, ist mittlerweile bekannt und bestätigt, auch wenn es dauernd heisst, dies sei noch nicht wissenschaftlich erwiesen. Der Mensch lebt jetzt und heute und hat keine Zeit zu warten, bis es der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft passt, irgendeinen Beweis zu finden.
Evi
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Elisabeth Buchs
Re: Gemeinsam für gemässigten Mobilfunk
Ich habe ein absolut grauenhaftes Tagebuch gelesen, wie sich eine Familie gefühlt hat mit Mobilfunk-Werten von 4 bis 6 V/m, es war ein für sie so unterträgliches Leben, dass sie daran dachten, so nicht mehr weiterleben zu können. Sie konnten dann mit umfangreichen, durch Fachleute ausgeführten Abschirmungen auf eigene Kosten, die sie finanziell fast ruinierten, die Werte reduzieren, so dass gemäss ihren (einige Zeit zurückliegenden) Angaben ein Leben in diesem Haus wenigstens wieder möglich ist. Es würde mich interessieren, ob jemand Elektrosensibles Erfahrungen hat, ob die gesundheitlichen Beschwerden proportional zu höheren Werten zunehmen oder ob sie ab einem bestimmten Level gleich bleiben. Der Prozentsatz von Betroffenen nimmt jedenfalls zu, je stärker die Felder sind. Bei z.B. 0,4 bis 0,6 V/m lässt sich vermutlich wenigstens mit Abschirmungen mehr Erfolg haben als bei 4 bis 6 V/m.
Was mich auch noch interessieren würde, die Werte unterhalb von 0,04 V/m, die auch für Sensible gerade noch verträglich sein sollen, ob sich das auf z.B. mit einem Endotronic gemessenen Werte bezieht oder auf Peak-Werte.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Was mich auch noch interessieren würde, die Werte unterhalb von 0,04 V/m, die auch für Sensible gerade noch verträglich sein sollen, ob sich das auf z.B. mit einem Endotronic gemessenen Werte bezieht oder auf Peak-Werte.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Johannes
Re: Gemeinsam für gemässigten Mobilfunk
Hallo!
Ich habe gehofft, dass mein Titel eine kleine Diskussion auslöst - denn es ist doch schlussendlich eine Schlüsselfrage, ob man für einen gemässigten Mobilfunk kämpft (z.B. vorgeschriebene Mindestfeldstärke 0.00035V/m oder die 0.04V/m von Dr. Cherry, da kenne ich mich zu wenig aus) oder ob man für einen völligen Verbot der Mobilfunk kämpft. Das zweite ist meiner Meinung nach unrealistisch, d.h. etwas, wofür es sich - im Moment! - gar nicht lohnt zu kämpfen.
Frage an die Expert(inn)en: Ist es möglich Mobilfunk und eine einigermassen gesunde Umwelt zu vereinen?
oder allgemeiner: wie viele "Strahlenschäden" müssen akzeptiert werden, um eine "einigermassen gesunde Umwelt" zu ergeben? Vielleicht hinkt der Vergleich, aber wie viele Verkehrsunfälle dulden wir, ohne das Auto abzuschaffen? (vor Autos kann man sich wenigstens selber etwas schützen, deren Abgase weniger).
Für mich macht es einen grossen Unterschied, ob ich meine Energie für ein für mich scheinbar realistisches Ziel wie z.B. dem Bremsen des Antennenbaus und möglicherweise der Reduktion der bestehenden Antennen (d.h. einen schweizerischen Kompromiss) oder ob ich meine Energie in ein bodenloses Fass schiesse (d.h. ein Blocherisches 'Nein'). Wenn einmal die Gründe für die Bremsung oder Reduktion akzeptiert wären, kann man ja immer noch den nächsten Schritt anpeilen. Oder wie sieht ihr das?
Den Rest der Antwort ("das machen wir schon") habe ich eigentlich auch erwartet. Dennoch muss ich sagen, dass wir beim Kampf gegen "unsere Antenne" alles selber zusammensuchen mussten (mit etwas Schützenhilfe von Herrn Masson, danke!), und ich immer noch nirgendswo eine "Anleitung" finden kann geschweigen denn einen Ort, wo die Erfolge und deren Ursachen zu finden sind. Ich habe nicht unbegrenzt Zeit, um diese Sachen einzeln zu suchen - Herr Jakob hat sicher auch nicht unbegrenzt Zeit, um sich mit allen Antennen einzeln auseinander zu setzen -- etwas verteiltes Wissen und Erfahrung könnte da gut helfen. Es wäre doch gut, wenn wir es zukünftigen Antennen schwerer und zukünftigen Einsprache-Gruppen einfacher machen könnten; oder sehe ich das falsch bzw. fehlt mir ein Puzzelstück?
Liebe Grüsse
Johannes
Ich habe gehofft, dass mein Titel eine kleine Diskussion auslöst - denn es ist doch schlussendlich eine Schlüsselfrage, ob man für einen gemässigten Mobilfunk kämpft (z.B. vorgeschriebene Mindestfeldstärke 0.00035V/m oder die 0.04V/m von Dr. Cherry, da kenne ich mich zu wenig aus) oder ob man für einen völligen Verbot der Mobilfunk kämpft. Das zweite ist meiner Meinung nach unrealistisch, d.h. etwas, wofür es sich - im Moment! - gar nicht lohnt zu kämpfen.
Frage an die Expert(inn)en: Ist es möglich Mobilfunk und eine einigermassen gesunde Umwelt zu vereinen?
oder allgemeiner: wie viele "Strahlenschäden" müssen akzeptiert werden, um eine "einigermassen gesunde Umwelt" zu ergeben? Vielleicht hinkt der Vergleich, aber wie viele Verkehrsunfälle dulden wir, ohne das Auto abzuschaffen? (vor Autos kann man sich wenigstens selber etwas schützen, deren Abgase weniger).
Für mich macht es einen grossen Unterschied, ob ich meine Energie für ein für mich scheinbar realistisches Ziel wie z.B. dem Bremsen des Antennenbaus und möglicherweise der Reduktion der bestehenden Antennen (d.h. einen schweizerischen Kompromiss) oder ob ich meine Energie in ein bodenloses Fass schiesse (d.h. ein Blocherisches 'Nein'). Wenn einmal die Gründe für die Bremsung oder Reduktion akzeptiert wären, kann man ja immer noch den nächsten Schritt anpeilen. Oder wie sieht ihr das?
Den Rest der Antwort ("das machen wir schon") habe ich eigentlich auch erwartet. Dennoch muss ich sagen, dass wir beim Kampf gegen "unsere Antenne" alles selber zusammensuchen mussten (mit etwas Schützenhilfe von Herrn Masson, danke!), und ich immer noch nirgendswo eine "Anleitung" finden kann geschweigen denn einen Ort, wo die Erfolge und deren Ursachen zu finden sind. Ich habe nicht unbegrenzt Zeit, um diese Sachen einzeln zu suchen - Herr Jakob hat sicher auch nicht unbegrenzt Zeit, um sich mit allen Antennen einzeln auseinander zu setzen -- etwas verteiltes Wissen und Erfahrung könnte da gut helfen. Es wäre doch gut, wenn wir es zukünftigen Antennen schwerer und zukünftigen Einsprache-Gruppen einfacher machen könnten; oder sehe ich das falsch bzw. fehlt mir ein Puzzelstück?
Liebe Grüsse
Johannes
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Evi
Re: Gemeinsam für gemässigten Mobilfunk
Hallo Johannes
Ich sag Ihnen wofür wir kämpfen, bzw. ich versuche es wenigstens:
Eines unserer vordringlichsten Ziele ist es, die Politik dazu zu bewegen, die NIS-Verordung zu revidieren. Und zwar, wie Sie ganz richtig anführen, in jene Richtung, die Grenzwerte soweit zu senken, dass der Mensch ein menschenwürdiges Dasein leben kann. Telefonieren kann man mit weit tieferen Grenzwerten, nur halt nicht bis ins dritte Untergeschoss und in Tiefgaragen.
Bis es soweit ist, müssen wir leider durch Einsprachen zu verhindern versuchen, dass man den Menschen die Antennen vor ihre Schlafzimmer setzt, in die Nähe von Schulhäusern, Kindergärten, Altersheime und Spitäler und mitten in Wohnquartiere, und dies erst noch mit den geplanten, von der Politik abgesegneten Grenzwerten. .
Weiterhin müssen wir für eine breite Information und Aufklärung der Bevölkerung und der Bewilligungsbehörden (!) sorgen, was von der Industrie und der ihr hörigen Presse nach Strich und Faden hintertrieben wird. Wüssten die Menschen besser über die Gefahren der gepulsten elektomagnetischen Strahlung Bescheid, so würde das Handy wirklich nur in dringenden Fällen eingesetzt und nicht als Spielzeug für Kinder und als Mittel für leere Kommunikation, wie das heute leider der Fall ist.
Das waren nur wenige Punkte, die anzuführen sind. Wogegen wir uns natürlich auch wehren, ist die Ignoranz und Arroganz von Behörden und Industrie, einem ganzen Volk eine Technologie überzuziehen, deren Folgen vorher nicht erforscht wurden, sondern dass – wie schon so oft – der umgekehrte Weg gegangen wird: Erst schädigen und dann (vielleicht!) handeln.
Was wollen Sie eigentlich damit sagen, Sie fänden zu wenig Hinweise, was und wie vorzugehen ist? Machen Sie doch dasselbe, wie wir und unzählige andere: Lesen Sie einschlägige Fachliteratur, besuchen Sie Kongresse, unterhalten Sie sich mit Wissenschaftern und nicht zuletzt: wählen Sie mit Ihrem Stimmzettel Persönlichkeiten, die für das Recht jedes Menschen auf Leben eintreten und nicht allein das Lied der Wirtschaft und des Geldes singen. Zugegeben, das ist zeitaufwändig, nicht ganz einfach und nicht immer bequem. Sie können aber nicht erwarten, dass Ihnen alles, was Sie wissen wollen und eine Anleitung, wie vorzugehen ist, auf dem Präsentierteller serviert wird. Auch das Nachdenken darüber, was wir uns, mehr oder minder Zähne knirschend, mit der Akzeptanz der jetzigen Situation einhandeln, kann Ihnen keiner abnehmen.
Und zuguterletzt: Sie könnten dafür dankbar sein, dass es noch eine Reihe von Menschen gibt, die ihre ganze Kraft und Energie, ohne Schielen auf eigenen Profit in den Dienst der Sache stellen. Diese Bestrebungen zu unterstützen, z.B. durch Ihre Mitgliedschaft, statt den Sinn ihres Tuns zu hinterfragen und fertige "Kochrezepte" zu erwarten , wäre doch schon mal ein Anfang.
Übrigens: Diskutieren ist zwar erlaubt und sicher nötig, aber ein Diskutieren im Kreis herum, in der Art, ob zuerst das Huhn da war oder das Ei oder umgekehrt, wird uns nicht viel weiter bringen.
Evi
Ach ja, ich habe noch was vergessen:
Mein Computerfachmann sagte mir kürzlich, ein Kunde wollte sich von ihm ein drahtloses Netzwerk installieren lassen, worauf er ihm die Frage stellte: "Wollen Sie das wirklich haben?" Und er hat ihn auf die möglichen Konsequenzen aufmerksam gemacht, was er sich da damit einhandelt. Ein grosses Bravo! Wäre sehr nachahmenswert.
Und der erste Beitrag zu einer einschlägigen Diskussion, die Sie sich ja wünschen.
Ich sag Ihnen wofür wir kämpfen, bzw. ich versuche es wenigstens:
Eines unserer vordringlichsten Ziele ist es, die Politik dazu zu bewegen, die NIS-Verordung zu revidieren. Und zwar, wie Sie ganz richtig anführen, in jene Richtung, die Grenzwerte soweit zu senken, dass der Mensch ein menschenwürdiges Dasein leben kann. Telefonieren kann man mit weit tieferen Grenzwerten, nur halt nicht bis ins dritte Untergeschoss und in Tiefgaragen.
Bis es soweit ist, müssen wir leider durch Einsprachen zu verhindern versuchen, dass man den Menschen die Antennen vor ihre Schlafzimmer setzt, in die Nähe von Schulhäusern, Kindergärten, Altersheime und Spitäler und mitten in Wohnquartiere, und dies erst noch mit den geplanten, von der Politik abgesegneten Grenzwerten. .
Weiterhin müssen wir für eine breite Information und Aufklärung der Bevölkerung und der Bewilligungsbehörden (!) sorgen, was von der Industrie und der ihr hörigen Presse nach Strich und Faden hintertrieben wird. Wüssten die Menschen besser über die Gefahren der gepulsten elektomagnetischen Strahlung Bescheid, so würde das Handy wirklich nur in dringenden Fällen eingesetzt und nicht als Spielzeug für Kinder und als Mittel für leere Kommunikation, wie das heute leider der Fall ist.
Das waren nur wenige Punkte, die anzuführen sind. Wogegen wir uns natürlich auch wehren, ist die Ignoranz und Arroganz von Behörden und Industrie, einem ganzen Volk eine Technologie überzuziehen, deren Folgen vorher nicht erforscht wurden, sondern dass – wie schon so oft – der umgekehrte Weg gegangen wird: Erst schädigen und dann (vielleicht!) handeln.
Was wollen Sie eigentlich damit sagen, Sie fänden zu wenig Hinweise, was und wie vorzugehen ist? Machen Sie doch dasselbe, wie wir und unzählige andere: Lesen Sie einschlägige Fachliteratur, besuchen Sie Kongresse, unterhalten Sie sich mit Wissenschaftern und nicht zuletzt: wählen Sie mit Ihrem Stimmzettel Persönlichkeiten, die für das Recht jedes Menschen auf Leben eintreten und nicht allein das Lied der Wirtschaft und des Geldes singen. Zugegeben, das ist zeitaufwändig, nicht ganz einfach und nicht immer bequem. Sie können aber nicht erwarten, dass Ihnen alles, was Sie wissen wollen und eine Anleitung, wie vorzugehen ist, auf dem Präsentierteller serviert wird. Auch das Nachdenken darüber, was wir uns, mehr oder minder Zähne knirschend, mit der Akzeptanz der jetzigen Situation einhandeln, kann Ihnen keiner abnehmen.
Und zuguterletzt: Sie könnten dafür dankbar sein, dass es noch eine Reihe von Menschen gibt, die ihre ganze Kraft und Energie, ohne Schielen auf eigenen Profit in den Dienst der Sache stellen. Diese Bestrebungen zu unterstützen, z.B. durch Ihre Mitgliedschaft, statt den Sinn ihres Tuns zu hinterfragen und fertige "Kochrezepte" zu erwarten , wäre doch schon mal ein Anfang.
Übrigens: Diskutieren ist zwar erlaubt und sicher nötig, aber ein Diskutieren im Kreis herum, in der Art, ob zuerst das Huhn da war oder das Ei oder umgekehrt, wird uns nicht viel weiter bringen.
Evi
Ach ja, ich habe noch was vergessen:
Mein Computerfachmann sagte mir kürzlich, ein Kunde wollte sich von ihm ein drahtloses Netzwerk installieren lassen, worauf er ihm die Frage stellte: "Wollen Sie das wirklich haben?" Und er hat ihn auf die möglichen Konsequenzen aufmerksam gemacht, was er sich da damit einhandelt. Ein grosses Bravo! Wäre sehr nachahmenswert.
Und der erste Beitrag zu einer einschlägigen Diskussion, die Sie sich ja wünschen.
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Hans-U.Jakob
Re: Gemeinsam für gemässigten Mobilfunk
Hat man schon einmal etwas von gemässigten Alkoholikern, von gemässigten Rauchern, von gemässigten Drogenhändlern oder gar von gemässigten Mafiosi gehört?
Wenn nicht, gibt es wohl auch keinen gemässigten Mobilfunk.
Bis jetzt ist noch alles eskaliert und hat die Gesellschaft Milliarden an sozialen Folgeschäden gekostet.
Liebe Grüsse,
Hans-U.Jakob
Wenn nicht, gibt es wohl auch keinen gemässigten Mobilfunk.
Bis jetzt ist noch alles eskaliert und hat die Gesellschaft Milliarden an sozialen Folgeschäden gekostet.
Liebe Grüsse,
Hans-U.Jakob
-
JÜRGEN ZELLER
Re: Gemeinsam für gemässigten Mobilfunk
hallo leute
es ist ja unfassbar was los ist..........
ich möchte aufklärung in schulen und kindergärten bringen
haben sie da schon anschreiben oder flugblätter?
HINZU KOMMT NOCH DIE ZUNEHMENDE VERGIFTUNG DER KINDER
durch blei und kupfer im trinkwasser
gerade hier verfüge ich über ein grosses wissen
in welcher welt leben wir eigendlich wo sogar unser salz ein kunststoff ist !
LG JÜRGEN ZELLER
PS RESPEKT VOR IHRER ARBEIT !
es ist ja unfassbar was los ist..........
ich möchte aufklärung in schulen und kindergärten bringen
haben sie da schon anschreiben oder flugblätter?
HINZU KOMMT NOCH DIE ZUNEHMENDE VERGIFTUNG DER KINDER
durch blei und kupfer im trinkwasser
gerade hier verfüge ich über ein grosses wissen
in welcher welt leben wir eigendlich wo sogar unser salz ein kunststoff ist !
LG JÜRGEN ZELLER
PS RESPEKT VOR IHRER ARBEIT !