wirtschaftlichen Boom bezeichnen will.
Gelesen im 20Minuten:
Der Fall Ylenia verängstigt viele Eltern: Der Verkauf von Kinderhandys, mit denen die Sprösslinge geortet werden können, hat sich seit der Entführung des Mädchens vervierfacht.
i-Kid heisst das kleine Ding mit den beiden Hörnern und den sieben Knöpfen, dessen Verkauf stark zugenommen hat: «Seit der Entführung von Ylenia vor vier Wochen hat sich die Nachfrage nach dem i-Kid fast vervierfacht», so Hans Meli, Geschäftsführer von Nexttrack Solutions, welche die i-Kids-Handys in der Schweiz vertreibt. Vorher hätten sie täglich eines, mittlerweile täglich knapp vier Stück verkauft. Gleich tönt es beim zweiten grossen Kinderhandyanbieter Mobiclick: «Der Verkauf unseres Junior Tel hat sich seit dem Fall Ylenia vervierfacht», so Geschäftsführer Peter Keller.
Neben dem Telefonieren erlaubt das Kinderhandy dank GPS, die Kleinen jederzeit zu orten. So können Eltern etwa den Schulweg auf dem Computer überwachen. Verlässt das Kind eine programmierte Schutzzone, erhalten die Eltern eine Alarmmeldung per SMS oder einen Anruf.
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Ich halte das für Nonsens, dieser Kontroll- und Ueberwachungszwang bringt nichts. Ein Täter wird wohl als erstes ein solches Handy entsorgen. Aber solche Geräte können auch sonst missbraucht werden; etwa um die Freundin zu überwachen: man lege das Handy einfach unter den Rücksitz im Auto und prüft ob die tatsächlich im Englisch-Kurs ist....
Und vor allem: es trägt nichts zur Erziehung bei; die Kids müssen lernen, Fremden gegenüber kritisch, jedoch nicht überängstlich zu sein. Sonst sind sie mit 20 Jahren verhaltensgestört.
Es gibt auf der Seite von 20MInuten auch noch Umfragen über die Festnetztelefonie und ob man ein solches Ueberwachungshandy kaufen würde.
http://www.20min.ch/news/dossier/ylenia/story/10938624