Elisabeth Buchs hat geschrieben:Nochmals zurück auf die Befürworter-Behauptung "mehr Antennen - weniger Elektrosmog", die man immer wieder hört seit der Einführung von UMTS. Das ist doch eine Lüge, die wir unbedingt widerlegen sollten.
Die Antennen sind ob es wenige oder viele sind ausser bei Mikrozellen immer mit mindestens etwa 1000 W ERP pro Senderichtung für UMTS und etwa 1000 W ERP pro Sendrichtung für GSM ausgeschrieben.
Wenn im Umkreis von 1 km eine Antenne steht, ist das doch eine andere Situation als wenn es drei sind. Das Zurückregeln von Antenne und Handy hängt nicht nur von der Distanz ab, sondern vor allem von den Mauern, Blechwänden von Fahrzeugen, wie stark es strahlt ist auch abhängig von der Anzahl Telefonierer.
Die Steuerkanäle sind immer da, auch wenn niemand telefoniert. Bei GSM mache das die Hälfte in V/m aus, das wären z.B. bei einem Haus mit voller Ausnützung der Grenzwerte 3 V/m. Bei UMTS mache der Steuerkanal 10 bis 20 % aus, was 0,6 V/m bis 1,2 V/m ausmache, die immer da wären mit dem unverträglichen UMTS.
Elisabeth Buchs
Mehr Antennen, weniger Strahlung?
Kommentar dazu von Siegfried Zwerenz:
Die mit Umweltschutz begründete Zielsetzung der Konzentration möglichst vieler Sender auf einem Masten, führt zu einer weiteren gefährlichen Erhöhung der Strahlungsbelastung.
Wenn mehrere Betreiber auf einem Mast kommen, dann erhöht sich die Strahlenbelastung durch mehrere Antennen auf dem Mast. Somit werden dann zwar einige weniger bestrahlt, dafür bekommen aber andere mehr Strahlung ab. St. Florian lässt grüßen! Dieser Vorschlag ist also auch keine Lösung.
Da nun die Sendeanlagen noch in mehreren Kilometern Entfernung Leistungen bringen, bei denen heute schon bekannt ist, dass Menschen und Tiere dadurch erkranken können, dann gibt es doch nur eine Lösung: weg mit dieser Technik! Es müssen Techniken gesucht werden, die unschädlich sind.
Viele kleine Sender mit minimaler Leistung sind auch keine Lösung, weil damit viel mehr Antennen aufgebaut werden und diese somit näher an die Menschen kommen. Die Belastung nimmt nämlich mit der Nähe zur Antenne im Quadrat zu.
Deshalb hätten dann insgesamt gesehen die Menschen höhere Belastungen!!!
Die Strahlenbelastung durch hohe Sender ist nämlich nicht ungleich höher, sondern viel niedriger, weil die Antennen weit von der Bevölkerung weg sind, selbst wenn die Leistung des Senders erhöht würde.
Allerdings reicht wie schon oft angeführt leider auch nicht ein Abstand von mehreren 100 Metern. Mensch und Tier wird trotzdem krank, es dauert eben nur etwas länger.
Es ist richtig, dass wir andere Techniken, die gesundheitsunschädlich sind, brauchen, weil eben mit der jetzigen Technik kein Gesundheitsschutz gegeben ist.