Der NZZ vom 23.1.04 entnehme ich, dass eine Interessengemeinschaft „Keine Sunrise-Antenne am Kreuzplatz“ der Stadträtin Kathrin Martelli eine Petition mit 1200 Unterschriften übergeben hat. Die Petitionäre wollen einen Verzicht auf den Antennenbau und ein stadtweites Moratorium für UMTS-Antennen erreichen.
Petitionen gegen Antennenprojekte wurden schon an verschiedenen Orten der Schweiz in ähnlicher Grössenordnung eingereicht ( z.B. Unterägeri mit 1350 Unterschriften!) - und von der Politik und den Betreibergesellschaften mit schöner Regelmässigkeit abgeschmettert.
Es stellt sich ernsthaft die Frage, ob wir hier eigentlich in einer Diktatur leben. Ist es wirklich zulässig, dass ständig und beharrlich der Wille des Volkes ignoriert wird, indem man es zwingt, den Antennensmog zu ertragen, mit allen Folgen? Wer wird dereinst für diese Folgen geradestehen?
Und noch eine weitere Frage: Wielange wird sich das Volk solches noch gefallen lassen?
Evi
1200 Unterschriften gegen Antennenprojekt
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Esther
Re: 1200 Unterschriften gegen Antennenprojekt
Hallo Evi
Ja, das ist eben die älteste Demokratie, wo so etwas möglich ist. Wenn es dem Mammon dient, hat es sich halt ausdemokratisiert. Vielleicht fangen die Menschen demnächst doch einmal zu denken an, wie der Begriff „Demokratie“ dauernd missbraucht und der Volkswille kontinuierlich missachtet wird. In einer Diktatur kann es wohl kaum schlimmer sein.
Esther
Ja, das ist eben die älteste Demokratie, wo so etwas möglich ist. Wenn es dem Mammon dient, hat es sich halt ausdemokratisiert. Vielleicht fangen die Menschen demnächst doch einmal zu denken an, wie der Begriff „Demokratie“ dauernd missbraucht und der Volkswille kontinuierlich missachtet wird. In einer Diktatur kann es wohl kaum schlimmer sein.
Esther