DECT-Telefon

Feilmeier

DECT-Telefon

Beitrag von Feilmeier » 3. Februar 2004 19:47

Ich habe seit einiger Zeit ein SIEMENS Schnurlos-Telefon Gigaset 3010 Pocket. In der Beschreibung steht, dass es ein digitales DECT-Telefon ist. Jetzt liest man immer wieder, dass diese Funkart (DECT) sehr gefährlich ist. Ich habe es den ganzen Tag dabei und es ist immer eingeschaltet. Um im ganzen Betrieb (1,5 ha) erreichbar zu sein, laufen einige Basisstationen und ein Repeater.

Stimmt das mit der Gefährlichkeit oder gibt es bestimmte Regeln im Umgang?
Soll man es an einem bestimmten Körperbereich (z.B. Oberkörper) nicht tragen, oder ...?

Bitte um Antworten und Erfahrungen.

Besten Dank im Voraus

charles claessens

Re: DECT-Telefon

Beitrag von charles claessens » 3. Februar 2004 22:13

Hallo Herr Feilmeier,

es ist nicht das Telefon, was so belastet ist.
Es sind die Basisstationen, die konstant 24 Stunden am Tag ihre gepulste Signale andauernd ausstrahlen, ob telefoniert wird oder nicht.

Betriff die Gefährlichkeit gibt es nur eine Massnahme. Alle Basisstationen ausschalten.

Ersetzen sie sie durch CT1 Telefone.

Sie können im *Freiburger Appell* nachlesen was die Gefährlichkeit beinhaltet.
Siehe: http://www.hese-project.org/Freiburger- ... nhalt.html

Auf www.maes.de stehen verschiedene Publikationen betr. DECT/GAP Telefone.


Charles Claessens

Gigaherz

Re: DECT-Telefon

Beitrag von Gigaherz » 4. Februar 2004 11:48

Hallo, Herr Feilmeier

Basisstationen von DECT-Schnurlostelefonen strahlen wie eine Mobilfunkantenne, aber dies im eigenen Heim, egal, ob Sie telefonieren oder nicht. Sie durchdringen sogar Betonwände und haben eine Reichweite von ca. 300 Metern.

Wer Ihnen was anderes sagt, lügt ganz bewusst. Nur soviel dazu.
Sie können sich einigermassen schützen, wenn Sie die Basisstationen (wenigstens nachts) vom Netz trennen, sofern Sie sich dann dort aufhalten, wo sie stehen.

Wir haben schon genug Beispiele von Fällen, wo die Menschen unter vorerst unerklärlichen Beschwerden gelitten haben, die aber verschwunden sind, wenn sie das ganze Telefon dorthin befördert haben, wo es eigentlich hingehört, nämlich in den Mistkübel und durch Schnurtelefone oder wenigstens durch solche im analogen Standard ersetzt haben.

Wir kennen den Fall eines Spitals, wo fahrbare Röntgenapparate, die man braucht, um Aufnahmen direkt am Krankenbett zu machen, erhebliche Störungen zeigten. Das Spital hat löblicherweise sofort alle DECT-Telefone abgeschafft.

Das Berner Lindenhofspital hat uns geschrieben, dass es auf den Einsatz von DECT-Telefonen ganz bewusst verzichtet.

Wenn diese Telefone schon empfindliche Apparate stören, wie erst reagiert dann das äusserst empfindliche Nervensystem des Menschen auf die gepulste Strahlung? Leuchtet doch ein, oder?

Schade, dass Menschen zuerst immer eigene negative Erfahrungen machen müssen, bevor sie das glauben, was schon evident ist.

Gruss

Gigaherz

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