Tilly hat geschrieben:Den einen geht es um die Gesundheit, den anderen um Milliarden- Beträge.
Seit circa 30 Jahren ist bekannt, dass der Mobilfunk gefährlich auf alle lebenden Wesen
wirken kann. Die Macht hat jedoch weltweit die Mobilfunklobby.
Wer sich ihr entgegensetzt, so wie Dr. Bergmann, muss mit Mobbing, Rufmord oder
Schlimmeren rechnen.
Die Mobilfunkindustrie setzt Medien unter Druck und droht ihnen mit Entzug von
Werbeaufträgen, wenn sie nicht in ihrem Sinne berichten.
Lobbyisten streuen Verleumdungen gegen kritische Wissenschaftler aus, lassen
Studienergebnisse in den Schubladen, zitieren Ergebnisse falsch oder legen Studien
so an, dass keine kritischen Ergebnisse herauskommen.
Die Unbedenklichkeitsstudie von Prof. Lerchl wurde offensichtlich auch so falsch angelegt.
Der Fall, wie mit Dr. Bergmann verfahren wurde, um ihn mundtot zu machen,
ist nichts Neues, hier einige Beispiele:
....
Herr Prof. Lerchl, Sie sollten mal überprüfen, ob Sie nicht auch zu den Wissenschaftlern
zählen, die die Studien so anlegen, dass keine kritischen Ergebnisse herauskommen können.[/b]
Es grüßt
Tilly
Lieber Herr Tilly,
vielleicht sollten Sie
wirklich einmal eine meiner Publikationen lesen. Ist zwar vielleicht schwierig, aber durchaus hilfreich. Da ich Ihnen hier die Originalpublikationen nicht zur Verfügung stellen kann (copyright), möchte ich Sie Ihnen aber durchaus gerne zukommen lassen, wenn Sie es wollen. Ich bezweifle allerdings, dass Sie aus Ihrer Anonymität heraustreten (ich sichere absolute Diskretion zu!).
Egal: Die von mir und meiner Arbeitsgruppe durchgeführten Studien im Rahmen des Deutschen Mobilfunkforschungsprogramms waren
von vorneherein so angelegt worden, dass a) sichergestellt war, dass sie blind durchgeführt werden (wir also nicht wussten, bis zum Ende der statistischen Auswertungen, welche Tiere exponiert und welche scheinexponiert waren) und b) sichergestellt war, dass auch negative Ergebnisse
belastbar sind. Das kann man nur durch gute (wenig variable) Parameter undoder hohe Tierzahlen erreichen. Wir hatten 160 Mäuse pro Gruppe, was absolut ausreichend ist, um Effekte, wenn sie denn existieren, auch belastbar nachweisen oder eben genau so belastbar als nicht existent zeigen zu können.
Wenn Sie mir andere Studien nennen könnten, die sich ähnlicher Qualitätsstandards bedient haben, um falsch-positive bzw. falsch-negative Ergebnisse zu vermeiden, wäre ich Ihnen sehr verbunden.
Alexander Lerchl
Forum Admin: Vielen Dank für das Angebot der Originalpublikation, könnten Sie dieses allenfalls an Herrn Jakob schicken.