auf den weg machen

murphy

auf den weg machen

Beitrag von murphy » 4. November 2007 10:11

ich möchte mich anfang dezember mit dem wohnmobil auf den weg machen,um irgendwo auf der italienischer seite der alpen einen platz zu finden,wo man unverstrahlt leben kann.italien darum,weil die grenzwerte für e-smog zu den niedrigsten weltweit gehören und weil mir das land gefällt.ich möchte weg aus diesem verstrahlten deutschland mit seinen verstrahlten menschen.

für dieses vorhaben suche ich eine ebenfalls elektrosensible partnerin.ich bin 59,männlich,guterhalten,gross,handwerklich begabt und finanziell unabhängig.
du solltest ein ruhiges und selbstbestimmtes leben auf dem land mögen,spass am denken haben,ebenfalls deine altlasten bearbeitet haben und beziehung zu männern nicht als kampf um irgendwas sehen.
gib hier deine telefonnummer an,ich melde mich dann.
gruss murphy

Hans-U. Jakob
Beiträge: 1325
Registriert: 10. Februar 2007 15:37

Re: auf den weg machen

Beitrag von Hans-U. Jakob » 4. November 2007 11:26

murphy hat geschrieben:ich möchte mich anfang dezember mit dem wohnmobil auf den weg machen,um irgendwo auf der italienischer seite der alpen einen platz zu finden,wo man unverstrahlt leben kann.italien darum,weil die grenzwerte für e-smog zu den niedrigsten weltweit gehören und weil mir das land gefällt.ich möchte weg aus diesem verstrahlten deutschland mit seinen verstrahlten menschen.

gruss murphy
Vorsicht lieber Murphy,
Italien hat wohl die niedrigsten Grenzwerte, aber NIEMAND der das im Gelände draussen kontrolliert und gegen die Mafia durchsetzt. Da haben verschiedene Leute schon ganz schlechte Erfahrungen gemacht.
Italien ist trotzdem wunderschön. Aber nicht etwa strahlungsarm.
Hans-U. Jakob

unwichtig
Beiträge: 891
Registriert: 27. Januar 2007 16:23

Beitrag von unwichtig » 4. November 2007 11:29

Hallo Murphy,

finde ich eine tolle Idee! :lol:

Ich würde aber zur Vorsicht raten und in jedem Fall geeignete Messgeräte mitführen. Die Grenzwerte sagen meiner Erfahrung nach gar nichts aus. Die Schweiz hat ja besonders strenge Grenzwerte, die sich aber in der Realität als Witz erweisen. Kaum irgendwo strahlt es so heftig und vor allem flächendeckend wie in der Schweiz. Auf den Schweizer Autobahnen werden Sie kurz und klein gestrahlt, besser meiden.

Die Technik, Handys, Basisstationen, DECT, WLAN und so weiter ist ja überall gleich. Das mit dem Wohnmobil ist sicher eine gute Idee, so bleiben Sie mobil und können sicher das ein oder andere unverstrahlte Fleckchen finden.

Ein entsprechendes enges Tal könnte sehr niedrige Werte bieten. Natürlich bleibt die Frage wie autark ihr Wohnmobil ist und in wie weit Sie dort rechtlich gesehen länger stehen bleiben können? Wenn Sie stark auf Campingplätze angewiesen sind, bleibt das Problem, dass sehr viele inzwischen über WLAN verfügen und andere Bewohner eventuell recht häufig per Handy telefonieren? Oder Festnetzanschlüsse angeboten werden, die dann natürlich mit den unsäglichen DECT Dauerstrahlern genutzt werden?
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

murphy

Beitrag von murphy » 10. November 2007 15:33

danke für die tipps.trotzdem ist mir bei einem vierwöchigen aufenthalt in oberitalien ende 2003 aufgefallen,das ich selbst in grossstädten kaum probleme mit elektrosmog hatte.mich würde interessieren,wem es ähnlich ging und ob sich daran in den letzten jahren etwas geändert hat,etwa durch die einführung von umts.interessant ist auch das es in italien keine büergerinitiativen esmog-geschädigter zu geben scheint.

gruss murphy

Elisabeth Buchs
Beiträge: 1639
Registriert: 27. Januar 2007 21:48

Beitrag von Elisabeth Buchs » 11. November 2007 13:29

murphy hat geschrieben:danke für die tipps.trotzdem ist mir bei einem vierwöchigen aufenthalt in oberitalien ende 2003 aufgefallen,das ich selbst in grossstädten kaum probleme mit elektrosmog hatte.mich würde interessieren,wem es ähnlich ging und ob sich daran in den letzten jahren etwas geändert hat,etwa durch die einführung von umts.interessant ist auch das es in italien keine büergerinitiativen esmog-geschädigter zu geben scheint.

gruss murphy
Hallo Murphy

Auf den Autobahnen in Italien ist mir dieses und letztes Jahr aufgefallen, dass es mich eher noch während längerer Zeit "annädelt" (schmerzhaftes Stechen am Kopf) als in der Schweiz, womöglich sind einige Antennen sogar noch eher stärker. Um Genua hat es praktisch vor jedem Tunnel eine Antenne.

Die teilweise geringere Elektrosmogproblematik ist vermutlich vor allem auf die weniger dichte Besiedlung und dass die Leute noch weniger dauernd mit dem neuesten Strahlen-Kram ausgerüstet sind, zurückzuführen. Ausserdem frage ich mich, ob der Einfluss des Sonnenlichts und der Wärme einen guten Einfluss auf den Stoffwechsel hat und man deshalb etwas resistenter ist gegenüber Elektrosmog. UMTS ist jedoch in Italien auch vorhanden, kam z.B. dieses Jahr auf dem Campingplatz etwas verstärkt rein, zusätzlich zur vorgesehen Aufrüstung mit W-Lan. In Florenz hatte ich teilweise schon Probleme mit Antennen, es ging gerade noch, weil ich mich nur kurz an gewissen Orten aufgehalten habe, bzw. Ort gewechselt habe.

Was ich mich frage, wie es bezüglich Elektrosmog in Frankreich aussieht, günstig wären vermutlich vor allem wirtschaftlich schwächere Gebiete, wo sich das Aufstellen von Antennen schlecht lohnt. Hat jemand diesbezügliche Erfahrungen?

Ich wünsche Ihnen viel Glück auf Ihrem Weg und wäre froh um eine pn, wenn Sie einen guten Ort finden.

Elisabeth Buchs

Hans

Beitrag von Hans » 12. November 2007 02:19

Hallo Elisabeth,
Leider kann ich nicht mit messtechnischen Aussagen in Bezug auf Frankreich dienen. Allerdings war ich in den letzten Ferien dort und es ist mir aufgrund meines mitgeführten Handy aufgefallen, dass die Versorgung mit GSM sehr gut funktioniert. Ebenso sieht man diverse Antennen mitten in den Dörfern. Teilweise auch auf Schulen. Versuche mich mit UMTS anzumelden (rein der "Gwunder" wegen) waren jeweils erfolglos. In den ländlichen Gebieten klappte UMTS jedenfalls nicht. Unterwegs waren wir mit einem Hausboot auf den Canal du midi. Auch dort eine sozusagen lückenlose Versorgung.
Auch Frankreich ist demzufolge nicht wirklich empfehlenswert wenn man auf GSM und Co empfindlich reagiert. Wobei diese Erfahrung, wie schon mal geschrieben, mit dem Handy und nicht mit einem Messgerät gemacht wurden.
Der Vorteil von Frankreich ist aber ganz sicher, dass es bei weitem weniger dicht besiedelt ist als unsere Schweiz. Da genügt eine Antenne um ein sehr grosses Gebiet abzudecken auch ohne dass aufgrund der hohen Nutzerzahl diese am Anschlag und darüber laufen würde. Ich kann mir daher durchaus vorstellen, dass es Gegenden gibt die gemäss Deinen Kriterien (nicht auf jedem Miststock eine Antenne / hab ich das so richtig in Erinnerung?) geeignet sein können. Nur wie finden?
Vielleicht weiss da ein anderer etwas mehr?
Gruss Hans

murphy

Beitrag von murphy » 18. November 2007 02:50

wie sieht es eigentlich in bezug auf elektrosmog in belgien aus?
ich habe in der vergangenheit mehrfach gelesen,das im flämischen teil belgiens sehr niedrige grenzwerte vorgeschrieben sind.wer weis näheres?

unwichtig
Beiträge: 891
Registriert: 27. Januar 2007 16:23

Beitrag von unwichtig » 18. November 2007 09:49

murphy hat geschrieben:wie sieht es eigentlich in bezug auf elektrosmog in belgien aus?
ich habe in der vergangenheit mehrfach gelesen,das im flämischen teil belgiens sehr niedrige grenzwerte vorgeschrieben sind.wer weis näheres?
Belgien würde ich vergessen, dort hat es TETRA, das einem förmlich den Schädel zertrümmert. Ähnlich wie WLAN, aber natürlich ist die Sendeleistung und Reichweite sehr viel größer. In Frankreich sind die Chancen etwas besser, es gibt dort kein TETRA, sondern Tetrapol, das schlägt zwar anscheinend auch an, aber weit harmloser als TETRA.

Wie schon gesagt, die offiziellen "Grenzwerte" sagen nichts, die Technik ist überall mehr oder weniger die Gleiche, so das es oft mehr von der Bevölkerungsdichte abhängt wie stark es strahlt und da ist man mit Frankreich eindeutig im Vorteil.
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

murphy

Beitrag von murphy » 23. November 2007 08:32

wie weit sind die deutschen behörden eigendlich mit der einführung von TETRA? wer weis näheres?

unwichtig
Beiträge: 891
Registriert: 27. Januar 2007 16:23

Beitrag von unwichtig » 23. November 2007 09:17

murphy hat geschrieben:wie weit sind die deutschen behörden eigendlich mit der einführung von TETRA? wer weis näheres?
So weit ich gehörte habe wird zur Zeit Mast um Mast aufgestellt um die Menschen stärker zu verstrahlen. Die eh schon stark eingeschränkte Bewegungsfreiheit für Betroffene wird weiter eingeschränkt. Ich werde das Land auch in nächster Zeit verlassen.
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

murphy

Beitrag von murphy » 23. November 2007 10:38

bei einem anruf bei einer behördenstelle wurde mir gerade gesagt,das vor 2010 nicht mit der allgemeinen einführung zu rechnen sei.nur in enigen städten liefe das system im probebetrieb.

gruss mrphy

unwichtig
Beiträge: 891
Registriert: 27. Januar 2007 16:23

Beitrag von unwichtig » 23. November 2007 13:30

murphy hat geschrieben:bei einem anruf bei einer behördenstelle wurde mir gerade gesagt,das vor 2010 nicht mit der allgemeinen einführung zu rechnen sei.nur in enigen städten liefe das system im probebetrieb.

gruss mrphy
Klingt gut, ich hatte das Geräusch, klang WLAN ähnlich kürzlich im Messgerät beim Besuch in einer Großstadt. Da ich es über mehrere Kilometer relativ konstant messen konnte, war es sicher kein WLAN sondern vermutlich TETRA. Einige Wochen später war es nicht mehr zu messen, könnte sich dabei um einen solchen Probebetrieb gehandelt haben.

Pech natürlich wenn man in einer solchen Stadt wohnt. Manche Flughäfen sollen es auch schon verwenden las ich.
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik

Antworten