WHO Schätzung Elektrosensibilität 5%

Helmut Breunig

WHO Schätzung Elektrosensibilität 5%

Beitrag von Helmut Breunig » 12. April 2008 08:02

Liebe TeilnehmerInnen,

suche dringend nach einer Quelle, einem Link, der beinhaltet, dass die WHO die Verbreitung der Elektrosensibilität auf 5 % der Bevölkerung einschätzt.
Die besagte Schätzung der WHO kann womöglich älteren Datums sein.
Bin für jeden ernstgemeinten Hinweis dankbar.

Helmut Breunig

Hans-U. Jakob
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Re: WHO Schätzung Elektrosensibilität 5%

Beitrag von Hans-U. Jakob » 12. April 2008 09:10

Helmut Breunig hat geschrieben:Liebe TeilnehmerInnen,

suche dringend nach einer Quelle, einem Link, der beinhaltet, dass die WHO die Verbreitung der Elektrosensibilität auf 5 % der Bevölkerung einschätzt.
Die besagte Schätzung der WHO kann womöglich älteren Datums sein.
Bin für jeden ernstgemeinten Hinweis dankbar.

Helmut Breunig
Vielleicht hilft Ihnen unsere Hauptseite auf http://www.gigaherz.ch/1273 mit Abbildung 2 und 3 weiter? Ein Blick lohnt sich.
Gruss, Hans-U. Jakob

Helmut Breunig

Re: WHO Schätzung Elektrosensibilität 5%

Beitrag von Helmut Breunig » 12. April 2008 09:46

Hans-U. Jakob hat geschrieben:
Helmut Breunig hat geschrieben:Liebe TeilnehmerInnen,

suche dringend nach einer Quelle, einem Link, der beinhaltet, dass die WHO die Verbreitung der Elektrosensibilität auf 5 % der Bevölkerung einschätzt.
Die besagte Schätzung der WHO kann womöglich älteren Datums sein.
Bin für jeden ernstgemeinten Hinweis dankbar.

Helmut Breunig
Vielleicht hilft Ihnen unsere Hauptseite auf http://www.gigaherz.ch/1273 mit Abbildung 2 und 3 weiter? Ein Blick lohnt sich.
Gruss, Hans-U. Jakob
Danke! Das hatte ich schon wahrgenommen.
Das liegt wohl näher an der Wirklichkeit.

Die 5%-Zahl als Schätzung der WHO ist scheint ein Phantom zu sein.
Es wurde wahrscheinlich produziert durch eine Übernahme der Zahlen aus der Röösli-Studie von 2004, die auf dem "EHS"-WHO-Workshop in Prag 2004 präsentiert worden war. So wurde die Röösli-Abschätzung für die Schweiz zu einer WHO-Schätzung.
( Die Schweizer werden von den Anderen einfach als massgebend erachtet... :wink: )

Doris

Re: WHO Schätzung Elektrosensibilität 5%

Beitrag von Doris » 12. April 2008 09:57

Helmut Breunig hat geschrieben:Liebe TeilnehmerInnen,

suche dringend nach einer Quelle, einem Link, der beinhaltet, dass die WHO die Verbreitung der Elektrosensibilität auf 5 % der Bevölkerung einschätzt.
Die besagte Schätzung der WHO kann womöglich älteren Datums sein.
Bin für jeden ernstgemeinten Hinweis dankbar.

Helmut Breunig
Hallo Herr Breunig,

In diesem Beitrag steht dass die WHO von 5 % Elektrosensible spricht, das war allerdings 1993.
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/ ... nsibel.htm

Da dieser Beitrag mit einer derartigen Aussage auf einer Betreiberseite eingestellt ist, halte ich ihn für sehr zuverlässig.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass die WHO aktuell zwar immer noch über elektrosensible Menschen berichtet und deren Symptome schildert, aber sie sprechen m.E. eher von einer "selbstdiagnostizierten Krankheit". Dazu verweise ich auf diese beiden Diskussionsstränge, in denen eine Linksetzung auf das Fact Sheet der WHO über ELektrosensible enthalten ist.

http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/ ... hp?id=8286

http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/ ... hp?id=8289

Doris

korn

Beitrag von korn » 12. April 2008 11:56

WAS TUT DIE WHO?

Die WHO ist offensichtlich eine Zusammenballung von Industrieabhängigen Fachleuten.
Wenn in der Schweiz wichtige Referenten von der ETH kommen (neue Zusammenarbeit mit Nokia) ist das in anderen Ländern wohl nicht anders.

Was die WHO in folgendem Artikel über Elektrosmog sagt, grenzt für mich an an Zynismus. Da werden Betroffene auch wieder als "Clientel" der Pschiatrie dargestellt. Kein Wort über die Verhinderung von möglichen Ursachen wie Elektrosmog, sondern Behandlung der Beschwerden durch Schulmedizin.

http://www.who.int/peh-emf/publications ... german.pdf

siehe speziell unter der Rubrik "Ärzte"

Helmut Breunig

Re: WHO Schätzung Elektrosensibilität 5%

Beitrag von Helmut Breunig » 12. April 2008 13:37

Doris hat geschrieben: In diesem Beitrag steht dass die WHO von 5 % Elektrosensible spricht, das war allerdings 1993.
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/ ... nsibel.htm

Da dieser Beitrag mit einer derartigen Aussage auf einer Betreiberseite eingestellt ist, halte ich ihn für sehr zuverlässig.
Allerdings habe ich den Eindruck, dass die WHO aktuell zwar immer noch über elektrosensible Menschen berichtet und deren Symptome schildert, aber sie sprechen m.E. eher von einer "selbstdiagnostizierten Krankheit".
Doris
"Selbstdiagnostizierte Krankheit", Fachjargon "Idiopathische Erkrankung", heisst in diesen Kreisen soviel wie Fehlanzeige, Einbildung, Pathologie im Bereich der Selbsteinschätzung der Betroffenen.

Die WHO-Auffasung entwickelte sich aus den angemeldeten Problemen von PC-ArbeiterInen beginnend v.a. in Skandinavien.
Seither steht man mit Bleifüssen auf den Bremsen.
Seit 1993 gleichbleibend bei 5%.
Kein Wunder, bei dem Erkenntnisbias der WHO-Gurus.
Welcher vernünftige, einigermassen informierte Betroffene würde sich denn in konventionellen Arztpraxen als "EHS" outen?
Vor 2 Jahren steckte mir ein Arzt "vertrauensvoll", wenn ich nach Behandlungsmöglichkeiten suche, die mir gegen die ESmog-Wirkungen helfen, solle ich auf keinen Fall mit "EHS" vorstellig werden!

Übrigens: In Südafrika und im Vatikan gibt's kein AIDS ...äääm, gibt's kein Problem damit ...äääm, hat man kein's damit.

BLUE SKY
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WHO

Beitrag von BLUE SKY » 12. April 2008 13:59

WHO-Dirktorin Brundtland war "elektrosensibel" und wurde von Repacholi als "mondsüchtig" beschimpft und gemobbt.
Ihr Nachfolger Lee Jong-wook auf dem Stuhl im Genfer WHO-Bürohaus, das von etlichen MF-Antennen angelacht wird, überlebte nicht lange.

Sunset
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Re: WHO Schätzung Elektrosensibilität 5%

Beitrag von Sunset » 12. April 2008 14:11

Helmut Breunig hat geschrieben: "Selbstdiagnostizierte Krankheit", Fachjargon "Idiopathische Erkrankung", heisst in diesen Kreisen soviel wie Fehlanzeige, Einbildung, Pathologie im Bereich der Selbsteinschätzung der Betroffenen.

Die WHO-Auffasung entwickelte sich aus den angemeldeten Problemen von PC-ArbeiterInen beginnend v.a. in Skandinavien.
Seither steht man mit Bleifüssen auf den Bremsen.
Seit 1993 gleichbleibend bei 5%.
Der konkrete Prozentsatz ergibt sich jeweils hauptsächlich bedingt durch die jeweilige Art der Fragestellung bei der Umfrage.
Helmut Breunig hat geschrieben:Kein Wunder, bei dem Erkenntnisbias der WHO-Gurus.
Es gibt einen Zuständigen für das WHO Factsheet 296, den Gründer und heutigen Ehrenvorsitzenden der ICNIRP, Michael Rechacholi. Es ist ein Papier eines Industrievertreters auf WHO-Briefbogen, mit Anweisungen an Ärzte, Regierungen und Wissenschafter, wie mit "Elektrosensiblen" genau zu verfahren sei.

Dieses wurde schon früher indiesem Forum diskutiert. Auch aus welchem Grund zutrifft, was sie weiterhin schreiben:
Helmut Breunig hat geschrieben: Welcher vernünftige, einigermassen informierte Betroffene würde sich denn in konventionellen Arztpraxen als "EHS" outen?
Vor 2 Jahren steckte mir ein Arzt "vertrauensvoll", wenn ich nach Behandlungsmöglichkeiten suche, die mir gegen die ESmog-Wirkungen helfen, solle ich auf keinen Fall mit "EHS" vorstellig werden!
Frühere Diskussionsstränge dazu:

viewtopic.php?t=13235

viewtopic.php?t=12239

viewtopic.php?t=12239

viewtopic.php?t=1737

BLUE SKY
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Die WHO, die Sonderbehandlung und die "Normalen"

Beitrag von BLUE SKY » 12. April 2008 16:28

Doris hat geschrieben:
In diesem Beitrag steht dass die WHO von 5 % Elektrosensible spricht, das war allerdings 1993.
http://www.ralf-woelfle.de/elektrosmog/ ... nsibel.htm

Da dieser Beitrag mit einer derartigen Aussage auf einer Betreiberseite eingestellt ist, halte ich ihn für sehr zuverlässig.
Doris
Ja, da stehen schon interessante Sachen:
Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (1993) können etwa 5% der Bevölkerung elektrische Felder wahrnehmen, die nur ein Drittel der Feldstärke haben, bei der die "normale" Bevölkerung diese Felder wahrnehmen kann.
So,so. Die normale Bevölkerung kann's auch.

Danke für den Hinweis auf diese "sehr zuverlässige" Aussage auf einer "Betreiberseite".
Fehlt nur noch die Angabe der wissenschaftlichen Quelle.
...zumindest, wenn so etwas auf dieser Website steht !

Machen wir einen Test?
Wir drehen die Leistung, bei der ich mich unwohl fühle, um das 3-fache höher und entscheiden dann anhand Ihrer Reaktion, ob sie - zumindendest nach den Massstäben von "Betreiberseiten" - zur "normalen" Bevölkerung gehören.
Ich hoffe es für Sie, dass Sie dann etwas bemerken.
Ansonsten gehörten Sie zu den Hypo-Sensiblen.
Das wäre ein Risiko, denn Sie könnten Gefahren durch EMF-Expositionen nicht rechtzeitig erkennen.

Aber dem wäre abzuhelfen.
Stelle mir einen Kurs vor mit dem Arbeitstitel:
"Wie bemerke ich, was ich bisher nicht bemerken konnte - oder: Wie werden ich Teil der "normalen" Bevölkerung.
Das wäre ziemlich aussichtsreich.
Es ist einfach leichter, etwas, das es gibt, zu lernen, als zu etwas lernen, das es nicht gibt.
Wetten, dass Sie das Leichtere schneller lernen!?

Sollten Sie allerdings schon jetzt etwas merken, ist auch Vorsicht geboten.
Falls das bei Werten unter dem Nineau der "Normalen" läge, müssten Sie aufpassen, dass Sie nicht einer gewissen "ärztlichen Behandlung zugeführt werden".
Man könnte das auch "Sonderbehandlung" nennen, sollte sich dies jedoch überlegen, denn der Begriff ist in Deutschland doch sehr vorbelastet
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderbehandlung

korn

Beitrag von korn » 14. April 2008 12:01

Heisst das jetzt, dass Reapacholi und die WHO andere Erkenntnisse zugeben???

http://www.gigaherz.ch/75/

Der Forschungsbeauftragte der World Health Organisation (WHO) in Genf, M. Reapacholi und seine Arbeitsgruppe vom Royal Adelaide Hospital in Australien kamen bei einem Tierversuch zu einem niederschmetternden Ergebnis. Sogenannte transgene Mäuse, bei denen ein Tumor-Suppressor-Gen fehlt, entwickelten bei einer zweimal halbstündigen Bestrahlung täglich mit einer Dosis von niederfrequent gepulsten Hochfrequenzstrahlen, wie sie von einem handelsüblichen Handy ausgehen, 2,4 mal so häufig bösartige Tumore wie die unbestrahlte Kontrollgruppe. Dieses Ergebnis wurde bei einem Kollektiv von 100 Mäusen nach achtzehnmonatiger Handyexposition erzielt.

BLUE SKY
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Registriert: 30. Januar 2007 17:47

1993

Beitrag von BLUE SKY » 15. April 2008 08:20

korn hat geschrieben:Heisst das jetzt, dass Reapacholi und die WHO andere Erkenntnisse zugeben???
Das heisst erst einmal nur, dass auf der zitierten Website interessante Aussagen stehen.
Das Leben ist schön.

Peter

Beitrag von Peter » 15. April 2008 13:42

Die Zahl von 5% ist viel zu hoch angesetzt. Sie liegt im promile Bereich. Von den 5% gibt es über 4% Leute die eine Antenne ohne Verkablung zum Sender schon Beschwerden haben.
So passiert einer neu erstellten GSM-R Anlage die seit Wochen erstellt ist. Bereits meldeten sich einige auf dem Bauamt mit Schlafstörungen.
Die Anlage wird wohl bemerkt ab Mai in Betrieb gehen.

Elisabeth Buchs
Beiträge: 1639
Registriert: 27. Januar 2007 21:48

Beitrag von Elisabeth Buchs » 15. April 2008 15:10

Peter hat geschrieben:Die Zahl von 5% ist viel zu hoch angesetzt. Sie liegt im promile Bereich. Von den 5% gibt es über 4% Leute die eine Antenne ohne Verkablung zum Sender schon Beschwerden haben.
So passiert einer neu erstellten GSM-R Anlage die seit Wochen erstellt ist. Bereits meldeten sich einige auf dem Bauamt mit Schlafstörungen.
Die Anlage wird wohl bemerkt ab Mai in Betrieb gehen.
Was der Peter wieder alles zu wissen glaubt. Könnten Sie genauere Angaben oder Links zu Ihren Behaputungen machen? Zum alten Befürworterspruch der Beschwerden ohne dass die Antenne in Betrieb sei lesen Sie bitte: viewtopic.php?t=12402&highlight=, wobei eine Technologie, welche die einen krank macht, den andern Angst verursacht und die Werte von Liegenschaften mindert, nicht weiter ausgebaut, sondern gestoppt werden sollte. Wozu soll 4 G, Longterm Evolution gut sein, wie ich gelesen habe, sollen die Leute Brillen tragen und wenn sie an Geschäften vorbeigehen, würden ihnen die dortigen Werbeangebote zugefunkt, für solchen Mist lassen wir uns doch gerne kaputtstrahlen. Gemäss Dr. Klitzing soll es 1 % Elektrosensible geben, Professor Leitgeb geht von 2 % aus, Umfragen des BAG von 5 %. Im Grund genommen kennt bis jetzt keiner die Anzahl. Jedenfalls haben diese Menschen ein Recht auf ein beschwerdefreies gesundes Leben und gerechte Forschung. Ich habe schon wieder einen Anruf einer verzweifelten Betroffenen erhalten: wo können wir jetzt und in Zukunft noch wohnen?

Elisabeth Buchs

paul
Beiträge: 181
Registriert: 1. Februar 2007 19:49

Beitrag von paul » 15. April 2008 16:54

SF-DRS berichtete am 19.04.2007 auch von 5% (=370'000) Betroffenen in der Schweiz.
http://www.sf.tv/sf1/10vor10/index.php?docid=20070419
Elektrosmog: Kritik an Wireless LAN in Städten ; ab 2 Min 30Sec

Man darf sicher sein: wenn das Schweizer Fernsehen darüber berichtet, wurde die Prozent-Zahl vorgängig politisch abgestimmt. Und das wiederum bedeutet, dass 5% ist ein Mindest-Wert ist...
Aber woher die Zahl stammt, geht aus dem Beitrag auch nicht hervor.

Peter

Beitrag von Peter » 15. April 2008 23:31

Da GSM-R nur für Bahnnetze verwendet werden, empfehle ich Ihnen das ganze S-Bahnnetz des ZH-Verkehrverbundes mit einem Messgerät abzufahren.
Bild

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Am meisten ausgebaut sind Hauptstrecken wie Zürich-Winterthur-St. Gallen

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