Handystudien eventuell gefälscht
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Handystudien eventuell gefälscht
MedUni Wien: Handystudien eventuell gefälscht
An der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin der Medizinischen Universität Wien um den mittlerweile emeritierten Professor Hugo Rüdiger könnten zwei Studien zur Schädlichkeit von Handystrahlung gefälscht worden sein.
MedUni-Rektor Wolfgang Schütz sprach in einer Aussendung von "gravierenden Verdachtsmomenten", er werde die Herausgeber der beiden Journale, in denen die Studien veröffentlicht worden waren, informieren. Rüdiger wies die Anschuldigungen hingegen zurück.
Daten womöglich "fabriziert"
An der Anfang 2007 unter Kritik geschlossenen Klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin wurden - auch unter Beteiligung externer Wissenschafter - im Jahr 2005 und 2008 (Erscheinungsdatum, Anm.) zwei Arbeiten veröffentlicht, in denen eine Erbgut-schädigende Wirkung von Mobilfunk-Strahlung an bestimmten Zellen beschrieben wird, heißt es in der Aussendung der Universität.
Die Statistik der Daten seien von anderen Forschergruppen angezweifelt worden. Der Rektor habe deshalb eine unabhängige statistische Begutachtung angeregt, diese habe den Verdacht ergeben, dass die Daten nicht experimentell gemessen, sondern "fabriziert" worden seien.
Geständnis liegt vor
Der Verdacht werde durch die Tatsache "wesentlich erhärtet", so die Aussendung weiter, dass eine in beiden Arbeiten aufscheinende Autorin und Mitarbeiterin Rüdigers gestanden habe, dass "ihre gesamte Vorgehensweise auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war". Die Mitarbeiterin habe ihr Arbeitsverhältnis zur MUW unmittelbar darauf gekündigt.
Da sich bis jetzt nicht alle Autoren zur Rücknahme beider Arbeiten bereit erklärt hätten, werde vom Rektor der MUW als erste Maßnahme ein Schreiben an die Herausgeber der beiden Journale gesandt. Darin mache Schütz darauf aufmerksam, dass den Publikationen "mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehlverhalten" zugrunde liege.
Rüdiger: "Ich bin fassungslos"
Rüdiger verwehrte sich gegen die Vorwürfe, dass die Studien gefälscht seien. "Es ist unglaublich, ich bin fassungslos", so der Wissenschafter gegenüber der APA. Er räumte ein, dass es bei der 2008 veröffentlichten Studie - "aber nur bei dieser" - insofern Probleme gegeben habe, als die sogenannte "Verblindung" nicht mehr gegeben war.
Im Detail hatte besagte Mitarbeiterin 2006 den Code geknackt, mit denen die Proben aus wissenschaftlichen Objektivitätsgründen für die Experimentatoren verschlüsselt waren.
Kommissionsleiter: Jurist der Mobilfunk-Industrie
Obwohl das nichts daran ändere, dass die Daten "richtig zustandegekommen" sind, habe er, Rüdiger, sich gegenüber Schütz ursprünglich bereits erklärt, die Publikation zurückziehen zu lassen oder mit einem entsprechenden "Erratum" zu versehen.
"Als ich allerdings erfahren habe, dass der Leiter der von Schütz eingesetzten Kommission für die Begutachtung ein Jurist der Mobilfunk-Industrie ist, habe ich die Objektivität der Kommission in Frage gestellt und das Einverständnis zur Rücknahme zurückgezogen", so der Forscher.
Quelle: http://science.orf.at/science/news/151604
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Handystrahlung
Gefälschte Daten in Uni-Studien?
Zwei Studien der Medizinischen Universität Wien (MUW) über schädliche Auswirkungen von Handystrahlung dürften sich als Manipulation herausgestellt haben. Der Rektor der Med-Uni, Wolfgang Schütz, hat die Autoren seiner Universität aufgefordert, die Publikationen zurückzuziehen, weil "gravierende Verdachtsmomente an der wissenschaftlichen Korrektheit" aufgetaucht seien, heißt es in einer Aussendung.
Konkret geht es um zwei Arbeiten, die von Mitarbeitern der Uni in den Jahren 2005 und 2008 publiziert wurden. In den Studien wird eine DNA-schädigende Wirkung an bestimmten Zelltypen durch Mobilfunk-Strahlung (GMS- und UMTS-Signale) beschrieben. Die Statistik wurde aber von anderen Forschergruppen angezweifelt. Eine daraufhin von der MUW angeordnete Überprüfung ergab den Verdacht, dass die Daten "nicht experimentell gemessen, sondern vielmehr fabriziert wurden", so das Rektorat.
Einer der Mitautorinnen der beiden Studien konnte nachgewiesen werden, dass ihre "gesamte Vorgehensweise auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war", heißt es weiter. Die Mitarbeiterin habe "ihr Verhalten sofort eingestanden" und ihr Arbeitsverhältnis zur MUW unmittelbar darauf gekündigt. Die anderen Autoren hätten sich aber nicht zur Rücknahme der Arbeit bereit erklärt, so Rektor Schütz. Er sei aber zuversichtlich, dass "die Autoren letztlich einsichtig reagieren, da es auch um ihre wissenschaftliche Reputation geht." (mm)
Quelle: http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=10&cid=151184
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MedUni Wien: Verdacht auf fehlerhafte Studie der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin
© OTS
(PR-inside.com 23.05.2008 13:45:39) - Rektor der Medizinischen Universität Wien fordert Autoren seiner Universität zur Rücknahme auf - Herausgeber der Publikation wird jedenfalls über den Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten informiert.
Ausdrucken
Per e-Mail empfehlen
Rasch und eindeutig hat der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Wolfgang Schütz, reagiert, als gravierende Verdachtsmomente an der wissenschaftlichen Korrektheit einer Studie der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin auftauchten. Die Causa verhält sich folgendermaßen: An der ehemaligen Klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin der Medizinischen Universität Wien wurden - auch unter Beteiligung externer WissenschafterInnen - im Jahr 2005 und 2008 zwei Arbeiten publiziert, in denen an bestimmten Zelltypen
eine DNA-schädigende Wirkung von Mobilfunk-Strahlung beschrieben wird. DNA-Schäden wurden sowohl mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von 1.800 MHz (GSM-Signale, Diem et al. 2005 1) als auch von 1.950 MHz (UMTS-Signale, Schwarz et al. 2008 2) gemessen. Die Statistik der Daten wurde von anderen Forschergruppen in ebenfalls publizierten "Letters to the Editor" angezweifelt 3) 4). Eine vom Rektor der Medizinischen Universität daraufhin - und auch im Zuge einer Reorganisation des Bereichs Arbeitsmedizin - angeregte unabhängige statistische Begutachtung der Daten legt nun tatsächlich den Verdacht nahe, dass diese nicht experimentell gemessen, sondern vielmehr fabriziert wurden. Der Verdacht wird durch die Tatsache wesentlich erhärtet, dass - im Rahmen einer Überprüfung der methodischen Vorgehensweise einer in beiden Arbeiten aufscheinenden Autorin - diese überführt werden konnte, dass ihre gesamte Vorgehensweise auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war. Die Mitarbeiterin hat ihr Verhalten sofort eingestanden und ihr Arbeitsverhältnis zur MUW unmittelbar darauf gekündigt. Da sich bis jetzt nicht alle AutorInnen seiner Universität zur Rücknahme beider Arbeiten bereit erklärt hatten, wird vom Rektor der MUW als erste Maßnahme ein Schreiben an die Herausgeber der beiden Journale, wo die Arbeiten erschienen sind, mit dem Hinweis verfasst werden, dass den genannten Publikationen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehl¬verhalten zugrunde liegt. Der korrespondierende Autor der beiden Publikationen, Univ. Prof. Dr. Hugo Rüdiger, ging mit Oktober 2007 als Emeritus in Pension, die vom ihm geleitete Klinische Abteilung für Arbeitsmedizin ist bereits mit Beginn des Jahres 2007 geschlossen worden. Der fachliche Bereich selbst unterliegt derzeit einer intensiven Reorganisation, u.a. auch um hier die Einhaltung wissenschaftsethischer Kriterien langfristig sicherzustellen. Rektor Wolfgang Schütz verweist darauf, dass es in der "forscherischen Praxis bedauerlicherweise immer wieder zu Malversationen kommt. Deshalb muss man rasch und entschieden handeln. Das ist die MUW dem Ruf der Universität, den Forschenden und Lehrenden, den Studierenden und nicht zuletzt auch der Öffentlichkeit schuldig." Rektor Schütz ist zuversichtlich, dass "die Autoren letztlich einsichtig reagieren, da es auch um ihre wissenschaftliche Reputation geht." 1) E Diem, C Schwarz, F Adlkofer, O Jahn H Rüdiger (2005) Non-thermal DNA-breakage by mobile-phone radiation (1800 MHz) in human fibroblasts and in transformed GFSH R17 rat granulosa cells in vitro. Mutation Res 583, 178 183 2) C Schwarz, E Kratochvil, A Pilger, N Kuster, F Adlkofer, HW Rüdiger (2008) Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS, 1950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes. Int Arch Occup Environ Health, DOI 10.1007/ s00420-008-0305 5 3) Vijayalamaxi, JP McNamee, MR Scarfi (2006) Comments on "DNA strand breaks" by Diem et al. [Mutation Res 583 (2005), 178 183] and Ivancsits et al. [Mutation Res 583, 184 188], Mu¬tation Res 603, 104 106 4) A Lerchl (2008) Comments on Radio¬frequency electromagnetic fields (UMTS, 1950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes. Int Arch Occup Environ Health, DOI 10.1007/ s00420-008-0305 5, Int Arch Occup Environ Health, in press Medizinische Universität Wien - Kurzprofil Seit 1. Jänner 2004 agiert die Medizinische Universität Wien (Vormals Medizinische Fakultät an der Universität Wien, gegründet 1365) in universitärer Autonomie und Selbstverwaltung. Mit rund 5.500 Mitarbeitern ist sie die größte Forschungseinrichtung in Österreich - 31 Kliniken und Klinische Institute am Wiener Allgemeinen Krankenhaus und 12 medizintheoretische Zentren unterstreichen die Rolle der Medizinischen Universität Wien im internationalen Umfeld. Rückfragehinweis: Mag.a Nina Hoppe Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring Tel.: 01/ 40 160 11 502 E-Mail: pr@meduniwien.ac.at Spitalgasse 23, A - 1090 Wien www.meduniwien.ac.at *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0171 2008-05-23/13:40
Quelle: http://www.pr-inside.com/de/meduni-wien ... 605404.htm
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FORSCHUNGSSCHWINDEL
Studien über Gefahren der Handystrahlung gefälscht
Zwei aufsehenerregende Studien über Erbgutschäden durch Mobilfunk sind offenbar das Werk einer Schwindlerin. Nach SPIEGEL-Informationen hat eine Labortechnikerin einer Wiener Universität die Daten manipuliert.
Beide Studien, durchgeführt an der Medizinischen Universität Wien und veröffentlicht in den Jahren 2005 und 2008, hatten schon bei geringer Mobilfunkdosis Brüche im Erbgut von Zellen festgestellt. In Wahrheit hat eine Labortechnikerin die Daten einfach erfunden. Das ergab die Untersuchung einer von der Universität eingesetzten Kommission.
DDP
Handyverbotsschild: Schummel-Studie aus Wien
Die Angestellte, die ihre Manipulationen offenbar über Jahre hinweg fortsetzte, wurde auf frischer Tat beim Fabrizieren von Daten ertappt. Nach Auskunft des Rektors Wolfgang Schütz war sie sofort geständig: "Wir haben das Arbeitsverhältnis beendet."
Als Nächstes werde untersucht, so Schütz, wie es geschehen konnte, dass die leitenden Professoren sich von einer einfachen Laborkraft hinters Licht führen ließen. Die Universität fordert, dass beide Studien zurückgezogen werden.
MEHR ÜBER...
Handystrahlung Medizinische Universität Wien
zu SPIEGEL WISSEN
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0, ... 30,00.html
Spiegel zum zweiten vom berüchtigten ES-Hetzer Manfred Dworschak "Der Hamster war Zeuge", Link genügt:
http://handy.t-online.de/c/15/14/09/32/15140932.html
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Weitere Informationen in diesem Blog:
Fabrikation böser Strahlen
von Loeffler am 24. Mai, 10:18
Der Rektor der Medizinuni Wien Wolfgang Schütz hat am Freitag einen gravierenden Verdacht ausgesandt: Zwei Studien der Abteilung für Arbeitsmedizin, die eine angebliche DNA-Schädigung durch Mobiltelefonieren (was in Österreich auch fleißig berichtet worden war) aufzeigen, seien wahrscheinlich gefälscht, worüber er die betroffenen Zeitschriften (Mutat Res und Int Arch Occup Environ Health) informieren werde. Während laut der folgenden APA-Meldung eine Mitarbeiterin, Elisabeth Kratochvil, eingestanden hat, Daten auf das angestrebte Studienergebnis hin frisiert zu haben, und selbst gekündigt hat, hält ihr mittlerweile emeritierter Professor Hugo Rüdiger daran fest, dass die Daten von einem Problem mit der Aufhebung der Doppelverblindung durch Kratochvil abgesehen korrekt zustande gekommen seien. Von den vier weiteren Coautoren ist bislang keine Reaktion bekannt. Dafür aber, dass sich Rüdiger als Opfer von Mobilfunklobbyisten sieht. Sowohl den Leiter der von der Meduni eingesetzten Kommission hat er als solchen bezeichnet als auch den mutmaßlichen Whistleblower Alexander Lerchl, und zumindest in dessen Fall zu Unrecht, wie das Laborjournal meint, das bereits Ende April online ausführlich berichtete. Wer noch aufspringen und verstehen will, was in den Publikationen von Schwarz, Kratochvil, Pilger, Kuster, Adlkofer und Rüdiger mutmaßlich nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, sollte das Laborjournal konsultieren oder direkt die Einwände Lerchls. Zumindest Int Arch Occup Environ Health wartet nämlich nicht auf Post von der Meduni, sondern hat die Einwände bereits veröffentlicht.
Quelle: http://www.sciblog.at/stories/27134/
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Kommentar: Diese Vorgänge sollten sehr sorgfältig abgeklärt werden. Denn zu gross ist das Interesse der Milliarden-Mobilfunkindustrie, die wie eine Krake überall die Finger drin hat, unliebsame Studien aus dem Weg zu räumen, damit das ständige Aufrüsten ungehindert weitergehen kann. Wieder einmal verweise ich auf die Idee, dass Studien von Design über Durchführung bis Interpretation von beiden Seiten (Befürworter und Gegner) durchgeführt werden sollten. Dies würde eine Kontolle bieten und die Glaubwürdigkeit verbessern. Ausserdem lassen sich Studien durch bestimmte Vorgaben so einrichten, dass nichts herauskommt.
Elisabeth Buchs
An der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin der Medizinischen Universität Wien um den mittlerweile emeritierten Professor Hugo Rüdiger könnten zwei Studien zur Schädlichkeit von Handystrahlung gefälscht worden sein.
MedUni-Rektor Wolfgang Schütz sprach in einer Aussendung von "gravierenden Verdachtsmomenten", er werde die Herausgeber der beiden Journale, in denen die Studien veröffentlicht worden waren, informieren. Rüdiger wies die Anschuldigungen hingegen zurück.
Daten womöglich "fabriziert"
An der Anfang 2007 unter Kritik geschlossenen Klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin wurden - auch unter Beteiligung externer Wissenschafter - im Jahr 2005 und 2008 (Erscheinungsdatum, Anm.) zwei Arbeiten veröffentlicht, in denen eine Erbgut-schädigende Wirkung von Mobilfunk-Strahlung an bestimmten Zellen beschrieben wird, heißt es in der Aussendung der Universität.
Die Statistik der Daten seien von anderen Forschergruppen angezweifelt worden. Der Rektor habe deshalb eine unabhängige statistische Begutachtung angeregt, diese habe den Verdacht ergeben, dass die Daten nicht experimentell gemessen, sondern "fabriziert" worden seien.
Geständnis liegt vor
Der Verdacht werde durch die Tatsache "wesentlich erhärtet", so die Aussendung weiter, dass eine in beiden Arbeiten aufscheinende Autorin und Mitarbeiterin Rüdigers gestanden habe, dass "ihre gesamte Vorgehensweise auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war". Die Mitarbeiterin habe ihr Arbeitsverhältnis zur MUW unmittelbar darauf gekündigt.
Da sich bis jetzt nicht alle Autoren zur Rücknahme beider Arbeiten bereit erklärt hätten, werde vom Rektor der MUW als erste Maßnahme ein Schreiben an die Herausgeber der beiden Journale gesandt. Darin mache Schütz darauf aufmerksam, dass den Publikationen "mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehlverhalten" zugrunde liege.
Rüdiger: "Ich bin fassungslos"
Rüdiger verwehrte sich gegen die Vorwürfe, dass die Studien gefälscht seien. "Es ist unglaublich, ich bin fassungslos", so der Wissenschafter gegenüber der APA. Er räumte ein, dass es bei der 2008 veröffentlichten Studie - "aber nur bei dieser" - insofern Probleme gegeben habe, als die sogenannte "Verblindung" nicht mehr gegeben war.
Im Detail hatte besagte Mitarbeiterin 2006 den Code geknackt, mit denen die Proben aus wissenschaftlichen Objektivitätsgründen für die Experimentatoren verschlüsselt waren.
Kommissionsleiter: Jurist der Mobilfunk-Industrie
Obwohl das nichts daran ändere, dass die Daten "richtig zustandegekommen" sind, habe er, Rüdiger, sich gegenüber Schütz ursprünglich bereits erklärt, die Publikation zurückziehen zu lassen oder mit einem entsprechenden "Erratum" zu versehen.
"Als ich allerdings erfahren habe, dass der Leiter der von Schütz eingesetzten Kommission für die Begutachtung ein Jurist der Mobilfunk-Industrie ist, habe ich die Objektivität der Kommission in Frage gestellt und das Einverständnis zur Rücknahme zurückgezogen", so der Forscher.
Quelle: http://science.orf.at/science/news/151604
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Handystrahlung
Gefälschte Daten in Uni-Studien?
Zwei Studien der Medizinischen Universität Wien (MUW) über schädliche Auswirkungen von Handystrahlung dürften sich als Manipulation herausgestellt haben. Der Rektor der Med-Uni, Wolfgang Schütz, hat die Autoren seiner Universität aufgefordert, die Publikationen zurückzuziehen, weil "gravierende Verdachtsmomente an der wissenschaftlichen Korrektheit" aufgetaucht seien, heißt es in einer Aussendung.
Konkret geht es um zwei Arbeiten, die von Mitarbeitern der Uni in den Jahren 2005 und 2008 publiziert wurden. In den Studien wird eine DNA-schädigende Wirkung an bestimmten Zelltypen durch Mobilfunk-Strahlung (GMS- und UMTS-Signale) beschrieben. Die Statistik wurde aber von anderen Forschergruppen angezweifelt. Eine daraufhin von der MUW angeordnete Überprüfung ergab den Verdacht, dass die Daten "nicht experimentell gemessen, sondern vielmehr fabriziert wurden", so das Rektorat.
Einer der Mitautorinnen der beiden Studien konnte nachgewiesen werden, dass ihre "gesamte Vorgehensweise auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war", heißt es weiter. Die Mitarbeiterin habe "ihr Verhalten sofort eingestanden" und ihr Arbeitsverhältnis zur MUW unmittelbar darauf gekündigt. Die anderen Autoren hätten sich aber nicht zur Rücknahme der Arbeit bereit erklärt, so Rektor Schütz. Er sei aber zuversichtlich, dass "die Autoren letztlich einsichtig reagieren, da es auch um ihre wissenschaftliche Reputation geht." (mm)
Quelle: http://www.wienweb.at/content.aspx?menu=10&cid=151184
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MedUni Wien: Verdacht auf fehlerhafte Studie der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin
© OTS
(PR-inside.com 23.05.2008 13:45:39) - Rektor der Medizinischen Universität Wien fordert Autoren seiner Universität zur Rücknahme auf - Herausgeber der Publikation wird jedenfalls über den Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten informiert.
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Rasch und eindeutig hat der Rektor der Medizinischen Universität Wien, Wolfgang Schütz, reagiert, als gravierende Verdachtsmomente an der wissenschaftlichen Korrektheit einer Studie der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin auftauchten. Die Causa verhält sich folgendermaßen: An der ehemaligen Klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin der Medizinischen Universität Wien wurden - auch unter Beteiligung externer WissenschafterInnen - im Jahr 2005 und 2008 zwei Arbeiten publiziert, in denen an bestimmten Zelltypen
eine DNA-schädigende Wirkung von Mobilfunk-Strahlung beschrieben wird. DNA-Schäden wurden sowohl mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von 1.800 MHz (GSM-Signale, Diem et al. 2005 1) als auch von 1.950 MHz (UMTS-Signale, Schwarz et al. 2008 2) gemessen. Die Statistik der Daten wurde von anderen Forschergruppen in ebenfalls publizierten "Letters to the Editor" angezweifelt 3) 4). Eine vom Rektor der Medizinischen Universität daraufhin - und auch im Zuge einer Reorganisation des Bereichs Arbeitsmedizin - angeregte unabhängige statistische Begutachtung der Daten legt nun tatsächlich den Verdacht nahe, dass diese nicht experimentell gemessen, sondern vielmehr fabriziert wurden. Der Verdacht wird durch die Tatsache wesentlich erhärtet, dass - im Rahmen einer Überprüfung der methodischen Vorgehensweise einer in beiden Arbeiten aufscheinenden Autorin - diese überführt werden konnte, dass ihre gesamte Vorgehensweise auf die Erzeugung vorgefasster Resultate angelegt war. Die Mitarbeiterin hat ihr Verhalten sofort eingestanden und ihr Arbeitsverhältnis zur MUW unmittelbar darauf gekündigt. Da sich bis jetzt nicht alle AutorInnen seiner Universität zur Rücknahme beider Arbeiten bereit erklärt hatten, wird vom Rektor der MUW als erste Maßnahme ein Schreiben an die Herausgeber der beiden Journale, wo die Arbeiten erschienen sind, mit dem Hinweis verfasst werden, dass den genannten Publikationen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehl¬verhalten zugrunde liegt. Der korrespondierende Autor der beiden Publikationen, Univ. Prof. Dr. Hugo Rüdiger, ging mit Oktober 2007 als Emeritus in Pension, die vom ihm geleitete Klinische Abteilung für Arbeitsmedizin ist bereits mit Beginn des Jahres 2007 geschlossen worden. Der fachliche Bereich selbst unterliegt derzeit einer intensiven Reorganisation, u.a. auch um hier die Einhaltung wissenschaftsethischer Kriterien langfristig sicherzustellen. Rektor Wolfgang Schütz verweist darauf, dass es in der "forscherischen Praxis bedauerlicherweise immer wieder zu Malversationen kommt. Deshalb muss man rasch und entschieden handeln. Das ist die MUW dem Ruf der Universität, den Forschenden und Lehrenden, den Studierenden und nicht zuletzt auch der Öffentlichkeit schuldig." Rektor Schütz ist zuversichtlich, dass "die Autoren letztlich einsichtig reagieren, da es auch um ihre wissenschaftliche Reputation geht." 1) E Diem, C Schwarz, F Adlkofer, O Jahn H Rüdiger (2005) Non-thermal DNA-breakage by mobile-phone radiation (1800 MHz) in human fibroblasts and in transformed GFSH R17 rat granulosa cells in vitro. Mutation Res 583, 178 183 2) C Schwarz, E Kratochvil, A Pilger, N Kuster, F Adlkofer, HW Rüdiger (2008) Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS, 1950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes. Int Arch Occup Environ Health, DOI 10.1007/ s00420-008-0305 5 3) Vijayalamaxi, JP McNamee, MR Scarfi (2006) Comments on "DNA strand breaks" by Diem et al. [Mutation Res 583 (2005), 178 183] and Ivancsits et al. [Mutation Res 583, 184 188], Mu¬tation Res 603, 104 106 4) A Lerchl (2008) Comments on Radio¬frequency electromagnetic fields (UMTS, 1950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes. Int Arch Occup Environ Health, DOI 10.1007/ s00420-008-0305 5, Int Arch Occup Environ Health, in press Medizinische Universität Wien - Kurzprofil Seit 1. Jänner 2004 agiert die Medizinische Universität Wien (Vormals Medizinische Fakultät an der Universität Wien, gegründet 1365) in universitärer Autonomie und Selbstverwaltung. Mit rund 5.500 Mitarbeitern ist sie die größte Forschungseinrichtung in Österreich - 31 Kliniken und Klinische Institute am Wiener Allgemeinen Krankenhaus und 12 medizintheoretische Zentren unterstreichen die Rolle der Medizinischen Universität Wien im internationalen Umfeld. Rückfragehinweis: Mag.a Nina Hoppe Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring Tel.: 01/ 40 160 11 502 E-Mail: pr@meduniwien.ac.at Spitalgasse 23, A - 1090 Wien www.meduniwien.ac.at *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0171 2008-05-23/13:40
Quelle: http://www.pr-inside.com/de/meduni-wien ... 605404.htm
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FORSCHUNGSSCHWINDEL
Studien über Gefahren der Handystrahlung gefälscht
Zwei aufsehenerregende Studien über Erbgutschäden durch Mobilfunk sind offenbar das Werk einer Schwindlerin. Nach SPIEGEL-Informationen hat eine Labortechnikerin einer Wiener Universität die Daten manipuliert.
Beide Studien, durchgeführt an der Medizinischen Universität Wien und veröffentlicht in den Jahren 2005 und 2008, hatten schon bei geringer Mobilfunkdosis Brüche im Erbgut von Zellen festgestellt. In Wahrheit hat eine Labortechnikerin die Daten einfach erfunden. Das ergab die Untersuchung einer von der Universität eingesetzten Kommission.
DDP
Handyverbotsschild: Schummel-Studie aus Wien
Die Angestellte, die ihre Manipulationen offenbar über Jahre hinweg fortsetzte, wurde auf frischer Tat beim Fabrizieren von Daten ertappt. Nach Auskunft des Rektors Wolfgang Schütz war sie sofort geständig: "Wir haben das Arbeitsverhältnis beendet."
Als Nächstes werde untersucht, so Schütz, wie es geschehen konnte, dass die leitenden Professoren sich von einer einfachen Laborkraft hinters Licht führen ließen. Die Universität fordert, dass beide Studien zurückgezogen werden.
MEHR ÜBER...
Handystrahlung Medizinische Universität Wien
zu SPIEGEL WISSEN
Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/0, ... 30,00.html
Spiegel zum zweiten vom berüchtigten ES-Hetzer Manfred Dworschak "Der Hamster war Zeuge", Link genügt:
http://handy.t-online.de/c/15/14/09/32/15140932.html
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Weitere Informationen in diesem Blog:
Fabrikation böser Strahlen
von Loeffler am 24. Mai, 10:18
Der Rektor der Medizinuni Wien Wolfgang Schütz hat am Freitag einen gravierenden Verdacht ausgesandt: Zwei Studien der Abteilung für Arbeitsmedizin, die eine angebliche DNA-Schädigung durch Mobiltelefonieren (was in Österreich auch fleißig berichtet worden war) aufzeigen, seien wahrscheinlich gefälscht, worüber er die betroffenen Zeitschriften (Mutat Res und Int Arch Occup Environ Health) informieren werde. Während laut der folgenden APA-Meldung eine Mitarbeiterin, Elisabeth Kratochvil, eingestanden hat, Daten auf das angestrebte Studienergebnis hin frisiert zu haben, und selbst gekündigt hat, hält ihr mittlerweile emeritierter Professor Hugo Rüdiger daran fest, dass die Daten von einem Problem mit der Aufhebung der Doppelverblindung durch Kratochvil abgesehen korrekt zustande gekommen seien. Von den vier weiteren Coautoren ist bislang keine Reaktion bekannt. Dafür aber, dass sich Rüdiger als Opfer von Mobilfunklobbyisten sieht. Sowohl den Leiter der von der Meduni eingesetzten Kommission hat er als solchen bezeichnet als auch den mutmaßlichen Whistleblower Alexander Lerchl, und zumindest in dessen Fall zu Unrecht, wie das Laborjournal meint, das bereits Ende April online ausführlich berichtete. Wer noch aufspringen und verstehen will, was in den Publikationen von Schwarz, Kratochvil, Pilger, Kuster, Adlkofer und Rüdiger mutmaßlich nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, sollte das Laborjournal konsultieren oder direkt die Einwände Lerchls. Zumindest Int Arch Occup Environ Health wartet nämlich nicht auf Post von der Meduni, sondern hat die Einwände bereits veröffentlicht.
Quelle: http://www.sciblog.at/stories/27134/
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Kommentar: Diese Vorgänge sollten sehr sorgfältig abgeklärt werden. Denn zu gross ist das Interesse der Milliarden-Mobilfunkindustrie, die wie eine Krake überall die Finger drin hat, unliebsame Studien aus dem Weg zu räumen, damit das ständige Aufrüsten ungehindert weitergehen kann. Wieder einmal verweise ich auf die Idee, dass Studien von Design über Durchführung bis Interpretation von beiden Seiten (Befürworter und Gegner) durchgeführt werden sollten. Dies würde eine Kontolle bieten und die Glaubwürdigkeit verbessern. Ausserdem lassen sich Studien durch bestimmte Vorgaben so einrichten, dass nichts herauskommt.
Elisabeth Buchs
Zuletzt geändert von Elisabeth Buchs am 26. Mai 2008 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
Alles Ablenkung!
Es handelt sich hier offensichtlich um Ablenkungsmanöver um die Fakten zu verschleiern. Die ganzen Studien sind auch alle völlig unnötig. Warum nimmt man nicht einfach die Umengen an Studien aus Russland zum Thema zur Kenntnis und Handelt endlich entsprechend?
http://www.iddd.de/umtsno/profhecht.pdf
Es gibt da genügend Studien und die Gefahren sind seit über 75 Jahren bekannt. Prof. Dr. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Wissenschaftler und Arzt, hat 1996 im Auftrag des Bundesministerium für Telekommunikation um die 1000 russische Studien zum Thema ausgewertet.
Die Studie kommt zu dem Schluss:
"Abschließend kann eingeschätzt werden, dass das EMF als ein stiller Disstressor bewertet werden kann, dessen bioaktiver Effekt von verschiedenen Faktoren abhängig ist und dessen pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird. Bezüglich des Symptomatik bestehen Ähnlichkeiten mit dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom CFS)."
Die Studie verschwand in den Schubladen beim Bundesministerium für Telekommunikation.
http://www.iddd.de/umtsno/profhecht.pdf
Es handelt sich hierbei um profunde Forschung, Manipulationen durch die Industrie können dabei ausgeschlossen werden. Sehr viele Langzeitstudien sind dabei, ganz im Gegensatz zu den vielen Kurzzeit Versuchen die hier bei uns unternommen werden.
Aber die erkannten Gefahren sind nicht im Interesse der Mobilfunk Industrie, also werden Jahrzehnte an Forschung einfach ignoriert und weiter geht es mit der Dauerbestrahlung.
http://www.iddd.de/umtsno/profhecht.pdf
Es gibt da genügend Studien und die Gefahren sind seit über 75 Jahren bekannt. Prof. Dr. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Wissenschaftler und Arzt, hat 1996 im Auftrag des Bundesministerium für Telekommunikation um die 1000 russische Studien zum Thema ausgewertet.
Die Studie kommt zu dem Schluss:
"Abschließend kann eingeschätzt werden, dass das EMF als ein stiller Disstressor bewertet werden kann, dessen bioaktiver Effekt von verschiedenen Faktoren abhängig ist und dessen pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird. Bezüglich des Symptomatik bestehen Ähnlichkeiten mit dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom CFS)."
Die Studie verschwand in den Schubladen beim Bundesministerium für Telekommunikation.
http://www.iddd.de/umtsno/profhecht.pdf
Es handelt sich hierbei um profunde Forschung, Manipulationen durch die Industrie können dabei ausgeschlossen werden. Sehr viele Langzeitstudien sind dabei, ganz im Gegensatz zu den vielen Kurzzeit Versuchen die hier bei uns unternommen werden.
Aber die erkannten Gefahren sind nicht im Interesse der Mobilfunk Industrie, also werden Jahrzehnte an Forschung einfach ignoriert und weiter geht es mit der Dauerbestrahlung.
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
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Tilly
Re: Alles Ablenkung!
Hallo Unwichtig,unwichtig hat geschrieben:Es handelt sich hier offensichtlich um Ablenkungsmanöver um die Fakten zu verschleiern. Die ganzen Studien sind auch alle völlig unnötig. Warum nimmt man nicht einfach die Umengen an Studien aus Russland zum Thema zur Kenntnis und Handelt endlich entsprechend?
http://www.iddd.de/umtsno/profhecht.pdf
Es gibt da genügend Studien und die Gefahren sind seit über 75 Jahren bekannt. Prof. Dr. Prof. Dr. med. Karl Hecht, Wissenschaftler und Arzt, hat 1996 im Auftrag des Bundesministerium für Telekommunikation um die 1000 russische Studien zum Thema ausgewertet.
Die Studie kommt zu dem Schluss:
"Abschließend kann eingeschätzt werden, dass das EMF als ein stiller Disstressor bewertet werden kann, dessen bioaktiver Effekt von verschiedenen Faktoren abhängig ist und dessen pathogene Wirkung erst nach Jahren sichtbar wird. Bezüglich des Symptomatik bestehen Ähnlichkeiten mit dem Chronischen Müdigkeitssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom CFS)."
Die Studie verschwand in den Schubladen beim Bundesministerium für Telekommunikation.
http://www.iddd.de/umtsno/profhecht.pdf
Es handelt sich hierbei um profunde Forschung, Manipulationen durch die Industrie können dabei ausgeschlossen werden. Sehr viele Langzeitstudien sind dabei, ganz im Gegensatz zu den vielen Kurzzeit Versuchen die hier bei uns unternommen werden.
Aber die erkannten Gefahren sind nicht im Interesse der Mobilfunk Industrie, also werden Jahrzehnte an Forschung einfach ignoriert und weiter geht es mit der Dauerbestrahlung.
Genau so ist es, wie Sie das darstellen.
Nur gut, dass Sie einer der Wenigen hier im Forum sind, der noch durchsieht und alles
beim Namen nennt und sich auch nicht von einem Prof. Lerchl beeindrucken lässt.
Dafür sei Ihnen im Namen der vielen Mobilfunkopfern gedankt.
Es grüßt
Tilly
-
Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Re: Handystudien eventuell gefälscht
Das Zurückziehen von angeblich gefälschen oder fehlerhaften Studien, die einen gesundheitlichen Effekt von NIS nachwiesen, war schon von jeher ein äusserst lukratives (Millionen-) Geschäft.Elisabeth Buchs hat geschrieben: Kommentar: Diese Vorgänge sollten sehr sorgfältig abgeklärt werden. Denn zu gross ist das Interesse der Milliarden-Mobilfunkindustrie, die wie eine Krake überall die Finger drin hat, unliebsame Studien aus dem Weg zu räumen, damit das ständige Aufrüsten ungehindert weitergehen kann. Wieder einmal verweise ich auf die Idee, dass Studien von Design über Durchführung bis Interpretation von beiden Seiten (Befürworter und Gegner) durchgeführt werden sollten. Dies würde eine Kontolle bieten und die Glaubwürdigkeit verbessern. Ausserdem lassen sich Studien durch bestimmte Vorgaben so einrichten, dass nichts herauskommt.
Elisabeth Buchs
Da werden von der interessierten Industrie Beträge und hochdotierte Stellen angeboten, dass jedem armem tapferen Wissenschaftlerlein, das Wasser im Munde zusammenläuft. Oioioioioi......
Angefangen bei der ICNIRP/WHO bis hin zu den Universitäten. Ich kenne, und bin direkt in einen Fall involviert wo eine Studie unbegreiflicherweise zurückgenommen wurde und der Studienleiter daraufhin im teuersten Porsche-Modell herumfuhr, zum Playboy verkam und erst noch eine hochbezahlte Stelle auf einem Bundesamt erhielt. Ein Expresslift nach oben......oder dem Teufel die Seele verkauft. Das gab es schon immer.
Hans-U. Jakob
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Elisabeth Buchs
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Antwort von Prof. Rüdiger und Prof. Adlkofer
Antwort Prof. Rüdiger/Adlkofer auf die falschen Darstellungen in der Presseaussendung des Rektors der Med-Uni Wien
***************************
Stellungnahme zur Presse-Aussendung des Rektors der Medizinischen Universität Wien betreffend “Verdacht auf fehlerhafte Studie an der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin“
Wir halten es nicht für gerechtfertigt, die genannten beiden Studien zur erbgutschädigenden Wirkung von Mobilfunkfeldern aufgrund der Anweisung des Rektors der Medizinischen Universität Wien zurückzuziehen, weil wir überzeugt sind, daß die wissenschaftlichen Aussagen in diesen Publikationen korrekt sind.
Für diese unsere Auffassung spricht, dass Ergebnisse beider Studien inzwischen von anderen unabhängigen Arbeitsgruppen bestätigt sind. Damit kann an der grundsätzlichen Richtigkeit der publizierten Daten kaum ein Zweifel bestehen.
Das angesprochene „Fabrizieren von Daten“ durch eine technische Assistentin hat nicht an der ehemaligen klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin stattgefunden sondern betrifft die jetzige Organisationsstruktur in einem engen Zeitraum nämlich April 2008. Daß nun auch alles falsch sein muß, was unter Mitwirkung dieser Laborantin in früheren Jahren erarbeitet wurde, ist eine einseitige Vermutung, die wir auf Grund der vorliegenden Fakten nicht nachvollziehen können.
Dass die Statistik in unseren Arbeiten angezweifelt wurde, ist zutreffend. Dies ist jedoch darauf zurückzuführen, dass die Kritiker mit den angewandten Testverfahren nicht vertraut sind. Die statistische Auswertung der Daten in unseren Arbeiten entspricht der in mehreren eigenen Publikationen und in solchen anderer Autoren.
Erbgutschädigende Wirkung von Mobilfunkfeldern ist bedeutsam für die Risikobewertung dieser neuen Technologie. Die Publikationen zu diesem Thema, von deren Richtigkeit wir überzeugt sind, ohne triftigen Grund zurückzuziehen, entspricht nicht unserer Auffassung von der Verantwortung des Wissenschaftlers gegenüber der Öffentlichkeit. Das könnte als falsches Signal verstanden werden, daß nämlich damit auch alle gesundheitlichen Bedenken ausgeräumt wären.
Wir bedauern, daß der Rektor den Weg einer Presse-Aussendung gewählt hat. Wir halten dies im vorliegenden Falle nicht für den geeigneten Weg.
Professor Dr. Franz Adlkofer, München
Professor Dr. Hugo W. Rüdiger, Wien
Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=4
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Stellungnahme zur Presse-Aussendung des Rektors der Medizinischen Universität Wien betreffend “Verdacht auf fehlerhafte Studie an der ehemaligen Abteilung für Arbeitsmedizin“
Wir halten es nicht für gerechtfertigt, die genannten beiden Studien zur erbgutschädigenden Wirkung von Mobilfunkfeldern aufgrund der Anweisung des Rektors der Medizinischen Universität Wien zurückzuziehen, weil wir überzeugt sind, daß die wissenschaftlichen Aussagen in diesen Publikationen korrekt sind.
Für diese unsere Auffassung spricht, dass Ergebnisse beider Studien inzwischen von anderen unabhängigen Arbeitsgruppen bestätigt sind. Damit kann an der grundsätzlichen Richtigkeit der publizierten Daten kaum ein Zweifel bestehen.
Das angesprochene „Fabrizieren von Daten“ durch eine technische Assistentin hat nicht an der ehemaligen klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin stattgefunden sondern betrifft die jetzige Organisationsstruktur in einem engen Zeitraum nämlich April 2008. Daß nun auch alles falsch sein muß, was unter Mitwirkung dieser Laborantin in früheren Jahren erarbeitet wurde, ist eine einseitige Vermutung, die wir auf Grund der vorliegenden Fakten nicht nachvollziehen können.
Dass die Statistik in unseren Arbeiten angezweifelt wurde, ist zutreffend. Dies ist jedoch darauf zurückzuführen, dass die Kritiker mit den angewandten Testverfahren nicht vertraut sind. Die statistische Auswertung der Daten in unseren Arbeiten entspricht der in mehreren eigenen Publikationen und in solchen anderer Autoren.
Erbgutschädigende Wirkung von Mobilfunkfeldern ist bedeutsam für die Risikobewertung dieser neuen Technologie. Die Publikationen zu diesem Thema, von deren Richtigkeit wir überzeugt sind, ohne triftigen Grund zurückzuziehen, entspricht nicht unserer Auffassung von der Verantwortung des Wissenschaftlers gegenüber der Öffentlichkeit. Das könnte als falsches Signal verstanden werden, daß nämlich damit auch alle gesundheitlichen Bedenken ausgeräumt wären.
Wir bedauern, daß der Rektor den Weg einer Presse-Aussendung gewählt hat. Wir halten dies im vorliegenden Falle nicht für den geeigneten Weg.
Professor Dr. Franz Adlkofer, München
Professor Dr. Hugo W. Rüdiger, Wien
Quelle: http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=4
Ermittlungen??
Die Mitarbeiterin habe "ihr Verhalten sofort eingestanden" und ihr Arbeitsverhältnis zur MUW unmittelbar darauf gekündigt.
Das angesprochene „Fabrizieren von Daten“ durch eine technische Assistentin hat nicht an der ehemaligen klinischen Abteilung für Arbeitsmedizin stattgefunden sondern betrifft die jetzige Organisationsstruktur in einem engen Zeitraum nämlich April 2008.
"Als ich allerdings erfahren habe, dass der Leiter der von Schütz eingesetzten Kommission für die Begutachtung ein Jurist der Mobilfunk-Industrie ist, habe ich die Objektivität der Kommission in Frage gestellt und das Einverständnis zur Rücknahme zurückgezogen", so der Forscher.
"Wir bedauern, daß der Rektor den Weg einer Presse-Aussendung gewählt hat. Wir halten dies im vorliegenden Falle nicht für den geeigneten Weg."
Da kommt einiges zusammen.
Welches Motiv sollte die Mitarbeiterein gehabt haben?
Welches der Rektor für die Wahl der Pressausendung und die Leitung der Begutachtungskommission?
Man kann ein Ergebnis, das man aufgrund der Bewertung der studien-imanenten Sachlage fürchtet, in Misskredit ziehen, indem man <<einen Fehler einbaut>>, der verhindert, dass ein Ergebnis wissenschaftlich und publizistisch verwertet werden kann, dagegen die medienwirksame Verwertung seiner so hervorgerufenen Bezweiflung um so besser möglich ist...
Das ist keine Unterstellung, sondern ein Hinweis zur Überprüfung.
Interessenlage
Welches Interesse auf Seiten der MF-Lobby und ihrer Abhängigen kann deren Förderung von Tendenzen zugrunde liegen, die einer "Verprozessualisierung" der wissenschftlichen Auseinandersetzungen um die Bewertung des Gesundheitsrisikos von MF Vorschub leisten?
Dazu:
14.05.2008 - Ein Richter im Ruhestand gesteht ........ tiefer Ekel .... "Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht "kriminell" nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen..... In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst - durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor meinesgleichen." - Frank Fahsel, Fellbach, in der "Süddeutschen Zeitung", 9.4.2008; Quelle: Nation & Europa 5/2008.
Auf Nachfrage von Herrn Faßbender teilte Herr Fahsel am 19.05.08 mit
(Mitteilung über H.Gobsch):
Es gab bislang keinerlei Widersprüche seitens der Justiz/
Behörden zu dieser Veröffentlichung.
Protokoll Faßbender weiter:
Herr Fahsel war Richter am LG Stuttgart seit 1974. Er war
überwiegend mit Bankrechtsfällen beschäftigt. Er hat seit Mitte
der 80iger Jahre die nicht vorhandene Richterliche Unabhängigkeit
angeprangert. Seine Aufsätze in der NJW über die EU
Rechtsprechung, in Bezug der damaligen (willkürlichen)
Rechtsprechung seitens des IX Senats des BGH sorgten Anfang der
Jahrtausendwende für „Furore“ in der deutschen Justiz!
Als er sich weigerte, in einem Zivilverfahren für Ehemann der Ba-
Wü Justizministerin zu verhandeln, in dem dieser als Mitarbeiter
der LBBW klagte, hat er aus Kenntnis eines versuchten
Prozessbetruges seiner Frau und Ex-Ministerin in einem anderen
Zivil-Verfahren, sich selber als Vorsitzender Richter für befangen
erklärt... Er ist subjektiv davon ausgegangen, dass der Ehemann
genau so betrügt vor Gericht wie seine Frau...
Vor dem Richterdienstgericht wurde er in Deutschlands einzigen
Geheimverfahren verurteilt, was ihm einen Eintrag wegen angebl.
Arbeitsverweigerung in die Personalakte einbrachte...
Eine Beschwerde gegen die Art des Verfahrens und dessen
Verurteilung wurde von Frau Limbach beim BVG abgewiesen.
Er hat in 2002 der Frau Bundesjustizministerin Zypries persönlich
schriftlich mitgeteilt, dass sie lügt, wenn sie in der Öffentlichkeit
von einer „Richterlichen Unabhängigkeit“ spricht. Er stellte es ihr
frei, ihn wegen Beleidigung oder Verleumdung zu belangen.
Prophezeite ihr jedoch, dass er im Zuge eines nachfolgenden
Gerichtsverfahrens den Beweis erbringen würde, dass ein Richter
welcher der beamtenrechtlichen Beurteilung durch den
Präsidenten des jeweiligen Landgerichts unterliegt, in keiner
Weise unabhängig ist. Er führte aus, dass nur die „linientreuen
Richter“ befördert würden und diese zudem mit den Erlösen der
Vergütung von Schiedsverfahren geködert werden.
Richter Fahsel ist bereit, allgemein zu diesen Sachverhalten vor
der Kamera offen auszupacken.
Dazu:
14.05.2008 - Ein Richter im Ruhestand gesteht ........ tiefer Ekel .... "Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht "kriminell" nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per Ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen..... In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst - durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor meinesgleichen." - Frank Fahsel, Fellbach, in der "Süddeutschen Zeitung", 9.4.2008; Quelle: Nation & Europa 5/2008.
Auf Nachfrage von Herrn Faßbender teilte Herr Fahsel am 19.05.08 mit
(Mitteilung über H.Gobsch):
Es gab bislang keinerlei Widersprüche seitens der Justiz/
Behörden zu dieser Veröffentlichung.
Protokoll Faßbender weiter:
Herr Fahsel war Richter am LG Stuttgart seit 1974. Er war
überwiegend mit Bankrechtsfällen beschäftigt. Er hat seit Mitte
der 80iger Jahre die nicht vorhandene Richterliche Unabhängigkeit
angeprangert. Seine Aufsätze in der NJW über die EU
Rechtsprechung, in Bezug der damaligen (willkürlichen)
Rechtsprechung seitens des IX Senats des BGH sorgten Anfang der
Jahrtausendwende für „Furore“ in der deutschen Justiz!
Als er sich weigerte, in einem Zivilverfahren für Ehemann der Ba-
Wü Justizministerin zu verhandeln, in dem dieser als Mitarbeiter
der LBBW klagte, hat er aus Kenntnis eines versuchten
Prozessbetruges seiner Frau und Ex-Ministerin in einem anderen
Zivil-Verfahren, sich selber als Vorsitzender Richter für befangen
erklärt... Er ist subjektiv davon ausgegangen, dass der Ehemann
genau so betrügt vor Gericht wie seine Frau...
Vor dem Richterdienstgericht wurde er in Deutschlands einzigen
Geheimverfahren verurteilt, was ihm einen Eintrag wegen angebl.
Arbeitsverweigerung in die Personalakte einbrachte...
Eine Beschwerde gegen die Art des Verfahrens und dessen
Verurteilung wurde von Frau Limbach beim BVG abgewiesen.
Er hat in 2002 der Frau Bundesjustizministerin Zypries persönlich
schriftlich mitgeteilt, dass sie lügt, wenn sie in der Öffentlichkeit
von einer „Richterlichen Unabhängigkeit“ spricht. Er stellte es ihr
frei, ihn wegen Beleidigung oder Verleumdung zu belangen.
Prophezeite ihr jedoch, dass er im Zuge eines nachfolgenden
Gerichtsverfahrens den Beweis erbringen würde, dass ein Richter
welcher der beamtenrechtlichen Beurteilung durch den
Präsidenten des jeweiligen Landgerichts unterliegt, in keiner
Weise unabhängig ist. Er führte aus, dass nur die „linientreuen
Richter“ befördert würden und diese zudem mit den Erlösen der
Vergütung von Schiedsverfahren geködert werden.
Richter Fahsel ist bereit, allgemein zu diesen Sachverhalten vor
der Kamera offen auszupacken.
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Elisabeth Buchs
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- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Artikel bei Heise
Auch bei Heise wird darüber berichtet, samt Kommentaren:
Studien über Handystrahlung gefälscht?
Zwei Studien der Medizinischen Universität Wien, die eine Schädigung des menschlichen Erbguts bereits bei geringer Belastung durch Mobilfunkstrahlung nachgewiesen haben wollen, sind womöglich durch Fälschungen zustande gekommen. Eine Mitarbeiterin soll die 2005 und 2008 publizierten Messergebnisse frei erfunden haben.
Die Studienergebnisse hatten die Zweifel anderer Forschergruppen geweckt. Eine vom Universitätsrektor Wolfgang Schütz daraufhin in Auftrag gegebene statistische Begutachtung bestärkte den Verdacht. Eine Mitarbeiterin, die an beiden Studien mitwirkt hatte, gestand daraufhin, die Untersuchungsergebnisse manipuliert zu haben, und kündigte ihre Arbeitsstelle.
Einige der Autoren um den inzwischen emeritierten Professor Hugo Rüdiger halten jedoch nach wie vor an den Ergebnissen ihrer Studien fest. So wies Rüdiger gegenüber der österreichischen Presseagentur APA entrüstet die Fälschungsvorwürfe von sich. Zwar habe sich die Mitarbeiterin 2006 unbefugt Zugang zu den Messdaten verschafft, so dass die 2008 erschienene Studie anfechtbar geworden sei. Ursprünglich habe sich Rüdiger auch damit einverstanden erklärt, diese Studie zurückzuziehen, änderte jedoch seine Meinung, als er erfahren habe, dass die von Rektor Schütz eingesetzte Begutachtungskommission von einem industrienahen Juristen geleitet wird.
Schütz hat inzwischen die beiden wissenschaftlichen Zeitschriften, in denen die Studien publiziert worden sind, darauf hingewiesen, dass diesen "mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehlverhalten" zugrunde liegt. Die Klinische Abteilung für Arbeitsmedizin, an der die Studien entstanden waren, wurde bereits Anfang 2007 geschlossen. (heb/c't)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Studien- ... ung/108409
Und übrigens: Die Gesundheitskosten steigen wie seit Jahren wiederum um 4,xx Prozent. Natürlich liegt es oder trägt er dazu bei auf gar keinen Fall am ständig zunehmenden Elektrosmog... In der Klasse unseres Sohnes leiden junge Menschen an häufigen Kopfschmerzen und wollen oft nur noch schlafen. Auch das kann keinesfalls durch DECT und Handy (mit)verursacht sein...
Elisabeth Buchs
Studien über Handystrahlung gefälscht?
Zwei Studien der Medizinischen Universität Wien, die eine Schädigung des menschlichen Erbguts bereits bei geringer Belastung durch Mobilfunkstrahlung nachgewiesen haben wollen, sind womöglich durch Fälschungen zustande gekommen. Eine Mitarbeiterin soll die 2005 und 2008 publizierten Messergebnisse frei erfunden haben.
Die Studienergebnisse hatten die Zweifel anderer Forschergruppen geweckt. Eine vom Universitätsrektor Wolfgang Schütz daraufhin in Auftrag gegebene statistische Begutachtung bestärkte den Verdacht. Eine Mitarbeiterin, die an beiden Studien mitwirkt hatte, gestand daraufhin, die Untersuchungsergebnisse manipuliert zu haben, und kündigte ihre Arbeitsstelle.
Einige der Autoren um den inzwischen emeritierten Professor Hugo Rüdiger halten jedoch nach wie vor an den Ergebnissen ihrer Studien fest. So wies Rüdiger gegenüber der österreichischen Presseagentur APA entrüstet die Fälschungsvorwürfe von sich. Zwar habe sich die Mitarbeiterin 2006 unbefugt Zugang zu den Messdaten verschafft, so dass die 2008 erschienene Studie anfechtbar geworden sei. Ursprünglich habe sich Rüdiger auch damit einverstanden erklärt, diese Studie zurückzuziehen, änderte jedoch seine Meinung, als er erfahren habe, dass die von Rektor Schütz eingesetzte Begutachtungskommission von einem industrienahen Juristen geleitet wird.
Schütz hat inzwischen die beiden wissenschaftlichen Zeitschriften, in denen die Studien publiziert worden sind, darauf hingewiesen, dass diesen "mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehlverhalten" zugrunde liegt. Die Klinische Abteilung für Arbeitsmedizin, an der die Studien entstanden waren, wurde bereits Anfang 2007 geschlossen. (heb/c't)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/Studien- ... ung/108409
Und übrigens: Die Gesundheitskosten steigen wie seit Jahren wiederum um 4,xx Prozent. Natürlich liegt es oder trägt er dazu bei auf gar keinen Fall am ständig zunehmenden Elektrosmog... In der Klasse unseres Sohnes leiden junge Menschen an häufigen Kopfschmerzen und wollen oft nur noch schlafen. Auch das kann keinesfalls durch DECT und Handy (mit)verursacht sein...
Elisabeth Buchs
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Elisabeth Buchs
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Antwort von Prof. Lerchl an Prof. Rüdiger und Prof. Adlkofer
Antwort von Prof. Lerchl an Prof. Rüdiger und Prof. Adlkofer:
Es steht jedem frei, sich nach Belieben lächerlich zu machen, so wie Sie dies hier tun. Sie schaden aber nicht nur sich selbst immer weiter, sondern Sie beschädigen Ihre und die Reputation Ihrer Mitarbeiter und ihrer Institutionen, insbesondere der Medizinischen Universität Wien und der ETH Zürich, immer mehr. Ich habe verschiedentlich versucht, Sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, von sich aus die Konsequenzen zu ziehen, leider ohne Erfolg. Hier ein Beispiel:
Am 6. Mai habe ich allen Autoren der Studie von Schwarz et al. (UMTS-verursachte Strangbrüche; Int Arch Occup Environ Health) eine Nachricht gesendet, auf die ich keine Antwort erhielt und die folgendes zum Inhalt hatte:
"Vor kurzem erhielt ich von einem Studenten (nicht von meiner Universität) eine Datei (Abstract) zugeschickt, die Sie für einen Kongress eingereicht hatten (EBEA 2007, Bordeaux; die Autoren des Beitrags waren Elisabeth Kratochvil, Claudia Schwarz, Alexander Pilger, Franz Adlkofer and Hugo Rüdiger). Die Existenz und Validität dieser Datei wurde mir von dritter Seite unabhängig bestätigt. Die Datei enthält die Daten über die Auswirkungen von UMTS, so wie sie in der späteren Publikation in Abb. 1 gezeigt wurden, allerdings ohne negative und positive Kontrollen, also nur die Daten der exponierten und schein-exponierten Zellen. Die Daten waren mit denen in der Publikation 100% identisch (Anmerkung für die Leser: es ist üblich, Ergebnisse vor der Publikation in einer Zeitschrift auf Kongressen vorzustellen).
Die Datei war eine Word-Datei, und der Student wies mich darauf hin, dass durch einen Rechts-Klick die hinter der Abbildung liegende Excel-Datei (Anmerkung: Datenbank) geöffnet werden kann. Bei der Analyse dieser Daten fielen mir zwei Dinge sofort auf:
1) Die jeweiligen Mittelwerte und Standardabweichungen wurden aus 12 und nicht, wie in der Publikation angegeben, aus 3 Einzeldaten berechnet. Die Angaben und die statistische Analyse in der Publikation sind also allein aus diesem Grund ganz sicher falsch.
2) Knapp die Hälfte der Anzahl der A-Zellen wurde nicht eingetragen, sondern aus den Anzahlen der B-E Zellen berechnet. Bedeutet das, dass diese Zellen gar nicht gezählt wurden?"
Soweit der Text, auf den ich, wie gesagt weder von Ihnen noch von den anderen Autoren jemals eine Antwort erhielt. Dass Sie jetzt öffentlich erklären, alles sei nach wie vor in Ordnung, der Rektor der Medizinischen Universität habe einen Fehler gemacht, und alle außer Ihnen kennen die Methoden der Statistik, ist beschämend.
Sind Sie, die ja mit den eigentlichen Experimenten nichts zu tun hatten, eigentlich die beiden einzigen Autoren, die die Arbeiten nicht zurückziehen wollen? Sprechen Sie für alle anderen Autoren?
Prof. Dr. Alexander Lerchl, Bremen
Quelle:
http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
Es steht jedem frei, sich nach Belieben lächerlich zu machen, so wie Sie dies hier tun. Sie schaden aber nicht nur sich selbst immer weiter, sondern Sie beschädigen Ihre und die Reputation Ihrer Mitarbeiter und ihrer Institutionen, insbesondere der Medizinischen Universität Wien und der ETH Zürich, immer mehr. Ich habe verschiedentlich versucht, Sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, von sich aus die Konsequenzen zu ziehen, leider ohne Erfolg. Hier ein Beispiel:
Am 6. Mai habe ich allen Autoren der Studie von Schwarz et al. (UMTS-verursachte Strangbrüche; Int Arch Occup Environ Health) eine Nachricht gesendet, auf die ich keine Antwort erhielt und die folgendes zum Inhalt hatte:
"Vor kurzem erhielt ich von einem Studenten (nicht von meiner Universität) eine Datei (Abstract) zugeschickt, die Sie für einen Kongress eingereicht hatten (EBEA 2007, Bordeaux; die Autoren des Beitrags waren Elisabeth Kratochvil, Claudia Schwarz, Alexander Pilger, Franz Adlkofer and Hugo Rüdiger). Die Existenz und Validität dieser Datei wurde mir von dritter Seite unabhängig bestätigt. Die Datei enthält die Daten über die Auswirkungen von UMTS, so wie sie in der späteren Publikation in Abb. 1 gezeigt wurden, allerdings ohne negative und positive Kontrollen, also nur die Daten der exponierten und schein-exponierten Zellen. Die Daten waren mit denen in der Publikation 100% identisch (Anmerkung für die Leser: es ist üblich, Ergebnisse vor der Publikation in einer Zeitschrift auf Kongressen vorzustellen).
Die Datei war eine Word-Datei, und der Student wies mich darauf hin, dass durch einen Rechts-Klick die hinter der Abbildung liegende Excel-Datei (Anmerkung: Datenbank) geöffnet werden kann. Bei der Analyse dieser Daten fielen mir zwei Dinge sofort auf:
1) Die jeweiligen Mittelwerte und Standardabweichungen wurden aus 12 und nicht, wie in der Publikation angegeben, aus 3 Einzeldaten berechnet. Die Angaben und die statistische Analyse in der Publikation sind also allein aus diesem Grund ganz sicher falsch.
2) Knapp die Hälfte der Anzahl der A-Zellen wurde nicht eingetragen, sondern aus den Anzahlen der B-E Zellen berechnet. Bedeutet das, dass diese Zellen gar nicht gezählt wurden?"
Soweit der Text, auf den ich, wie gesagt weder von Ihnen noch von den anderen Autoren jemals eine Antwort erhielt. Dass Sie jetzt öffentlich erklären, alles sei nach wie vor in Ordnung, der Rektor der Medizinischen Universität habe einen Fehler gemacht, und alle außer Ihnen kennen die Methoden der Statistik, ist beschämend.
Sind Sie, die ja mit den eigentlichen Experimenten nichts zu tun hatten, eigentlich die beiden einzigen Autoren, die die Arbeiten nicht zurückziehen wollen? Sprechen Sie für alle anderen Autoren?
Prof. Dr. Alexander Lerchl, Bremen
Quelle:
http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
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Tilly
Re: Handystudien eventuell gefälscht
Solche Seelenverkäufer wollen also die leidende Bevölkerung von der SelbstverteidigungHans-U. Jakob hat geschrieben: Das Zurückziehen von angeblich gefälschen oder fehlerhaften Studien, die einen gesundheitlichen Effekt von NIS nachwiesen, war schon von jeher ein äusserst lukratives (Millionen-) Geschäft.
Da werden von der interessierten Industrie Beträge und hochdotierte Stellen angeboten, dass jedem armem tapferen Wissenschaftlerlein, das Wasser im Munde zusammenläuft. Oioioioioi......
Angefangen bei der ICNIRP/WHO bis hin zu den Universitäten. Ich kenne, und bin direkt in einen Fall involviert wo eine Studie unbegreiflicherweise zurückgenommen wurde und der Studienleiter daraufhin im teuersten Porsche-Modell herumfuhr, zum Playboy verkam und erst noch eine hochbezahlte Stelle auf einem Bundesamt erhielt. Ein Expresslift nach oben......oder dem Teufel die Seele verkauft. Das gab es schon immer.
Hans-U. Jakob
abhalten, während Sie sich im Schmutze der Unterwürfigkeit gegenüber der
Mobilfunkindustrie erniedrigen und sogar Kinder ins Verderben ( siehe Leukämie )schicken wollen.
Wer gibt solchen korrupten Wissenschaftlern hier eine Blattform, sich vielleicht den nächsten
teuersten Porsche-Wagen zu ergaunern?
Tilly
Deutsches Nachrichtenmagazin "Spiegel" im Dienste
Was wir hier schon seit einiger Zeit wissen, das es sich beim beliebten Nachrichtenmagazin "Spiegel" um ein Drecksblatt handelt, davon berichtet nun auch das beliebte Schweiz Magazin. Tipp, die haben beim "Spiegel" Mobilfunkantennen auf dem Dach und kassieren gut mit....
Der Autor des Spiegel Berichtes ist übrigens "Manfred Dworschak", der schon in der Vergangenheit durch übelste pro Mobilfunk Mafia Beiträge aufgefallen ist.
Deutsches Nachrichtenmagazin "Spiegel" im Dienste der Mobilfunkindustrie?
Sankt Gallen/Hamburg (26.05.2008) - In der heutigen Online-Ausgabe berichtet der"Spiegel"über einen Fall aus dem Jahre 2005 , Ueberschrift"Wie eine Schwindlerin die Gefahren der Handystrahlung erfand", bei der eine Mitarbeiterin an einer Studie den wissenschaftlichen Bericht so manipulierte das unter dem Strich, der Mobilfunk gesundheitliche Schäden wie Krebs auslöst. Lesen und ärgern Sie sich hier.
Sinn und Ziel des Artikels: Die vorhandene tödliche Gefahr des Mobilfunks herunterzuspielen.Ungeachtet der Tatsache, dass bisher in Europa die Französische und die Deutsche Regierung vor der Nutzung des Mobilfunks unlängst warnten und aufforderten dies so weit wie möglich zu unterlassen, ist dies beim "Spiegel" kein Thema.Hier einmal nachzuhaken, war aus unerfindlichen Gründen für den "Spiegel" nicht zwingend notwendig
Hinsichtlich der Gefahren des Mobilfunks tut der Spiegel so als sei es nicht schlimmer als wenn der verantwortliche Chefredakteur beim Nasepopeln abrutscht und sich mit dem Finger ins Auge gestochen hätte.
Man fragt sich warum dies so ist und die Antwort lässt mehrere Möglichkeiten zu.
a) Man will nicht das die Wahrheit über die todbringende Wirkung des Mobilfunks an das Tageslicht kommt oder ist zu faul zum recherchieren.
b) Man verdient selbst sehr viel Geld mit Werbung für Mobilfunkbetreiber (Vodafone) und Herstellern von Mobilfunkgeräten (Nokia) und hat Angst um seine Millionen.
c) Eine reine Arbeitsbeschaffungsmassnahme um sich, wenn erst Millionen von Mobilfunknutzern an den gesundheitlichen Folgen sterben, super Storys schreiben zu können wie schlimm und fürchterlich doch alles sei durch Handystrahlung.
d) Die Mobilfunkbetreiber haben selbst diesen Artikel aus Angst um ihre Pfründe lanciert und der "Spiegel"hat dafür eine fette Sume abkassiert
e) Die dort tätigen Journalisten und Redakteure haben selbst schon durchgeröstete Gehirne, weil sie ständig ihre Handys benutzen.
Das Einzige was den Lesern solcher fragwürdigen Reportagen wirklich mittlerweile wieder einmal deutlich wird beim Lesen des Spiegels und vielen anderen Medien ist, das ein Fortbestand der Medien in der bisherigen Form in ihrer Abhängigkeit von Politik und Industrie endlich ein Ende finden muss und das das Internet, mit seinen unzähligen unabhängigen Blogs und anderen Meinungsverbreitern, so schnell wie möglich die etablierten und abhängigen Medienhäuser-und Konzerne in die Bedeutunsglosigkeit verabschiedet.
Wie schädlich der Mobilfunk wirklich ist (wir können nämlich recherchieren) das lesen Sie im freien, unabhängigen und meistgelesenen Schweizer Online Nachrichtenmagazin, dem Schweiz Magazin.
http://schweizmagazin.ch/news/336/ARTIC ... 05-26.html
Der Autor des Spiegel Berichtes ist übrigens "Manfred Dworschak", der schon in der Vergangenheit durch übelste pro Mobilfunk Mafia Beiträge aufgefallen ist.
Deutsches Nachrichtenmagazin "Spiegel" im Dienste der Mobilfunkindustrie?
Sankt Gallen/Hamburg (26.05.2008) - In der heutigen Online-Ausgabe berichtet der"Spiegel"über einen Fall aus dem Jahre 2005 , Ueberschrift"Wie eine Schwindlerin die Gefahren der Handystrahlung erfand", bei der eine Mitarbeiterin an einer Studie den wissenschaftlichen Bericht so manipulierte das unter dem Strich, der Mobilfunk gesundheitliche Schäden wie Krebs auslöst. Lesen und ärgern Sie sich hier.
Sinn und Ziel des Artikels: Die vorhandene tödliche Gefahr des Mobilfunks herunterzuspielen.Ungeachtet der Tatsache, dass bisher in Europa die Französische und die Deutsche Regierung vor der Nutzung des Mobilfunks unlängst warnten und aufforderten dies so weit wie möglich zu unterlassen, ist dies beim "Spiegel" kein Thema.Hier einmal nachzuhaken, war aus unerfindlichen Gründen für den "Spiegel" nicht zwingend notwendig
Hinsichtlich der Gefahren des Mobilfunks tut der Spiegel so als sei es nicht schlimmer als wenn der verantwortliche Chefredakteur beim Nasepopeln abrutscht und sich mit dem Finger ins Auge gestochen hätte.
Man fragt sich warum dies so ist und die Antwort lässt mehrere Möglichkeiten zu.
a) Man will nicht das die Wahrheit über die todbringende Wirkung des Mobilfunks an das Tageslicht kommt oder ist zu faul zum recherchieren.
b) Man verdient selbst sehr viel Geld mit Werbung für Mobilfunkbetreiber (Vodafone) und Herstellern von Mobilfunkgeräten (Nokia) und hat Angst um seine Millionen.
c) Eine reine Arbeitsbeschaffungsmassnahme um sich, wenn erst Millionen von Mobilfunknutzern an den gesundheitlichen Folgen sterben, super Storys schreiben zu können wie schlimm und fürchterlich doch alles sei durch Handystrahlung.
d) Die Mobilfunkbetreiber haben selbst diesen Artikel aus Angst um ihre Pfründe lanciert und der "Spiegel"hat dafür eine fette Sume abkassiert
e) Die dort tätigen Journalisten und Redakteure haben selbst schon durchgeröstete Gehirne, weil sie ständig ihre Handys benutzen.
Das Einzige was den Lesern solcher fragwürdigen Reportagen wirklich mittlerweile wieder einmal deutlich wird beim Lesen des Spiegels und vielen anderen Medien ist, das ein Fortbestand der Medien in der bisherigen Form in ihrer Abhängigkeit von Politik und Industrie endlich ein Ende finden muss und das das Internet, mit seinen unzähligen unabhängigen Blogs und anderen Meinungsverbreitern, so schnell wie möglich die etablierten und abhängigen Medienhäuser-und Konzerne in die Bedeutunsglosigkeit verabschiedet.
Wie schädlich der Mobilfunk wirklich ist (wir können nämlich recherchieren) das lesen Sie im freien, unabhängigen und meistgelesenen Schweizer Online Nachrichtenmagazin, dem Schweiz Magazin.
http://schweizmagazin.ch/news/336/ARTIC ... 05-26.html
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
Nur Heise und der Inquirer haben es geschafft
Hier zeigt sich was Spiegel Online mit seinem manipulativen Artikel ausgelöst hat, dank "Copy & Paste" Journalismus schreiben die Meisten nur ab. Bei Editorix hat man sich die Mühe gemacht das mal zu verfolgen und kam zum erschreckenden Ergebnis, ganze zwei Online Magazine erzählen die ganze Geschichte.
“Nur Heise und der Inquirer haben es geschafft …”
von : Bernd Kling: Sonntag 25 Mai 2008, 13:21
Qualität setzt sich eben durch. Editorix, ein Forum von und für Online-Journalisten, nahm sich gestern exemplarisch eine aktuelle Meldung vor. Und wer hätte das erwartet - die meisten schreiben einfach nur ab.
Es ging um zwei österreichische Handy-Studien, in die möglicherweise gefälschte Daten einflossen. Spiegel Online berichtete darüber mit der Überschrift “Studien über Gefahren der Handystrahlen gefälscht”. Und vergaß glatt zu erwähnen, dass es dazu zwei ganz unterschiedliche Darstellungen gibt. Eine vom heutigen Rektor einer Wiener Universität, die andere von dem für die Studie verantwortlichen Professor.
Wir ließen beide Seiten zu Wort kommen und informierten auch darüber, dass Professor Rüdiger die Vorwürfe weitgehend zurückwies. Und ließen nicht aus, dass der Rektor, der die Studien öffentlich als gefälscht darstellt, eine Kommission zur Begutachtung der Studien offenbar durch einen Juristen der Mobilfunk-Industrie leiten ließ. Es ist also eine Geschichte, bei der viele Fragen offen blieben, und die deshalb ein großes Fragezeichen verdiente.
Und nun kommt ins Spiel, was Editorix den Copy-und-Paste-Journalismus nennt. Da gebe es die einen, die fleißig Spiegel online lesen und einfach die betreffende SpOn-Meldung nacherzählen, die wiederum auf Meldungen österreichischer Medien basierte. Dazu gehörten unter anderem Golem, Verivox, Teltarif und PC-Welt. Golem habe sich immerhin noch bemüht, die von Agenturen angelieferte Meldung ein bisschen anzureichern. Nur zwei Publikationen machten es besser, wie die Nachrichtentester von Editorix befanden:
“Heise und der Inquirer hingegen haben es geschafft, sich die Original-Quellen herauszusuchen und formulieren ihre eigene Nachricht daraus. Völlig vorbeigegangen ist die Geschichte bis dato übrigens an Chip, Computerbild, ZDNet und so weiter.”
Quelle: http://www.theinquirer.de/2008/05/25/nu ... afft_.html
http://www.heise.de/newsticker/Studien- ... ung/108409
http://www.editorix.org/article1135.html
“Nur Heise und der Inquirer haben es geschafft …”
von : Bernd Kling: Sonntag 25 Mai 2008, 13:21
Qualität setzt sich eben durch. Editorix, ein Forum von und für Online-Journalisten, nahm sich gestern exemplarisch eine aktuelle Meldung vor. Und wer hätte das erwartet - die meisten schreiben einfach nur ab.
Es ging um zwei österreichische Handy-Studien, in die möglicherweise gefälschte Daten einflossen. Spiegel Online berichtete darüber mit der Überschrift “Studien über Gefahren der Handystrahlen gefälscht”. Und vergaß glatt zu erwähnen, dass es dazu zwei ganz unterschiedliche Darstellungen gibt. Eine vom heutigen Rektor einer Wiener Universität, die andere von dem für die Studie verantwortlichen Professor.
Wir ließen beide Seiten zu Wort kommen und informierten auch darüber, dass Professor Rüdiger die Vorwürfe weitgehend zurückwies. Und ließen nicht aus, dass der Rektor, der die Studien öffentlich als gefälscht darstellt, eine Kommission zur Begutachtung der Studien offenbar durch einen Juristen der Mobilfunk-Industrie leiten ließ. Es ist also eine Geschichte, bei der viele Fragen offen blieben, und die deshalb ein großes Fragezeichen verdiente.
Und nun kommt ins Spiel, was Editorix den Copy-und-Paste-Journalismus nennt. Da gebe es die einen, die fleißig Spiegel online lesen und einfach die betreffende SpOn-Meldung nacherzählen, die wiederum auf Meldungen österreichischer Medien basierte. Dazu gehörten unter anderem Golem, Verivox, Teltarif und PC-Welt. Golem habe sich immerhin noch bemüht, die von Agenturen angelieferte Meldung ein bisschen anzureichern. Nur zwei Publikationen machten es besser, wie die Nachrichtentester von Editorix befanden:
“Heise und der Inquirer hingegen haben es geschafft, sich die Original-Quellen herauszusuchen und formulieren ihre eigene Nachricht daraus. Völlig vorbeigegangen ist die Geschichte bis dato übrigens an Chip, Computerbild, ZDNet und so weiter.”
Quelle: http://www.theinquirer.de/2008/05/25/nu ... afft_.html
http://www.heise.de/newsticker/Studien- ... ung/108409
http://www.editorix.org/article1135.html
„Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt.“
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
Prof. Werner Heisenberg (1901–1976), Physiker, Nobelpreisträger der Physik
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Helmut Breunig
Chronologie bisher
eine (einstweilige...) Chronologie der Geschehnisse
http://www.hese-project.org/Forum/index ... forum_id=1
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Hugo Rüdiger: 12 Fragen und Antworten
Das izgmf hat Prof. Rüdiger persönlich befragt:
Hugo Rüdiger: 12 Fragen & Antworten
verfasst von spatenpauli , München, 27.05.2008, 09:57
» Im zweiten Anlauf hat der E-Mail-Kontakt nämlich geklappt und Rüdiger schrieb zurück, selbstverständlich würde er alle unsere Fragen beantworten.
Unseren Fragenkatalog haben wir heute früh, Dienstag 27. Mai 2008 um 2:00 an Prof. Rüdiger abgeschickt, gut sieben Stunden später trafen bereits um 9:20 die Antworten ein.
Frage 1) Welche Kritikpunkte seitens Prof. Lerchl sind aus Ihrer Sicht jetzt überhaupt noch gerechtfertigt?
Es gibt 2 Punkte, die aber für die Validität der Daten und für die Schlußfolgerungen unerheblich sind:
1. Die Zeilensummen in Tab. 1 des UMTS papers ergeben nicht überall genau 500. Das hängt mit der Auswertetechnik zusammen und ist für das Ergebnis praktisch unerheblich.
2. Einige Daten wurden nicht wie im Manuskript geschrieben in Dreifachbestimmung, sondern sogar in Vierfachbestimmung erhoben.
Frage 2) Wie ist der aktuelle Stand in Bezug auf die Forderungen der Med. Universität, Wien, hat der Rektor eingelenkt?
Bisher nicht, aber ich habe heute wieder ein Gespräch in der Uni. Dabei wird es hoffentlich auch um die unzutreffenden und teilweise herabsetzenden Äußerungen in der Presseerklärung des Rektors gehen, sowie um die wirklich unglaubliche Tatsache, daß die dreiköpfige Prüfungskommission unter dem Vorsitz eines Juristen der Telekom zu ihren Empfehlungen gekommen ist.
Frage 3) Wie stehen Sie zu folgender Äußerung von Prof. Lerchl: "Was den konkreten Fall so schlimm macht, ist die Tatsache, dass bereits an der 2005er Studie (Mutation Research, 1800 MHz GSM) schriftlich starke Zweifel angemeldet wurden (Leserbrief), und zwar genau wegen der so verdächtig hohen Übereinstimmung der Werte. Trotzdem wurde weitergemacht als wäre nichts geschehen. Weder die anderen Autoren noch die Gutachter oder die Zeitschrift haben die Daten mit der angebrachten Vorsicht betrachtet."
Zu dem angeführten Leserbrief von Vijayalaxmi et al, gibt es eine Antwort, welche die dort geäußerten Zweifel entkräftet. Diese Antwort wurde von Mutation Research zusammen mit dem genannten Leserbrief abgedruckt.
Frage 4) Wie stehen Sie zu folgender Äußerung von Prof. Lerchl (bezieht sich auf die jüngere Studie, siehe auch: http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... p?id=21429): "Die jeweiligen Mittelwerte und Standardabweichungen wurden aus 12 und nicht, wie in der Publikation angegeben, aus 3 Einzeldaten berechnet. Die Angaben und die statistische Analyse in der Publikation sind also allein aus diesem Grund ganz sicher falsch."
Das stimmt so nicht.
Frage 5) Gibt es neue Erkenntnisse über die Motivation der Laborantin, die Verblindung aufzudecken und 2008 sogar Daten zu fälschen?
Sie selber gibt vor der Kommission dafür kein plausibles Motiv an – warum auch immer.
Frage 6) Gehe ich recht in der Annahme, dass die Datenfälschungen der Laborantin im April 2008 nichts mit den beiden Mobilfunk-Studien zu tun haben?
Ja, bei den Fälschungen, die im April 2008 und nicht mehr unter meiner Verantwortung erfolgt sind, handelt es sich um Experimente zum Einfluß von Sauerstoffradikalen auf gentoxische Parameter.
Frage 7) Drohen der Laborantin möglicherweise zivil- und strafrechtliche Konsequenzen?
Das kann ich nicht beurteilen.
Frage
Sind die Proben, die die Laborantin auszuwerten hatte, in irgendeiner Weise archiviert worden, so dass nachträglich geprüft werden kann, ob es zu einer Manipulation gekommen ist?
Hoffentlich. Immerhin sind aber alle Rohdaten im Labor vorhanden. Sie wurden aber von der Kommission gar nicht angeschaut.
Frage 9) Was wäre aus Ihrer Sicht jetzt notwendig, um den Konflikt im Rahmen wissenschaftlicher Gepflogenheiten "sauber" auszutragen?
Es wäre bereits ein großer Fortschritt, wenn eine neue unabhängige Prüfungskommission eingesetzt würde, und wenn seitens der Universität keine unzutreffenden Informationen verbreitet würden.
Frage 10) Sehen Sie einen Weg, die positiven Bescheide der prüfenden Statistiker zu veröffentlichen, denen zufolge aus Ihren Statistiken nicht zwangsläufig auf eine unkorrekte Datenerhebung zu schließen wäre?
Das statistische Gutachten habe ich nur lesen können, ich habe aber selber keine Kopie erhalten. Ein schriftlicher Prüfungsbericht der Kommission liegt mir ebenfalls nicht vor (gibt es den überhaupt?), und ich bin von der Kommission bisher auch nicht gehört worden.
Frage 11) Wie geht es Ihnen? Steht Ihre ehemalige AG zu Ihnen?
Es war immer üblich, daß alle beteiligten Mitarbeiter auch auf den Publikationen stehen. Das würden sie ja nicht gewollt haben, wenn die Zweifel an den Daten gehabt hätten.
Frage 12) Wären Sie bereit, eine Podiumsdiskussion mit Prof. Lerchl zu führen?
Für faire Diskussionen bin ich als Wissenschaftler immer zu haben.
---
Quelle: http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... ast_answer
Hugo Rüdiger: 12 Fragen & Antworten
verfasst von spatenpauli , München, 27.05.2008, 09:57
» Im zweiten Anlauf hat der E-Mail-Kontakt nämlich geklappt und Rüdiger schrieb zurück, selbstverständlich würde er alle unsere Fragen beantworten.
Unseren Fragenkatalog haben wir heute früh, Dienstag 27. Mai 2008 um 2:00 an Prof. Rüdiger abgeschickt, gut sieben Stunden später trafen bereits um 9:20 die Antworten ein.
Frage 1) Welche Kritikpunkte seitens Prof. Lerchl sind aus Ihrer Sicht jetzt überhaupt noch gerechtfertigt?
Es gibt 2 Punkte, die aber für die Validität der Daten und für die Schlußfolgerungen unerheblich sind:
1. Die Zeilensummen in Tab. 1 des UMTS papers ergeben nicht überall genau 500. Das hängt mit der Auswertetechnik zusammen und ist für das Ergebnis praktisch unerheblich.
2. Einige Daten wurden nicht wie im Manuskript geschrieben in Dreifachbestimmung, sondern sogar in Vierfachbestimmung erhoben.
Frage 2) Wie ist der aktuelle Stand in Bezug auf die Forderungen der Med. Universität, Wien, hat der Rektor eingelenkt?
Bisher nicht, aber ich habe heute wieder ein Gespräch in der Uni. Dabei wird es hoffentlich auch um die unzutreffenden und teilweise herabsetzenden Äußerungen in der Presseerklärung des Rektors gehen, sowie um die wirklich unglaubliche Tatsache, daß die dreiköpfige Prüfungskommission unter dem Vorsitz eines Juristen der Telekom zu ihren Empfehlungen gekommen ist.
Frage 3) Wie stehen Sie zu folgender Äußerung von Prof. Lerchl: "Was den konkreten Fall so schlimm macht, ist die Tatsache, dass bereits an der 2005er Studie (Mutation Research, 1800 MHz GSM) schriftlich starke Zweifel angemeldet wurden (Leserbrief), und zwar genau wegen der so verdächtig hohen Übereinstimmung der Werte. Trotzdem wurde weitergemacht als wäre nichts geschehen. Weder die anderen Autoren noch die Gutachter oder die Zeitschrift haben die Daten mit der angebrachten Vorsicht betrachtet."
Zu dem angeführten Leserbrief von Vijayalaxmi et al, gibt es eine Antwort, welche die dort geäußerten Zweifel entkräftet. Diese Antwort wurde von Mutation Research zusammen mit dem genannten Leserbrief abgedruckt.
Frage 4) Wie stehen Sie zu folgender Äußerung von Prof. Lerchl (bezieht sich auf die jüngere Studie, siehe auch: http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... p?id=21429): "Die jeweiligen Mittelwerte und Standardabweichungen wurden aus 12 und nicht, wie in der Publikation angegeben, aus 3 Einzeldaten berechnet. Die Angaben und die statistische Analyse in der Publikation sind also allein aus diesem Grund ganz sicher falsch."
Das stimmt so nicht.
Frage 5) Gibt es neue Erkenntnisse über die Motivation der Laborantin, die Verblindung aufzudecken und 2008 sogar Daten zu fälschen?
Sie selber gibt vor der Kommission dafür kein plausibles Motiv an – warum auch immer.
Frage 6) Gehe ich recht in der Annahme, dass die Datenfälschungen der Laborantin im April 2008 nichts mit den beiden Mobilfunk-Studien zu tun haben?
Ja, bei den Fälschungen, die im April 2008 und nicht mehr unter meiner Verantwortung erfolgt sind, handelt es sich um Experimente zum Einfluß von Sauerstoffradikalen auf gentoxische Parameter.
Frage 7) Drohen der Laborantin möglicherweise zivil- und strafrechtliche Konsequenzen?
Das kann ich nicht beurteilen.
Frage
Hoffentlich. Immerhin sind aber alle Rohdaten im Labor vorhanden. Sie wurden aber von der Kommission gar nicht angeschaut.
Frage 9) Was wäre aus Ihrer Sicht jetzt notwendig, um den Konflikt im Rahmen wissenschaftlicher Gepflogenheiten "sauber" auszutragen?
Es wäre bereits ein großer Fortschritt, wenn eine neue unabhängige Prüfungskommission eingesetzt würde, und wenn seitens der Universität keine unzutreffenden Informationen verbreitet würden.
Frage 10) Sehen Sie einen Weg, die positiven Bescheide der prüfenden Statistiker zu veröffentlichen, denen zufolge aus Ihren Statistiken nicht zwangsläufig auf eine unkorrekte Datenerhebung zu schließen wäre?
Das statistische Gutachten habe ich nur lesen können, ich habe aber selber keine Kopie erhalten. Ein schriftlicher Prüfungsbericht der Kommission liegt mir ebenfalls nicht vor (gibt es den überhaupt?), und ich bin von der Kommission bisher auch nicht gehört worden.
Frage 11) Wie geht es Ihnen? Steht Ihre ehemalige AG zu Ihnen?
Es war immer üblich, daß alle beteiligten Mitarbeiter auch auf den Publikationen stehen. Das würden sie ja nicht gewollt haben, wenn die Zweifel an den Daten gehabt hätten.
Frage 12) Wären Sie bereit, eine Podiumsdiskussion mit Prof. Lerchl zu führen?
Für faire Diskussionen bin ich als Wissenschaftler immer zu haben.
---
Quelle: http://www.izgmf.de/scripts/forum/forum ... ast_answer