Empfehlung eines Swisscom-Technikers
-
mips
Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Bei einer Kontrollmessung eines sendernahen (30-40m Distanz, Antenne ca 7m höher installiert) Rohbaus empfahl der Techniker der Swisscom dem Bauherrn Spezialfenster mit höherer EMV-Dämpfug zu montieren. Auf die Frage des Bauherrn, ob die Swisscom die Mehrkosten für diese Spezialgläser übernehme, verneinte dies der Swisscom- Vertreter mit der Begründung, dass die Grenzwerte eingehalten seien und deshalb Swisscom nicht für sollche Massnahmen aufkommen müsse.
-
Evi
Re: Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Sehr interessant: Der Techniker empfiehlt ein Spezialfenster, weil er ganz genau weiss, dass die Strahlung trotz Einhaltung der Grenzwerte schädlich ist und Beschwerden machen kann. Durch eben jene Grenzwerte werden jedoch die Betreiber vom Bund davor bewahrt, dass sie für die Folgen ihrer zerstörerischen Technologie gradstehen müssen. Das muss man mal verinnerlichen und dann weiss man, wer auf wessen Rücken ohne Risiko vor Folgen
gute Geschäfte macht.
gute Geschäfte macht.
-
Gigaherz
Re: Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Lieber Herr Meyer
Bitte setzen Sie sich mit den Fragestellern direkt in Verbindung. Wir vermeiden es, in unserem Forum Werbung für Produkte (hier ginge es um Fenster) zu machen. Darum veröffentlichen wir Ihr letztes Posting an dieser Stelle nicht. Wir bitten um Verständnis.
Umgekehrt: Wer eine Auskunft von Herrn Beat Meyer benötigt, wendet sich direkt an ihn. (E-Mail-Adresse etwas weiter unten)
Gigaherz
Bitte setzen Sie sich mit den Fragestellern direkt in Verbindung. Wir vermeiden es, in unserem Forum Werbung für Produkte (hier ginge es um Fenster) zu machen. Darum veröffentlichen wir Ihr letztes Posting an dieser Stelle nicht. Wir bitten um Verständnis.
Umgekehrt: Wer eine Auskunft von Herrn Beat Meyer benötigt, wendet sich direkt an ihn. (E-Mail-Adresse etwas weiter unten)
Gigaherz
-
Elisabeth Buchs
Re: Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Beim Unterschriftensammeln für das Antennemoratorium sagte mir ein Mann, er sei Techniker bei der Swisscom, ich erwartete dann eher kritische Bemerkungen, doch dieser sagte, er wolle das Moratorium auf jeden Fall unterschreiben und seine Frau ebenfalls...
Ein anderer Techniker bei Swisscom Fixnet ist selber elektrosensibel und hat um Rat gefragt.
Auch vom Bakom weiss ich, dass sich einige "kleine Messknechte" ihre Gedanken zur Elektrosmog-Problematik machen und nachdenklich geworden sind. Je mehr Betroffene es gibt, desto weniger lässt sich die Problematik ableugnen. Es scheint mehr "weiter" oben zu fehlen, in den Chefetagen, dort wo daran verdient wird.
Uebrigens: erstmals habe ich nun bei einem Werbeinserat für ein CT1-Telefon mit zwei Hörern das Wort "strahlungsarm" als Verkaufsargument gesehen. Elektrosmog-minimierte Geräte und Systeme könnten eine gute Marktchance bekommen, so wie LCD-Computerbildschirme und LCD-Fernseher.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Ein anderer Techniker bei Swisscom Fixnet ist selber elektrosensibel und hat um Rat gefragt.
Auch vom Bakom weiss ich, dass sich einige "kleine Messknechte" ihre Gedanken zur Elektrosmog-Problematik machen und nachdenklich geworden sind. Je mehr Betroffene es gibt, desto weniger lässt sich die Problematik ableugnen. Es scheint mehr "weiter" oben zu fehlen, in den Chefetagen, dort wo daran verdient wird.
Uebrigens: erstmals habe ich nun bei einem Werbeinserat für ein CT1-Telefon mit zwei Hörern das Wort "strahlungsarm" als Verkaufsargument gesehen. Elektrosmog-minimierte Geräte und Systeme könnten eine gute Marktchance bekommen, so wie LCD-Computerbildschirme und LCD-Fernseher.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
-
charles claessens
Re: Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Nah ja, ohne Werbung geht es auch.
Es gibt glasklare Fensterfolien, nah ja, fast glasklar.
Aber für neue Fenster würde ich einfach Doppelverglasung mit Wärmeschutz empfehlen.
Da hat man das gleiche wie bei diese Fensterfolien, nähmlich Metall aufgedampft.
Charles Claessens
Es gibt glasklare Fensterfolien, nah ja, fast glasklar.
Aber für neue Fenster würde ich einfach Doppelverglasung mit Wärmeschutz empfehlen.
Da hat man das gleiche wie bei diese Fensterfolien, nähmlich Metall aufgedampft.
Charles Claessens
-
mips
Re: Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Sonnenschutzglas hat noch höhere Dämpfungswete, aber darum geht es bei dies Posting gar nicht.
Überigends beim oben genannten Objekt ist die Haupteinstrahlung durch das Ziegeldach zu erwarten. Ich habe deshalb dem Bauherrn empfohlen nicht dem Swisscomtechnmiker zu folgen und die Einsparung, wenn normales Wärmedämmglas statt speziellem EMV- Fenster verbaut wird, in eine Lage Fliegengitter, direkt unter dem Unterdach montiert (also ausserhalb der Wärmedämmung, zu investieren. Das Fliegengitter (Alu 1mm) sollte zusammen mit der Dampfsperre aus Alu (innerhalb der Dämmung) nach meiner Schätzung eine Dämpfung von über 50dB bringen. rotz dieser Massnahme wird von Nachbargebäuden reflektierte Strahlung weiterhin für eine nicht gerade tiefe EMF-Belastung besorgt sein.
Überigends beim oben genannten Objekt ist die Haupteinstrahlung durch das Ziegeldach zu erwarten. Ich habe deshalb dem Bauherrn empfohlen nicht dem Swisscomtechnmiker zu folgen und die Einsparung, wenn normales Wärmedämmglas statt speziellem EMV- Fenster verbaut wird, in eine Lage Fliegengitter, direkt unter dem Unterdach montiert (also ausserhalb der Wärmedämmung, zu investieren. Das Fliegengitter (Alu 1mm) sollte zusammen mit der Dampfsperre aus Alu (innerhalb der Dämmung) nach meiner Schätzung eine Dämpfung von über 50dB bringen. rotz dieser Massnahme wird von Nachbargebäuden reflektierte Strahlung weiterhin für eine nicht gerade tiefe EMF-Belastung besorgt sein.
-
Hanspeter
Re: Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Es ist schlicht eine Gemeinheit, was da den Leuten zugemutet wird! Oder wer glaubt ernstlich daran, dass einer Geld freiwillig in teure Abschirmmassnahmen investiert, wenn er es für Anschaffungen, Ferien oder wer weiss für was sonst brauchen könnte? Wer kann sich denn das alles leisten? Wer es sich nicht leisten kann, der geht halt ganz einfach vor die Hunde. Und da gibt es immer noch welche, die alles verharmlosen und die Leute für Spinner und Panikmacher halten. Bundesrat Leuenberger schaut zu, die Netzbetreiber lachen sich ins Fäustchen, weil sie sich so sicher fühlen. Mit dem einfachen Bürger kann man das alles machen. Vorläufig jedenfalls noch!
Mein Rat an alle, die sich wegen der Mobilfunkstrahlung in Unkosten stürzen müssen: alle Rechnungen an Moritz Leuenberger senden. Vielleicht gehen ihm die Augen auf, wenn sich diese auf seinem Schreibtisch häufen.
Hanspeter
Mein Rat an alle, die sich wegen der Mobilfunkstrahlung in Unkosten stürzen müssen: alle Rechnungen an Moritz Leuenberger senden. Vielleicht gehen ihm die Augen auf, wenn sich diese auf seinem Schreibtisch häufen.
Hanspeter
-
argus
Re: Empfehlung eines Swisscom-Technikers
Hanspeter hat recht! Wann werden wir Schweizer endlich etwas selbstbewusster und mutiger? Wir lassen uns doch viel zu viel gefallen. Erst die Kosten tragen, wenn wir uns rechtlich wehren. Die Netzbetreiber geniessen doch allen Schutz, wir keinen. Und dann die Kosten tragen für Abschirmung, damit wir überhaupt am Leben bleiben dürfen und dieses ertragen können. Uns geht es ja schlimmer als dem Vieh. Darum alle Rechnungen einsenden, bis sich Leuenbergers Schreibtisch biegt. Wie soll er denn sonst wissen, welche Summen wir ausgegeben, um diesen ganzen Mobilfunkmist abzuwehren?
argus
argus