…neuere SBB-Kompositionen sind für den besseren Handy-Empfang mit Mobilfunk-Empfangs-Verstärkern (Repeater) ausgestattet.
Mit diesem Repeater werden die Mobilfunksignale ausserhalb des Wagens in den Wagen hinein übertragen. Die Signalstärke ist dann "in etwa gleich wie draussen"
Selbst Ruheabteile in welchen das Telefonieren untersagt ist sind damit ausgerüstet, damit der Wagen jederzeit umgenutzt werden kann.
(k-tip #8)
Mobilfunk-Repeater in SBB-Bahnwagen
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A.Masson
Re: Mobilfunk-Repeater in SBB-Bahnwagen
In den Schnellzugsdoppelstockwagen sind die Antennen gut zu sehen, innen wie aussen. Aussen am Wagenende aufgeklebt an den langen, schmalen Fensterchen; innen im Wagen im oberen Stock (2.Klasse) über den rund geschwungenen Längsbänken: es sind dicke, weisse Zapfen, unten konisch zulaufend. Herr Jakob hat schon lange eine Foto davon, er soll sie einmal zeigen. In den Bahnhöfen sieht man oft dieselbe Antenne, noch mit einem weissen Kragen abgedeckt, solche Bilder hat er auch schon.
Im unteren Stock scheint es am Ende des Abteils, dort wo es heisst "WC", auf der Höhe des Ablagebrettes (etwas über Kopfhöhe) versteckt eine zweite Antenne zu haben. Guter Test für Messgeräte. Die Strahlung schwankt ganz grässlich stark, wenn der Zug fährt. Wenn aussen stark ist, so ist innen auch stark, es klappt gut.
Eigene Messungen mit dem Breitbandgerät PMM 8053 haben im Sommer 02 auf Kopfhöhe unter den sichtbaren Antennen meistens 0.3 bis 1.3 V/m ergeben als immer wiederkehrende Spitzenwerte, in 10 cm Entfernung 2 bis 7 V/m, direkt an der Antenne (Berührung) oft 12 bis 20 V/m, als Spitzenwert einmal bei Wollishofen (aussen viele Sender) 25 bis 35 V/m, in beiden Albis-Tunneln 0.0 V/m.
Bitte daran denken, dass man am Ohr während des Handy-Gespräches meistens deutlich mehr hat.
Im ICN und in den alten Städteschnellzugswagen sieht man die Antenne nicht; es sind wahrscheinlich Strahlungskabel irgendwo in der Decke. Die Feldstärken scheinen kleiner zu sein.
Neu gesehen im Einkaufszentrum Metalli Zug: Auch die Mikrozellen (Swisscom) strahlen jetzt UMTS ab, über genau dieselben weissen konischen Zapfen! Zusätzlich alles voller neuer WLAN-Stationen, Antenne flache, helle "Pflästerli" aus Plastic, aus der Erinnerung 6 x 2 cm (Masse ohne Gewähr). Bald werden die ersten Menschen strahlend mit offenem Laptop durch die Einkaufszentren wandeln, die Swisscom-Karte wie von Geisterhand umschaltend zwischen WLAN und UMTS, wo solches vorhanden ist, um die neuesten Börsendaten in Windeseile in Put und Call und Option umzugiessen. Wer eine Glace kauft, hat dann zu wenig Finger, muss den Computer zuklappen.
Ob in der SBB auch schon UMTS aus den weissen Zapfen herausquillt, habe ich noch nicht geschaut.
Gute Reise! Buon viaggio. Bon voyage. Der Kluge nimmt den Zuge, und hört sich gezwungenermassen all das interessante Geplapper an. A.Masson
Im unteren Stock scheint es am Ende des Abteils, dort wo es heisst "WC", auf der Höhe des Ablagebrettes (etwas über Kopfhöhe) versteckt eine zweite Antenne zu haben. Guter Test für Messgeräte. Die Strahlung schwankt ganz grässlich stark, wenn der Zug fährt. Wenn aussen stark ist, so ist innen auch stark, es klappt gut.
Eigene Messungen mit dem Breitbandgerät PMM 8053 haben im Sommer 02 auf Kopfhöhe unter den sichtbaren Antennen meistens 0.3 bis 1.3 V/m ergeben als immer wiederkehrende Spitzenwerte, in 10 cm Entfernung 2 bis 7 V/m, direkt an der Antenne (Berührung) oft 12 bis 20 V/m, als Spitzenwert einmal bei Wollishofen (aussen viele Sender) 25 bis 35 V/m, in beiden Albis-Tunneln 0.0 V/m.
Bitte daran denken, dass man am Ohr während des Handy-Gespräches meistens deutlich mehr hat.
Im ICN und in den alten Städteschnellzugswagen sieht man die Antenne nicht; es sind wahrscheinlich Strahlungskabel irgendwo in der Decke. Die Feldstärken scheinen kleiner zu sein.
Neu gesehen im Einkaufszentrum Metalli Zug: Auch die Mikrozellen (Swisscom) strahlen jetzt UMTS ab, über genau dieselben weissen konischen Zapfen! Zusätzlich alles voller neuer WLAN-Stationen, Antenne flache, helle "Pflästerli" aus Plastic, aus der Erinnerung 6 x 2 cm (Masse ohne Gewähr). Bald werden die ersten Menschen strahlend mit offenem Laptop durch die Einkaufszentren wandeln, die Swisscom-Karte wie von Geisterhand umschaltend zwischen WLAN und UMTS, wo solches vorhanden ist, um die neuesten Börsendaten in Windeseile in Put und Call und Option umzugiessen. Wer eine Glace kauft, hat dann zu wenig Finger, muss den Computer zuklappen.
Ob in der SBB auch schon UMTS aus den weissen Zapfen herausquillt, habe ich noch nicht geschaut.
Gute Reise! Buon viaggio. Bon voyage. Der Kluge nimmt den Zuge, und hört sich gezwungenermassen all das interessante Geplapper an. A.Masson
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Otto Normalverbraucher
Re: Mobilfunk-Repeater in SBB-Bahnwagen
Frage:
Ist das Geplärre der Ghetto Blaster der jugendliche Bahnbenützer nicht eine grössere Störquelle und Lärmbelästigung der Bahnfahrer/innen?
Dürfen laut Ihnen keine Gespräche meht geführt werden (ich meine nicht am Handy) ?
Ich appeliere an mehr Toleranz. Ich habe schon so manches erlebt.
Otto Normalverbraucher
Ist das Geplärre der Ghetto Blaster der jugendliche Bahnbenützer nicht eine grössere Störquelle und Lärmbelästigung der Bahnfahrer/innen?
Dürfen laut Ihnen keine Gespräche meht geführt werden (ich meine nicht am Handy) ?
Ich appeliere an mehr Toleranz. Ich habe schon so manches erlebt.
Otto Normalverbraucher
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mips
Re: Mobilfunk-Repeater in SBB-Bahnwagen
dann können wir die Trennung von Rauchern und Nichtrauchern auch aufheben, mit genügend Toleranz!
Ich kenne niemanden der nach dem Genuss einer Zigarette gesundheitlich geschädigt war!
Ich kenne niemanden der nach dem Genuss einer Zigarette gesundheitlich geschädigt war!