Stadtrat Zürich besorgt über Mobilfunkantennen
Zürich (sda) Der Stadtrat hat in einem Brief an den Bundesrat seine Bedenken über das Gesundheitsrisiko von Mobilfunkantennen mitgeteilt. Zudem forderte er den Bund auf, die Forschung, nicht aber das Aufstellen neuer Anlagen voranzutreiben.
Die Forschungsgelder auf dem Gebiet der nicht-ionisierenden Strahlung dürften nicht gekürzt werden, verlangte der Stadtrat in seinem Brief an den Bundesrat. Zudem müsse der Termin verlängert werden, bis die Hälfte der Bevölkerung mit UMTS-Antennen versorgt sei. Der Bundesrat hatte festgelegt, bis Ende 2004 müsse dies der Fall sein.
Die Stadt Zürich sieht selber keine Möglichkeit, bei der Bewilligung von Mobilfunkantennen «strengere Massnahmen zu treffen»: Die Grenzwerte seien eidgenössisch festgelegt, die Bewilligung müsse sie erteilen, wenn sie geltendes Recht nicht verletzten wolle; ein Bedürfnisnachweis sei zudem nicht nötig.
Sollten sich aber auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse Hinweise auf gesundheitsschädigende Auswirkungen der Strahlung ergeben, behalte sich die Bewilligungsbehörde vor, nachträglich weitergehende Auflagen zu erlassen, schreibt der Stadtrat in einem Communiqué am Mittwoch.
In der Stadt Zürich sind einige hundert GSM- und UMTS-Antennen aufgestellt oder bewilligt worden. Weitere Gesuche liegen zur Überprüfung beim Amt für Baubewilligungen.
(SDA-ATS)
Stadtrat Zürich besorgt über Mobilfunkantennen
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Coni
Re: Stadtrat Zürich besorgt über Mobilfunkantennen
Das riecht stark nach einem Lippenbekenntniss des Stadtrates. Die Stadt Zürich sieht einerseits selber keine Möglichkeit "strengere Massnahmen" durchzusetzen, weil blah-blah. Andererseits, sollte sich herausstellen, dass die Strahlung gesundheitliche Auswirkungen haben könnte, dann behalte sie sich vor, nachträglich(!) weitere Auflagen zu erlassen.
Hey Zürcher, worauf wartet ihr? Angeblich genügen wissenschaftlich gestützte Hin-und nicht Beweise. Ich Basler würde euch den Erfolg besonders gönnen.
Beste Grüsse
Coni
Hey Zürcher, worauf wartet ihr? Angeblich genügen wissenschaftlich gestützte Hin-und nicht Beweise. Ich Basler würde euch den Erfolg besonders gönnen.
Beste Grüsse
Coni