Neue Anleitung an unsere Ärzte - Lockvogelangebot
Neue Anleitung an unsere Ärzte - Lockvogelangebot
Der frühere Mitarbeiter der stillgelegten Ombudsstelle Mobilkommunikation (frühere Präsidentin: Doris Leuthard), Dr. Gebbers in Luzern, hat das Vermögen der Stiftung der Ombudsstelle "geerbt". Jetzt hat er für das Forum mobil eine Anleitung an unsere Ärzte geschrieben, nach welcher sie die Patienten nicht wirklich sondern nur symptomatisch behandeln sollen. Mit der Informationsbroschüre wirbt er für sein Konkurrenzangebot zum Angebot der Ärzte für den Umweltschutz.
Dr. Gebbers lockt mit Gratisberatung, um an die Daten der Patienten für ein "Forschungsprojekt" zu gelangen.
Man findet seine Anleitung als PDF unter http://www.forummobil.org/userdocs/docu ... _def_d.pdf .
Dr. Gebbers lockt mit Gratisberatung, um an die Daten der Patienten für ein "Forschungsprojekt" zu gelangen.
Man findet seine Anleitung als PDF unter http://www.forummobil.org/userdocs/docu ... _def_d.pdf .
-
Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Altbekannte scheinheilige Sprüche
Mein Eindruck von diesem Machwerk: scheinheilig und altbekannte Sprüche. Wieder einmal der Hinweis auf mehrere/andere Ursachen, auf die Besorgnis und Angst, auf mögliche psychische Faktoren. Nicht fehlen darf natürlich auch das Fact Sheet der WHO unter Repacholi ebensowenig wie die (untaugliche) Forschung mit den Kurzzeitstudien, als ob es sich bei Betroffenen um Lampen handeln würde. Aufrichtige suchende Forschung zur Elektrosensibilität wurde kaum durchgeführt. Wer unter gesundheitlichen Beschwerden wegen Elektrosmog leidet, wird übrigens auch nicht entlastet, wenn per Mittelwert-Dosimeter gezeigt wird, dass sie nicht "übermässig" (was heisst das schon) exponiert seien. Schlimm, wenn Aerzte diesen Sprüchen auf den Leim gehen und vor allem noch wenig erfahrene Betroffene die Opfer werden.
Deshalb sollen sich Betroffene an die Beratungsstelle der Aerzte und Aerztinnen für Umweltschutz wenden:
Das Netz-Telefon 052 620 28 27 (Frau Dr. med. E. Steiner) ist besetzt:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 9.00 - 11.00 Uhr.
Hier werden Menschen, die ihre Leiden auf Elektrosmog zurückführen, oder dies zumindest vermuten, erstmals registriert und einem spezialisierten Umwelt-Arzt oder einer Umwelt-Aerztin in ihrer Region zur genauen Abklärung zugewiesen.
Elisabeth Buchs
Deshalb sollen sich Betroffene an die Beratungsstelle der Aerzte und Aerztinnen für Umweltschutz wenden:
Das Netz-Telefon 052 620 28 27 (Frau Dr. med. E. Steiner) ist besetzt:
Montag, Dienstag und Donnerstag von 9.00 - 11.00 Uhr.
Hier werden Menschen, die ihre Leiden auf Elektrosmog zurückführen, oder dies zumindest vermuten, erstmals registriert und einem spezialisierten Umwelt-Arzt oder einer Umwelt-Aerztin in ihrer Region zur genauen Abklärung zugewiesen.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
-
Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Aber Peter, das sollten Sie doch eigentlich wissen, dass den Betroffenen nur Deexposition hilft. Bis jetzt ist mir nichts sonst bekannt. Und solche guten Orte beim ständigen Aufrüsten immer schwieriger zu finden sind. Was ich mir wünschen würde, wäre eine aufrichtige, suchende Forschung der Elektrosmog-Geschädigten. Abgesehen davon, dass ich Elektrosmog für alle Menschen für schädlich halte und Minimierung wichtig wäre, könnte evt. den Betroffenen geholfen werden, ein menschenwürdiges Leben zu führen, wenn man mehr zum Wirkmechanismus wissen würde und ihnen Hilfe anbieten, ähnlich wie Antihistaminika bei Allergien, dass nicht Reagieren auf geringe Werte, ständiges Umziehen, Flüchten und Verelendung die Folge wären. Bei den Aerztinnen und Aerzte für Umweltschutz sollten die Elektrosmog-Geschädigten zumindest an einen Arzt gelangen, der Elektrosensible wegen EMF nicht ableugnet. Dass Ihnen diese Stelle weniger gut schmeckt als diejenige von Herrn Gebbers ist klar, Herr Dürrenberger hat ja auch sofort versucht, Einfluss zu nehmen und an Daten zu gelangen, habe jedoch den Eindruck, dass er durchschaut worden ist und aufgepasst wird.Peter hat geschrieben:Wem und wie hat denn die Beratungsstelle von Frau Dr.Steiner helfen können?
Noch zu den Aerzten: meine betroffene Kollegin ist wegen eines möglicherweise mit der Mobilfunkbelastung zusammenhängenden Augenleidens in einem Spital als sie darauf hingewiesen hat, wiederum mies behandelt worden. Niemand Krankes sonst wird so schlecht behandelt wie die Elektrosensiblen. Das Forum Mobil weiss schon, weshalb es die Aerzte regelmässig in denen angepasstem Stil, über Elektrosensible "informiert".
Bei dieser Gelegenheit noch etwas aus den "Kranken Häusern": In einem Spital mit Handyverbot hat der Arzt neben einer schmerzgeplagten Patientin (keine Betroffene) mit dem Handy telefoniert. Als sich diese beschwerte und auf Studien zur Schädlichkeit von Handys hinwies, sagte er, es gäbe auch Studien, die nichts zeigen, die Patientin sagte ihm daraufhin: schauen Sie doch einmal, wer diese Studien bezahlt. Mit der Schuldmedizin konnte der Patientin übrigens nicht geholfen werden, es wurden nur Medikamente mit schweren Nebenwirkungen verabreicht. Erst in einem ganzheitsmedizinischen Spital, (was sich jedoch finanziell schwächere nur mit Grundversicherung kaum leisten können) fand sie die Hilfe und Betreuung, die ihr geholfen hat.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
Re: Altbekannte scheinheilige Sprüche
Das selbe hab ich auch gedacht: immer die gleichen Platten, das selbe Gefasel, verschweigen von problematischen Fakten... schade eigentlich für das schöne Papier, welches für die 2500 gedruckten Exemplare verschwendet wurde.Elisabeth Buchs hat geschrieben:Mein Eindruck von diesem Machwerk: scheinheilig und altbekannte Sprüche. Wieder einmal der Hinweis auf mehrere/andere Ursachen, auf die Besorgnis und Angst, auf mögliche psychische Faktoren...
Elisabeth Buchs
Hätten die Verfasser ein winziges bisschen Mumm in den Knochen, so würden sie wenigstens die Logos der Hauptsponsoren oben draufdrucken; stattdessen wird mit einem "Dr.-med" Titel der unantastbare Wahrheitsgehalt des Schreibens unterstrichen.
Allerdings dürften die meisten Ärzte einiges an Erfahrung im Durchschauen von Lobby-Post haben, und werden ihre Infos von weniger befangenen Stellen zu beschaffen wissen...
Re: Altbekannte scheinheilige Sprüche
Wer sind diese unbefangenen Stellen, an denen es Wissen abzuholen gibt? Vielleicht die Welt-Gesundheitsorganisation WHO in Genf?paul hat geschrieben:Allerdings dürften die meisten Ärzte einiges an Erfahrung im Durchschauen von Lobby-Post haben, und werden ihre Infos von weniger befangenen Stellen zu beschaffen wissen...
Kaum, bzw. nein. Denn von genau dort kommt das "Werklein" von Dr. Gebbers, denn er hat nur das WHO-Fact-Sheet 296 zusammengefasst, und mit zwei, drei eigenen Grafiken dekoriert.
-
Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Uebrigens: was Spatenpauli mit seinem Krankheitsgewinn schreibt ist ebenso hinweisloser Quatsch wie die Aussage mit der Aufmerksamkeit von Kaul. Hausflucht, Umziehen, im Keller übernachten, abschirmen und andere Einbussen eines normalen Lebens sind ein grosser Verlust. Hoffentlich werden gewisse Leute einmal wegen ihrer stimmungsmachenden Aussagen mit Schadenswirkung gegen die Betroffenen zur Verantwortung gezogen. Es kommt der Eindruck auf, dass es Spatenpauli mit solchen Aussagen um Traffic in seinem Forum geht. Im izgmf haben sie sich mit ihren Diskussionen in dieser Art das Thema selbst verleidet, was nun den Betroffenen angelastet und gegen diese gerichtet wird.
Elisabeth Buchs
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
Re: Altbekannte scheinheilige Sprüche
Ich denke haupsächlich an Betroffene mit ihren Erfahrungsberichten.Sunset hat geschrieben:Wer sind diese unbefangenen Stellen, an denen es Wissen abzuholen gibt?....paul hat geschrieben:Allerdings dürften die meisten Ärzte einiges an Erfahrung im Durchschauen von Lobby-Post haben, und werden ihre Infos von weniger befangenen Stellen zu beschaffen wissen...
Ab einer gewissen Anzahl, ähnlich oder gleich lautender Problembeschreibungen, sollte ein Problem nicht mehr einfach in Frage gestellt, sondern ernst genommen werden.
Ich denke auch an Gigaherz als neutrale Stelle; hier kämpft man seit Jahren gegen Elektrosmog, obwohl sich damit wohl kaum Geld verdienen lässt. (->also offensichtlich aus Überzeugung)
Es gilt herauszufinden, wer weshalb glaubwürdig oder unglaubwürdig ist...
-
Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Re: Neue Anleitung an unsere Ärzte - Lockvogelangebot
Siehe auch unter http://www.gigaherz.ch/1410Sunset hat geschrieben:Der frühere Mitarbeiter der stillgelegten Ombudsstelle Mobilkommunikation (frühere Präsidentin: Doris Leuthard), Dr. Gebbers in Luzern, hat das Vermögen der Stiftung der Ombudsstelle "geerbt". Jetzt hat er für das Forum mobil eine Anleitung an unsere Ärzte geschrieben, nach welcher sie die Patienten nicht wirklich sondern nur symptomatisch behandeln sollen. Mit der Informationsbroschüre wirbt er für sein Konkurrenzangebot zum Angebot der Ärzte für den Umweltschutz.
Dr. Gebbers lockt mit Gratisberatung, um an die Daten der Patienten für ein "Forschungsprojekt" zu gelangen.
Man findet seine Anleitung als PDF unter http://www.forummobil.org/userdocs/docu ... _def_d.pdf .
Schuster bleib bei deinen Leichen !
Hans-U. Jakob
-
Gast
Dann diagnostiziert Fr. Dr.med. Steiner und ihr Beraternetz Elelektrosensibilität und stellen ein Rezept für Deexposition aus?Elisabeth Buchs hat geschrieben:Aber Peter, das sollten Sie doch eigentlich wissen, dass den Betroffenen nur Deexposition hilft. Bis jetzt ist mir nichts sonst bekannt.Peter hat geschrieben:Wem und wie hat denn die Beratungsstelle von Frau Dr.Steiner helfen können?
Elisabeth Buchs
Gene würde ich von jemandem erfahren, der dieses Angebot von Frau Dr.med. Steiner nutzte, wie er oder sie dieise Beratung und Abklärung erlebt hat und wie ihm oder ihr konkret weitergeholfen werden konnte.
-
Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Elektrosensibilität lässt sich bis jetzt nicht diagnostizieren, weil die Forschung sich bisher fast nur auf Kurzzeitstudien "Feld ein, Feld aus, spüren sie was" beschränkt hat, dass man fünf oder vielleicht auch zehn solcher Studien macht und mit denen beginnt, das ist noch verständlich, aber 32 oder noch mehr und sonst wurde kaum was anderes abklärt. Der Test von Dr. Klitzing mit der Herzratenvarialität, dieselbe Untersuchung wie bei einer Studie, welche Unterschiede im autonomen Nervensystem festgestellt hat, Stoffwechseluntersuchungen, Hormonuntersuchungen, Neurotransmitter würden vielleicht mehr zeigen, doch die macht bis jetzt keiner und wir Betroffenen müssen uns weiterhin von primitiven Subjekten als Spinner hinstellen lassen. Zur Elektrosmog-Minimierung wird bis jetzt auch kaum was gemacht, im Gegenteil sind die meisten neuen "strahlenden Errungenschaften" noch aggressiver als die früheren wie z.B. der dauerstrahlende, bei Nachbarn kaum mehr ersetzbare W-Lan und die Oberwellenproblematik. Die Aerzte können deshalb vor allem die Plausiblität für ein Elektrosmog-Problem feststellen, sie können Elektrosmog-Messungen vorschlagen, sie können in Untersuchungen beitragen, sonstige Ursachen auszuschliessen. Betroffene müssen ja schon froh sein, wenn der Arzt sie nicht als Spinner hinstellt, dass es möglichst viele solche gibt, dafür sorgt Propaganda wie Frequentia. Es ist mir nicht bekannt, dass ein Arzt andere Hilfe anbieten konnte, wenn die Exposition nicht gemieden wird. Ein Rezept für Deexposition gibt es bis jetzt auch nicht, da unsere Regierung und auch keine in andern Ländern etwas für Betroffene macht und nicht ein einziges elektrosmogfreies Menschenschutzgebiet anbietet, im Gegenteil nimmt das Aufrüsten ständig zu und die Betroffenen müssen selbst schauen, wo sie noch leben können, wo schon morgen ein Elektrosmogverursacher hinkommen kann. Betroffene sollten sich zu einem grossräumigen Wohnprojekt zusammenschliessen, wer mithelfen würde, bitte melden. Der elektrosmogarme Wohnraum geht in eine ähnliche Richtung. Wer z.B. als Hausbesitzer keine Mieter mit DECT und W-Lan will, soll sich melden.Anonymous hat geschrieben:Dann diagnostiziert Fr. Dr.med. Steiner und ihr Beraternetz Elelektrosensibilität und stellen ein Rezept für Deexposition aus?
Gene würde ich von jemandem erfahren, der dieses Angebot von Frau Dr.med. Steiner nutzte, wie er oder sie dieise Beratung und Abklärung erlebt hat und wie ihm oder ihr konkret weitergeholfen werden konnte.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.