Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

pegasus

Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von pegasus » 23. September 2004 21:27

Heute rief mich eine Angestellte einer Firma aus dem Kanton St.Gallen an und pries mir ein Gerät an, das an die Wasserleitung montiert wird und dadurch das Wasser vitalisiert werden soll. Auch soll es bewirken, dass weniger Kalk angesetzt wird und die Leitungen weniger rosten.
Als ich nachschaute, ob die Montage eines solchen Gerätes an meiner Wasserzuleitung möglich wäre, stellte ich fest, dass an meiner Wasserleitung die elektrische Erdung von insgesamt 6 Reihenhäusern angeschlossen ist. Ich kann mir nun gut vorstellen, dass alle die geerdeten Geräte und die vielen Erddrähte in den Häusern recht viel Funk-Energie aufnehmen und dann in der Wasserleitung einen Teil davon ans Wasser abgeben und es "vergiften", resp. mit falschen Informationen beliefern.
Da ich täglich 1,5 bis 2 Liter Leitungswasser trinke und damit natürlich auch die Körperhygiene erledige, wäre es wohl denkbar, dass da einiges falsch läuft....
Spannende Hypothese, was?

Mit freundlichem Gruss Pegasus


argus

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von argus » 24. September 2004 18:28

Sehr geehrter Herr Dr. Herzer

Bisher war ich der Meinung, dass auch das Wasser Informationen transportiert. Ganz besonders nach der Lektüre des Buches „ Die Botschaft des Wassers“ von Dr. Emoto (Japan). Seine eindrucksvollen Bilder von Wasserkristallen, aufgenommen ohne störende Einwirkungen im Vergleich mit solchen, durch äussere Einflüsse (auch Strahlen) drastisch veränderten, sprechen für sich.

argus

charles claessens

Re: Informationen in Leitungswasser

Beitrag von charles claessens » 24. September 2004 19:34

Hallo,

Informationen von z.B. Mobilfunk kann sich in Wasser speichern.

Siehe: http://www.milieuziektes.nl/Pagina164b.html

Diesen Versuch kann jeder nachvollziehen.
Der vollständige Bericht ist in Deutsch.

Charles Claessens

Hans-U. Jakob

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Hans-U. Jakob » 24. September 2004 20:06

Bei der Hauseinführung der elektrischen Energie, das heisst am Haupsicherungskasten wird der Nullleiter an die natüriche Erde gelegt.
Das ist meist ein eingegrabenes Kupferband oder eben die Wasserzuleitung. Bei unsymmetrischer Belastung der Hausinstallation entstehen Ströme (nicht Spannungen) auf dem Nullleiter. Dieser Strom-Rückfluss geht dann über die Wasserleitung, wenn die Wasserleitung den geringeren Widerstand aufweist als der Nullleiter im Stromversorgungsnetz. Das darf nicht sein und muss vom EW behoben werden. Das heisst, der Nullleiter im Stromnetz muss verbessert werden.
Fliesst nun ein Rückstrom oder ein Teil des Rückstromes über die Wasserleitung, entseht hier ein oft beträchtliches Magnetfeld.
Das ist ein 50Hz-Feld und hat mit Funk NICHTS zu tun.
Ob das 50Hz Feld der Waserqualität abträglich ist, kann ich nicht beurteilen. In jedem Fall irritiert ein solches Feld Pendler und Rutengänger oft heftig und veranlasst diese, den Erdleiter der Elektroinstallation vom Wassernetz zu trennen.
DAS BEDEUTET HÖCHSTE LEBENSGEFAHR für die Hausbewohner und sollte tunlichst unterbleiben.
Ob Ihre Wasserzuleitung Nullleiterstöme führt, können Sie mit einem einfachen Teslameter prüfen, ohne irgend eine Schraube zu lösen.
Erdleiterkabel dürfen NIE gelöst werden.!!!!
Hoffentlich habe ich mich deutlich genug ausgedrückt.
Hans-U. Jakob

Anselm Herzer

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Anselm Herzer » 24. September 2004 20:54

Schöne Bilder, vom asthetischen Standpunkt aus, weiter nichts.
Könnte man mal auf einer Kunstausstellung als Beigabe zeigen.

Wasser kann sich nichts merken. Genauso wenig wie man mit Ringlein, Kristallen oder Spieglein eine Wirkung auf Funkfelder erzeugen kann. Auch die haben aber wissenschaftliche Nachweise irgendwelcher Doktoren, auch aus Fernost.
Und den Schwindler Benveniste hat man ja entlarvt.
Auch Akademiker leiden oft unter Geltungsdefiziten und helfen nach.
Und eine schraube lockert sich auch bei Akademikern schnell mal.

Anselm Herzer

Gisa

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Gisa » 24. September 2004 21:19

Herr Dr. Herzer,
Dr. Emoto im gleichen Atemzug wie Schwindler und Vertreiber von Ringlein, Kristallen und Spieglein zu nennen oder ihn in die Kategorie von Akademikern einzureihen, die an Geltungsdefiziten leiden und eine Schraube locker haben, ist denn doch nicht gerade die feine Art. Haben Sie sich nur die Bilder angeschaut oder haben Sie Dr. Emoto eventuell schon selbst in Vorträgen erlebt?

Jetzt wäre aber interessant, auf Grund welcher Versuche, Studien, Ergebnisse Sie zu Ihrer Beurteilung kommen, dass Wasser sich nichts merken kann. Ganz so einfach wie zweimal zwei vier ist, scheint es ja nicht zu sein.

Gisa

charles claessens

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von charles claessens » 24. September 2004 22:16

Hallo Anselm Herzer,

genauso wie die arrogante Mobilfunker im andere Forum ihre Meinungen in die Welt spucken, ohne sich vorerst über die Fakten zu informieren, geben Sie den Anschein auch aus Ihrer Lehnstuhl die Weisheit im Pacht zu haben.
Sie haben sich nicht die Mühe gemacht auch nur eine Seite der obengenannte Website zu lesen.
Sicher nicht über den Weizenkeimen-Wasser versuch.
(Ich kann sehen wer meine Website wann besucht.)

Auch die Mobilfunker und Messtechniker haben den Mund voll mit Argumente dass Elektrosensible nicht existieren können, laut *wissenschaftlicher* Sicht.
Die sind nicht bereit die Tatsachen unter Augen zu sehen und mit zu denken eine Lösung zu finden. Weil das denken nur vorbehalten ist für schwer diplomierte Mess- und Funktechniker.

Gerade heute hat mich jemand angerufen, der sich damit beschäftigt Wasser-Vitaliser zu bauen, und da erhebliche Resultate mit erreicht hat. Es geht zu weit darüber hier zu schreiben.
Er weis also einiges über Wasser. Ist aber kein Messtechniker.
Und genau diese Person meint eine Lösung für unseres DECT Telefone gefunden zu haben.
Nächste Woche bekomme ich ein dieser Geräte zugesandt, damit ich es prüfen kann mit meine Messgeräte.
Durch dieses Gerät wird das DECT Telefon, wenn nicht gesprochen wird, ausgeschaltet. Nur wenn angerufen wird, oder man selber wieder rufen möchte, wird das Telefon wieder eingeschaltet.
Also, im ausgeschaltete Zustand wird das Basisstation nicht senden, und sind wir von dem hässliche gepulste Signal befreit.

Auf so eine Idee können diese starre diplomierte Protzer nicht kommen.
Die brauchen nicht über sowas nachzudenken, weil es keine Elektrosensible geben kann oder darf.

Natürlich werde ich nach gründliche Prüfung hier weiter berichten.

Und Benveniste ist nicht entlarvt worden.
Man hat nur seine Prüfung nicht dupliziert, sondern viele Parameter geändert, um ein anderes Resultat zu bekommen.
Lesen Sie mal: The Field von Lynne McTaggart.

Charles Claessens

Anselm Herzer

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Anselm Herzer » 24. September 2004 23:57

Hallo Gisa,

dass Benveniste als, milde ausgedrückt Opfer seiner Einbildung die vermutlich Geltungsdrang als Hintergrund hat, entlarvt wurde, können Sie auch nicht abstreiten.

Hätte Dr. Emoto bei Wasser ein Gedächtnis nachweisen können, wäre er sicher mit dem Nobelpreis geehrt worden und ganze Heerscharen von Wissenschaftlern hätten sich auf dieses Phänomen gestürzt, um es weiter zu erforschen und technisch zu nutzen. Gerade die Industrie hätte sich so etwas nicht entgehen lassen.

Nur ein unerfahrener Mensch mit geringen naturwissenschaftlichen Kenntnissen fällt auf so etwas herein. Da muss ich schmunzeln.

Anselm Herzer

pegasus

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von pegasus » 25. September 2004 00:26

@Anselm Herzer,
also, wenn Wasser keine Info aufnehmen kann, wäre das mit der Vitalisierung ein teurer Schwindel (ca. 1600.-Fr.). Statt "aufnehmen":ableiten?

@Charles Claessens,
danke für Ihren Hinweis: ich habe den Vortrag von Dr. Grün gelesen und kann das alles nachvollziehen! Auch was ich über Homöopathie gelesen habe, deckt sich mit meinen Erfahrungen, die ich damit gemacht habe. Gerade weil die H. so gut wirkt, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass meine Hypothese Hand und Fuss hat.

@H.U. Jakob,
ich bin ganz Ihrer Meinung: niemals die Erdleitung zu trennen, denn auch diese kann unter Umständen ziemlich viel Spannung haben, wenn eben der Null-leiter unterbrochen ist. Und die Hausbewohner können einen Stromschlag bekommen, wenn in diesem Moment ein Defekt an einem Gerät auftritt!
Stimmt meine Ueberlegung nicht, dass die Kupferdrähte, egal ob Erd-, Pol- oder Nulleiter, Funk-Energie wie Antennen aufnehmen und ableiten können? Konnten Sie so etwas noch nicht messen?
Besten Dank für eine weitere Antwort!

Meine Folgerung zum heute gelesenen: Es sieht so aus, dass wir noch lange nicht alles wissen und dass wir offen sein sollten, Erfahrungen und Beobachtungen von Mitmenschen anzunehmen und vielleicht selber auszuprobieren! Es ist doch gar nicht wissenschaftlich, etwas das man nicht kennt oder das einem nicht in den Kram passt, abzuqualifizieren!
Während ich dies geschrieben habe, habe ich einen Versuch gemacht, den mir ein Freund vor ca. 2 Monaten empfohlen hatte, doch den ich nicht glauben konnte: ER HAT GEWIRKT! Es geht um lästige Wirkungen von Strahlen oder Wellen, die vom PC, Bildschirm oder Tastatur kommen.....

Pegasus

Gisa

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Gisa » 25. September 2004 08:49

Lieber Herr Herzer
Na, dann schmunzeln Sie ruhig - bis Ihre Ohren Besuch bekommen. Es freut mich ausserordentlich, wenn ich zu Ihrer Erheiterung beitragen konnte.

Mit freundlichen Grüssen
Gisa

ein unerfahrener Mensch "mit geringen naturwissenschaftlichen Kenntnissen", dafür aber ohne Einbildung und Dünkel.

Heinz Merkle

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Heinz Merkle » 25. September 2004 13:54

Liebe Gisa,

lesen Sie einmal im www.elektrosmoginfo.de (dem Wölfleforum) nach, was über die
"Wissenschaftler als Idioten" vermerkt wurde -- absolut erheiternd, wie sich die RDW Exponenten auslassen zu diesem Thema.
(man sucht Herrn Dr. Anselm Herzer vergeblich im Twixtel, also kommt man zum Schluss, dass er nördlich von Basel beheimatet ist, oder er hat nur ein Handy, auch möglich)
Mit freundlichen Grüssen
H.Merkle

Heinz Merkle

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Heinz Merkle » 25. September 2004 14:14

Lieber Herr Herzer,

stehen Sie unverrückbar zu dieser Meinung , dass Ringlein, Kristalle und Spieglein keinen Einfluss haben können auf Funkfelder ?
Dann klopfen Sie mal rasch an bei Herrn Jakob, er würde sich freuen über Ihre Ansicht oder Ueberzeugung.
(Uebrigens nicht nur aus Fernost, sondern auch aus Aegypten)

Mit freundlichen Grüssen
H.Merkle

Gisa

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Gisa » 25. September 2004 16:32

Hallo Heinz Merkle

Wer dieses Forum besucht und sich dann über die verschiedenen Wortmeldungen ärgert, ist selbst schuld. Für mich gilt: einmal reingeschaut hat genügt, um mir diese z.T. regelrecht anwidernde Art von Lektüre in Zukunft zu ersparen, selbst wenn ich auf ein paar gehaltvolle Beiträge, die es dort auch gibt, verzichten muss.


Gruss
Gisa

Karl

Re: Verdacht: Leitungswasser macht mich E-smog-empfindlich?

Beitrag von Karl » 28. September 2004 00:16

An pegasus:

Das mit der Vitalisierung ist ein teurer Schwindel und erzeugt selbst E-Smog
oder starke statische Magnetfelder.

Karl

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