Juristischer Widerstand und Klagen vor Gericht lohnen sich!
Rechtsanwalt Krahn-Zembol aus Wendisch Evern und der Münchner Umweltmediziner Dr. med. Hans-Scheiner bewegten E-Plus zum Vergleich.
Eine Familie aus einer Gemeinde in Oberbayern klagte gegen den Freistaat Bayern und E-Plus. Der Mobilfunkbetreiber hatte in 17m Entfernung vom Wohnhaus der Kläger eine Mobilfunkanlage auf einem Nachbargebäude installiert.
Aufgrund erheblicher gesundheitlicher Probleme, die eindeutig mit dem Mobilfunksender in Zusammenhang gebracht werden konnten, entschloß sich die Familie trotz schlechter Erfolgschancen zur Klage.
Mit den üblichen fadenscheinigen Begründungen (Grenzwerte eingehalten, keine “wissenschaftlichen” Beweise usw.) wurde die Klage in erster Instanz abgewiesen.
In zweiter Instanz wurde die Argumentation der Betreiber durch mehrere Gutachten von Dr. Scheiner entkräftet, man muß eigentlich sagen “in Grund und Boden gestampft”, so dass E-Pluss Vergleich angeboten hat.
E-Pluss verpflichtete sich, “die in Rede stehende Mobilfunkanlage bis zum 31.05.2003 abzuschalten und innerhalb eines weiteren Monats abzubauen.”
Weitere Informationen und Download der Gutachten von Dr. Scheiner:
http://www.franz-titscher.de/mobilfunk/ ... baut_.html
Herzliche Grüße
Franz Titscher
Vergleich: Mobilfunkanlage abgebaut
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Gigaherz-Team
Re: Vergleich: Mobilfunkanlage abgebaut
Worauf wir in diesem Zusammenhang noch gerne hinweisen:
Gigaherz.ch konnte Dr. med. H.Ch. Scheiner, prakt. Arzt und Umweltmediziner, München als Referenten für den am 13. November 04 in Olten stattfindenen 2. Nationalen Kongress Elektrosmog-Betroffener gewinnen. Er wird zum Thema sprechen:
"Aktueller Stand der wissenschaftlichen Beweisführung athermischer Effekte von HF-Strahlung."
Jedermann ist zu diesem Kongress herzlich eingeladen. Es stehen sehr interessante Vorträge auf dem Programm
Ihr Gigaherz-Team
Gigaherz.ch konnte Dr. med. H.Ch. Scheiner, prakt. Arzt und Umweltmediziner, München als Referenten für den am 13. November 04 in Olten stattfindenen 2. Nationalen Kongress Elektrosmog-Betroffener gewinnen. Er wird zum Thema sprechen:
"Aktueller Stand der wissenschaftlichen Beweisführung athermischer Effekte von HF-Strahlung."
Jedermann ist zu diesem Kongress herzlich eingeladen. Es stehen sehr interessante Vorträge auf dem Programm
Ihr Gigaherz-Team
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Florian Speer
verzicht oder biologisch verträglicher mobilfunk
sehr geehrter herr titscher,
es sicherlich eine entlastung für diese familie.
aber sind sie doch mal ehrlich: die sender die abgebaut werden,
bekommen andere vor die nase gesetzt.
die ganzen gerichtsverfahren könnten wir uns sparen, wenn
wir solidarisch auf mobilfunk verzichten solange bis wir einen
biologisch veträglichen haben.
mit besten grüßen
f. speer
es sicherlich eine entlastung für diese familie.
aber sind sie doch mal ehrlich: die sender die abgebaut werden,
bekommen andere vor die nase gesetzt.
die ganzen gerichtsverfahren könnten wir uns sparen, wenn
wir solidarisch auf mobilfunk verzichten solange bis wir einen
biologisch veträglichen haben.
mit besten grüßen
f. speer
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Franz Titscher
Re: verzicht oder biologisch verträglicher mobilfunk
hallo Herr Speer,
da haben Sie völlig recht. Meine Familie und ich benutzen weder Handy noch Dect. Der Konsument wäre in der Tat ein effektiver Hebel, wenn er sich so leicht bekehren ließe. Bei unseren Veranstaltungen haben wir immer Mobilfunkabmeldeformulare vorrätig. Aber die Leute zu überzeugen ist meistens nicht leicht.
An der anderen Front (vor Gericht) muss aber nicht weniger hart gearbeitet werden. Ein nächster Schritt muss sein, dass wenigstens die Menschen endlich recht bekommen, die wirkliche Gesundheitsprobleme haben und davon gibt es genug.
Herzliche Grüße
Franz Titscher
PS: Wenn die Netze überlastet wären (falls viele Masten weggeklagt würden) würde vielen Handysüchtigen schnell die Lust vergehen, wegen jedem Schmarren herumzufunken.
da haben Sie völlig recht. Meine Familie und ich benutzen weder Handy noch Dect. Der Konsument wäre in der Tat ein effektiver Hebel, wenn er sich so leicht bekehren ließe. Bei unseren Veranstaltungen haben wir immer Mobilfunkabmeldeformulare vorrätig. Aber die Leute zu überzeugen ist meistens nicht leicht.
An der anderen Front (vor Gericht) muss aber nicht weniger hart gearbeitet werden. Ein nächster Schritt muss sein, dass wenigstens die Menschen endlich recht bekommen, die wirkliche Gesundheitsprobleme haben und davon gibt es genug.
Herzliche Grüße
Franz Titscher
PS: Wenn die Netze überlastet wären (falls viele Masten weggeklagt würden) würde vielen Handysüchtigen schnell die Lust vergehen, wegen jedem Schmarren herumzufunken.