Lügen ist profitabler als forschen

Hans-U. Jakob
Beiträge: 1325
Registriert: 10. Februar 2007 15:37

Lügen ist profitabler als forschen

Beitrag von Hans-U. Jakob » 18. März 2009 11:40

Lügen ist pofitabler als forschen
Eine völlig erlogene Einblendung der Krebsliga Schweiz in die Sendung Gesundheitsprechstunde auf SF-DRS1 von Samstag den 14.3.09
Siehe www.gigaherz.ch/1453
Hier wird auch aufgezeigt wie die schweizerische Geldwaschanlage fnktioniert.
Hans-U. Jakob

Simeon

Beitrag von Simeon » 20. März 2009 18:47

....schön, dass ich in der Schweiz lebe, wo es das Risiko (siehe unten)gemäss Krebsliga CH ja (angeblich) nicht gibt.....
Würde mich aber schon interessieren, was den Unterschied ausmacht (von den Sponsorengeldern einmal abgesehen).

Grüsse



Erhöhtes Hirntumor-Risiko bei Kindern
19.03.2009
Hirntumor in Verbindung mit Mobiltelefongebrauch durch Jugendliche >>> [56 KB]
Quelle: montrealgazette.com, Sarah Schmidt, 16.03.2009
Deutsche Übersetzung: Diagnose-Funk


Ein Onkologe des (Anmerkung Forum Admin: sollte besser heissen "eines") Universitätsspitals Schweden fand heraus, dass nach mehr als einem Jahr Mobiltelefongebrauch ein 5.2 fach erhöhtes Risiko für einen bösartigen Hirntumor bei Kindern, die vor dem zwanzigsten Altersjahr Mobiltelefone benützt haben, besteht. Die Rate für andere Altersjahre war 1.4 fach.

OTTAWA – Eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern appelliert an Kanada und andere Länder, strengere Sicherheitsvorschriften für den Mobiltelefongebrauch einzuführen, nachdem ein schwedisches Team ein fünffach erhöhtes Risiko für bösartige Hirntumore bei Kindern, die vor dem 20. Altersjahr Mobiltelefone benutzen. gefunden hatte.

Der Appell – und die Wissenschaft, die diesem zugrunde liegt – wird in der kommenden Ausgabe des Fachjournales Pathophysiologie veröffentlicht und konzentriert sich auf die von Fachexperten überprüfte Forschung über die biologischen Auswirkungen der globalen explosiven Verbreitung der drahtlosen Technologien und Geräte, wie Mobiltelefone, Schnurlostelefone, drahtloses Internet und Mobilfunkantennen.

Die Ergebnisse von 15 Studien von Gesundheitsforschern in sechs verschiedenen Ländern, die ihr Augenmerk auf die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern und Hochfrequenzstrahlung auf lebende Zellen und auf die Gesundheit von Menschen legten, sollte den Regierungsbehörden den Anstoß für Vorsorgemaßnahmen geben, sagte David Carpenter, der Direktor des Instituts für Gesundheit und Umwelt der Universität in Albany und einer der Co-Autoren in einem Interview.

„Was auffällt, ist die Folgerichtigkeit von Exposition und Krankheit. Der Beweis, so wie ich ihn sehe, ist stark genug, dass es eine Notwendigkeit für öffentliche Warnhinweise gibt, dass die Einführung von Expositionsrichtlinien nötig ist und dass die gegenwärtigen Richtlinien – in Kanada, den Vereinigten Staaten und allen anderen Ländern–für den Schutz der menschlichen Gesundheit nicht genügen.“

Ich sehe, dass wir vor einem größeren Zukunftsproblem stehen, weil die Tatsache, dass junge Kinder dauernd am Mobiltelefon hängen und wir im Begriff sind, selbst eine Hirntumor-Epidemie zu produzieren, genau das Gleiche ist, wie wir es mit dem Rauchen und Lungenkrebs getan haben.“

Gemäß dem Physiologie-Professor Marin Blank von der Columbia Universität, der diese spezielle Veröffentlichung redigiert hat, weisen Laborstudien auf „signifikante Wechselbeziehungen“ zwischen sowohl der Netzfrequenz als auch der Funkfrequenz mit Zellbausteinen, speziell der DNS, hin.

Epidemiologischen Studien „weisen auf ein erhöhtes Risiko“ für die Entwicklung bestimmter Krebsarten hin, die mit der Langzeitexposition durch Funkfrequenz zusammenhängen, sagte er.

Dr. Lennart Hardell befindet sich unter den Wissenschaftlern, die an dieser speziellen Ausgabe des Journals mitgearbeitet haben. Der Onkologe des schwedischen Universitäts-Hospitals fand, dass nach einem oder mehreren Jahren dauernden Mobiltelefongebrauchs, ein 5.2 fach erhöhtes Risiko für die Entwicklung, eines bösartigen Hirntumor bei Kindern besteht, die vor dem 20. Altersjahr mit dem Mobiltelefonieren begonnen hatten. Die Rate für andere Altersstufen war 1.4.

„Es sollte da eine spezielle Vorsorge für Kinder und junge Leute für den Gebrauch von Mobiltelefonen getroffen werden“, sagte Hardell in einem Interview.

In Kanada haben gemäß den neuesten Daten, basierend auf der Solutions Research Group 71 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren ein Handy. Die Durchdringung liegt bei 80 Prozent für dieses Alter in Toronto und Vancouver, wo die Handys als notwendiges soziales Arbeitsgerät angesehen werden. genauso wie als Instrument der Sicherheit für Eltern, gemäß dieser Marktforschungsfirma, die auf den Jugendmarkt spezialisiert ist.

Die Solutions Research Group schätzt, dass unter den 9-12 Jährigen einer von vieren ein Handy besitzt. Auch zeigt die Forschung, dass 70 Prozent der Mütter von Tweens sich das Handy mit den Kindern gelegentlich für Anrufe, Texte oder Spiele teilen.

Insgesamt gibt es 21.5 Millionen kanadische Abonnenten von Schnurlostelefonen, die eine nationale drahtlose Verkehrsrate von 67 Prozent repräsentieren. Und die Hälfte der Telefonverbindungen in Kanada funktionieren gemäß der Wireless Telecommunication Association jetzt drahtlos.

Ein Sprecher der Gesellschaft, Marc Choma, sagte, diese Abonnenten, eingeschlossen die Eltern der jüngeren Benutzer, sollten die Gesamtheit der Studien über die Sicherheit der Mobiltelefone berücksichtigen, und nicht nur einige wenige.

„Sie sollten die überwältigende Masse an Studien berücksichtigen, die zur Verfügung stehen. Die gibt es seit Jahrzehnten und wir haben Massen von Wissenschaftlern weltweit, die dieses Thema erforscht haben. Da kann man kann nicht gerade nur auf eine Studie sehen oder auf zwei. Man muss auf die Gesamtheit aller Arbeiten, die es darüber gibt, anschauen.“

Die Regierungsbehörden, die für die Umsetzung und die Analyse dieser Forschungsergebnisse verantwortlich sind – eingeschlossen Health Canada (die kanadischen Gesundheitsbehörden) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) – sagen immer wieder, dass der Sachlage dazu jahrelang geprüft wurde und dass es kein bewiesenes Risiko für die menschliche Gesundheit gibt“, sagte Choma.

Aber die Toronto Public Health (die Gesundbehörde von Toronto) hat letztes Jahr Eltern geraten, Vorsorge zu treffen, um jegliches potenzielles Risiko für ihre Kinder durch den Handygebrauch zu verringern, wobei, „die Unsicherheit der Wissenschaft in Sachen Gesundheitsrisiken durch Handygebrauch, hauptsächlich, was die Kinder betrifft. eingeräumt wurde.“

Nachdem die regionale Behörde ihre Position über den Handygebrauch von Kindern bekannt gemacht hatte, gab die Health Canada ein Statement heraus, in dem sie nochmal beteuerte, dass das Departement gegenwärtig „keinen wissenschaftlichen Grund“ habe, den Handygebrauch als unsicher einzustufen. „Es gibt keinen überzeugenden Beweis eines erhöhten Krankheitsrisikos durch die Exposition von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern durch Mobiltelefone.“

Health Canada war am Montag für einen Kommentar zu den letzten Forschungsergebnissen nicht erreichbar.

In einer Erklärung vom Montag sagte die Toronto Public Health, es sei „wichtig, dass die Öffentlichkeit über die anhaltende Erörterung und die Forschung auf diesem Gebiet informiert ist, auch wenn dies noch kontrovers ist. Toronto Public Health wird fortfahren, neu aufkommende Forschungsergebnisse in Sachen Gesundheitsrisiken, die mit dem Handygebrauch zusammenhängen, zu beobachten und unsere Stelle wird über jede signifikante neue Information unterrichtet werden.“

Antworten