Frankreich: Vorschule wegen Mobilfunk-Antenne geschlossen
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Elisabeth Buchs
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Frankreich: Vorschule wegen Mobilfunk-Antenne geschlossen
Französische Stadt schließt Vorschule wegen Mobilfunk-Antenne
Lille (AFP) — Wegen befürchteter Gesundheitsgefahren durch eine benachbarte Mobilfunkantenne hat eine französische Stadt eine Vorschule vorläufig geschlossen. Er habe die 180 Kinder der Schule damit vor einer möglichen Gefahr durch Mobilfunkstrahlung schützen wollen, sagte der Bürgermeister der Kleinstadt Château-Thierry, Jacques Krabal, am Dienstag. Die Verwaltung des Ortes östlich von Paris hatte dem Mobilfunkbetreiber Orange demnach eine Genehmigung zur Aufstellung der Antenne in rund hundert Metern Entfernung erteilt. Das Unternehmen habe diese aber in nur 68 Metern Abstand installiert und weigere sich, das zu ändern.
"Manchmal muss man auf den Tisch hauen, um sich Gehör zu verschaffen", sagte Krabal von der Mitte-Links-Partei PRG. Empfehlungen der EU sähen vor, dass zwischen Mobilfunkantennen und Vorschulen sowie Kindergärten mindestens hundert Meter Abstand liegen sollten. Orange wies dies zurück. Weder in Frankreich noch Europa gebe es derartige Bestimmungen, sagte ein Unternehmenssprecher. Zudem habe eine Studie der Weltgesundheitsorganisation keine wissenschaftlichen Belege zur schädlichen Wirkung von Mobilfunkstrahlung gefunden.
In Frankreich tagt bis Ende Mai auf Einladung der Regierung ein runder Tisch zur Strahlung von Mobilfunk- und Drahtlosnetzen. Kritiker forderten dabei eine Aussetzung der Aufstellung neuer Antennen, bis verlässliche Studien zur möglichen Schädlichkeit vorliegen.
Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... dG0qNoBtGw
Bürgermeister schließt Schule wegen Mobilfunkmasts
Ein französischer Bürgermeister hat wegen einer neuen Mobilfunkantenne im Ort eine Schule schließen lassen.
180 Kinder seien auf andere Einrichtungen verteilt worden, berichtete der französische Radiosender France Info am Dienstag.
Der Bürgermeister von Château-Thierry - einer Stadt etwa 90 Kilometer nordöstlich von Paris - begründete seine Entscheidung als Vorsichtsmaßnahme gegen Elektrosmog.
Zudem machte die Verwaltung geltend, dass bei der Genehmigung der neuen Antenne ursprünglich ein Abstand von 98 Metern vorgesehen war. In den Osterferien wurde die Antenne dann aber in nur 68 Metern Entfernung aufgestellt.
Mobilfunknetzbetreiber überrascht
Der betroffene Mobilfunknetzbetreiber Orange zeigte sich erstaunt über die Entscheidung, die Schule zu schließen. Es gebe weder eine nationale, noch eine internationale Regelung, die einen Mindestabstand zu bestimmten Gebäuden vorschreibe.
Mobilfunknetzbetreiber haben in Frankreich zunehmend Ärger mit den Behörden. Erst Anfang Februar hatte zum ersten Mal ein französisches Gericht den Abbau eines Sendemasts angeordnet.
Es begründete die Entscheidung damit, dass Strahlenschäden für die Anwohner nicht ausgeschlossen seien.
http://www.dnews.de/kuriosa/33474/burge ... masts.html
Kommentar:
Bei einem so rücksichtslosen über die Menschen hinweggehenden Vorgehen eine Antenne direkt neben einer Schule aufzustellen müssen sich die Mobilfunker nicht wundern, dass Widerstand aufkommt, die Franzosen fackeln halt nicht so lange und können recht radikal reagieren. Ich frage mich, weshalb Orange die Entfernung der Antenne zur Schule noch reduziert hat. In der CH müssten sie zumindest ein genaues Baugespann aufstellen. Ueber die Sendeleistung der Antenne, den genauen Standort z.B. selbe Höhe wie das Schulgebäude und die Senderichtung ist nichts erwähnt. Bei einer 1000 W ERP-Antenne wären das bei der Schule maximal etwa 3 V/m, wobei auch Antennen mit 2000 W ERP z.B. mit GSM und UMTS vorkommen.
Elisabeth Buchs
Lille (AFP) — Wegen befürchteter Gesundheitsgefahren durch eine benachbarte Mobilfunkantenne hat eine französische Stadt eine Vorschule vorläufig geschlossen. Er habe die 180 Kinder der Schule damit vor einer möglichen Gefahr durch Mobilfunkstrahlung schützen wollen, sagte der Bürgermeister der Kleinstadt Château-Thierry, Jacques Krabal, am Dienstag. Die Verwaltung des Ortes östlich von Paris hatte dem Mobilfunkbetreiber Orange demnach eine Genehmigung zur Aufstellung der Antenne in rund hundert Metern Entfernung erteilt. Das Unternehmen habe diese aber in nur 68 Metern Abstand installiert und weigere sich, das zu ändern.
"Manchmal muss man auf den Tisch hauen, um sich Gehör zu verschaffen", sagte Krabal von der Mitte-Links-Partei PRG. Empfehlungen der EU sähen vor, dass zwischen Mobilfunkantennen und Vorschulen sowie Kindergärten mindestens hundert Meter Abstand liegen sollten. Orange wies dies zurück. Weder in Frankreich noch Europa gebe es derartige Bestimmungen, sagte ein Unternehmenssprecher. Zudem habe eine Studie der Weltgesundheitsorganisation keine wissenschaftlichen Belege zur schädlichen Wirkung von Mobilfunkstrahlung gefunden.
In Frankreich tagt bis Ende Mai auf Einladung der Regierung ein runder Tisch zur Strahlung von Mobilfunk- und Drahtlosnetzen. Kritiker forderten dabei eine Aussetzung der Aufstellung neuer Antennen, bis verlässliche Studien zur möglichen Schädlichkeit vorliegen.
Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... dG0qNoBtGw
Bürgermeister schließt Schule wegen Mobilfunkmasts
Ein französischer Bürgermeister hat wegen einer neuen Mobilfunkantenne im Ort eine Schule schließen lassen.
180 Kinder seien auf andere Einrichtungen verteilt worden, berichtete der französische Radiosender France Info am Dienstag.
Der Bürgermeister von Château-Thierry - einer Stadt etwa 90 Kilometer nordöstlich von Paris - begründete seine Entscheidung als Vorsichtsmaßnahme gegen Elektrosmog.
Zudem machte die Verwaltung geltend, dass bei der Genehmigung der neuen Antenne ursprünglich ein Abstand von 98 Metern vorgesehen war. In den Osterferien wurde die Antenne dann aber in nur 68 Metern Entfernung aufgestellt.
Mobilfunknetzbetreiber überrascht
Der betroffene Mobilfunknetzbetreiber Orange zeigte sich erstaunt über die Entscheidung, die Schule zu schließen. Es gebe weder eine nationale, noch eine internationale Regelung, die einen Mindestabstand zu bestimmten Gebäuden vorschreibe.
Mobilfunknetzbetreiber haben in Frankreich zunehmend Ärger mit den Behörden. Erst Anfang Februar hatte zum ersten Mal ein französisches Gericht den Abbau eines Sendemasts angeordnet.
Es begründete die Entscheidung damit, dass Strahlenschäden für die Anwohner nicht ausgeschlossen seien.
http://www.dnews.de/kuriosa/33474/burge ... masts.html
Kommentar:
Bei einem so rücksichtslosen über die Menschen hinweggehenden Vorgehen eine Antenne direkt neben einer Schule aufzustellen müssen sich die Mobilfunker nicht wundern, dass Widerstand aufkommt, die Franzosen fackeln halt nicht so lange und können recht radikal reagieren. Ich frage mich, weshalb Orange die Entfernung der Antenne zur Schule noch reduziert hat. In der CH müssten sie zumindest ein genaues Baugespann aufstellen. Ueber die Sendeleistung der Antenne, den genauen Standort z.B. selbe Höhe wie das Schulgebäude und die Senderichtung ist nichts erwähnt. Bei einer 1000 W ERP-Antenne wären das bei der Schule maximal etwa 3 V/m, wobei auch Antennen mit 2000 W ERP z.B. mit GSM und UMTS vorkommen.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
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unwichtig als Gast
Baugespann?
Was ist ein Baugespann?
Vielleicht hat Orange keinen anderen oder günstigeren Standort gefunden? Da die Kinder ständig Telefonieren/SMSen/etc stehen halt viele Antennen an den Schulen. Ich habe sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland schon Antennen gesehen die 20-30 Meter neben einer Schule stehen.
Da vom Gesetzgeber nicht viel zu erwarten ist und Eltern wie Lehrpersonal sehr häufig selber an der "Bratze" (Natel) hängen, braucht man sich über die Kinder nicht zu wundern...
Vielleicht hat Orange keinen anderen oder günstigeren Standort gefunden? Da die Kinder ständig Telefonieren/SMSen/etc stehen halt viele Antennen an den Schulen. Ich habe sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland schon Antennen gesehen die 20-30 Meter neben einer Schule stehen.
Da vom Gesetzgeber nicht viel zu erwarten ist und Eltern wie Lehrpersonal sehr häufig selber an der "Bratze" (Natel) hängen, braucht man sich über die Kinder nicht zu wundern...
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Bienenstich
Weiter so!
Eine ganze Schule in Frankreich wegen befürchteter Gesundheitsgefahren durch eine benachbarte Mobilfunkantenne zu schließen, sollte beispielgebend für alle anderen Länder sein.
Die Gesundheitsgefahren durch die Mobilfunktechnologie wurden bereits durch einige Gerichte anerkannt.
Deshalb wäre es gerechtfertigt, wenn jeden Tag von ähnlichen Aktionen berichtet wird.
Schützt besonders unsere Kinder!
Bienenstich
Die Gesundheitsgefahren durch die Mobilfunktechnologie wurden bereits durch einige Gerichte anerkannt.
Deshalb wäre es gerechtfertigt, wenn jeden Tag von ähnlichen Aktionen berichtet wird.
Schützt besonders unsere Kinder!
Bienenstich
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Elisabeth Buchs
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- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Re: Baugespann?
Hallo Unwichtigunwichtig als Gast hat geschrieben:Was ist ein Baugespann?
Vielleicht hat Orange keinen anderen oder günstigeren Standort gefunden? Da die Kinder ständig Telefonieren/SMSen/etc stehen halt viele Antennen an den Schulen. Ich habe sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland schon Antennen gesehen die 20-30 Meter neben einer Schule stehen.
Da vom Gesetzgeber nicht viel zu erwarten ist und Eltern wie Lehrpersonal sehr häufig selber an der "Bratze" (Natel) hängen, braucht man sich über die Kinder nicht zu wundern...
Ich weiss nicht, ob das in Deutschland und Frankreich nicht so sein muss. In der Schweiz muss für jede geplante Antenne ein Baugespann, Bauprofil aufgestellt werden, d.h. ein dünner Metallmast, der den genauen Standort und die genaue Höhe anzeigt. Ausserdem müssen Standortdatenblätter mit sämtlichen technischen Daten, Omen-Berechnungen und Baupläne aufgelegt werden mit entsprechenden Einsprachemöglichkeiten. So wäre es zumindest nicht möglich wie in diesem erwähnten Fall in Frankreich, eine Antenne von "rund" 100 m plötzlich auf 68 m neben dem Schulhaus zu verschieben.
Die nahen Antennen neben den Schulen können von den Betreibern und sonstigen Wasserträgern wie dem izgmf noch als "Schutz der Kinder" verkauft werden. Menschen die das nicht vertragen, zählen ja eh, wie meine betroffene Kollegin sagt, nicht als "vollwertige" Menschen. Kürzlich habe ich von einem Handyverbot an Schulen gelesen, wenn ich nur noch wüsste wo.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
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Doris
Hallo Frau Buchs,
Oder aber vertreten Sie die Meinung, dass Betroffene, deren Anzahl nicht bekannt ist, vor schwacher Strahlung mehr geschützt werden müssen, als telefonierende Menschen, deren Anzahl bekannt ist? Ich weiß, dass Sie das Wort "schwache" Strahlung nicht hören möchten, aber ein Handy belastet doch deutlich mehr, deshalb muss diese Abstufung sein.
Kürzlich hat hier Herr Jakob in dem geschlossenen Thread "Wallis" einen Teilnehmer im Zusammenhang mit Hochspannungsleitungen moralisch mitverantwortlich gemacht für an Leukämie erkrankte/gestorbene Kinder.
Gilt dies nicht auch für diejenigen, die die Masten so weit rausschieben bzw. verhindern wollen, und damit billigend in Kauf nehmen, dass sich ein Handy hochregulieren muss? Menschen telefonieren teils exzessiv mit dem Handy und sie haben den politischen und wissenschaftlichen Segen, weil es zum momentanen Zeitpunkt nichts Greifbares gibt, etwas zu verändern. Sie mögen das hemmungslose Telefonieren kritisieren, ich tu das auch, aber darum geht es nicht. Es geht um den größtmöglichen Schutz der Bevölkerung und da können Ihnen Milliarden Handynutzer doch nicht so egal sein, selbst wenn Sie zu den Personen gehören, die unter Elektrosmog leiden.
In diesem speziellen Fall in Frankreich muss ich allerdings sagen, dass es sich wohl um einen Kindergarten und um eine Vorschule handelt. Also Einrichtungen an denen kleine Kinder sich aufhalten und die brauchen ganz sicherlich keinen guten Handyempfang. Außerdem haben die Netzbetreiber z.Zt. in Frankreich wohl immer wieder Ärger mit den Behörden, von daher halte ich so eine Aktion, eine Antenne näher als ursprünglich geplant zur Schule aufzustellen, für unsensibel und provokant. Erreicht wird dadurch lediglich, dass weiterhin die Masten in den Fokus der Kritik geraten und wieder nicht das Handy. Allerdings weiß ich auch nicht, wie die Informationen, die es zu der Geschichte gibt, einzustufen sind. Zeitungsberichte sind oft nicht sehr glaubwürdig.
Doris
sind Sie der Meinung, dass der Abstand zwischen Handy und Antenne für den Telefonierenden völlig unbedeutend ist oder ist dies Ihnen egal?Die nahen Antennen neben den Schulen können von den Betreibern und sonstigen Wasserträgern wie dem izgmf noch als "Schutz der Kinder" verkauft werden.
Oder aber vertreten Sie die Meinung, dass Betroffene, deren Anzahl nicht bekannt ist, vor schwacher Strahlung mehr geschützt werden müssen, als telefonierende Menschen, deren Anzahl bekannt ist? Ich weiß, dass Sie das Wort "schwache" Strahlung nicht hören möchten, aber ein Handy belastet doch deutlich mehr, deshalb muss diese Abstufung sein.
Kürzlich hat hier Herr Jakob in dem geschlossenen Thread "Wallis" einen Teilnehmer im Zusammenhang mit Hochspannungsleitungen moralisch mitverantwortlich gemacht für an Leukämie erkrankte/gestorbene Kinder.
Gilt dies nicht auch für diejenigen, die die Masten so weit rausschieben bzw. verhindern wollen, und damit billigend in Kauf nehmen, dass sich ein Handy hochregulieren muss? Menschen telefonieren teils exzessiv mit dem Handy und sie haben den politischen und wissenschaftlichen Segen, weil es zum momentanen Zeitpunkt nichts Greifbares gibt, etwas zu verändern. Sie mögen das hemmungslose Telefonieren kritisieren, ich tu das auch, aber darum geht es nicht. Es geht um den größtmöglichen Schutz der Bevölkerung und da können Ihnen Milliarden Handynutzer doch nicht so egal sein, selbst wenn Sie zu den Personen gehören, die unter Elektrosmog leiden.
Was wird sein, wenn es sich herausstellt, dass die telefonierenden Menschen ihr Handy auch nicht "vertragen" haben? Kann man dies dann tatsächlich mit gutem Gewissen mit der "Eigenverantwortung" rechtfertigen. Glauben Sie tatsächlich, dass eine "Minderheit" geschützt wird zu Lasten von Milliarden Nutzern und vor allen Dingen würden Sie dies tatsächlich erwarten und verlangen?Menschen die das nicht vertragen, zählen ja eh, wie meine betroffene Kollegin sagt, nicht als "vollwertige" Menschen.
In diesem speziellen Fall in Frankreich muss ich allerdings sagen, dass es sich wohl um einen Kindergarten und um eine Vorschule handelt. Also Einrichtungen an denen kleine Kinder sich aufhalten und die brauchen ganz sicherlich keinen guten Handyempfang. Außerdem haben die Netzbetreiber z.Zt. in Frankreich wohl immer wieder Ärger mit den Behörden, von daher halte ich so eine Aktion, eine Antenne näher als ursprünglich geplant zur Schule aufzustellen, für unsensibel und provokant. Erreicht wird dadurch lediglich, dass weiterhin die Masten in den Fokus der Kritik geraten und wieder nicht das Handy. Allerdings weiß ich auch nicht, wie die Informationen, die es zu der Geschichte gibt, einzustufen sind. Zeitungsberichte sind oft nicht sehr glaubwürdig.
Doris
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Hallo DorisDoris hat geschrieben:Hallo Frau Buchs,
sind Sie der Meinung, dass der Abstand zwischen Handy und Antenne für den Telefonierenden völlig unbedeutend ist oder ist dies Ihnen egal?Die nahen Antennen neben den Schulen können von den Betreibern und sonstigen Wasserträgern wie dem izgmf noch als "Schutz der Kinder" verkauft werden.
Oder aber vertreten Sie die Meinung, dass Betroffene, deren Anzahl nicht bekannt ist, vor schwacher Strahlung mehr geschützt werden müssen, als telefonierende Menschen, deren Anzahl bekannt ist? Ich weiß, dass Sie das Wort "schwache" Strahlung nicht hören möchten, aber ein Handy belastet doch deutlich mehr, deshalb muss diese Abstufung sein.
Kürzlich hat hier Herr Jakob in dem geschlossenen Thread "Wallis" einen Teilnehmer im Zusammenhang mit Hochspannungsleitungen moralisch mitverantwortlich gemacht für an Leukämie erkrankte/gestorbene Kinder.
Gilt dies nicht auch für diejenigen, die die Masten so weit rausschieben bzw. verhindern wollen, und damit billigend in Kauf nehmen, dass sich ein Handy hochregulieren muss? Menschen telefonieren teils exzessiv mit dem Handy und sie haben den politischen und wissenschaftlichen Segen, weil es zum momentanen Zeitpunkt nichts Greifbares gibt, etwas zu verändern. Sie mögen das hemmungslose Telefonieren kritisieren, ich tu das auch, aber darum geht es nicht. Es geht um den größtmöglichen Schutz der Bevölkerung und da können Ihnen Milliarden Handynutzer doch nicht so egal sein, selbst wenn Sie zu den Personen gehören, die unter Elektrosmog leiden.
Was wird sein, wenn es sich herausstellt, dass die telefonierenden Menschen ihr Handy auch nicht "vertragen" haben? Kann man dies dann tatsächlich mit gutem Gewissen mit der "Eigenverantwortung" rechtfertigen. Glauben Sie tatsächlich, dass eine "Minderheit" geschützt wird zu Lasten von Milliarden Nutzern und vor allen Dingen würden Sie dies tatsächlich erwarten und verlangen?Menschen die das nicht vertragen, zählen ja eh, wie meine betroffene Kollegin sagt, nicht als "vollwertige" Menschen.
In diesem speziellen Fall in Frankreich muss ich allerdings sagen, dass es sich wohl um einen Kindergarten und um eine Vorschule handelt. Also Einrichtungen an denen kleine Kinder sich aufhalten und die brauchen ganz sicherlich keinen guten Handyempfang. Außerdem haben die Netzbetreiber z.Zt. in Frankreich wohl immer wieder Ärger mit den Behörden, von daher halte ich so eine Aktion, eine Antenne näher als ursprünglich geplant zur Schule aufzustellen, für unsensibel und provokant. Erreicht wird dadurch lediglich, dass weiterhin die Masten in den Fokus der Kritik geraten und wieder nicht das Handy. Allerdings weiß ich auch nicht, wie die Informationen, die es zu der Geschichte gibt, einzustufen sind. Zeitungsberichte sind oft nicht sehr glaubwürdig.
Doris
Soll ich mal schreiben, wie ich mir die Massnahmen vorstelle, die sowohl betroffene Menschen wie auch Handynutzer auf echte Art schützen würden: sicher nicht mit einem ständigen Aufrüsten mit immer noch mehr Antennen, die immer dichter und in Wohngebiete und neben Schulen gestellt werden. Und wo die zunehmende Nutzungsdauer allfällige Vorteile eines besseren Empfangs durch den Mastenwald wieder zunichte macht. Sondern durch einen Ausbau-Stopp und Rückbau von UMTS, HSPA, Verzicht auf Longterm Evolution, WiMAX und eine Beschränkung auf reine Telefonieanwendungen, für welche der Netzausbau abschlossen ist, zu rel. hohen Preisen, die Mehr-Erlöse zu verwenden z.B. für unabhängige Forschung auch für Betroffene und für das Erstellen von Schutzgebieten für Menschen, welche den Elektrosmog nicht vertragen oder nicht wollen. Internet, Filme verschicken usw. nur kabelgebunden, Ausbau des Glasfasernetzes.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
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Bienenstich
Milliarden Menschen müssen geschützt werden!
@DorisDoris hat geschrieben:
Gilt dies nicht auch für diejenigen, die die Masten so weit rausschieben bzw. verhindern wollen, und damit billigend in Kauf nehmen, dass sich ein Handy hochregulieren muss? ... Glauben Sie tatsächlich, dass eine "Minderheit" geschützt wird zu Lasten von Milliarden Nutzern und vor allen Dingen würden Sie dies tatsächlich erwarten und verlangen?
..., dass weiterhin die Masten in den Fokus der Kritik geraten und wieder nicht das Handy.
Doris
Gehe ich richtig in der Annahme, dass Sie die Gegenüberstellung der Mobilfunksender mit den Handys dazu benutzen, um sich schützen vor die Sender zu stellen.
Die Sender sind also nach Ihrer Ansicht nicht so beachtenswert gesundheitsschädlich?
Die Franzosen scheinen die Kasuistiken von Dr. Waldmann-Selsam, wo sie ihre Erfahrungen mit Sendern und den daraus resultierenden typischen Leiden der Menschen niedergeschrieben hat, besser studiert zu haben, als die Nörgler aus den deutschsprachigen Ländern.
Hier wird nur relativiert, vernietlicht und bestritten, aber nicht gehandelt.
In Frankreich werden dagegen die Erfahrungen der Ärzte und die Erklärungen des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments umgesetzt.
Das Vorsorgeprinzip wird in Frankreich Ernst genommen.
Scheinbar hat deshalb die Strahlung der Sender bei den Franzosen noch nicht so viel geistigen Schaden im Begreifen des Sachverhalts angerichtet.
Wenn Sie die Kasuistiken von Dr. Waldmann- Selsam in deutscher Sprachen nicht verstehen, dann lesen Sie ihn in französischer Sprache.
Bienenstich
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Im Gesundheitswesen gibt es keine Demokratie. Hat es auch noch gar nie gegeben. Stoffe wie EMF die der Belustigung und der Spielsucht einer Mehrheit dienen, auch wenn diese übermächtig ist, sind zu verbieten, sobald eine Minderheit darunter zu leiden beginnt, auch wenn diese angeblich noch so klein ist.Doris hat geschrieben: Kürzlich hat hier Herr Jakob in dem geschlossenen Thread "Wallis" einen Teilnehmer im Zusammenhang mit Hochspannungsleitungen moralisch mitverantwortlich gemacht für an Leukämie erkrankte/gestorbene Kinder.
Gilt dies nicht auch für diejenigen, die die Masten so weit rausschieben bzw. verhindern wollen, und damit billigend in Kauf nehmen, dass sich ein Handy hochregulieren muss? Menschen telefonieren teils exzessiv mit dem Handy und sie haben den politischen und wissenschaftlichen Segen, weil es zum momentanen Zeitpunkt nichts Greifbares gibt, etwas zu verändern. Sie mögen das hemmungslose Telefonieren kritisieren, ich tu das auch, aber darum geht es nicht. Es geht um den größtmöglichen Schutz der Bevölkerung und da können Ihnen Milliarden Handynutzer doch nicht so egal sein, selbst wenn Sie zu den Personen gehören, die unter Elektrosmog leiden.
Doris
Den Segen der Wissenschaft hat diese Mehrheit nicht, sondern bloss den Segen einer verlogenen, geldgierigen, kriminellen Bande, die sich das Mäntelchen der Wissenschaft umhängt, um an das grossen Geld zu kommen.
Zur geschlossenen Schule in Frankreich geht es hier. www.gigaherz.ch/1474 Das ist kein Kindergarten.
Hans-U. Jakob
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Ich habe die Menschen zu schützen die EMF nicht vertragen. Die Handyoten sind mir dabei egal. Davon gibt es sowieso schon viel zu viele.Doris hat geschrieben: sind Sie der Meinung, dass der Abstand zwischen Handy und Antenne für den Telefonierenden völlig unbedeutend ist oder ist dies Ihnen egal?
Oder aber vertreten Sie die Meinung, dass Betroffene, deren Anzahl nicht bekannt ist, vor schwacher Strahlung mehr geschützt werden müssen, als telefonierende Menschen, deren Anzahl bekannt ist? Ich weiß, dass Sie das Wort "schwache" Strahlung nicht hören möchten, aber ein Handy belastet doch deutlich mehr, deshalb muss diese Abstufung sein.
Doris
Dazu einige Zahlen:
Ein Handy auf Sendung erzeugt in 8m Distanz bei Vollfurz ein E.Feld von 0.5V/m(Volt pro Meter)
Eine Basisstation in städtischer Umgebung mit einer Sendeleistung von 2200Watt ERP pro Sektor erzeugt in Hauptstrahlrichtung in 8m Bistanz ein E-Feld von 42V/m
Um die Strahlung dieser Basisstation in Hauptstrahlrichtung auf 0.5V/m auszudünnen, ist eine Distanz von 670m erforderlich.
Also wo liegt jetzt das Problem? Bei den Handys oder bei den Basisstationen, sprich Antennen?
Hans-U. Jakob
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Chris
Handynutzung ist für jeden freiwillig, genauso wie Rauchen für jeden freiwillig ist. Mobilfunkantennen bestrahlen eine Grosszahl von Menschen, die diese Strahlung unfreiwillig hinehmen müssen, mit allen Folgen, genauso wie Nichtraucher, die zum Mitrauchen gezwungen werden. Nur mit dem Unterschied, dass es für Nichtraucher immerhin noch die Mögichkeit gibt, Rauchern auszuweichen, was für Antennengeschädigte nicht der Fall ist. Das sind die Tatsachen. Andere Interpretationen, wie z.B. die von Doris, entbehren jeglicher Logik.
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NetWarrior
- Beiträge: 235
- Registriert: 28. Januar 2007 15:06
- Wohnort: Region Basel
Genau betrachtet sieht es etwas anders aus
Rauchen ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.Chris hat geschrieben:Handynutzung ist für jeden freiwillig, genauso wie Rauchen für jeden freiwillig ist. .
Was tue ich aber, wenn eine Laberbande von Handy-Besitzern von Zürich
bis Basel im Zug dem Mammi oder dem Sugar erzählen müssen,
dass sie jetzt von Zürich nach Basel fahren,
dass das Wetter sehr schön sei und dass sie ja jetzt bald
in Basel ankommen würden und dass sie dann bald zu hause
ankommen werde.
Eine Gruppe von Jugendlichen hat mich kürzlich gefragt, wie das den
früher auszuhalten gewesen sei, ohne Handy leben zu müssen.
Das sei sicher sehr, sehr langweilig gewesen.
Mit Verlaub, ich bin nicht mehr in der Lage, mit den öffentlichen Verkehrs-
mitteln zu fahren. Es macht mich krank und zwar durch den E-Smog
und durch die Blödheit der Menschen.
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Re: Genau betrachtet sieht es etwas anders aus
So wie ich einige Exponenten des izgmf verstanden habe, haben Betroffene nicht nur hinzunehmen, dass sie wegen der Handyplapperer Probleme haben bis z.B. zum nicht mehr benutzen können des öV, eben diese Verursacher sollen noch geschont werden mittels noch mehr Antennen, wohl gestützt auf eine Studie, die eine erhöhte Anzahl Hirntumore gezeigt habe bei Handynutzern auf dem Land (leider finde ich diese Studie nicht mehr, ich hoffe die Wiedergabe stimmt, Doris kennt sie vermutlich als sozusagen Kernstück zusammen mit dem Energiesatz von Dr. Eder beim izgmf), wobei mir nur diese eine Studie mit einem solchen Ergebnis bekannt ist und vermutlich zu einer Zeit gewesen ist, bevor praktisch jedes Kuhdorf mindestens eine Antenne hatte oder zumindest aus der Nähe so bestrahlt wird, dass die Maximalstrichzahl auf dem Handy erreicht wird, ups, vielleicht beim Telefonieren im Lift sind sie noch etwas weniger gut versorgt und vor allem vor dem grossen Aufrüsten von UMTS und Co. das die ganze Problematik ausgelöst hat. Es sind auch oft die selben Leute, welche Betroffenen mit ihren dauerstrahlenden DECT und W-Lan und ihren ignoranten Sprüchen das Leben kaputtmachen. Und wegen solchen soll den Betroffenen durch noch mehr Antennen der letzte Lebensraum weggenommen werden. Das ist Schutz der Täter statt der Opfer. Ich hoffe sehr auf ein Projekt wie das Ecovillage Zone Blanche von Next Up, hatte schon konkrete Pläne zum Erwerb eines kleinen Häuschens, zuerst für Ferien, dann für ständig, was leider dann nicht geklappt hat, der Unterschied in der Gesundheit mit oder ohne Elektrosmogbelastung ist bei mir wie Tag und Nacht. Beim izgmf ist zwar oft zu lesen, die Handys seien das Problem, nicht die Antennen, doch was ausser dem Befürworten von noch mehr Antennen als Schonung für die Handynutzer und dem Anprangern von sog. Sendemastgegnern wird eigentlich dort gegen die Handys gemacht?NetWarrior hat geschrieben:Rauchen ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.Chris hat geschrieben:Handynutzung ist für jeden freiwillig, genauso wie Rauchen für jeden freiwillig ist. .
Was tue ich aber, wenn eine Laberbande von Handy-Besitzern von Zürich
bis Basel im Zug dem Mammi oder dem Sugar erzählen müssen,
dass sie jetzt von Zürich nach Basel fahren,
dass das Wetter sehr schön sei und dass sie ja jetzt bald
in Basel ankommen würden und dass sie dann bald zu hause
ankommen werde.
Eine Gruppe von Jugendlichen hat mich kürzlich gefragt, wie das den
früher auszuhalten gewesen sei, ohne Handy leben zu müssen.
Das sei sicher sehr, sehr langweilig gewesen.
Mit Verlaub, ich bin nicht mehr in der Lage, mit den öffentlichen Verkehrs-
mitteln zu fahren. Es macht mich krank und zwar durch den E-Smog
und durch die Blödheit der Menschen.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
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Simeon
Hallo Zusammen
Der Darstellung von Doris kann auch ich nicht folgen. Sie entspricht jeglicher Logik.
Soll etwa eine mehrköpfige Familie mit Kleinkindern, denen man 40m neben das Kinderzimmer eine Superantenne stellen will (selbstverständlich wird man die Grenzwerte ausreizen) den Kopf dafür hinhalten, dass andere das Natel-Quasseln in einem Wohnquartier nicht lassen können (wo jeder Haushalt mit Festnetz ausgestattet ist)??
- Wer mobil telefoniert, tut das in der Regel freiwillig. Für wirkliche Notfälle ist eine derart gesponnene Abdeckung, wie diese heute schon exisitert, nicht nötig.
- Die besagte Familie wird allenfalls über Jahrzente bestrahlt werden OHNE selbst ein Handy zu nutzen.
- Diese Familie hat ferner einiges an Geld in die Hand genommen, um - wie es z. B. der Verbraucherschutz CH und die Bundesregierung DE empfieht 'die elektromagnetische Belastung im privaten Bereich' zu reduzieren und bekommt nun eine Megakonanone von Swisscom vor das Fenster gestellt.
- und nun ein wenig Mathematik: je höher die Zahl der Familienmitglieder, desto höher die Eintrittswahrscheinlichkeit eines gesundheitlichen Problems (ein finanzielles besteht aufgrund Grundstücksentwertung ohnehin schon).
Und nun kommt so ein Heuchlerpack und verlangt Rücksicht auf diese Quassel-Idioten? (....und manche Mobilfunk-Dauernutzer geben auch noch unverhohlen zu, dass sie froh sind, dass die Anlage nicht vor ihrem Fenster zu stehen kommt.....solche Eingeständnisse erhält man sogar von Typen, die täglich Handys unter das Volk bringen..)
Bei mir brauchen Typen mit einer derartigen Doppelmoral nicht auf Verständis zu hoffen! Die sollen zum Teufel gehen....
Gruss
Simeon
Der Darstellung von Doris kann auch ich nicht folgen. Sie entspricht jeglicher Logik.
Soll etwa eine mehrköpfige Familie mit Kleinkindern, denen man 40m neben das Kinderzimmer eine Superantenne stellen will (selbstverständlich wird man die Grenzwerte ausreizen) den Kopf dafür hinhalten, dass andere das Natel-Quasseln in einem Wohnquartier nicht lassen können (wo jeder Haushalt mit Festnetz ausgestattet ist)??
- Wer mobil telefoniert, tut das in der Regel freiwillig. Für wirkliche Notfälle ist eine derart gesponnene Abdeckung, wie diese heute schon exisitert, nicht nötig.
- Die besagte Familie wird allenfalls über Jahrzente bestrahlt werden OHNE selbst ein Handy zu nutzen.
- Diese Familie hat ferner einiges an Geld in die Hand genommen, um - wie es z. B. der Verbraucherschutz CH und die Bundesregierung DE empfieht 'die elektromagnetische Belastung im privaten Bereich' zu reduzieren und bekommt nun eine Megakonanone von Swisscom vor das Fenster gestellt.
- und nun ein wenig Mathematik: je höher die Zahl der Familienmitglieder, desto höher die Eintrittswahrscheinlichkeit eines gesundheitlichen Problems (ein finanzielles besteht aufgrund Grundstücksentwertung ohnehin schon).
Und nun kommt so ein Heuchlerpack und verlangt Rücksicht auf diese Quassel-Idioten? (....und manche Mobilfunk-Dauernutzer geben auch noch unverhohlen zu, dass sie froh sind, dass die Anlage nicht vor ihrem Fenster zu stehen kommt.....solche Eingeständnisse erhält man sogar von Typen, die täglich Handys unter das Volk bringen..)
Bei mir brauchen Typen mit einer derartigen Doppelmoral nicht auf Verständis zu hoffen! Die sollen zum Teufel gehen....
Gruss
Simeon
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Elisabeth Buchs
- Beiträge: 1639
- Registriert: 27. Januar 2007 21:48
Handy: So vermeiden Sie schädliche Strahlen
Im Gesundheitstipp Nr. 5 vom Mai 2009 findet sich ein zweiseitiger Beitrag zum Thema "Handy: So vermeiden Sie schädliche Strahlen".
Ueber Lautsprecher oder Kopfhörer telefonieren statt mit dem Handy am Ohr: So reduziert man den Elektrosmog massiv. Dies zeigen Messungen von Dr. Virnich im Auftrag des Gesundheitstipp.
Das Kabel zum Kopfhörer wirke zwar etwas als Antenne, jedoch sei die Belastung dadurch trotzdem deutlich geringer als beim Handy direkt am Ohr. Die Entfernung zur Antenne wird zwar erwähnt, jedoch auch die schlechtere Verbindung in Häusern und dass man nicht im Auto und Zug telefonieren sollte. Auch das Frequenzband wirke sich auf die Strahlung aus, bei GSM 900 trete eine stärkere Belastung auf als bei GSM 1800. Doch als Benutzer weiss man nicht, welches Frequenzband das Handy gerade nutzt. Erwähnt ist auch eine Studie mit Fruchtfliegen, bei denen bei 22 000 Millivolt 6 Minuten pro Tag die Fähigkeit der Fruchtfliegen sich fortzupflanzen sich deutlich verringert habe. Frau Dr. Gilli von den Aerzten für Umweltschutz sagt: die grösste Sorge gilt der Gefahr an einem Hirntumor zu erkranken. Einige Studien haben einen Zusammenhang zwischen Handygebrauch und Hirntumor festgestellt, andere wiederum keinen. Frau Dr. Gilli sagt weiter, dass Hirntumoren 10 bis 15 Jahre wachsen können, bis Betroffene sie bemerken. Es gehe deshalb viel Zeit verloren bis zum wissenschaftlich eindeutigen Beweis, Tatsache sei, dass Hirntumoren häufiger werden. Die Wissenschaft vermutet auch bei weiteren Krankheiten einen Einfluss des Handygebrauchs: chronische Kopfschmerzen, Alzheimer, Parkinson, Hirnschlag, verminderte Samenqualität bei Männern, grauer Star. Aerzte warnen, dass Kinder und Jugendliche besonders gefährdet seien, weil der Körper offenbar mehr Strahlen aufnehme als derjenige von Erwachsenen und das Gehirn sensibler auf Elektrosmog reagiere, weil es noch im Aufbau sei.
Auch bei Nikotin und Asbest brauchte es viele Jahre kontroverser Forschung bis sie als schädlich anerkannt wurden. Beim Asbest vergingen sogar hundert Jahre zwischen den ersten Warnungen und dem Verbot. Frau Dr. Gilli sagt, sie hoffe, dass wir bei der Handystrahlung rascher handeln.
Kommentar:
Es greift m.A. nach eindeutig zu kurz, ein allfälliges Gesundheitsproblem mit dem Handy mit noch mehr Antennen lösen zu wollen bzw. ein mögliches Problem durch Handys durch eine Verstärkung eines anderen nämlich der aufgezwungenen Dauerverstrahlung ohne Ausweg von unschuldigen leidenden Menschen reduzieren zu wollen. Solange übrigens die Regierungen und die Bundesämter nicht deutlich vor den Handys warnen, wird sich bei den wenigsten Nutzern etwas bewegen, denn diese sagen, wenn nicht gewarnt wird und die Handys verkauft werden dürfen, wird es schon nicht so gefährlich sein. Es sind ja meist die gleichen Leute, die sich auch dauerstrahlende DECT und W-Lan in die Häuser stellen und oft nicht einmal davon abrücken, wenn man sie darüber informiert. Jemand mit dauerstrahlendem DECT und/oder W-Lan, der darüber informiert ist und gegen Antennen kämpft, ist für mich unglaubwürdig. Wir suchen dringend elektrosmogarmen Wohnraum für Betroffene, in diesem Forum sollten doch eigentlich elektrosmogkritische Leser sein, wenn ihr eine Wohnung oder ein Zimmer zu vergeben habt bitte pn an mich oder Mail an Herrn Jakob prevotec at bluewin.ch.
Elisabeth Buchs
Ueber Lautsprecher oder Kopfhörer telefonieren statt mit dem Handy am Ohr: So reduziert man den Elektrosmog massiv. Dies zeigen Messungen von Dr. Virnich im Auftrag des Gesundheitstipp.
Das Kabel zum Kopfhörer wirke zwar etwas als Antenne, jedoch sei die Belastung dadurch trotzdem deutlich geringer als beim Handy direkt am Ohr. Die Entfernung zur Antenne wird zwar erwähnt, jedoch auch die schlechtere Verbindung in Häusern und dass man nicht im Auto und Zug telefonieren sollte. Auch das Frequenzband wirke sich auf die Strahlung aus, bei GSM 900 trete eine stärkere Belastung auf als bei GSM 1800. Doch als Benutzer weiss man nicht, welches Frequenzband das Handy gerade nutzt. Erwähnt ist auch eine Studie mit Fruchtfliegen, bei denen bei 22 000 Millivolt 6 Minuten pro Tag die Fähigkeit der Fruchtfliegen sich fortzupflanzen sich deutlich verringert habe. Frau Dr. Gilli von den Aerzten für Umweltschutz sagt: die grösste Sorge gilt der Gefahr an einem Hirntumor zu erkranken. Einige Studien haben einen Zusammenhang zwischen Handygebrauch und Hirntumor festgestellt, andere wiederum keinen. Frau Dr. Gilli sagt weiter, dass Hirntumoren 10 bis 15 Jahre wachsen können, bis Betroffene sie bemerken. Es gehe deshalb viel Zeit verloren bis zum wissenschaftlich eindeutigen Beweis, Tatsache sei, dass Hirntumoren häufiger werden. Die Wissenschaft vermutet auch bei weiteren Krankheiten einen Einfluss des Handygebrauchs: chronische Kopfschmerzen, Alzheimer, Parkinson, Hirnschlag, verminderte Samenqualität bei Männern, grauer Star. Aerzte warnen, dass Kinder und Jugendliche besonders gefährdet seien, weil der Körper offenbar mehr Strahlen aufnehme als derjenige von Erwachsenen und das Gehirn sensibler auf Elektrosmog reagiere, weil es noch im Aufbau sei.
Auch bei Nikotin und Asbest brauchte es viele Jahre kontroverser Forschung bis sie als schädlich anerkannt wurden. Beim Asbest vergingen sogar hundert Jahre zwischen den ersten Warnungen und dem Verbot. Frau Dr. Gilli sagt, sie hoffe, dass wir bei der Handystrahlung rascher handeln.
Kommentar:
Es greift m.A. nach eindeutig zu kurz, ein allfälliges Gesundheitsproblem mit dem Handy mit noch mehr Antennen lösen zu wollen bzw. ein mögliches Problem durch Handys durch eine Verstärkung eines anderen nämlich der aufgezwungenen Dauerverstrahlung ohne Ausweg von unschuldigen leidenden Menschen reduzieren zu wollen. Solange übrigens die Regierungen und die Bundesämter nicht deutlich vor den Handys warnen, wird sich bei den wenigsten Nutzern etwas bewegen, denn diese sagen, wenn nicht gewarnt wird und die Handys verkauft werden dürfen, wird es schon nicht so gefährlich sein. Es sind ja meist die gleichen Leute, die sich auch dauerstrahlende DECT und W-Lan in die Häuser stellen und oft nicht einmal davon abrücken, wenn man sie darüber informiert. Jemand mit dauerstrahlendem DECT und/oder W-Lan, der darüber informiert ist und gegen Antennen kämpft, ist für mich unglaubwürdig. Wir suchen dringend elektrosmogarmen Wohnraum für Betroffene, in diesem Forum sollten doch eigentlich elektrosmogkritische Leser sein, wenn ihr eine Wohnung oder ein Zimmer zu vergeben habt bitte pn an mich oder Mail an Herrn Jakob prevotec at bluewin.ch.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.