Parl. Initiative von Nationalrat Christian van Singer
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Elisabeth Buchs
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Parl. Initiative von Nationalrat Christian van Singer
09.438 – Parlamentarische Initiative
Reduktion der Belastung durch nichtionisierende Strahlung
Eingereicht vonvan Singer Christian
Einreichungsdatum04.06.2009
Eingereicht imNationalrat
Stand der BeratungIm Plenum noch nicht behandelt Eingereichter Text
Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:
Die Gesetzgebung soll mit Bestimmungen ergänzt werden, die für Elektrosmog erzeugende Produkte eine Deklaration der Strahlenbelastung vorschreiben und lokale Gemeinwesen dazu berechtigen, Quartiere und Orte mit geringer nichtionisierender Strahlung vorzusehen.
Begründung
Eine Studie der Institute für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Basel und Bern zeigt, dass sich die Strahlenbelastung für die Bevölkerung in den letzten zwanzig Jahren verzehnfacht hat. Aus zahlreichen anderen Untersuchungen geht ausserdem hervor, dass elektrosensible Menschen aufgrund des Elektrosmogs unter Schlafstörungen und anderen gesundheitlichen Problemen leiden.
Folgende Massnahmen wären daher angezeigt:
1. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollten die Möglichkeit haben, sich für Produkte mit schwacher elektromagnetischer Strahlung entscheiden zu können. Um dies zu gewährleisten, soll die Gesetzgebung vorsehen, dass auf Mobiltelefonen, schnurlosen Telefonen mit Basisstation und anderen Strahlung erzeugenden Geräten die Strahlenbelastung deklariert werden muss. Eine solche Deklarationspflicht soll auch in der Werbung für diese Geräte gelten.
2. Den lokalen Gemeinwesen sollte die Möglichkeit gegeben werden, Quartiere mit schwacher elektromagnetischer Strahlung einzuplanen, in denen die Höchstwerte zehnmal tiefer sind, als es in der NISV derzeit vorgesehen ist. Ausserdem sollen die Körperschaften beispielsweise von Mobilfunkbetreibern verlangen können, den Grenzwert von 0,3 Volt pro Meter nicht zu überschreiten - wie es in der Region Salzburg der Fall ist.
3. Es sollte verboten werden, Anlagen in der Nähe von Kinderkrippen, Schulen und anderen sensiblen Orten aufzustellen.
Erstbehandelnder Rat
Nationalrat
Mitunterzeichnende (54)
Aeschbacher RuediAllemann EviAubert JosianeBänziger MarliesBerberat DidierBrélaz DanielCarobbio Guscetti MarinaCathomas SepChopard-Acklin MaxDaguet Andréde Buman DominiqueFässler-Osterwalder HildegardGilli YvonneGirod BastienGraf-Litscher EdithGross AndreasHämmerle AndreaHodgers AntonioIneichen OttoJohn-Calame FrancineJositsch DanielKiener Nellen MargretLachenmeier-Thüring AnitaLang JosefLeuenberger UeliLumengo RicardoMarra AdaMoser Tiana AngelinaMüller GeriNeirynck JacquesNordmann Roger Nussbaumer EricPrelicz-Huber KatharinaRechsteiner RudolfRennwald Jean-ClaudeRielle Jean-CharlesRossini StéphaneRoth-Bernasconi MariaSchelbert LouisSchenker SilviaSommaruga CarloSteiert Jean-FrançoisStump DorisTeuscher FranziskaThanei AnitaThorens Goumaz AdèleVischer Danielvon Graffenried AlecVoruz EricWeber-Gobet Marie-ThérèseWidmer HansWyss UrsulaWyss BrigitZisyadis Josef
Quelle: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/ ... d=20090438
Kommentar: Fein, nach der Motion von Nationalrat Zisyadis wieder ein Parlamentarier, Herr Christian van Singer, Physiker! von den Grünen im Kanton Waadt, der den Elektrosmog thematisiert und die Elektrosensiblen erwähnt. Interessant auch die Mitunterzeichner-Liste, wer das Anliegen unterstützt.
Elisabeth Buchs
Reduktion der Belastung durch nichtionisierende Strahlung
Eingereicht vonvan Singer Christian
Einreichungsdatum04.06.2009
Eingereicht imNationalrat
Stand der BeratungIm Plenum noch nicht behandelt Eingereichter Text
Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:
Die Gesetzgebung soll mit Bestimmungen ergänzt werden, die für Elektrosmog erzeugende Produkte eine Deklaration der Strahlenbelastung vorschreiben und lokale Gemeinwesen dazu berechtigen, Quartiere und Orte mit geringer nichtionisierender Strahlung vorzusehen.
Begründung
Eine Studie der Institute für Sozial- und Präventivmedizin der Universitäten Basel und Bern zeigt, dass sich die Strahlenbelastung für die Bevölkerung in den letzten zwanzig Jahren verzehnfacht hat. Aus zahlreichen anderen Untersuchungen geht ausserdem hervor, dass elektrosensible Menschen aufgrund des Elektrosmogs unter Schlafstörungen und anderen gesundheitlichen Problemen leiden.
Folgende Massnahmen wären daher angezeigt:
1. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollten die Möglichkeit haben, sich für Produkte mit schwacher elektromagnetischer Strahlung entscheiden zu können. Um dies zu gewährleisten, soll die Gesetzgebung vorsehen, dass auf Mobiltelefonen, schnurlosen Telefonen mit Basisstation und anderen Strahlung erzeugenden Geräten die Strahlenbelastung deklariert werden muss. Eine solche Deklarationspflicht soll auch in der Werbung für diese Geräte gelten.
2. Den lokalen Gemeinwesen sollte die Möglichkeit gegeben werden, Quartiere mit schwacher elektromagnetischer Strahlung einzuplanen, in denen die Höchstwerte zehnmal tiefer sind, als es in der NISV derzeit vorgesehen ist. Ausserdem sollen die Körperschaften beispielsweise von Mobilfunkbetreibern verlangen können, den Grenzwert von 0,3 Volt pro Meter nicht zu überschreiten - wie es in der Region Salzburg der Fall ist.
3. Es sollte verboten werden, Anlagen in der Nähe von Kinderkrippen, Schulen und anderen sensiblen Orten aufzustellen.
Erstbehandelnder Rat
Nationalrat
Mitunterzeichnende (54)
Aeschbacher RuediAllemann EviAubert JosianeBänziger MarliesBerberat DidierBrélaz DanielCarobbio Guscetti MarinaCathomas SepChopard-Acklin MaxDaguet Andréde Buman DominiqueFässler-Osterwalder HildegardGilli YvonneGirod BastienGraf-Litscher EdithGross AndreasHämmerle AndreaHodgers AntonioIneichen OttoJohn-Calame FrancineJositsch DanielKiener Nellen MargretLachenmeier-Thüring AnitaLang JosefLeuenberger UeliLumengo RicardoMarra AdaMoser Tiana AngelinaMüller GeriNeirynck JacquesNordmann Roger Nussbaumer EricPrelicz-Huber KatharinaRechsteiner RudolfRennwald Jean-ClaudeRielle Jean-CharlesRossini StéphaneRoth-Bernasconi MariaSchelbert LouisSchenker SilviaSommaruga CarloSteiert Jean-FrançoisStump DorisTeuscher FranziskaThanei AnitaThorens Goumaz AdèleVischer Danielvon Graffenried AlecVoruz EricWeber-Gobet Marie-ThérèseWidmer HansWyss UrsulaWyss BrigitZisyadis Josef
Quelle: http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/ ... d=20090438
Kommentar: Fein, nach der Motion von Nationalrat Zisyadis wieder ein Parlamentarier, Herr Christian van Singer, Physiker! von den Grünen im Kanton Waadt, der den Elektrosmog thematisiert und die Elektrosensiblen erwähnt. Interessant auch die Mitunterzeichner-Liste, wer das Anliegen unterstützt.
Elisabeth Buchs
Mein grösster Wunsch: bis an mein Lebensende an einem Ort wohnen können ohne Beschwerden wegen Elektrosmog.
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Parlamentarische Initiative Christian van Singer
Bitte die Bedeutung dieser Initiative nicht unterschätzen!
Da bahnt sich etwas Grösseres an.
Siehe unter www.gigaherz.ch/1507
Hans-U. Jakob
Da bahnt sich etwas Grösseres an.
Siehe unter www.gigaherz.ch/1507
Hans-U. Jakob
Handlungsbereitschaft
Wie kommt es dazu, dass in der Schweiz im Gegensatz zu D und A ein so hoher Anteil an Bundesparlamentariern nun in dieser Weise aktiv wird?
Der BUND (Bund für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland) hat zwar mit der Veröffentlichung seiner Broschüre "Für zukunftsfähige Funktechnologien" http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/p ... sition.pdf
einen für seine Verhältnisse recht mutigen Schritt gemacht. Und was wird damit gemacht? In der Phase des beginnenden Bundestagswahlkampfs versteckt er die Auflistung seiner Forderungen in einem "Hintergrundpapier" http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/p ... rgrund.pdf
und erwähnt das Thema in keinem der auf der Haupseite unter der Rubrik Bundestagswahlkampf 2009 eingestellten Papiere und Projekte auch nur mit einem Wort. http://www.bund.net/bundnet/themen_und_ ... wahl_2009/
Greenpeace entschuldigt sich bei Anfragen und Anregungen stereotyp mit der "Notwendigkeit der Konzentration auf Kernaufgaben".
Der NABU (Natuschutzbund Deutschland) kooperiert mit Vodafone. http://www.vodafone.de/vodafonestars/103331.html
"ausgestrahlt" mobilisiert für die Grossdemonstration gegen Atomkraftwerke am 5.9.09 in Berlin, die unter dem Motto "Mal richtig abschalten" läuft u.a. mit einem "Weg mit den Atomkraftwerken"-Handyklingelton. http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/ant ... elton.html
dort:Hans-U. Jakob hat geschrieben: Siehe unter www.gigaherz.ch/1507
Wie in Deutschland auch:Hans-U. Jakob hat geschrieben: Uebrigens: Auf die ganz grossen unter den nationalen Umweltorganisationen ist kein Verlass.
Der BUND (Bund für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland) hat zwar mit der Veröffentlichung seiner Broschüre "Für zukunftsfähige Funktechnologien" http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/p ... sition.pdf
einen für seine Verhältnisse recht mutigen Schritt gemacht. Und was wird damit gemacht? In der Phase des beginnenden Bundestagswahlkampfs versteckt er die Auflistung seiner Forderungen in einem "Hintergrundpapier" http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/p ... rgrund.pdf
und erwähnt das Thema in keinem der auf der Haupseite unter der Rubrik Bundestagswahlkampf 2009 eingestellten Papiere und Projekte auch nur mit einem Wort. http://www.bund.net/bundnet/themen_und_ ... wahl_2009/
Greenpeace entschuldigt sich bei Anfragen und Anregungen stereotyp mit der "Notwendigkeit der Konzentration auf Kernaufgaben".
Der NABU (Natuschutzbund Deutschland) kooperiert mit Vodafone. http://www.vodafone.de/vodafonestars/103331.html
"ausgestrahlt" mobilisiert für die Grossdemonstration gegen Atomkraftwerke am 5.9.09 in Berlin, die unter dem Motto "Mal richtig abschalten" läuft u.a. mit einem "Weg mit den Atomkraftwerken"-Handyklingelton. http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/ant ... elton.html
Handlungsbereitschaft des BUND fraglich
Handlungsbereitschaft des BUND fraglichBLUE SKY hat geschrieben: Der BUND (Bund für Umweltschutz und Naturschutz Deutschland) hat zwar mit der Veröffentlichung seiner Broschüre "Für zukunftsfähige Funktechnologien" http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/p ... sition.pdf
einen für seine Verhältnisse recht mutigen Schritt gemacht. Und was wird damit gemacht? In der Phase des beginnenden Bundestagswahlkampfs versteckt er die Auflistung seiner Forderungen in einem "Hintergrundpapier" http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/p ... rgrund.pdf
und erwähnt das Thema in keinem der auf der Haupseite unter der Rubrik Bundestagswahlkampf 2009 eingestellten Papiere und Projekte auch nur mit einem Wort. http://www.bund.net/bundnet/themen_und_ ... wahl_2009/
BUND-Broschüre "Für zukunftsfähige Funktechnologien"
Das Fazit: Kurz- und langfristige Schädigungen
sind absehbar und werden sich vor allem in der
nächsten Generation richtig manifestieren, falls
nicht politisch verantwortlich und unverzüglich gehandelt
wird.
AUVA-Report, S. 138:
Eine Beobachtung war, dass von den unterschiedlichen Zellen jene besonders reagieren, die metabolisch aktiv sind. Diese Zell-Eigenschaft findet sich vermehrt bei wachsenden Geweben, also bei Kindern und Jugendlichen. Somit wären diese Personengruppen für die beschriebenen Effekte überdurchschnittlich anfällig.
http://www.auva.at/mediaDB/555261_R47.pdf
Besprechungen AUVA-Report unter
http://gigaherz.ch/pages/posts/neue-unt ... h.1505.php
http://www.diagnose-funk.org/assets/200 ... report.pdf
Handlungsbereitschaft
Hallo,
@Blue Sky
Da wird auch eine Anleitung gegeben wie man den Klingelton auf sein Handy bekommt. U. a. auch durch Blue-Tooth-Übertragung und durch Verschicken einer SMS. Die atomare Strahlung wird bekämpft, indem die Hochfrequenzstrahlung forciert wird.
Falls das jemanden stören sollte, könnte er ja mal ein paar Sätze schreiben an info@ausgestrahlt.de
Mich hat es gestört.
Schöne Grüße
Ulido
@Blue Sky
Inzwischen ist die Seite mit dem Klingelton mehr ins Innere gerutscht: http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/ant ... n.html#c57.....
"ausgestrahlt" mobilisiert für die Grossdemonstration gegen Atomkraftwerke am 5.9.09 in Berlin, die unter dem Motto "Mal richtig abschalten" läuft u.a. mit einem "Weg mit den Atomkraftwerken"-Handyklingelton. http://www.ausgestrahlt.de/aktionen/ant ... elton.html
Da wird auch eine Anleitung gegeben wie man den Klingelton auf sein Handy bekommt. U. a. auch durch Blue-Tooth-Übertragung und durch Verschicken einer SMS. Die atomare Strahlung wird bekämpft, indem die Hochfrequenzstrahlung forciert wird.
Falls das jemanden stören sollte, könnte er ja mal ein paar Sätze schreiben an info@ausgestrahlt.de
Mich hat es gestört.
Schöne Grüße
Ulido
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NetWarrior
- Beiträge: 235
- Registriert: 28. Januar 2007 15:06
- Wohnort: Region Basel
Re: Parlamentarische Initiative Christian van Singer
In diesem Bericht schlägt wieder einmal die "Neue Elektrotechnik" zu.Hans-U. Jakob hat geschrieben:Bitte die Bedeutung dieser Initiative nicht unterschätzen!
Da bahnt sich etwas Grösseres an.
Siehe unter www.gigaherz.ch/1507
Hans-U. Jakob
Zitat:
Die 0.3V/m (0.239uW/m2) sind trotzdem ein Schritt in die richtige
Richtung und eine weitere Ohrfeige für den Bundesrat....
Zitat Ende.
Richtig wäre doch:
die 0,3V/m (239uW/m2)
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924
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Hans-U. Jakob
- Beiträge: 1325
- Registriert: 10. Februar 2007 15:37
Re: Parlamentarische Initiative Christian van Singer
Sorry! Sie haben natürlich Recht!NetWarrior hat geschrieben:In diesem Bericht schlägt wieder einmal die "Neue Elektrotechnik" zu.Hans-U. Jakob hat geschrieben:Bitte die Bedeutung dieser Initiative nicht unterschätzen!
Da bahnt sich etwas Grösseres an.
Siehe unter www.gigaherz.ch/1507
Hans-U. Jakob
Zitat:
Die 0.3V/m (0.239uW/m2) sind trotzdem ein Schritt in die richtige
Richtung und eine weitere Ohrfeige für den Bundesrat....
Zitat Ende.
Richtig wäre doch:
die 0,3V/m (239uW/m2)
Damit ist wieder einmal erwiesen, dass man in diesem Metier selbst als Null eine grosse Bedeutung hat. Kommmt nur darauf an wie weit links oder rechts vom Komma man steht.
Besten Dank für den Hinweis auf den Umrechnungsfehler.
Hans-U. Jakob
Re: Handlungsbereitschaft des BUND fraglich
Zu einer Einbeziehung der EMF-Belastung von Menschen durch Leuchtkörper in eine abwägende Erörterung scheint man nicht bereit, von E-Smog als Problem hier keine Spur:BLUE SKY hat geschrieben: Handlungsbereitschaft des BUND fraglich
http://www.bund-bremen.net/publikatione ... php?id=366
"Energiesparlampen sind besser als ihr Ruf:
Glühlampen belasten die Umwelt und den Geldbeutel"
Das Leben ist schön.