Reproduzierbarkeit von Experimenten (allgemein)

BLUE SKY
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Reproduzierbarkeit von Experimenten (allgemein)

Beitrag von BLUE SKY » 25. Juli 2009 11:27

Reproduzierbarkeit von - hier: quantenmechanischen - Experimenten


http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 53,00.html

KLEINSTE TEILCHEN
Quanten-Physiker zweifeln an verborgenen Variablen
Von Holger Dambeck

Die Quantentheorie ist äußerst erfolgreich, nur über ihre Interpretation streiten Experten noch.
Einige Wissenschaftler erklären die bizarren Phänomene der Mikrowelt mit verborgenen Variablen.
Experimentalphysiker haben ein derartiges Modell nun widerlegt.


"Modelle verborgener Variablen lehnen sich an unsere Alltagserfahrung an", erklärt Roos im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.
Ein Gegenstand habe bestimmte Eigenschaften, unabhängig davon, ob man sie messe oder nicht.
"Wenn es verborgene Variablen gäbe, dann würde dies bedeuten, dass Größen bereits festgelegt sind und eine Messung ihre Werte quasi ans Licht holt."


Das Modell verborgener Variablen müsse jedoch auch erklären, warum man bei mehrmaliger Durchführung eines Quantenexperiments nicht stets dieselben Resultate erhalte, sagt Roos.
Forscher sprechen vom sogenannten Indeterminismus der Quantenmechanik.


zum Weiterlesen:
Es ist zu­mindest derzeit nicht einzusehen, wie sozusagen wissenschaftlich der Nach­weis geführt werden könnte, daß etwas außerwissenschaftlich ist.
Borislaw Wankow in:
Reflexionen über Willensfreiheit
Sind die Handlungen des Menschen vollkommen determiniert oder gibt es eine Freiheit des Willens?
http://www.tabvlarasa.de/22/wankow.php

Hier interessant ist die Benennung des folgenden Problems:
Es ist allerdings unbekannt, wo die Grenze zwischen Quantenmechanik und klassischer Mechanik zu ziehen ist und ob eine solche Demarkationslinie überhaupt existiert.
und:
Es kann indessen auch dazu kommen, daß im Gehirn, möglicherweise auf Mikroebene, neue, unbekannte Phänomene, entdeckt werden (vielleicht im Sinne von Hameroff (1987), Penrose (1991) oder Eccles (1993, 1996), welche Ereignisse auf Quantenniveau im Gehirn für bedeutsam halten), die nicht (ganz) durch physikalische Gesetze beschreibbar sind. Im übrigen müssen diese hypothetischen mikroskopischen Erscheinungen makroskop­ische Effekte haben, irgendwie auf die makroskopische Ebene durchschlagen.


mehr? (falls ein Sommerloch gähnt):

Das Epiphänomen des Bewußtseins
Borislaw Wankow (Sofia/Bulgarien)http://www.tabvlarasa.de/37/Wankow.php

Durch eine Synthese theoretischer Erwägungen und empirischer Erkenntnisse wird eine Theorie über das Bewußtsein entwickelt.
Es werden drei Thesen aufgestellt:
1. Bewußtsein als nichtphysikalisches Phänomen existiert.
2. In der Evolution wurde das Gehirn, nicht das Bewußtsein ausgelesen. Subjektivität hat keine biologische Funktion
3. Nervengewebe bringt notwendig Subjektivität hervor.