Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
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mops
Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Es stand nirgends in einer Vorankündigung! Erst kurzfristig wurde jener Beitrag eingesetzt statt des annoncierten ‚Wie aus Schweinen Schnitzel werden’:
Gefahr am Ohr -
Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken können
Text zur Sendung:
http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,15 ... 68,00.html
Handys: Die Angst vor Strahlen wächst
Ein Leben ohne Mobiltelefon ist für Millionen Menschen unvorstellbar. Allein im vergangenen Jahr hat die Branche in Deutschland mehr als 16 Millionen Handys verkauft. Mit der immer größeren Verbreitung der Funktelefone wächst auch die Angst der Nutzer vor gesundheitlichen Risiken. Jetzt gibt eine neue EU-Studie erneut Grund zur Sorge. Denn Wissenschaftler aus sieben Nationen haben dabei herausgefunden, dass elektromagnetische Felder das Erbgut schädigen und auf diese Weise womöglich Krebs auslösen können. Ob die Ergebnisse aus dem Reagenzglas auch auf die Zellen des Handynutzers übertragbar sind, bleibt indes umstritten. Die Hersteller bestreiten vehement, dass Handys krank machen können. SPIEGEL-TV-Reporter Dirk Schulze berichtet.
In einem 10-Min.-Beitrag kamen kurz alle zu Wort, die derzeit mitreden. Die Hauptaussage war: Handy-Hersteller achten nicht darauf, was die Wissenschaftler erst langsam erforschen. Hauptsache das Geschäft brummt. (Inhaltsangabe folgt noch)
Und solche Informationen für die breite Öffentlichkeit - mitten im Weihnachtsgeschäft!!! – mops
Gefahr am Ohr -
Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken können
Text zur Sendung:
http://www.spiegel.de/sptv/magazin/0,15 ... 68,00.html
Handys: Die Angst vor Strahlen wächst
Ein Leben ohne Mobiltelefon ist für Millionen Menschen unvorstellbar. Allein im vergangenen Jahr hat die Branche in Deutschland mehr als 16 Millionen Handys verkauft. Mit der immer größeren Verbreitung der Funktelefone wächst auch die Angst der Nutzer vor gesundheitlichen Risiken. Jetzt gibt eine neue EU-Studie erneut Grund zur Sorge. Denn Wissenschaftler aus sieben Nationen haben dabei herausgefunden, dass elektromagnetische Felder das Erbgut schädigen und auf diese Weise womöglich Krebs auslösen können. Ob die Ergebnisse aus dem Reagenzglas auch auf die Zellen des Handynutzers übertragbar sind, bleibt indes umstritten. Die Hersteller bestreiten vehement, dass Handys krank machen können. SPIEGEL-TV-Reporter Dirk Schulze berichtet.
In einem 10-Min.-Beitrag kamen kurz alle zu Wort, die derzeit mitreden. Die Hauptaussage war: Handy-Hersteller achten nicht darauf, was die Wissenschaftler erst langsam erforschen. Hauptsache das Geschäft brummt. (Inhaltsangabe folgt noch)
Und solche Informationen für die breite Öffentlichkeit - mitten im Weihnachtsgeschäft!!! – mops
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mops
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Gefahr am Ohr – wie sich Handys auf das Erbgut auswirken können
10 min-Beitrag von Dirk Schulze/SPIEGEL TV; erstgesendet am Sonntag 5.12.2004 von 23.45-23.55Uhr , nochmals am Montag 6.12.2004, ab 20.15 Uhr auf Sateliten-TV xxp
Text nirgends abrufbar; sinngemäß gemäß Mitschrift:
STEFAN AUST [Anmod.] : seit Jahren ein riesiger Markt, Milliardenumsätze der Mobilfunkindustrie, Handys heute überall, Klingeln, ständige Verfügbarkeit etc. nervend, Menschen, die über Gesundheitsprobleme durch Mobilfunk klagen, werden als Hypochonder abgestempelt, Beschwerden wurden bisher von den Handy-Herstellern und Wissenschaftlern als absurd und lächerlich abgetan.
Das könnte sich jetzt ändern: --> Es gibt die von der EU geförderte REFLEX-Studie
Beginn Film Dirk Schulze
Prof. HUGO RÜDIGER (vor Kamera): : mehrere unabhängige Labore kommen zu den gleichen Ergebnissen, Brüche in den DNA-Strängen, besteht Krebszusammenhang
Prof. ADLKOFER (vor Kamera): Die Frage ist jetzt, ob die Ergebnisse bei
Laborratten auch auf den Mensch und das Tier übertragbar sind; wenn ja, dann wird es bedenklich
DIRK MEIENFELD /IMST-Institut (vor Kamera): Untersuchungen mit Kopfmodellen; Erkenntnis: der Kopf absorbiert Energie … SAR-Werte; Hersteller veröffentlichen immer nur die thermischen Werte. Relevant sind aber die nicht-thermischen.
Prof. BERTIL PERSSON / Universität Lund (vor Kamera): Öffnen der Blut-Hirn-Schranke durch die Handy-Betrahlung
Prof. LEIF SALFORD / Universität Lund (vor Kamera): Bestrahlung von Laborratten mit normalem Handy; Ratten getötet und Hirne in dünne Schichten geschnitten --> Veränderungen (Sicht auf die Hirnschichten)
Neue Erkenntnis (von ??? Name entfallen), dass die Energiedosis in 1,8 Metern Entfernung des Handys am größten ist; --> wichtige Erkenntnis für das passive Mobiltelefonieren
Schluss: Die Forschung wird von der Entwicklung der Handy-Hersteller überrrannt; jetzt UMTS, obwohl die Risiken noch nicht einmal erforscht sind. Man kann sagen, dass hier ein gigantischer Feldversuch am lebenden Objekt, das wir alle sind, stattfindet.
10 min-Beitrag von Dirk Schulze/SPIEGEL TV; erstgesendet am Sonntag 5.12.2004 von 23.45-23.55Uhr , nochmals am Montag 6.12.2004, ab 20.15 Uhr auf Sateliten-TV xxp
Text nirgends abrufbar; sinngemäß gemäß Mitschrift:
STEFAN AUST [Anmod.] : seit Jahren ein riesiger Markt, Milliardenumsätze der Mobilfunkindustrie, Handys heute überall, Klingeln, ständige Verfügbarkeit etc. nervend, Menschen, die über Gesundheitsprobleme durch Mobilfunk klagen, werden als Hypochonder abgestempelt, Beschwerden wurden bisher von den Handy-Herstellern und Wissenschaftlern als absurd und lächerlich abgetan.
Das könnte sich jetzt ändern: --> Es gibt die von der EU geförderte REFLEX-Studie
Beginn Film Dirk Schulze
Prof. HUGO RÜDIGER (vor Kamera): : mehrere unabhängige Labore kommen zu den gleichen Ergebnissen, Brüche in den DNA-Strängen, besteht Krebszusammenhang
Prof. ADLKOFER (vor Kamera): Die Frage ist jetzt, ob die Ergebnisse bei
Laborratten auch auf den Mensch und das Tier übertragbar sind; wenn ja, dann wird es bedenklich
DIRK MEIENFELD /IMST-Institut (vor Kamera): Untersuchungen mit Kopfmodellen; Erkenntnis: der Kopf absorbiert Energie … SAR-Werte; Hersteller veröffentlichen immer nur die thermischen Werte. Relevant sind aber die nicht-thermischen.
Prof. BERTIL PERSSON / Universität Lund (vor Kamera): Öffnen der Blut-Hirn-Schranke durch die Handy-Betrahlung
Prof. LEIF SALFORD / Universität Lund (vor Kamera): Bestrahlung von Laborratten mit normalem Handy; Ratten getötet und Hirne in dünne Schichten geschnitten --> Veränderungen (Sicht auf die Hirnschichten)
Neue Erkenntnis (von ??? Name entfallen), dass die Energiedosis in 1,8 Metern Entfernung des Handys am größten ist; --> wichtige Erkenntnis für das passive Mobiltelefonieren
Schluss: Die Forschung wird von der Entwicklung der Handy-Hersteller überrrannt; jetzt UMTS, obwohl die Risiken noch nicht einmal erforscht sind. Man kann sagen, dass hier ein gigantischer Feldversuch am lebenden Objekt, das wir alle sind, stattfindet.
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Karl
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Da der Thread verschoben wurde meine Frage nochmals:
Hallo mops,
> ... dass die Energiedosis in 1,8 Metern Entfernung des Handys am größten ist; --> wichtige Erkenntnis für das passive Mobiltelefonieren
Wie geht das denn?
Ich dachte immer, die Intensität nimmt mit
zunehmender Entfernung ab???
Lässt sich der Name dessen vielleicht feststellen, der
diesen Unsinn verbreitet?
Karl
Hallo mops,
> ... dass die Energiedosis in 1,8 Metern Entfernung des Handys am größten ist; --> wichtige Erkenntnis für das passive Mobiltelefonieren
Wie geht das denn?
Ich dachte immer, die Intensität nimmt mit
zunehmender Entfernung ab???
Lässt sich der Name dessen vielleicht feststellen, der
diesen Unsinn verbreitet?
Karl
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Roland Steiger
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Grundsätzlich nimmt die Intensität mit der Entfernung ab, bzw. wird mit geringer Entfernung grösser. Wenn man die Formel für die Feldstärke aber bis zur Antenne verwendet, wäre sie an der Antenne unendlich gross und das kann ja nicht sein. Spätestens wenn die resultierende Feldstärke der gesamten Sendeleistung entspricht wird sie nicht weiter steigen - die Energie muss ja irgendwo herkommen.
Anders erklärt: Die Formel für die Feldstärke ist nur eine Näherung und sie gilt nur im Fernbereich der Antenne. Im Nahbereich ist sie vollkommen wertlos! Im Nahbereich sind die Berechnungen sehr komplex und Messungen zeigen jeden Zentimeter einen anderen Wert.
Die aukommende Frage ist nun vermutlich: Wo fängt der Fernbereich an? Normalerweise ist man im Abstand von 5-10 Wellenlängen im Fernbereich, je gösser die Antenne desto mehr.
Gruss
roland
Anders erklärt: Die Formel für die Feldstärke ist nur eine Näherung und sie gilt nur im Fernbereich der Antenne. Im Nahbereich ist sie vollkommen wertlos! Im Nahbereich sind die Berechnungen sehr komplex und Messungen zeigen jeden Zentimeter einen anderen Wert.
Die aukommende Frage ist nun vermutlich: Wo fängt der Fernbereich an? Normalerweise ist man im Abstand von 5-10 Wellenlängen im Fernbereich, je gösser die Antenne desto mehr.
Gruss
roland
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mops
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Hallo Karl,
glauben Sie mir, mir ist bei diesen Worten vor lauter Schreck der Griffel aus der Hand gefallen! Wie gebannt schaute ich auf das Fernsehbild und vernahm die Worte: „Interessant ist es für das nähere Umfeld: in 1,8 Metern ist die Energiedosis am höchsten. Das wirft natürlich Fragen auf bezüglich des passiven Mobiltelefonierens.“ Da hab ich glatt vergessen, auf die Bauchbinde zu gucken, wer das war, der das sagte!
Ist ja nett, dass Sie nicht mir unterstellen, ich hätte da was Neues erfunden.
Brisant ist diese neue Erkenntnis jedenfalls: stellen Sie sich vor, es sind nicht die Mobiltelefonierer selbst betroffen, sondern diejenigen, die in 1,8 Metern Abstand von ihnen stehen!!!! Das wird einen Aufruhr geben! Jetzt im Weihnachtstrubel: peng – der andere!
Kein Wunder, dass das unter Verschluss gehalten werden soll! (s. heute von 'The Future’s Black')
Und damit zu Ihrer Anmerkung: ist ja schon eigenartig, dass nach den beiden Ausstrahlungen alles wieder wie vom Erdboden verschluckt erscheint! Nix zum Nachlesen, kein Skript, kein Hinweis, nix! Nur gut, dass ein paar Leute den Beitrag doch gesehen haben, - wenn manch einer auch das Blassblaue vom Himmel runter darüber zu verbreiten sucht!
Also wie soll ich rausbekommen, wer diesen revolutionären Satz gesprochen hat? Ich würde nicht behaupten, dass er Unsinn ist! Wahrscheinlich ist sogar viel dran, sonst würden Sie ihn ja nicht gleich mit dem Apercu „Unsinn“ versehen
Ja, vielleicht haben Sie doch die gleichen Wege, um das herauszubekommen! Also wo schreiben wir es, wenn wir es herausbekommen haben?
mops
glauben Sie mir, mir ist bei diesen Worten vor lauter Schreck der Griffel aus der Hand gefallen! Wie gebannt schaute ich auf das Fernsehbild und vernahm die Worte: „Interessant ist es für das nähere Umfeld: in 1,8 Metern ist die Energiedosis am höchsten. Das wirft natürlich Fragen auf bezüglich des passiven Mobiltelefonierens.“ Da hab ich glatt vergessen, auf die Bauchbinde zu gucken, wer das war, der das sagte!
Ist ja nett, dass Sie nicht mir unterstellen, ich hätte da was Neues erfunden.
Brisant ist diese neue Erkenntnis jedenfalls: stellen Sie sich vor, es sind nicht die Mobiltelefonierer selbst betroffen, sondern diejenigen, die in 1,8 Metern Abstand von ihnen stehen!!!! Das wird einen Aufruhr geben! Jetzt im Weihnachtstrubel: peng – der andere!
Kein Wunder, dass das unter Verschluss gehalten werden soll! (s. heute von 'The Future’s Black')
Und damit zu Ihrer Anmerkung: ist ja schon eigenartig, dass nach den beiden Ausstrahlungen alles wieder wie vom Erdboden verschluckt erscheint! Nix zum Nachlesen, kein Skript, kein Hinweis, nix! Nur gut, dass ein paar Leute den Beitrag doch gesehen haben, - wenn manch einer auch das Blassblaue vom Himmel runter darüber zu verbreiten sucht!
Also wie soll ich rausbekommen, wer diesen revolutionären Satz gesprochen hat? Ich würde nicht behaupten, dass er Unsinn ist! Wahrscheinlich ist sogar viel dran, sonst würden Sie ihn ja nicht gleich mit dem Apercu „Unsinn“ versehen
Ja, vielleicht haben Sie doch die gleichen Wege, um das herauszubekommen! Also wo schreiben wir es, wenn wir es herausbekommen haben?
mops
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mops
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Ergänzung, nachdem ich mir den Beitrag nochmals angesehen habe:
Also die Erkenntnis mit den 1,8 Metern Entfernung stammt ebenfalls noch von Prof. Leif Salford (meine Aufzeichnung war auch richtig, nur nahm ich nachträglich an, dass diese Aussage von jemandem anderen gemacht worden wäre).
Aussage von Leif Salford (im Anschluss an die Erkenntnis der Öffnung der Blut-Hirn-Schranke), dass dies im näheren Umfeld - 1,8 m - an Ratten erkannt wurde; im Film steht Herr Salford bei diesen Worten vor einer Graphik zum Thema.
Am besten, wem es möglich ist: Beitrag ansehen!
mops
Also die Erkenntnis mit den 1,8 Metern Entfernung stammt ebenfalls noch von Prof. Leif Salford (meine Aufzeichnung war auch richtig, nur nahm ich nachträglich an, dass diese Aussage von jemandem anderen gemacht worden wäre).
Aussage von Leif Salford (im Anschluss an die Erkenntnis der Öffnung der Blut-Hirn-Schranke), dass dies im näheren Umfeld - 1,8 m - an Ratten erkannt wurde; im Film steht Herr Salford bei diesen Worten vor einer Graphik zum Thema.
Am besten, wem es möglich ist: Beitrag ansehen!
mops
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Karl
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Hallo Roland, hallo mops,
dass die Fernfeldformel im Nahbereich nicht gilt ist
schon klar. Das sagt ja schon der Name. Aber der ursprüngliche
Beitrag bedeutet, dass es zwischen 0 und 1.8 m Entfernung
ein (weiteres) Minimum geben muss, denn direkt an der
Antenne ist die Leistungsflussdichte mit Sicherheit höher,
als in 1.8 m Entfernung. Welchen Grund (Reflexionen ausgenommen)
hierfür sollte es geben? Wie sollte denn ansonsten die Leistung den
Raum zwischen 0 und 1.8 Metern überbrücken? Mir
fällt da nur der Hyperraum und der Warp-Antrieb ein
Aber Spass beiseite:
Auch wenn die Leistungsflussdichte an der
Antenne nicht unendlich gross ist nimmt sie monoton mit der
Entfernung ab.
Folglich ist es eindeutig falsch, dass die "Energiedosis" in 1.8 m
Entfernung am grössten ist.
Es bleibt also dabei, dass von der Emission eines Mobilteils
in erster Linie derjenige Betroffen ist, der sich das Gerät ans
Ohr hält und keineswegs derjenige, der in 1.8 m Entfernung steht.
Mit Unsinn meinte ich, zu behaupten dieser Sachverhalt wäre
anders.
Karl
dass die Fernfeldformel im Nahbereich nicht gilt ist
schon klar. Das sagt ja schon der Name. Aber der ursprüngliche
Beitrag bedeutet, dass es zwischen 0 und 1.8 m Entfernung
ein (weiteres) Minimum geben muss, denn direkt an der
Antenne ist die Leistungsflussdichte mit Sicherheit höher,
als in 1.8 m Entfernung. Welchen Grund (Reflexionen ausgenommen)
hierfür sollte es geben? Wie sollte denn ansonsten die Leistung den
Raum zwischen 0 und 1.8 Metern überbrücken? Mir
fällt da nur der Hyperraum und der Warp-Antrieb ein
Aber Spass beiseite:
Auch wenn die Leistungsflussdichte an der
Antenne nicht unendlich gross ist nimmt sie monoton mit der
Entfernung ab.
Folglich ist es eindeutig falsch, dass die "Energiedosis" in 1.8 m
Entfernung am grössten ist.
Es bleibt also dabei, dass von der Emission eines Mobilteils
in erster Linie derjenige Betroffen ist, der sich das Gerät ans
Ohr hält und keineswegs derjenige, der in 1.8 m Entfernung steht.
Mit Unsinn meinte ich, zu behaupten dieser Sachverhalt wäre
anders.
Karl
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Chris
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Ach Karl!
Ich an Ihrer Stelle würde nun ganz einfach an Leif Salford schreiben und ihn fragen, warum er solchen Unsinn verzapft. Er wird Ihnen sicher eine befriedigende Antworte geben und Ihnen wahrscheinlich sagen, dass Sie recht haben.
Viele Grüsse
Chris
Ich an Ihrer Stelle würde nun ganz einfach an Leif Salford schreiben und ihn fragen, warum er solchen Unsinn verzapft. Er wird Ihnen sicher eine befriedigende Antworte geben und Ihnen wahrscheinlich sagen, dass Sie recht haben.
Viele Grüsse
Chris
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mops
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Hallo Karl,
Die Frage ist wirklich an Prof. Salford zu richten, wie er zu diesen Aussagen kommt. Anbei nun die genaue Wiedergabe der letzten Minute des Beitrags (wobei anzumerken ist, dass dies sicher nicht die wichtigsten Aussagen insgesamt sind):
… vorausgegangen: Prof. Leif Salford erklärt die Schnitte an den Rattenhirnen: zu sehen die Unterschiede zwischen einem unbestrahltem und einem nur wenige Minuten bestrahlen Rattenhirn.
Dann wörtlich:
[Stimme aus Off] Sollten die Ergebnisse auf Menschen übertragbar sein, hätte das auch Konsequenzen für das nähere Umfeld der Handynutzer.
[Prof. Salford, vor Tafel mit Zeichnung: links Handy/Antenne mit Symbol ‚Strahlen’ auf rechts männliche Figur] Die niedrigen Energiewerte, die am besten geeignet sind, die Blut-Hirn-Schranke im Rattenhirn zu öffnen, werden erst in einiger Entfernung von der Antenne aktiv. Wenn Sie hier [Prof. Salford zeigt links auf die Antenne] die Telefonantenne haben, tritt genau 1,80 Meter entfernt die [betont] Energiedosis auf, die die Blut-Hirn-Schranke der Ratten am ehesten aufweicht. In dieser Entfernung [Prof. Salford in großen Schwenk auf der Zeichnung zur menschlichen Figur hin] sprechen wir vom passiven [betont] Mobiltelefonieren, das unter Umständen auch bei anderen Säugetieren außer der Ratte die Blut-Hirn-Schranke öffnen könnte. Das haben wir allerdings noch nicht getestet. Lediglich Ratten. / Schnitt
[Stimme aus Off] Das Problem der Forschung: sie wird von der Entwicklung im Mobilfunk überrannt. Während Wissenschaftler noch mögliche Gesundheitsgefährdungen durch herkömmliche Handys testen, setzt die Branche schon voll auf High-Tech-Kommunikation via UMTS. [Einblendung Gespräch via UMTS-Handy] Die Risiken von UMTS sind noch nicht erforscht. Doch schon jetzt sprechen die Wissenschaftler von einem gigantischen biologischen Feldversuch am lebenden Objekt. – Ende
Die Frage ist wirklich an Prof. Salford zu richten, wie er zu diesen Aussagen kommt. Anbei nun die genaue Wiedergabe der letzten Minute des Beitrags (wobei anzumerken ist, dass dies sicher nicht die wichtigsten Aussagen insgesamt sind):
… vorausgegangen: Prof. Leif Salford erklärt die Schnitte an den Rattenhirnen: zu sehen die Unterschiede zwischen einem unbestrahltem und einem nur wenige Minuten bestrahlen Rattenhirn.
Dann wörtlich:
[Stimme aus Off] Sollten die Ergebnisse auf Menschen übertragbar sein, hätte das auch Konsequenzen für das nähere Umfeld der Handynutzer.
[Prof. Salford, vor Tafel mit Zeichnung: links Handy/Antenne mit Symbol ‚Strahlen’ auf rechts männliche Figur] Die niedrigen Energiewerte, die am besten geeignet sind, die Blut-Hirn-Schranke im Rattenhirn zu öffnen, werden erst in einiger Entfernung von der Antenne aktiv. Wenn Sie hier [Prof. Salford zeigt links auf die Antenne] die Telefonantenne haben, tritt genau 1,80 Meter entfernt die [betont] Energiedosis auf, die die Blut-Hirn-Schranke der Ratten am ehesten aufweicht. In dieser Entfernung [Prof. Salford in großen Schwenk auf der Zeichnung zur menschlichen Figur hin] sprechen wir vom passiven [betont] Mobiltelefonieren, das unter Umständen auch bei anderen Säugetieren außer der Ratte die Blut-Hirn-Schranke öffnen könnte. Das haben wir allerdings noch nicht getestet. Lediglich Ratten. / Schnitt
[Stimme aus Off] Das Problem der Forschung: sie wird von der Entwicklung im Mobilfunk überrannt. Während Wissenschaftler noch mögliche Gesundheitsgefährdungen durch herkömmliche Handys testen, setzt die Branche schon voll auf High-Tech-Kommunikation via UMTS. [Einblendung Gespräch via UMTS-Handy] Die Risiken von UMTS sind noch nicht erforscht. Doch schon jetzt sprechen die Wissenschaftler von einem gigantischen biologischen Feldversuch am lebenden Objekt. – Ende
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Karl
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Ach Chris, warum dieser negative Unterton?
Was ich anprangere ist, dass an den wirklichen Problemen vorbei
mit derart leicht nachzuweisenden Falschaussagen die Aufmerksamkeit
in eine ebenso falsche Richtung gelenkt wird!
Ob *ich* es bin, der Recht hat oder an wen ich möglichweise
schreibe ist dabei eher von untergeordneter Bedeutung.
Es geht darum, dass niemanden gedient ist, wenn die Berichterstattung
über die Wirkung elektromagnetischer Felder zur Märchenstunde
verkommt.
Karl
Was ich anprangere ist, dass an den wirklichen Problemen vorbei
mit derart leicht nachzuweisenden Falschaussagen die Aufmerksamkeit
in eine ebenso falsche Richtung gelenkt wird!
Ob *ich* es bin, der Recht hat oder an wen ich möglichweise
schreibe ist dabei eher von untergeordneter Bedeutung.
Es geht darum, dass niemanden gedient ist, wenn die Berichterstattung
über die Wirkung elektromagnetischer Felder zur Märchenstunde
verkommt.
Karl
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Chris
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Ja, lieber Karl, eben genau darum:
Sie sollten Prof. Salford wirklich einmal eine Nachhilfestunde erteilen. damit er in Zukunft keine solchen Märchen mehr erzählt.
Was weiss schon der kleine Salford über elektromagnetische Felder, der vergnügt sich doch schon seit geraumer Zeit nur noch mit seinen Ratten, während Karl der Grosse die Menschheit davor bewahrt, dass ihre Aufmerksamkeit in eine falsche Richtung gelenkt wird.
Sie sollten dem also wirklich nachgehen und für eine Berichtigung von derlei Falschaussagen sorgen.
Chris
Sie sollten Prof. Salford wirklich einmal eine Nachhilfestunde erteilen. damit er in Zukunft keine solchen Märchen mehr erzählt.
Was weiss schon der kleine Salford über elektromagnetische Felder, der vergnügt sich doch schon seit geraumer Zeit nur noch mit seinen Ratten, während Karl der Grosse die Menschheit davor bewahrt, dass ihre Aufmerksamkeit in eine falsche Richtung gelenkt wird.
Sie sollten dem also wirklich nachgehen und für eine Berichtigung von derlei Falschaussagen sorgen.
Chris
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Karl
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Lieber Chris,
jetzt mal ernsthaft und unabhängig davon wer wann was
gesagt/geschrieben/gesendet hat:
Was glauben Sie:
Ist die Intensität direkt bei der Antenne am höchsten oder weiter weg,
z. B. bei 1.8 m Entfernung?
Karl
jetzt mal ernsthaft und unabhängig davon wer wann was
gesagt/geschrieben/gesendet hat:
Was glauben Sie:
Ist die Intensität direkt bei der Antenne am höchsten oder weiter weg,
z. B. bei 1.8 m Entfernung?
Karl
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mips
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
wenn ich mich richtig an diese Passage im Film erinnere, war die Aussage die, das die Wirkung, die BHS zu öffnen in 1,8m Distanz am grösste sei. Die Wirkung bei biologische Effekten, im Gegensatz zu thermischen, muss aber nicht bei der grössten Feldstärke am Grössten sein.
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Karl
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Hallo mops,
Aha. Danke für die Erläuterung, jetzt wird es klarer.
Es wird also nicht behauptet, dass die Feldstärke wieder anwächst, sondern dass für maximale Schadwirkung eine *bestimmte* Feldstärke notwendig ist (der bekannte Fenstereffekt).
Bei grösserer oder kleinerer Feldstärke ist die Schadwirkung kleiner. Diese bestimmte Feldstärke wird bei größerer Nähe überschritten und bei grösserer Entfernung unterschritten.
Was passiert nun, wenn das Mobilteil die Sendeleistung ändert?
Aus dem oben gesagten folgt direkt, dass sich der Radius der maximalen
Schädigung abhängig von der gerade aktuellen Sendeleistung ändert.
Da sich die Sendeleistung aber sehr stark ändern kann gilt
gleiches auch für diese kritische Entfernung.
Die Behauptung, dass gerade 1.8 m besonders gefährlich wären ist
also immer noch gleichermaßen unhaltbar, denn diese würde nur
für eine ganz *bestimmte* Sendeleistung gelten.
Karl
Aha. Danke für die Erläuterung, jetzt wird es klarer.
Es wird also nicht behauptet, dass die Feldstärke wieder anwächst, sondern dass für maximale Schadwirkung eine *bestimmte* Feldstärke notwendig ist (der bekannte Fenstereffekt).
Bei grösserer oder kleinerer Feldstärke ist die Schadwirkung kleiner. Diese bestimmte Feldstärke wird bei größerer Nähe überschritten und bei grösserer Entfernung unterschritten.
Was passiert nun, wenn das Mobilteil die Sendeleistung ändert?
Aus dem oben gesagten folgt direkt, dass sich der Radius der maximalen
Schädigung abhängig von der gerade aktuellen Sendeleistung ändert.
Da sich die Sendeleistung aber sehr stark ändern kann gilt
gleiches auch für diese kritische Entfernung.
Die Behauptung, dass gerade 1.8 m besonders gefährlich wären ist
also immer noch gleichermaßen unhaltbar, denn diese würde nur
für eine ganz *bestimmte* Sendeleistung gelten.
Karl
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Bruno
Re: Wie sich Handystrahlen auf das Erbgut auswirken
Ach Herr Karl.
man sieht, die Antennenbau-Techniker-Sicht ist eben nur eine (!) Sichtweise! Sie mögen Ihre Formeln ja gut auswendig gelernt und aus dem Eff-Eff abrufbereit haben. (Ob sie richtig sind, will ich nicht zensurieren.)
Da gibt es aber doch tatsächlich noch andere Kriterien der – wirklichen ! – Forschung: medizinisch- naturwissenschaftliche etwa! Und Professor Salford als Naturwissenschaftler lässt seine Forschungswege doch wohl eher von diesen lenken.
Das beschriebene Experiment lässt erkennen, dass es die Ziele seiner Forschung sind, die er zunächst offen lässt, und nicht bereits – gesponsert „fremdbestimmt“ – das vorgegebene Ziel (=Unbedenklichkeit bestätigen) anvisiert.
So mag er denn zu anderen Erkenntnissen kommen als den derzeit von den Mobilfunkbetreibern so gern unters Volk gestreuten!
Das Salfort-Ratten-Experiment ist eindeutig eine naturwissenschaftliche Versuchsanordnung. Sie, Herr Karl, haben Erklärungen auf Technikerebene erbracht. Aber das ist nur erlerntes TU-Wissen. Professor Salford aber forscht! Und seine Erkenntnisse sind aus einem anderen „Holz geschnitzt“ als ein devot internalisiertes „Was nicht sein darf, gibt es nicht.“
Das sind verschiedene – meist konträre – Welten!
Mit freundlichen Grüßen
Bruno
man sieht, die Antennenbau-Techniker-Sicht ist eben nur eine (!) Sichtweise! Sie mögen Ihre Formeln ja gut auswendig gelernt und aus dem Eff-Eff abrufbereit haben. (Ob sie richtig sind, will ich nicht zensurieren.)
Da gibt es aber doch tatsächlich noch andere Kriterien der – wirklichen ! – Forschung: medizinisch- naturwissenschaftliche etwa! Und Professor Salford als Naturwissenschaftler lässt seine Forschungswege doch wohl eher von diesen lenken.
Das beschriebene Experiment lässt erkennen, dass es die Ziele seiner Forschung sind, die er zunächst offen lässt, und nicht bereits – gesponsert „fremdbestimmt“ – das vorgegebene Ziel (=Unbedenklichkeit bestätigen) anvisiert.
So mag er denn zu anderen Erkenntnissen kommen als den derzeit von den Mobilfunkbetreibern so gern unters Volk gestreuten!
Das Salfort-Ratten-Experiment ist eindeutig eine naturwissenschaftliche Versuchsanordnung. Sie, Herr Karl, haben Erklärungen auf Technikerebene erbracht. Aber das ist nur erlerntes TU-Wissen. Professor Salford aber forscht! Und seine Erkenntnisse sind aus einem anderen „Holz geschnitzt“ als ein devot internalisiertes „Was nicht sein darf, gibt es nicht.“
Das sind verschiedene – meist konträre – Welten!
Mit freundlichen Grüßen
Bruno