Mit dem Rücken zur Wand?
Mit dem Rücken zur Wand scheinen die Mobilfunkbetreiber zu stehen. Standplätze für Antennen bekommen sie fast keine mehr. Gegen praktisch jede Antennenanlage werden Hunderte, ja sogar Tausende von Einsprachen geschrieben. Mit dem Mut der Verzweiflung und nicht etwa aus purer Langeweile oder wegen nicht vorhandener und auch nicht zu befürchtender Gesundheitsbeschwerden wehren sich die Menschen gegen die von Staates wegen verordnete Verstrahlung ihrer Umwelt, z.T. bis hinauf zum Bundesgericht.
Um dem entgegenzusteuern, musste extra das Forum Mobil gegründet werden. Dieses hat bisher viele Millionen Franken ausgegeben, um in Presse-Workshops, „Bearbeitung“ von Gemeindevertretern und Bauverwaltungen, durch Gratisverteilung des Buches von Dr. Berz an alle Ärzte, durch dessen Artikel in der Ärztezeitung, die Herausgabe von Broschüren wie die von SICTA und neuerdings mit der wieder an alle Ärzte versandten Broschüre Frequentia. (www.gigaherz.ch/860) Dazu kommen noch garantiert einige Millionen für die vielen in der Presse erscheinenden PR-Artikel und Inserate.
Wozu der ganze Aufwand? Und wieso werden gerade die Ärzte dermassen von der Industrie bearbeitet? Wohl kaum deswegen, weil die Mobilfunkbetreiber sich Sorgen um die Existenz der Mediziner machen. Viel eher fürchtet sich die Industrie davor, dass sich langsam aber sicher auch bei diesen das ärztliche Gewissen regt, sie sich auf ihr Ärztegelöbnis besinnen und ihnen die Gesundheit ihrer Patienten mehr wert ist, als der schnöde Mammon, den sie durch volle Wartezimmer und gutes Geld von der Pharma-Industrie erwarten können.
Noch glauben wir nicht daran, dass einer, der ein langes Medizinstudium absolviert und den Eid des Hippokrates abgelegt hat, derart käuflich ist, auch dann nicht, wenn die Propaganda-Maschine der Mobilfunkbetreiber auf Hochtouren läuft. Man soll von Mitmenschen, in diesem speziellen Fall von den Medizinern, von vornherein erst einmal nur an das Beste glauben.
Evi
Mit dem Rücken zur Wand?
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Elisabeth Buchs
Re: Mit dem Rücken zur Wand?
Gestern kam in der Tagesschau ein Beitrag über die Eisenbahn-Neubau-Strecke Mattstetten - Rothrist. Es wurden verschiedene Personen gezeigt, die sich beschweren, weil sie in gewissen Tunnels keinen Handy-Empfang haben und das Gespräch deswegen manchmal abbricht. Ausserdem über die noch etwas ungenügende Kapazität, d.h. Probleme wenn viele Zugreisende gleichzeit mit dem Handy telefonieren wollen. Wenn nur alle Leute, welche gegen die Mobilfunkantennen einsprechen, so konsequent wären und persönlich auf ein Handy verzichten würden.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Tom
Re: Mit dem Rücken zur Wand?
Sehr geehrte Frau Buchs
Klagelieder wie das Ihrige haben wir schon hundertmal gehört. Wem soll also die Wiederholung dieser alten Litanie helfen? Habe ich es richtig verstanden? Es ging mit Rücken zur Wand nicht um unverständige Handybenutzer. Es geht um die Ärzte, die sollen doch eingewickelt werden. Oder sehe ich das falsch? Bleiben wir doch beim Thema!
Mit freundlichem Gruss
Tom
Klagelieder wie das Ihrige haben wir schon hundertmal gehört. Wem soll also die Wiederholung dieser alten Litanie helfen? Habe ich es richtig verstanden? Es ging mit Rücken zur Wand nicht um unverständige Handybenutzer. Es geht um die Ärzte, die sollen doch eingewickelt werden. Oder sehe ich das falsch? Bleiben wir doch beim Thema!
Mit freundlichem Gruss
Tom
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Elisabeth Buchs
Re: Mit dem Rücken zur Wand?
Hallo "Tom?"
Leider scheinen noch viele Menschen nur theoretisch begriffen zu haben, dass Handygespräche ohne die Mobilfunkantennen nicht zu haben sind. Deshalb meine 101. Wiederholung der alten Litanei. Kürzlich war ich bei einer Einspracheverhandlung gegen eine Mobilfunkantenne in der Nähe unseres Wohnortes und plötzlich klingelte ein Handy mitten im Vortrag. Das war schon ein wenig peinlich, die Leute drehten sich zu der betreffenden Person um, einige riefen "Buh", der Herr schaltete verlegen sein Handy ab. Dann heisst es von einigen Gegnern auch: wir sind ja nicht gegen die Handys aber... die Antenne wollen wir dann auf keinen Fall in unserer Nähe. Nach dem St. Florians-Prinzip: Herr, verschone unsere Häuser, zünd lieber die andern an.
Was haben denn Sie Interessantes zum Thema "Mit dem Rücken zur Wand beizutragen? Was halten Sie von der Frequentia-Ausgabe? Wie ist Ihr persönlicher Hintergrund zum Thema Mobilfunk?
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Leider scheinen noch viele Menschen nur theoretisch begriffen zu haben, dass Handygespräche ohne die Mobilfunkantennen nicht zu haben sind. Deshalb meine 101. Wiederholung der alten Litanei. Kürzlich war ich bei einer Einspracheverhandlung gegen eine Mobilfunkantenne in der Nähe unseres Wohnortes und plötzlich klingelte ein Handy mitten im Vortrag. Das war schon ein wenig peinlich, die Leute drehten sich zu der betreffenden Person um, einige riefen "Buh", der Herr schaltete verlegen sein Handy ab. Dann heisst es von einigen Gegnern auch: wir sind ja nicht gegen die Handys aber... die Antenne wollen wir dann auf keinen Fall in unserer Nähe. Nach dem St. Florians-Prinzip: Herr, verschone unsere Häuser, zünd lieber die andern an.
Was haben denn Sie Interessantes zum Thema "Mit dem Rücken zur Wand beizutragen? Was halten Sie von der Frequentia-Ausgabe? Wie ist Ihr persönlicher Hintergrund zum Thema Mobilfunk?
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Tom
Re: Mit dem Rücken zur Wand?
Hallo Frau Buchs
Ich mache es kurz, Sie haben recht: Uninformiertheit und Desinteresse bei Leuten, die Handys benutzen. Dazu Egoismus und Gedankenlosigkeit: Handytelefonieren ja, Antenne nein.
Muss ich denn zum Thema „Mit dem Rücken zur Wand“ noch was beitragen? Es ist alles gesagt. Kein weiterer Kommentar nötig.
Was halte ich von der Frequentia-Ausgabe? Nichts! Auch dazu ist alles gesagt, kein weiterer Kommentar nötig.
Aber man soll nicht zwei Sachen miteinander kombinieren: a) die Einflussnahme auf die Ärzte und b) die Klagen über die Unvernunft der Menschen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Meine Einstellung zum Mobilfunk ist damit ebenfalls klar. Genügt das zu später Stunde?
Tom
Ich mache es kurz, Sie haben recht: Uninformiertheit und Desinteresse bei Leuten, die Handys benutzen. Dazu Egoismus und Gedankenlosigkeit: Handytelefonieren ja, Antenne nein.
Muss ich denn zum Thema „Mit dem Rücken zur Wand“ noch was beitragen? Es ist alles gesagt. Kein weiterer Kommentar nötig.
Was halte ich von der Frequentia-Ausgabe? Nichts! Auch dazu ist alles gesagt, kein weiterer Kommentar nötig.
Aber man soll nicht zwei Sachen miteinander kombinieren: a) die Einflussnahme auf die Ärzte und b) die Klagen über die Unvernunft der Menschen. Das sind zwei verschiedene Dinge. Meine Einstellung zum Mobilfunk ist damit ebenfalls klar. Genügt das zu später Stunde?
Tom
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Elisabeth Buchs
Re: Mit dem Rücken zur Wand?
In meinem Beitrag habe ich mich auf die Aussage bezogen von den Hunderten von Einsprachen gegen die Antennen und die von Staates wegen verordnete Verstrahlung und einen Zusammenhang gezogen zur Inkonsequenz vieler Menschen. Gerade auf die Weihnachtszeit läuft die Werbemaschinerie wieder auf Hochtouren, fast jeden Abend sind UMTS-Handys zu sehen z.B. mit einer Schar fröhlicher junger Menschen, die ein Fussballspiel ansehen und schreien Yeah, Yeah, da merkt man schon das Zielpublikum, das angesprochen werden soll.
Zu Frequentia habe ich bereits in meinem Beitrag "Aerzte und Elektrosensibilität" vom 29.11. geschrieben. Frequentia ist meiner Meinung nach ein subtil-perfides Machwerk des Forum Mobil, zum Zweck, die Elektrosensiblen als lebende Beweise für die gesundheitschädliche Technologie bei den Aerzten, bei denen sie in ihrer Not Hilfe suchen, unglaubwürdig zu machen.
Ich erinnere mich noch gut, als ich eine schwer betroffene Frau in ein bekanntes grösseres Spital zu einem Arzt begleitet habe und dieser ihr mit einer Mischung von pseudo-mitfühlend, herablassender Art begegnet ist. Dabei hatte dieser Arzt kaum eine Ahnung von Elektrosmog, kannte keine Messwerte und keine Studien und konnte durch einige Fragen und Bemerkungen etwas aus dem Tritt gebracht werden.
Dieser Frau wurden von einem früheren Arzt in diesem Spital her "Wahnvorstellungen" unterstellt und diese Diagnose dann bei jedem erneuten Spitalbesuch weitergegeben. Von Gigaherz aus wurde dann ein deutlicher Protestbrief geschrieben, worauf sich die Ombudsstelle zu einem Gespräch bereiterklärte. Zu dritt, noch zusammen mit einer weiteren Person mit diesbezüglich schlechten Erfahrungen mit diesem Spital sind wir hingegangen und erfuhren, dass eine einmal durch einen Arzt gestellt Diagnose nicht mehr aus der Krankengeschichte rauszunehmen sei. Wir schrieben dann eine Gegendarstellung dazu. Die Betroffene hat nun in der Zwischenzeit ein anderes Spital gefunden, wo sie besser behandelt wird. Sie sagt mir jeweils: die Mobilfunker wissen doch, was sie uns antun und werden einmal Rechenschaft darüber ablegen müssen (sie ist eine gläubige Frau, die ihren Mitmenschen ihr Leben lang viel Gutes getan hat). Das Hauptproblem ist wohl, dass nicht alle Menschen gleich stark auf Elektrosmog reagieren.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Zu Frequentia habe ich bereits in meinem Beitrag "Aerzte und Elektrosensibilität" vom 29.11. geschrieben. Frequentia ist meiner Meinung nach ein subtil-perfides Machwerk des Forum Mobil, zum Zweck, die Elektrosensiblen als lebende Beweise für die gesundheitschädliche Technologie bei den Aerzten, bei denen sie in ihrer Not Hilfe suchen, unglaubwürdig zu machen.
Ich erinnere mich noch gut, als ich eine schwer betroffene Frau in ein bekanntes grösseres Spital zu einem Arzt begleitet habe und dieser ihr mit einer Mischung von pseudo-mitfühlend, herablassender Art begegnet ist. Dabei hatte dieser Arzt kaum eine Ahnung von Elektrosmog, kannte keine Messwerte und keine Studien und konnte durch einige Fragen und Bemerkungen etwas aus dem Tritt gebracht werden.
Dieser Frau wurden von einem früheren Arzt in diesem Spital her "Wahnvorstellungen" unterstellt und diese Diagnose dann bei jedem erneuten Spitalbesuch weitergegeben. Von Gigaherz aus wurde dann ein deutlicher Protestbrief geschrieben, worauf sich die Ombudsstelle zu einem Gespräch bereiterklärte. Zu dritt, noch zusammen mit einer weiteren Person mit diesbezüglich schlechten Erfahrungen mit diesem Spital sind wir hingegangen und erfuhren, dass eine einmal durch einen Arzt gestellt Diagnose nicht mehr aus der Krankengeschichte rauszunehmen sei. Wir schrieben dann eine Gegendarstellung dazu. Die Betroffene hat nun in der Zwischenzeit ein anderes Spital gefunden, wo sie besser behandelt wird. Sie sagt mir jeweils: die Mobilfunker wissen doch, was sie uns antun und werden einmal Rechenschaft darüber ablegen müssen (sie ist eine gläubige Frau, die ihren Mitmenschen ihr Leben lang viel Gutes getan hat). Das Hauptproblem ist wohl, dass nicht alle Menschen gleich stark auf Elektrosmog reagieren.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Evi
Re: Mit dem Rücken zur Wand?
>Zu Frequentia habe ich bereits in meinem Beitrag "Aerzte und Elektrosensibilität" vom 29.11. geschrieben. Frequentia ist meiner Meinung nach ein subtil-perfides Machwerk des Forum Mobil, zum Zweck, die Elektrosensiblen als lebende Beweise für die gesundheitschädliche Technologie bei den Aerzten, bei denen sie in ihrer Not Hilfe suchen, unglaubwürdig zu machen. >
Frequentia ist ein Machwerk, und zwar ein ganz perfides. Perfid ist somit der richtige Ausdruck. Falsch hingegen ist "subtil", denn die kommen mit dem Holzhammer so grob daher, dass von Subtilität gar keine Rede sein kann.
Evi
Frequentia ist ein Machwerk, und zwar ein ganz perfides. Perfid ist somit der richtige Ausdruck. Falsch hingegen ist "subtil", denn die kommen mit dem Holzhammer so grob daher, dass von Subtilität gar keine Rede sein kann.
Evi