Gemäss meinem Beitrag vom 17.11.04 hat nun Herr Weiner Verhandlungen mit den Mobilnetzbetreibern geführt, dass diese ihm Zusicherungen abgeben, dieses Gebiet antennenfrei zu halten. Bis jetzt sollen sich die Betreiber kompromisslos gezeigt haben. Herr Weiner will nun Einzelheiten zur Umsetzung erarbeiten, um wenn möglich noch in diesem Frühjahr mit der Realisierung seines Projektes "Funklochmühle" zu beginnen.
Steffen Branse von E-Plus stellte klar: Wir werden keine Erklärung abgeben, dass wir den schlechten oder nicht vorhandenen Handyempfang in dem Gebiet auf Dauer erhalten werden. Bei massiven Kundenwünschen könnte die Lochmühle sogar stärker als bisher bestrahlt werden.
Herr Uwe Fritzsching vom Talsperrenverband kommentierte das Treffen so: Dass rund um den Kriebsteinsee ein bundesweiter Präzedenzfall geschaffen werde, sei nicht im Interesse der Mobilfunkfirmen. Daher werde das Projekt blockiert, auch wenn das dünn besiedelte Gebiet unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten uninteressant sei.
Nähere Angaben dazu sind nachzulesen bei www.izgmf.de, Mittweidaer Zeitung vom 12.1 und 13.1.05.
Soviel ich weiss, sind z.B. bei uns in der Schweiz die Netzbetreiber im Auftrag unserer Regierung, finanziert mit unseren Steuergeldern (Comcom?)verpflichtet, eine gewisse Netzabdeckung zu haben, Orange soll sogar einmal gerügt worden sein, weil sie (wegen Einsprachen?) zuwenig rasch mit dem Aufbau ihres Netzes vorwärts kamen. Auf das "Volkswohl" der Handybenutzer wird so gut geachtet, jedoch so gar nicht auf das Wohl der Menschen, die dieses gesundheitliche Risiko nicht eingehen wollen oder können, weil sie den Elektrosmog nicht vertragen.
Die Mobilfunker fürchten wohl zurecht, dass ein Präzedenzfall entstehen könnte, dass immer mehr Menschen merken könnten, dass ihnen ein Funkloch, wo sie gesünder leben können, wichtiger sein könnte als Handy-Empfang in der Tiefgarage. Auch mit weniger und weniger starken Antennen liesse sich noch gut versorgen,
Vielleicht fürchten die Mobilfunker auch, dass vorher kranke, geschwächte, therapieresistente Menschen, denen eingeredet wurde, sie bilden sich alles nur ein, merken könnten, dass sie in einem elektrosmogarmem Gebiet wie die Funklochmühle plötzlich aufällig gesunden könnten und dass dies bekannt werden könnte durch z.B. Presse und Internet.
Nächsten Sommer habe ich vor, die Lochmühle einmal zu besichtigen mitsamt Messgeräten und habe Herrn Weiner gemailt wegen evt. einer Uebernachtung mit Zelt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Funkochmühle: Verhandlungen mit den Mobilfunkern
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Chris
Re: Verhandlungen mit den Mobilfunkern???
Jeder, der bisher geglaubt hat, ein Funkloch liesse sich, und dies schon gar unter Mithilfe oder Kooperationsbereitschaft der Mobilfunkbetreiber, realisieren, gehört zur Kategorie der unverbesserlichen Optimisten, wenn nicht gar zur Gesellschaft der Traumtänzer.
Genau die Realisierung eines solchen Funkloches werden die Mobilfunkgesellschaften mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln hintertreiben und die Behörden werden keinen Finger rühren, ein Funkloch für Elektrosmog-Betroffene realisieren zu helfen, denn das liegt gar nicht in deren Interesse. Im Gegenteil: die Verhinderung eines Funkloches wird allererste Priorität haben, noch vor dem Bau oder der Verstärkung bestehender Antennenanlagen.
Warum, ist leicht nachzuvollziehen: Nichts liefert doch einen besseren Beweis für die Schädlichkeit der elektromagnetischen Strahlung, als wenn sich die in einem Funkloch Aufhaltenden mit einem Schlag besser fühlen und ihre Beschwerden sogar verschwinden würden. Kann jemand mit ausreichender Begründung erklären, was dann die Folge sein müsste? Es müsste sowohl von amtlicher als auch von der Seite der Betreiber eingestanden werden, dass die Mobilfunkstrahlung Schuld ist an der ganzen gesundheitlichen Misere zahlreicher Zeitgenossen. Und ergo müsste dann etwas unternommen werden, sei es eine drastische Herabsetzung der Grenzwerte, sei es ein Antennenbaustopp oder gar der Abbruch bestehender Antennen. Und nun die Frage: wer will das? Ganz sicher nicht die Mobilfunkanstalten, ganz sicher nicht die Behörden und leider nicht einmal jene, die von Berufes wegen für die Gesundheit der Menschen verantwortlich sind, jedenfalls viele von ihnen. Denn überall hängt Geld dran und drin.
Das Einzige, was wirklich helfen könnte, wäre der Bau ganzer Landschaften unter einem riesigen Dach, so wie sie jetzt in verschiedenen Ländern entstehen für Leute, die Sonne und Meeresrauschen unter Palmen zu jeder Jahreszeit suchen, ohne dafür in die Ferne fliegen zu müssen. Dies müsste in diesem Fall unter einem Dach geschehen, das die Mobilfunkstrahlen abschirmt. Aber das kostet Geld. Woher soll das kommen? Und dann ist erst noch fraglich, ob unter diesem Aspekt überhaupt Baubewilligungen erteilt würden.
Bei logischer Überlegung müsste eigentlich jeder zu diesem Resultat gelangen. Oder kommt jemand nach intensivem Nachdenken zu einem anderen Schluss? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Chris
Genau die Realisierung eines solchen Funkloches werden die Mobilfunkgesellschaften mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln hintertreiben und die Behörden werden keinen Finger rühren, ein Funkloch für Elektrosmog-Betroffene realisieren zu helfen, denn das liegt gar nicht in deren Interesse. Im Gegenteil: die Verhinderung eines Funkloches wird allererste Priorität haben, noch vor dem Bau oder der Verstärkung bestehender Antennenanlagen.
Warum, ist leicht nachzuvollziehen: Nichts liefert doch einen besseren Beweis für die Schädlichkeit der elektromagnetischen Strahlung, als wenn sich die in einem Funkloch Aufhaltenden mit einem Schlag besser fühlen und ihre Beschwerden sogar verschwinden würden. Kann jemand mit ausreichender Begründung erklären, was dann die Folge sein müsste? Es müsste sowohl von amtlicher als auch von der Seite der Betreiber eingestanden werden, dass die Mobilfunkstrahlung Schuld ist an der ganzen gesundheitlichen Misere zahlreicher Zeitgenossen. Und ergo müsste dann etwas unternommen werden, sei es eine drastische Herabsetzung der Grenzwerte, sei es ein Antennenbaustopp oder gar der Abbruch bestehender Antennen. Und nun die Frage: wer will das? Ganz sicher nicht die Mobilfunkanstalten, ganz sicher nicht die Behörden und leider nicht einmal jene, die von Berufes wegen für die Gesundheit der Menschen verantwortlich sind, jedenfalls viele von ihnen. Denn überall hängt Geld dran und drin.
Das Einzige, was wirklich helfen könnte, wäre der Bau ganzer Landschaften unter einem riesigen Dach, so wie sie jetzt in verschiedenen Ländern entstehen für Leute, die Sonne und Meeresrauschen unter Palmen zu jeder Jahreszeit suchen, ohne dafür in die Ferne fliegen zu müssen. Dies müsste in diesem Fall unter einem Dach geschehen, das die Mobilfunkstrahlen abschirmt. Aber das kostet Geld. Woher soll das kommen? Und dann ist erst noch fraglich, ob unter diesem Aspekt überhaupt Baubewilligungen erteilt würden.
Bei logischer Überlegung müsste eigentlich jeder zu diesem Resultat gelangen. Oder kommt jemand nach intensivem Nachdenken zu einem anderen Schluss? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Chris
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Esther
Re: Verhandlungen mit den Mobilfunkern???
Völlig einleuchtend und realistisch betrachtet, sehe ich es ganz genauso.
Esther
Esther