-DECT-Telefone und Herzbeschwerden

Eva Weber
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-DECT-Telefone und Herzbeschwerden

Beitrag von Eva Weber » 3. April 2010 22:45

Was man in Deutschland selbst auf Anraten von Prof. Prof. Dr. Kappos (Bundesärztekammer) nicht fertig brachte bzw. fertig bringt, nämlich relativ einfach durchzuführende Tests DECT-Schnurlostelefone/Blutdruckschwankungen, Ablehnung durch Uni-Erlangen sowie LMU-München, hat man nun in Californien gemacht.

Leider ist das Video nur in Englisch verfügbar. http://www.youtube.com/watch?v=_EI9fZX4 ... re=channel

Es besagt in etwa, dass unzweideutig bewiesen ist, dass Strahlung von DECT-Schnurlostelefonen die Herztätigkeit beeinflusst (nicht bei allen Probanden).

Es zeigt, dass Exposition im athermischen Bereich, weit unter den Grenzwerten der meisten Staaten, biologische und gesundheitliche Effekte hat, die lebensbedrohlich sein können.

Eva Weber

NetWarrior
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Saubere Studie

Beitrag von NetWarrior » 4. April 2010 12:28

Diesen Versuch kann jede Person, die eine Herzfrequenz-Uhr besitzt,
sogar selbst wiederholen.
DECT-Telefon 60cm vom Kopf entfernt aufstellen.
DECT-Telefon für 3 Minuten-Intervalle ein- und ausstecken.
Vorsicht: mit Ecomode Plus geht der Versuch nicht.
Elektromagnetische Strahlung wirkt auslöschend auf das Kapieren. Zitat Rudolf Steiner 1924

BLUE SKY
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Re: Saubere Studie

Beitrag von BLUE SKY » 5. April 2010 14:02

NetWarrior hat geschrieben:Diesen Versuch kann jede Person, die eine Herzfrequenz-Uhr besitzt,
sogar selbst wiederholen.
DECT-Telefon 60cm vom Kopf entfernt aufstellen.
DECT-Telefon für 3 Minuten-Intervalle ein- und ausstecken.
Vorsicht: mit Ecomode Plus geht der Versuch nicht.
Was meinen Sie mit "Herzfrequenz-Uhr"?
Das Leben ist schön.

Martin_

Re: Saubere Studie

Beitrag von Martin_ » 5. April 2010 19:05

BLUE SKY hat geschrieben:Was meinen Sie mit "Herzfrequenz-Uhr"?
Günstige Pulsuhren ab ungefähr 30 Euro gibt es immer wieder mal bei Aldi, Lidl, Norma und Co. Bessere Geräte von Polar, Garmin, Suunto etc. gibt es in jedem Sportartikelgeschäft oder beim Elektronikhändler. Je mehr Features um so teurer. Für einen ersten und einfachen DECT-Versuch genügt allerdings schon ein ganz billiges Modell.

Hier mein Vorschlag für einen "Billigstversuch"

Wenn zwei Freunde mithelfen, dann kann man den Versuch sogar "hochwissenschaftlich" im Doppelblindverfahren durchführen. Einer spielt den "Probanden" und liesst im Liegestuhl ein Buch mit angelegter Pulsuhr und beruhigender Meditatiosmusik im Hintergrund. Der erste Freund schaltet dann das DECT-Telefon in einem vorher festgelegten und nur ihm bekannten Rhytmus ein und aus. Die Einschaltperioden sollten dabei mindestens 15 Minuten betragen. Der zweite Freund liest jede Minute den Puls von der Uhr ab und schreibt ihn auf. Der Proband darf dabei die Ergebnisse nicht sehen. Wichtig ist noch, dass ein DECT-Telefon verwendet wird, das keinen Signalton beim Einschalten von sich gibt, damit der "Proband" nichts mitbekommt. Nach ein paar Stunden schliesst man die "Messreihe" ab und vergleicht die Pulsschwankungen mit den Ein- bzw. Ausschaltperioden des DECT-Telefons. In wechselnden Rollen kann man den Versuch dann noch mehrmals wiederholen.

Das ist natürlich bloss ein simples Setup für einen solchen Versuch. Mit maximal 30 Euro Investition und etwas Zeit kann damit aber jeder selber zum Freizeitforscher werden. Wer mehr Geld investieren will, kauft sich eine Pulsuhr für 500 Euro, die den Puls über 24 Stunden speichert und deren Daten am PC automatisch ausgewertet werden können. Für die Ein-/Ausschaltung kann man einen PC mit Zufallsgenerator und Relaiskarte verwenden. Damit ist der ganze Versuch nicht so "personalintensiv". Wer will, kann auch noch laufend den Blutdruck mit einem dieser billigen "Handgelenkblutdruckmesser" erfassen.

Werden solche "Billigstversuche" im ganzen Land von Laien durchgeführt und alle kommen zu vergleichbaren Resultaten, dann ist die ganze Aktion eine kräftige Ohrfeige für die etablierte Wissenschaft, die in diesem Bereich noch viel zu passiv ist. Wer macht mit und meldet die ersten Ergebnisse in diesem Forum?

Gemäss den Forschungsarbeiten von Magda Havas (http://www.magdahavas.com), sollte sich bei Elektrosensiblen der Puls während den Einschaltphasen des DECT-Telefons merklich erhöhen. Bei Personen die nicht elektrosensibel sind, stelle man hingegen nichts fest.


Viel Erfolg und Spass wünscht

Martin

BLUE SKY
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freie Volkswissenschaft

Beitrag von BLUE SKY » 10. April 2010 13:16

Wer noch etwas mehr investieren kann oder die Gelegenheit hat, sich einen Personendosimeter auszuleihen, kann beides im Alltag miteinader verbinden - ein Puls-/Blutdruckaufzeichnungsgerät und einen Dosimeter.
Da braucht es gar keine Risken wie in Provokationstests und jede Situation, in die man unterwegs in eine HF-Belastung gerät, kann man soswieso nicht vorab erkennen und unterläuft damit locker Konditionierungsdeutungen (s. wuff).
Ein Einwohner Bambergs hat dies vor einiger Zeit schon getan; aber leider hat man nichts davon gehört, dass dieses einfach durchzuführende Studiendesign einmal von fachlicher Seite aufgegriffen und systematisch und ergebnisoffen angewendet wurde/wird.
Baubiologen etwa hätten entsprechende Mittel und Kompetenzen ...
Selbst tierärztliche Untersuchungsfreude könnte in entsprechenden Versuchen z.B. mit Hunden ein erfüllendes Betätigungseld finden.
Das Leben ist schön.

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