Strahlende SBB

Pegasus

Re: Noch einmal: Wasser nimmt Strahlung eines Natels auf. We

Beitrag von Pegasus » 30. März 2005 00:06

Also Karl,

Mir ist es sch...egal, ob ein Herzschrittmacher von irgend einem Sender beeinträchtigt wird oder nicht. Ich lebe zum Glück ohne Herzschrittmacher, habe aber leider schon oft erlebt, dass mein Herz ins Stolpern geriet, als so ein elendes Handy neben mir losging. Da fühle ich mich dann schon massiv bedroht und für mich wäre das schon Notwehr, wenn ich jemandem sein Handy entreissen und an die Wand schmeissen würde. Ob es ein Richter auch so sehen würde, das ist die grosse Frage.
Die Handyaner und Natellisten sollten sich jetzt wirklich langsam zurücknehmen und nicht mehr in öffentlichen Räumen telefonieren!

Im Uebrigen finde ich es schon etwas mühsam, wie Sie immer wieder versuchen, alles herunterzuspielen und Andere als Unwissende einzustufen. Was nützt alles Wissen, wenn die Erfahrungen mit dieser Technik anders sind als die Industrie wahr haben will?

Pegasus

Sandy

Re: Noch einmal: Wasser nimmt Strahlung eines Natels auf. We

Beitrag von Sandy » 30. März 2005 08:23

Karl

Die Frage (woher Sie wissen wollen...) ist für mich beantwortet. Was aber offen bleibt ist die Frage WARUM das Herzschrittmacher dann Schwierigkeiten und Störungen in der Nähe starker Strahlungen haben. Ich glaube nicht, dass das alles Simulanten sind. Glauben Sie, dass die Träger der Herzschrittmacher aus lauter Langeweile den Kampf gegen Basisstationen auf sich nehmen? Ich denke, dass sie schon genug gelitten haben und man ihre Situation ernst nehmen sollte! Aber bös gesagt: Vielleicht muss es ja zuerst Tote geben wie bei vielen anderen Dingen auch und erst dann reagiert man.

Erinnerung: Die Frage nach dem "verstrahlten Wasser" ist noch nicht beantwortet!

Sandy

Sandy

Re: Noch einmal: Wasser nimmt Strahlung eines Natels auf. We

Beitrag von Sandy » 30. März 2005 08:26

Karl noch was:

Ich hab Ihren Kommentar nochmals durchgesehen und gemerkt, dass ich etwas überlesen habe:

Mobilfunk stört einen neueren Herzschrittmacher nur dann, wenn man....

Sie sprechen von "neueren" Herzschrittmachern. Heisst das für Sie, dass die älteren zwar empfindlich sind, aber die neuste Technik unempfindlich???

Sandy

Karl

Re: Noch einmal: Wasser nimmt Strahlung eines Natels auf. We

Beitrag von Karl » 30. März 2005 20:29

An Sandy:

> Heisst das für Sie, dass die älteren zwar empfindlich sind,
> aber die neuste Technik unempfindlich?

Exakt das heisst es. Bei neueren Schrittmachern sind die Filter und Schutzbeschaltungen an den Elektrodenanschlüssen so verbessert, dass die Störempfindlichkeit geringer ist. Diese Aggregate sind somit resistenter gegen HF-Einstrahlung als ältere Modelle. Mit dieser konstruktiven Massnahme trägt man der Tatsache rechnung, dass es Mobiltelefone gibt und auch Schrittmacherträger mobil telefonieren wollen und im Notfall
auch sollen.
Weiterhin gibt es im Bereich der Telemedizin Geräte, die z. B. am Gürtel getragen werden, die Sendungen des Schrittmachers auffangen und per GSM mittels einer SMS an eine Serviccentrale oder einen Arzt schicken.
Diese Geräte wären nicht möglich, wenn der Schrittmacher so empfindlich wäre wie manche Teilnehmer hier behaupten.

Diebstahlwarnanlagen an Kaufhauseingängen sind im Zusammenhang mit Störungen von Schrittmachern viel relevanter, das diese je nach Bauart starke niederfrequent modulierte Magnetfelder aussenden. Deshalb wird Schrittmacherträgern geraten, zügig durch solche Bereiche zu gehen.

An Evi:

Ihre Behauptung, das Schrittmacherträger von Störungen berichten interessiert mich. Um welche Frequenz und Feldstärke handelte es sich oder haben Sie genau Informationen wo und in welchem Zusammenhang das passiert ist? Inder Nähe welcher Sender?


An alle, die das Notwehrargument hoch halten:
Ihre Sicht der Dinge interessiert einen Richter sehr wohl - und das wird so wie ich das einschätze im Falle einer Verhandlung nicht positiv wirken.


Karl

Elisabeth Buchs

SBB verstossen gegen das Umweltschutzgesetz

Beitrag von Elisabeth Buchs » 30. März 2005 20:59

So lautet der Titel im Saldo vom 30. März unter "nachgefasst". Der Bund interveniert bei den den SBB und will Klarheit über die stark strahlenden Handy-Antennen in den Doppelstockzügen.

Gigaherz verlangt nun konkrete Massnahmen, dass die Handy-Antennen mit Warnschildern markiert werden, damit sich niemand unwissentlich darunter setzt. Die SBB lehnen dies ab - aufgrund der tiefen Messwerte gebe es derzeit keinen Anlass dazu.

Der Zürcher Umweltrechtler und Anwalt Peter Ettler dazu: " Die SBB verstossen mit den stark strahlenden Antennen gegen das Umweltschutzgesetz." Dieses schreibt vor, dass schädliche Einwirkungen so weit zu begrenzen sind, als dies technisch und betrieblich möglich ist."

Die Saldo-Messung zeigt, dass mit einer 100-mal geringeren Strahlung der Handy-Empfang problemlos möglich ist. Doch das Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft winkt ab, denn das Bundesgericht habe befunden, dass eingehaltene Grenzwerte ausreichen.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

Elisabeth Buchs

Alternativen zu Alu und Hammer

Beitrag von Elisabeth Buchs » 31. März 2005 07:19

Hallo Pegasus

Legale, aber auch wirkungsvolle Alternativen, um auf einer Zugfahrt im Doppelstockwagen einerseits weniger Strahlung abzubkommen, anderseits auf die Problematik aufmerksam zu machen, wäre eingehüllt in eine grosse Swiss Shield-Abschirmung zu reisen.

Ausserdem könnten Sie ein die Strahlung auch akustisch anzeigendes Messgerät mitnehmen, wenn einer handytelefoniert, haben Sie das selbe Recht, Messungen durchzuführen...

Eine Kollegin von mir redet mit den Personen, die neben ihr ein Handy benutzen wollen, erklärt ihnen, dass sie das schlecht vertrage und gibt ihnen unser zweiseitiges Gigaherz-Flugblatt.

Da wir Elektrosensiblen uns von Regierung, Bundesämtern und Bundesgericht ungenügend geschützt und im Stich gelassen fühlen und diese die Betreiberseite unterstützen, habe ich schon darüber nachgedacht die Steuern auf ein Sperrkonto einzuzahlen.

Gemäss Versuch der Uni Giessen sollen sich neuere Herzschrittmacher nach 20 cm Abstand und bei ca. 40 V/m nicht mehr durch Handystrahlung stören lassen. Jedoch kenne ich jemanden mit sonst gesundem Herzen, der vom W-Lan seines Nachbarn Herzrasen bekommen und deshalb im Keller übernachtet hat, bis der Nachbar zuerst mit einer Schaltuhr den W-Lan in der Nacht ausgeschaltet und dann ganz aus dem Betrieb genommen hat. Es hilft ungenügend, wenn der Schrittmacher die Strahlung noch vertragen würde, die Person, die ihn trägt jedoch nicht. In der Fernsehsendung wurde der Herzschrittmacherträger Walter Sigrist vorgestellt, der während der Fahrt im Doppelstockwagen Probleme bekommen hat.

Mit freundlichen Grüssen

Elisabeth Buchs

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