Neue Ombudsstelle für Elektrosensible?
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Elisabeth Buchs
Neue Ombudsstelle für Elektrosensible?
Mein Mann hat auf der Heimfahrt von der Arbeitstelle im Radio DRS 3 in einem Beitrag, der zu den Nachrichten gehöre, eine Meldung gehört, wonach eine neue Ombudsstelle für Elektrosensible gegründet werden soll. Sponsor sei Swisscom, Orange, Sunrise, man habe ausserdem die Möglichkeit, zu einem dafür zuständigen Arzt zu gehen.
Wer hat diese Meldung auch gehört?
"Erfahrene" Elektrosensible fallen ja wohl auf solche Mogelpackungen und Einlullungsprogramme nicht mehr rein. Doch wie sieht es aus mit Betroffenen, die wie ich vor 9 Jahren, ganz am Anfang stehen, die noch nicht wissen, weshalb es ihnen plötzlich so elend schlecht geht, die vorsichtige Zusammenhänge herzustellen beginnen zwischen der Elektrosmog-Belastung und ihren Symptomen, die Hilfe suchen z.B. bei den Bundesämtern oder einer solchen parteiischen Ombudsstelle. Die schneiden sich dort bestimmt nicht ins eigene Fleisch und sagen den Sensiblen: das sind unsere Mobilfunkantennen, die euch krank machen und wir führen ein Moratorium ein und senken die Grenzwerte. Wir werden jedenfalls diese Ombudsstelle genau beobachten. Ich hatte übrigens vor 9 Jahren das Glück, durch Kontakt zu einem andern Betroffenen an einen "guten Ort" zu einem fähigen Elektrobiologen zu gelangen, der dieses Haus erfolgreich sanieren konnte bzw. die Magnetfelder soweit reduzieren, dass ich danach noch 2 1/2 Jahre beschwerdefrei dort leben konnte. Doch mit den ständig zunehmenden Belastungen durch Mobilfunkantennen, DECT, W-Lan werden solche Erfolge seltener. Eine mir bekannte Frau hat vor kurzem einen Abschirmbaldachin ausprobiert gegen DECT von Nachbarn und Antennen, es ist bereits die zweite Person, die ihn überhaupt nicht vertrug, als sie schwitzend und mit Kopfschmerzen erwachte, hat sie ihn wieder demontiert.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Wer hat diese Meldung auch gehört?
"Erfahrene" Elektrosensible fallen ja wohl auf solche Mogelpackungen und Einlullungsprogramme nicht mehr rein. Doch wie sieht es aus mit Betroffenen, die wie ich vor 9 Jahren, ganz am Anfang stehen, die noch nicht wissen, weshalb es ihnen plötzlich so elend schlecht geht, die vorsichtige Zusammenhänge herzustellen beginnen zwischen der Elektrosmog-Belastung und ihren Symptomen, die Hilfe suchen z.B. bei den Bundesämtern oder einer solchen parteiischen Ombudsstelle. Die schneiden sich dort bestimmt nicht ins eigene Fleisch und sagen den Sensiblen: das sind unsere Mobilfunkantennen, die euch krank machen und wir führen ein Moratorium ein und senken die Grenzwerte. Wir werden jedenfalls diese Ombudsstelle genau beobachten. Ich hatte übrigens vor 9 Jahren das Glück, durch Kontakt zu einem andern Betroffenen an einen "guten Ort" zu einem fähigen Elektrobiologen zu gelangen, der dieses Haus erfolgreich sanieren konnte bzw. die Magnetfelder soweit reduzieren, dass ich danach noch 2 1/2 Jahre beschwerdefrei dort leben konnte. Doch mit den ständig zunehmenden Belastungen durch Mobilfunkantennen, DECT, W-Lan werden solche Erfolge seltener. Eine mir bekannte Frau hat vor kurzem einen Abschirmbaldachin ausprobiert gegen DECT von Nachbarn und Antennen, es ist bereits die zweite Person, die ihn überhaupt nicht vertrug, als sie schwitzend und mit Kopfschmerzen erwachte, hat sie ihn wieder demontiert.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Evi Gaigg
Re: Neue Ombudsstelle für Elektrosensible?
Richtig: Erfahrene Elektrosensible wissen nämlich, dass ihnen gar kein Arzt wirklich helfen kann, selbst wenn er es noch so gerne wollte. Solange die Ursachen nicht beseitigt sind, kann es höchstens bei einer sehr untauglichen Symptombekämpfung bleiben.
Glaubt jetzt jemand im Ernst, ein von der Industrie gekaufter Mediziner (auch wenn er ehrenamtlich arbeiten würde ) kann Elektrosensibilität heilen oder lindern? Da ja bereits im Vorfeld verbreitet wurde, bei Elektrosensibilität handle es sich um subjektive Wahrnehmung (also Einbildung) ist die neueste Idee des ForumMobil wieder ein Schuss ins Leere. Genau wie alle bisherigen, finanziell extrem aufwendigen Kraftakte, zu denen es sich wegen des wachsenden Widerstands genötigt sah.
Die ersten Rückmeldungen von Hilfesuchenden zeigen bereits, dass die Haupttätigkeit dieser neu geschaffenen Ombudsstelle darin besteht, diesen ihre Leiden auszureden und wenn sie sich nicht überzeugen lassen, sie schlicht und einfach auszulachen, jedenfalls nicht ernst zu nehmen.
Das sind gerade die wahren und vertrauenswürdigen Mediziner, die sich für ein solches Geschäft hergeben!! Ihr Ärztegelöbnis haben sie jedenfalls an der Garderobe von Swisscom, Orange, Sunrise & Co abgegeben.
Wirklich Betroffene werden sich daher von solchen Helfershelfern der Mobilfunkbetreiber sicher nicht einlullen lassen. Bei den anderen kommt es drauf an, von welchen weiteren Quellen sie sich ihre Informationen beschaffen. Wer die verabreichten "Beruhigungspillen" unbesehen schluckt, wird sich eines Tages genasführt, ja hintergangen vorkommen. Lügen haben nach wie vor kurze Beine!
Ach ja, noch was: Was für einfache Krankheiten müssen es doch sein, wenn die Diagnosen sogar auch via Telefon oder Mail gestellt und erfragt werden können!
Evi Gaigg
Glaubt jetzt jemand im Ernst, ein von der Industrie gekaufter Mediziner (auch wenn er ehrenamtlich arbeiten würde ) kann Elektrosensibilität heilen oder lindern? Da ja bereits im Vorfeld verbreitet wurde, bei Elektrosensibilität handle es sich um subjektive Wahrnehmung (also Einbildung) ist die neueste Idee des ForumMobil wieder ein Schuss ins Leere. Genau wie alle bisherigen, finanziell extrem aufwendigen Kraftakte, zu denen es sich wegen des wachsenden Widerstands genötigt sah.
Die ersten Rückmeldungen von Hilfesuchenden zeigen bereits, dass die Haupttätigkeit dieser neu geschaffenen Ombudsstelle darin besteht, diesen ihre Leiden auszureden und wenn sie sich nicht überzeugen lassen, sie schlicht und einfach auszulachen, jedenfalls nicht ernst zu nehmen.
Das sind gerade die wahren und vertrauenswürdigen Mediziner, die sich für ein solches Geschäft hergeben!! Ihr Ärztegelöbnis haben sie jedenfalls an der Garderobe von Swisscom, Orange, Sunrise & Co abgegeben.
Wirklich Betroffene werden sich daher von solchen Helfershelfern der Mobilfunkbetreiber sicher nicht einlullen lassen. Bei den anderen kommt es drauf an, von welchen weiteren Quellen sie sich ihre Informationen beschaffen. Wer die verabreichten "Beruhigungspillen" unbesehen schluckt, wird sich eines Tages genasführt, ja hintergangen vorkommen. Lügen haben nach wie vor kurze Beine!
Ach ja, noch was: Was für einfache Krankheiten müssen es doch sein, wenn die Diagnosen sogar auch via Telefon oder Mail gestellt und erfragt werden können!
Evi Gaigg
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Liza
Re: Neue Ombudsstelle für Elektrosensible?
Gelesen im Teletext von Fernsehen SF 1 am 29. März:
"Hilfe für Mobilfunkgeschädigte: Personen, welche sich wegen Mobilfunkstrahlen krank fühlen, können sich neu unentgeltlich an eine ärztliche Sprechstunde wenden. Laut der Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt sollen Meldungen von sogenannten elektrosensiblen Menschen erfasst werden. Mit dem Projekt würden die Betroffenen beraten und untersucht. Ab sofort könnten Interessierte direkt die ärztliche Sprechstunde oder die Ombudsstelle der Stiftung kontaktieren. Beschwerden auf Grund elektromagnetischer Felder sind als subjektives Phänomen anerkannt. Wissenschaftlich bewiesen ist das Phänomen aber nicht."
Es scheint also keine neue Ombudsstelle zu sein, sondern die altbekannte von Frau Forster...
"Hilfe für Mobilfunkgeschädigte: Personen, welche sich wegen Mobilfunkstrahlen krank fühlen, können sich neu unentgeltlich an eine ärztliche Sprechstunde wenden. Laut der Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt sollen Meldungen von sogenannten elektrosensiblen Menschen erfasst werden. Mit dem Projekt würden die Betroffenen beraten und untersucht. Ab sofort könnten Interessierte direkt die ärztliche Sprechstunde oder die Ombudsstelle der Stiftung kontaktieren. Beschwerden auf Grund elektromagnetischer Felder sind als subjektives Phänomen anerkannt. Wissenschaftlich bewiesen ist das Phänomen aber nicht."
Es scheint also keine neue Ombudsstelle zu sein, sondern die altbekannte von Frau Forster...
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Britta
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
Noch ganz was anderes in der heutigen Tagespresse gelesen unter dem Titel:
„Gratis in die Sprechstunde gehen.“
Interessierte können per Brief oder E-Mail die ärztliche Sprechstunde der Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt (ForumMobil) kontaktieren. So leicht gehen derartige Beratungen in Zukunft!
Der allergrösste Hit: Die Sprechstunde ist der umweltmedizinischen Beratungsstelle des Instituts für Umweltmedizin am Kantonspital Luzern angegliedert.
Und seit gestern haben alle Ärzte des Kantonsspitals Luzern ein Handy im Sack! Wer merkt was???
Ganz richtig, Liza. Hinter der neuen Dienstleistung steckt niemand anderer als Frau Forster mit ihrem ForumMobil.
Britta
„Gratis in die Sprechstunde gehen.“
Interessierte können per Brief oder E-Mail die ärztliche Sprechstunde der Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt (ForumMobil) kontaktieren. So leicht gehen derartige Beratungen in Zukunft!
Der allergrösste Hit: Die Sprechstunde ist der umweltmedizinischen Beratungsstelle des Instituts für Umweltmedizin am Kantonspital Luzern angegliedert.
Und seit gestern haben alle Ärzte des Kantonsspitals Luzern ein Handy im Sack! Wer merkt was???
Ganz richtig, Liza. Hinter der neuen Dienstleistung steckt niemand anderer als Frau Forster mit ihrem ForumMobil.
Britta
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mips
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
http://www.sprechstundemobilfunk.ch/
Willkommen bei der ärztlichen Sprechstunde Mobilfunk und Gesundheit
Die Ärztliche Sprechstunde Mobilfunk und Gesundheit ist die zentrale ärztliche Beratungsstelle am Institut für Umweltmedizin Luzern für Menschen aus der Schweiz, die sich von elektromagnetischen Feldern belästigt oder in ihrer Gesundheit beeinträchtigt fühlen. Sie ist von der Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt, die bereits eine Ombudsstelle betreibt (www.omk.ch), mit dieser Aufgabe betraut worden. Die Sprechstunde arbeitet dabei eng mit anderen schweizerischen Institutionen und Universitäten sowie mit ähnlichen Einrichtungen aus dem benachbarten Ausland zusammen (z.B. EMF-Wachhund der Universität Mainz).
Zielsetzung
Insbesondere der Ausbau der Mobilfunknetze führt in Teilen der Bevölkerung zu Befürchtungen hinsichtlich möglicher Gesundheitsstörungen. Bei einigen Betroffenen ist mittlerweile ein deutlicher Leidensdruck vorhanden. Bislang bestehen für diesen Personenkreis nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zu einer individuellen, auf Kompetenz und Sachlichkeit bauenden kostenlosen ärztlichen Beratung. Mit der Einrichtung der Ärztlichen Sprechstunde haben häufig frequentierte Anlaufstellen wie die Ombudsstelle Mobilkommunikation und Umwelt (OMK) oder andere die Möglichkeit, den Anfragenden eine solche kompetente Beratungsstelle zu benennen. Den Betroffenen wird – kostenlos - zur Abklärung ihrer Beschwerden eine Palette von Beratungsformen angeboten.
Die Ärztliche Sprechstunde arbeitet nicht Gewinn orientiert. Ihre Finanzierung erfolgt durch die Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt. Trotz der Gewichtung auf EMF werden bei der Beratung auch andere umweltmedizinische oder klassisch-medizinische Faktoren, die an der jeweiligen Gesundheits- oder Befindlichkeitsstörung beteiligt sein könnten, berücksichtigt.
Willkommen bei der ärztlichen Sprechstunde Mobilfunk und Gesundheit
Die Ärztliche Sprechstunde Mobilfunk und Gesundheit ist die zentrale ärztliche Beratungsstelle am Institut für Umweltmedizin Luzern für Menschen aus der Schweiz, die sich von elektromagnetischen Feldern belästigt oder in ihrer Gesundheit beeinträchtigt fühlen. Sie ist von der Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt, die bereits eine Ombudsstelle betreibt (www.omk.ch), mit dieser Aufgabe betraut worden. Die Sprechstunde arbeitet dabei eng mit anderen schweizerischen Institutionen und Universitäten sowie mit ähnlichen Einrichtungen aus dem benachbarten Ausland zusammen (z.B. EMF-Wachhund der Universität Mainz).
Zielsetzung
Insbesondere der Ausbau der Mobilfunknetze führt in Teilen der Bevölkerung zu Befürchtungen hinsichtlich möglicher Gesundheitsstörungen. Bei einigen Betroffenen ist mittlerweile ein deutlicher Leidensdruck vorhanden. Bislang bestehen für diesen Personenkreis nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zu einer individuellen, auf Kompetenz und Sachlichkeit bauenden kostenlosen ärztlichen Beratung. Mit der Einrichtung der Ärztlichen Sprechstunde haben häufig frequentierte Anlaufstellen wie die Ombudsstelle Mobilkommunikation und Umwelt (OMK) oder andere die Möglichkeit, den Anfragenden eine solche kompetente Beratungsstelle zu benennen. Den Betroffenen wird – kostenlos - zur Abklärung ihrer Beschwerden eine Palette von Beratungsformen angeboten.
Die Ärztliche Sprechstunde arbeitet nicht Gewinn orientiert. Ihre Finanzierung erfolgt durch die Stiftung Mobilkommunikation und Umwelt. Trotz der Gewichtung auf EMF werden bei der Beratung auch andere umweltmedizinische oder klassisch-medizinische Faktoren, die an der jeweiligen Gesundheits- oder Befindlichkeitsstörung beteiligt sein könnten, berücksichtigt.
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mips
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
Heute nach den 10 Uhr Nachrichten wurde auf DRS3 unkritsch auf diese Dienstleistung aufmerksam gemacht!
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argus
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
Soll sich jeder sehr gut überlegen, ob er diese Dienstleistung in Anspruch nehmen will. Denn er bekommt mit grösster Sicherheit den Stempel eines psychisch Kranken oder gar eines Psychopathen aufgedrückt.
argus
argus
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Marianne
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
„...das Entwickeln von gesundheitlichen Beschwerden wegen elektromagnetischer Felder ist als subjektives Phänomen anerkannt, subjektiv deswegen, weil die Personen die Symptome in der Regel aufgrund eigener Beobachtungen auf elektromagnetische Felder zurückführen“ habe ich der Presse entnommen
.
Eigentlich eine handfeste Gemeinheit, so etwas Geschädigten zu unterstellen, als seien sie ganz einfach Simulanten.
Der unter der Strahlung krankhaft erhöhte Blutdruck lässt sich nämlich nicht als subjektives Phänomen von den Betroffenen beobachten, sondern ganz eindeutig messen. Und besonders, wenn sich dieser Blutdruck nach Verlassen der bestrahlten Zone wieder normalisiert und bei neuerlicher Belastung abnormal ansteigt, soll uns einer für diesen Beratungsdienst angestellten Mediziner plausibel machen, wie so etwas möglich ist.
Marianne
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Eigentlich eine handfeste Gemeinheit, so etwas Geschädigten zu unterstellen, als seien sie ganz einfach Simulanten.
Der unter der Strahlung krankhaft erhöhte Blutdruck lässt sich nämlich nicht als subjektives Phänomen von den Betroffenen beobachten, sondern ganz eindeutig messen. Und besonders, wenn sich dieser Blutdruck nach Verlassen der bestrahlten Zone wieder normalisiert und bei neuerlicher Belastung abnormal ansteigt, soll uns einer für diesen Beratungsdienst angestellten Mediziner plausibel machen, wie so etwas möglich ist.
Marianne
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Elisabeth Buchs
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
Das Lesen der Homepage dieser Beratungsstelle ist einigermassen aufschlussreich, z.B. bei der Literatur zum Thema Elektrosensibilität ist Frequentia vom Forum Mobil erwähnt. Ebenfalls in ganzer Länge der untaugliche Kurzzeitversuch der BAuA, die verständlicherweise bei einer solchen Versuchsanordnung keine Elektrosensiblen gefunden hat.
Beim Fragebogen wird die Frage gestellt: "Wie stark machen Sie sich wegen folgender Einflüsse auf Ihre Gesundheit Sorgen?" Dann folgen Beispiele wie Luftverschmutzung, Verkehrslärm, Rauchen, Alkohol, Teilnahme am Strassenverkehr, Verzehr von Fleisch unbekannter Herkunft, Gentech, Medikamente. Hier könnten sie auf drei Dinge rauswollen: entweder, seht, was da alles sonst Risikoreiches da ist, wer will sich da noch aufregen wegen etwas Mobilfunk... Oder dann der Versuch, Betroffene in die Oeko-Ecke zu schieben. Oder auch, dass man bloss davon krank werde, weil man sich zuviel Sorgen mache...
Jedenfalls kann ich nur abraten, bei einer solchen Beratungsstelle Hilfe zu suchen, die meinen es nicht echt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Beim Fragebogen wird die Frage gestellt: "Wie stark machen Sie sich wegen folgender Einflüsse auf Ihre Gesundheit Sorgen?" Dann folgen Beispiele wie Luftverschmutzung, Verkehrslärm, Rauchen, Alkohol, Teilnahme am Strassenverkehr, Verzehr von Fleisch unbekannter Herkunft, Gentech, Medikamente. Hier könnten sie auf drei Dinge rauswollen: entweder, seht, was da alles sonst Risikoreiches da ist, wer will sich da noch aufregen wegen etwas Mobilfunk... Oder dann der Versuch, Betroffene in die Oeko-Ecke zu schieben. Oder auch, dass man bloss davon krank werde, weil man sich zuviel Sorgen mache...
Jedenfalls kann ich nur abraten, bei einer solchen Beratungsstelle Hilfe zu suchen, die meinen es nicht echt.
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Evi
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
Ganz richtig! Genauso ist es. Und wer wirklich an einer solchen Befragung teilnimmt oder versucht, sich dort Hilfe zu holen, möge gleich von Anfang an - womöglich nicht nur mündlich - sondern sogar schriftlich kund tun, dass er das ganze Manöver durchschaut hat. Die ganze Geschichte kann man unter "Wischiwaschi", Schönfärberei und Für Dummhalten der Bevölkerung abhaken und zur Tagesordnung übergehen.
Evi
Evi
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Walter
Re: Neue (???) Ombudsstelle für Elektrosensible?
Vermutlich geht es noch darum, Adressen von Betroffenen zu erhalten und Anzahl festzustellen. Am besten boykottieren.
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mips
Re: Neue Ombudsstelle für Elektrosensible?
Gigaherz, als Schweizerische Interessengemeinschaft Elektrosmog-Betroffener, sollte eine Medienmitteilung an alle Radio und TV-Stationen, die grossen Tageszeitungen, Saldo, Fokus, Beobachter usw. senden, bezüglich der neugeschaffenen Dienstleistung Mobilfunk und Gesundheit der Stiftung Mobilfunk und Umwelt. Schlussendlich sind die Elektrosmog-Betroffenen die Zielgruppe dieser Institution, auch wenn das Ziel nicht unbedingt darin besteht, dieser Zielgruppe auch effektiv zu helfen - dazu sind die Intressenkonflikte mit den Geldgebern zu gravierend.
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Helmut Breunig
Re: Neue Ombudsstelle für Elektrosensible?
Hallo Frau Gaigg,
Sie schrieben:
<<Da ja bereits im Vorfeld verbreitet wurde, bei Elektrosensibilität handle es sich um subjektive Wahrnehmung (also Einbildung)...>>
Was Sie nun hier meinen, was da wo im Vorfeld verbreitet wurde, konnte ich leider noch nicht ganz verstehen und möchte Sie deshalb bitten, die entsprechenden Quellen konkret zu nennen.
Einiges mitbekommen hatte ich bisher im Zusammenhang mit der Kommentierung der frequentia-Broschüre durch gigaherz.
Meinten Sie das bzw. wo gibt's noch mehr?
So etwas mag womöglich auch in Deutschland bald auf uns zukommen. Da möchte man doch vorbereitet sein.
Insofern wieder mal Danke für die Vorreiterarbeit von gigaherz.
Helmut Breunig
Sie schrieben:
<<Da ja bereits im Vorfeld verbreitet wurde, bei Elektrosensibilität handle es sich um subjektive Wahrnehmung (also Einbildung)...>>
Was Sie nun hier meinen, was da wo im Vorfeld verbreitet wurde, konnte ich leider noch nicht ganz verstehen und möchte Sie deshalb bitten, die entsprechenden Quellen konkret zu nennen.
Einiges mitbekommen hatte ich bisher im Zusammenhang mit der Kommentierung der frequentia-Broschüre durch gigaherz.
Meinten Sie das bzw. wo gibt's noch mehr?
So etwas mag womöglich auch in Deutschland bald auf uns zukommen. Da möchte man doch vorbereitet sein.
Insofern wieder mal Danke für die Vorreiterarbeit von gigaherz.
Helmut Breunig
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Evi Gaigg
Re: Neue Ombudsstelle für Elektrosensible?
Lieber Herr Breunig
Was mit „im Vorfeld“ gemeint war, bezog sich auf die Sendung „Espresso“ von Radio DRS1 vom 7.März 05, wo es um das Thema „Mobilfunk im Zug“ ging. Dort war u.a. auch unser Präsident als Interviewpartner zu hören und Prof. Dr. Dürrenberger, ETH. Dieser spielte mit eben jener Bemerkung der subjektiven Erfahrung Betroffener, oder anders ausgedrückt: die Leute bekämen Beschwerden, sobald sie einen Mobilfunkmasten sehen, deren Probleme herunter. Das war einige Wochen vorher, bevor das Nationale Forschungsprojekt lanciert wurde, also im Vorfeld.
Evi Gaigg
Was mit „im Vorfeld“ gemeint war, bezog sich auf die Sendung „Espresso“ von Radio DRS1 vom 7.März 05, wo es um das Thema „Mobilfunk im Zug“ ging. Dort war u.a. auch unser Präsident als Interviewpartner zu hören und Prof. Dr. Dürrenberger, ETH. Dieser spielte mit eben jener Bemerkung der subjektiven Erfahrung Betroffener, oder anders ausgedrückt: die Leute bekämen Beschwerden, sobald sie einen Mobilfunkmasten sehen, deren Probleme herunter. Das war einige Wochen vorher, bevor das Nationale Forschungsprojekt lanciert wurde, also im Vorfeld.
Evi Gaigg
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Markus
Re: Ist eine Steigerung der Perfidität noch möglich?
Bis jetzt dachte ich, es gebe keine Steigerung mehr, was die Ideen der Mobilfunker, Frau Erika Forster mit ihrer Ombudsstelle und des Forum Mobil angeht. Weit gefehlt! Wir erleben jeden Tag neue Überraschungen. Die neueste ist jetzt die scheinheilige Beratungsstelle für Mobilfunkgeschädigte. Fein abgekartet mit Ärzten im Kantonsspital Luzern, die gleich noch den Auftrag erhalten haben, die Hausärzte der Patienten einzuseifen.
Wer das nicht durchschaut, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Jetzt warten wir, mit welcher Idee diese letzte Perfidität noch übertroffen werden kann. So, wie wir es bisher erlebt haben, ist durchaus eine Steigerung möglich. Auch wenn uns für die Vorstellung die nötige Phantasie derzeit noch fehlt.
Markus
Wer das nicht durchschaut, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Jetzt warten wir, mit welcher Idee diese letzte Perfidität noch übertroffen werden kann. So, wie wir es bisher erlebt haben, ist durchaus eine Steigerung möglich. Auch wenn uns für die Vorstellung die nötige Phantasie derzeit noch fehlt.
Markus