"Die Menscheit ist eine kollektive Nutzungsgemeinschaft dieser technischen Errungenschaften und somit auch eine Verantwortungsgemeinschaft." So lautet gemäss Saldo vom 13.4.2005 die Antwort des SBB Kundendienstes auf den Brief von Saldo-Leser Emil Hurni, der sich über die hohen Werte und seine gesundheitlichen Beschwerden in Doppelstockwagen der SBB beklagte. Und weiter:" Heute ist es schlicht unmöglich, sich den Strahlen von Handy-Antennen zu entziehen. Die SBB lehnt jede Haftung für gesundheitliche Schäden ab."
Kommentar: Wenn es sowieso unmöglich sei, sich der Mobilfunk-Strahlung zu entziehen, scheint es für die SBB wohl keine Rolle mehr zu spielen, dass Werte bis zu 16 V/m gemessen wurden.
Angesichts der 5 % Betroffenen und 53 % Elektrosmog-Besorgten könnte sich die Haltung der SBB als kontraproduktiv erweisen. Es lohnt sich, die SBB weiterhin mit Protestbriefen einzudecken, denn durch solche Sprüche sollte man sich nicht abspeisen lassen. Entweder sollten die SBB repeaterfreie Wagen anbieten oder versuchen, die Repeater abzuschwächen (vielleicht liessen sich diese auch abschirmen?)
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
Verantwortungsgemeinschaft
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Evi Gaigg
Re: Verantwortungsgemeinschaft
Typisch die Arroganz, mit der sich die SBB zum Problem äussern. Jetzt müssen die Menschen sich nicht nur mit Hunderten, ja Tausenden Unterschriften gegen die Errichtung von Antennen in ihrem Umfeld wehren, jetzt geht die ganze Sache noch weiter mit Protesten an die SBB.
Bei Gigaherz treffen fast täglich Meldungen ein, dass die Leute bei der SBB gegen diese Mentalität protestieren und damit drohen, die SBB zu boykottieren. Es gibt also nichts anderes, als nicht nachzugeben und die Leitung der SBB darauf hinzuweisen, dass es Bahnkunden sind, mit denen sie so umspringen. Schade, dass man in den Chefetagen keine andere Sprache versteht
Evi Gaigg
Bei Gigaherz treffen fast täglich Meldungen ein, dass die Leute bei der SBB gegen diese Mentalität protestieren und damit drohen, die SBB zu boykottieren. Es gibt also nichts anderes, als nicht nachzugeben und die Leitung der SBB darauf hinzuweisen, dass es Bahnkunden sind, mit denen sie so umspringen. Schade, dass man in den Chefetagen keine andere Sprache versteht
Evi Gaigg
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mips
Re: Verantwortungsgemeinschaft
Drohen alleine nützt kaum was, wenn die Bereitschaft oder Möglichkeit die Drohung auch umzusezen nicht vorhanden ist.
Pendler und Pendlerinnen, die in der Aglo wohnen und in der Stadt arbeiten können kaum anders, als die Bahn für den Arbeitsweg zu benutzen.
Mit einem Umstig auf das Auto den CO2-Ausstoss zu erhöhen und im Sommer die Ozonwerte ansteigen zu lassen ist auch keine Lösung.
Pendler und Pendlerinnen, die in der Aglo wohnen und in der Stadt arbeiten können kaum anders, als die Bahn für den Arbeitsweg zu benutzen.
Mit einem Umstig auf das Auto den CO2-Ausstoss zu erhöhen und im Sommer die Ozonwerte ansteigen zu lassen ist auch keine Lösung.
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Evi Gaigg
Re: Verantwortungsgemeinschaft
Was schlagen Sie vor?
Sollen wir uns im Zug bestrahlen lassen und dafür die Umwelt von der Belastung durch Abgase und CO2-Ausschuss verschonen? Oder sollen wir der SBB die Zähne zeigen und uns halt, wenigstens so lange, bis diese sich eines Besseren besinnt, für das weniger umweltschonende Autofahren entscheiden?
Reden wir ausserdem nicht von Pendlern, die wirklich täglich nur eine kürzere Strecke fahren. Reden wir von denen, die den Zug für längere Reisen benutzen. Ausser dem Zug gibt es zum Glück noch Busse, wenn auch nicht überall.
Aber wenn wir nichts machen, wird uns die arrogante Gesellschaft (Sie können selbst entscheiden, wen Sie da dazu zählen wollen) überrollen.
Mit besten gigaherzlichen Grüssen
Evi Gaigg
Sollen wir uns im Zug bestrahlen lassen und dafür die Umwelt von der Belastung durch Abgase und CO2-Ausschuss verschonen? Oder sollen wir der SBB die Zähne zeigen und uns halt, wenigstens so lange, bis diese sich eines Besseren besinnt, für das weniger umweltschonende Autofahren entscheiden?
Reden wir ausserdem nicht von Pendlern, die wirklich täglich nur eine kürzere Strecke fahren. Reden wir von denen, die den Zug für längere Reisen benutzen. Ausser dem Zug gibt es zum Glück noch Busse, wenn auch nicht überall.
Aber wenn wir nichts machen, wird uns die arrogante Gesellschaft (Sie können selbst entscheiden, wen Sie da dazu zählen wollen) überrollen.
Mit besten gigaherzlichen Grüssen
Evi Gaigg