Ich glaube, um die Bundespolitik aufzurütteln und die heutigen Zustände rückgängig (!) zu machen, wären Grossdemonstrationen nötig. Aber nicht nur mit 5000 Leuten. Sondern mit 50'000, 100'000 Leuten. Das sollte sich organisieren lassen!
Jürg Leus
Grossdemonstration
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Pegasus
Re: Grossdemonstration
Demonstrieren wird leider der einzige Weg sein, der die Politik zum Nachdenken anregen könnte. Ich wünsche mir das auch, dass wir so richtig Präsenz markieren könnten. So à la Kaiseraugst.... Doch zuerst müssen alle Sensiblen überhaupt wissen, dass sie sensibel sind. Dazu ist noch enorm viel Aufklärungsarbeit nötig!
Einen schönen Teil dazu trägt sicher der ausführliche Bericht im recht breit gestreuten 'Beobachter' bei. Dafür bin ich dankbar!
Vor 2 Jahren ca., schrieb ich dem sfdrs, dass sie das Thema in der 'Arena' bringen sollten. Ich hatte, wenn ich mich recht erinnere, kein Echo. Vielleicht ist jetzt die Zeit dazu, da ja noch das leidige UMTS dazu gekommen ist. Eine weiter Gefahr könnte das UWB sein, mit dem man sogar feststellen kann, ob es unter Trümmern Verschüttete hat. Wenn ich mich recht erinnere, handelt es sich dabei um Frequenzen von 6 - 7 Gigahertz, die Alles durchdringen können. Davor habe ich ANGST !
Pegasus
Einen schönen Teil dazu trägt sicher der ausführliche Bericht im recht breit gestreuten 'Beobachter' bei. Dafür bin ich dankbar!
Vor 2 Jahren ca., schrieb ich dem sfdrs, dass sie das Thema in der 'Arena' bringen sollten. Ich hatte, wenn ich mich recht erinnere, kein Echo. Vielleicht ist jetzt die Zeit dazu, da ja noch das leidige UMTS dazu gekommen ist. Eine weiter Gefahr könnte das UWB sein, mit dem man sogar feststellen kann, ob es unter Trümmern Verschüttete hat. Wenn ich mich recht erinnere, handelt es sich dabei um Frequenzen von 6 - 7 Gigahertz, die Alles durchdringen können. Davor habe ich ANGST !
Pegasus
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Florian
Re: Grossdemonstration
Was glauben Sie, wieviele Menschen lieber schwere Leiden auf sich nehmen, als sich öffentlich an einer Demonstration zu zeigen? Die haben doch Angst, den Job zu verlieren oder sonstwo anzuecken. Viele sind ja nicht einmal bereit, aus demselben Grund eine Einsprache zu unterschreiben. Bei der heutigen prekären Lage auf dem Arbeitsmarkt durchaus verständlich. Und das wird von den Betreibern, aber auch von der Politik weidlich ausgenützt. Es müsste irgendwo schon ganz was aussergewöhnlich Gravierendes geschehen, bis sich genügend Leute für eine solche Demonstration zusammenfinden.
Und auch dann müssten Sie sehen, wie die Strassen alle abegesperrt werden und aus allen Löchern die mobilisierten Ordnungshüter kriechen. Das alles hatten wir doch bei früheren Gelegenheiten schon einmal.
Florian
Und auch dann müssten Sie sehen, wie die Strassen alle abegesperrt werden und aus allen Löchern die mobilisierten Ordnungshüter kriechen. Das alles hatten wir doch bei früheren Gelegenheiten schon einmal.
Florian
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Elisabeth Buchs
Re: Grossdemonstration
Auf der Suche nach Angaben zu UWB habe ich vor allem bei Heise Newsticker folgendes gefunden:
UWB kann grosse Datenmengen schnell über kurze Distanzen verschicken. Es sendet mit höheren GHz-Frequenzen mit wenig Leistung in kurzen Pulsen in einem sehr breiten Frequenzband und die derzeit geplanten Anwendungen sind z.B. als Ersatz für Kabel zwischen PC und Peripherie oder zwischen Kabel-TV-Empfänger und Fernseh-Bildschirm. Oder auch um z.B. DVD-Player, Kameras oder Computer drahtlos mit hohen Datenraten zu verbinden, ebenfalls um Fernseher oder Kopfhörer mit Abspielgeräten zu koppeln. UWB sei ebenfalls vorgesehen als Antikollisionsradar. Der Weitband-Funk sei wegen seines Störpotenzials für andere Funkdienste umstritten.
Auf Grund der heute bekannten Anwendungen sollte UWB durch die lokale Begrenzung wegen der hohen Frequenzen und allfälligen Abschirmmöglichkeiten nicht zu den besorgniserregensten Elektrosmog-Verursachern zählen. Man sollte jedoch auch diese beobachten, wer weiss, was gewissen Leuten noch in den Sinn kommen kann, wenn es darum geht, den wirtschaftlichen Profit zu fördern auf Kosten unserer Gesundheit.
Zum kommenden mobilfunkkritischen Buch von Karl Richter und Hermann Wittebrock, Kommerz Gesundheit und demokratische Kultur, Gewinner und Verlierer in einer Modellregion des Mobilfunks habe ich diesen interessanten Text gefunden:
"Das Bündnis von Regierungen mit der Mobilfunkindustrie und ihrem Kapital hat zu Verflechtungen geführt, die dem demokratischen Auftrag von Transparenz und Unabhängigkeit widersprechen. Es hat einen gewaltigen politischen Stil hervorgebracht, der das demokratische Gemeinwesen schädigt und immer mehr Bürgern das Gefühl gesellschaftlicher Geborgenheit nimmt.
Ein erheblicher Teil der Bevölkerung wird gezwungen, mit seiner gesundheitlichen Gefährdung und Wertminderungen von Wohnungen und Häusern die Zeche für die Gewinne der Nutznießer zu bezahlen - ein einzigartiger gesundheits- und politischer Skandal unserer Nachkriegsgeschichte!"
Jedenfalls wäre ich dabei, wenn es um Aktionstage oder Demos geht!
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
UWB kann grosse Datenmengen schnell über kurze Distanzen verschicken. Es sendet mit höheren GHz-Frequenzen mit wenig Leistung in kurzen Pulsen in einem sehr breiten Frequenzband und die derzeit geplanten Anwendungen sind z.B. als Ersatz für Kabel zwischen PC und Peripherie oder zwischen Kabel-TV-Empfänger und Fernseh-Bildschirm. Oder auch um z.B. DVD-Player, Kameras oder Computer drahtlos mit hohen Datenraten zu verbinden, ebenfalls um Fernseher oder Kopfhörer mit Abspielgeräten zu koppeln. UWB sei ebenfalls vorgesehen als Antikollisionsradar. Der Weitband-Funk sei wegen seines Störpotenzials für andere Funkdienste umstritten.
Auf Grund der heute bekannten Anwendungen sollte UWB durch die lokale Begrenzung wegen der hohen Frequenzen und allfälligen Abschirmmöglichkeiten nicht zu den besorgniserregensten Elektrosmog-Verursachern zählen. Man sollte jedoch auch diese beobachten, wer weiss, was gewissen Leuten noch in den Sinn kommen kann, wenn es darum geht, den wirtschaftlichen Profit zu fördern auf Kosten unserer Gesundheit.
Zum kommenden mobilfunkkritischen Buch von Karl Richter und Hermann Wittebrock, Kommerz Gesundheit und demokratische Kultur, Gewinner und Verlierer in einer Modellregion des Mobilfunks habe ich diesen interessanten Text gefunden:
"Das Bündnis von Regierungen mit der Mobilfunkindustrie und ihrem Kapital hat zu Verflechtungen geführt, die dem demokratischen Auftrag von Transparenz und Unabhängigkeit widersprechen. Es hat einen gewaltigen politischen Stil hervorgebracht, der das demokratische Gemeinwesen schädigt und immer mehr Bürgern das Gefühl gesellschaftlicher Geborgenheit nimmt.
Ein erheblicher Teil der Bevölkerung wird gezwungen, mit seiner gesundheitlichen Gefährdung und Wertminderungen von Wohnungen und Häusern die Zeche für die Gewinne der Nutznießer zu bezahlen - ein einzigartiger gesundheits- und politischer Skandal unserer Nachkriegsgeschichte!"
Jedenfalls wäre ich dabei, wenn es um Aktionstage oder Demos geht!
Mit freundlichen Grüssen
Elisabeth Buchs
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Jürg Leus
Re: Grossdemonstration
Ich bin sicher, dass mittels der Gigaherz-Website so etwas organisiert werden könnte. Da braucht es nicht mehr viel Ueberzeugungsarbeit bei 2'000'000 Aufrufen (der Webseite).
Jürg Leus
Jürg Leus
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gesuana
Re: Grossdemonstration
Um eine Wirkung durch eine Demo zu erreichen ,müssten mehr Leute
auf die Strasse, als man beim heutigen Bewusstseinszustand des Volkes mobilisieren kann. Obwohl es mich fast zerreisst, diesem ungeheuerlichenlichen Treiben zuzuschauen und ich auch glaube, dass
wir "Vorausspürenden" radikale und deutliche Massnahmen ergreifen
sollten, um Schlimmeres zu verhüten, bleibt uns doch nichts übrig, als
den "rechten" Zeitpunkt abzuwarten, ... und bis dann unermüdlich In-
formationsarbeit zu leisten.
auf die Strasse, als man beim heutigen Bewusstseinszustand des Volkes mobilisieren kann. Obwohl es mich fast zerreisst, diesem ungeheuerlichenlichen Treiben zuzuschauen und ich auch glaube, dass
wir "Vorausspürenden" radikale und deutliche Massnahmen ergreifen
sollten, um Schlimmeres zu verhüten, bleibt uns doch nichts übrig, als
den "rechten" Zeitpunkt abzuwarten, ... und bis dann unermüdlich In-
formationsarbeit zu leisten.
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Hans-U. Jakob
Re: Grossdemonstration
Wir können von Gigaherz aus schon eine Demo organisieren.
Damit diese aber von den Politikern überhaupt wahrgenommen wird, müssen wir auf dem Bundesplatz in Bern mit mindestens 3000 Leuten aufmarschieren.
Dann muss man diese Demo bei der Stadtpolizei lange im Voraus anmelden, damit die Innenstadt für eine gewisse Zeit gesperrt wird.
Der öffentliche Verkehr (Bus, Tram usw) muss kurzzeitig umgeleitet werden resp. ausfallen und die Stadtpolizisten und etliche zusätzliche Kantonspolizisten müssen auf ihr freies Wochenende verzichten. Was diese jeweils nicht gerade freundlich stimmt.
Dann höre ich grossmehrheitlich am Beratertelefon immer wieder: "Wissen Sie, den Mobilfunksender möchten wir schon gerne weghaben, aber wir gehören dann nicht zu dieser Sorte von Leuten, die auf die Strasse gehen."
Das sind nicht gerade gute Voraussetzungen für eine Grossdemo.
Wenn dann nach all der Vorbereitungszeit, den Umleitungen und Polizeiaufgeboten nur gerade 100 erscheinen, machen wir uns nur lächerlich.
Es ist sicher vorläufig besser, die Behörden und Gerichte in einer Flut von Einsprachen und Beschwerden zu ertränken. Das wird landesweit wahrgenommen und verursacht der Bananenrepublik Schweiz und den Mobilfunkern weit mehr Aerger, Arbeit und Kosten.
Was meint Ihr dazu?
Hans-U. Jakob (Präsident von Gigaherz.ch)
Damit diese aber von den Politikern überhaupt wahrgenommen wird, müssen wir auf dem Bundesplatz in Bern mit mindestens 3000 Leuten aufmarschieren.
Dann muss man diese Demo bei der Stadtpolizei lange im Voraus anmelden, damit die Innenstadt für eine gewisse Zeit gesperrt wird.
Der öffentliche Verkehr (Bus, Tram usw) muss kurzzeitig umgeleitet werden resp. ausfallen und die Stadtpolizisten und etliche zusätzliche Kantonspolizisten müssen auf ihr freies Wochenende verzichten. Was diese jeweils nicht gerade freundlich stimmt.
Dann höre ich grossmehrheitlich am Beratertelefon immer wieder: "Wissen Sie, den Mobilfunksender möchten wir schon gerne weghaben, aber wir gehören dann nicht zu dieser Sorte von Leuten, die auf die Strasse gehen."
Das sind nicht gerade gute Voraussetzungen für eine Grossdemo.
Wenn dann nach all der Vorbereitungszeit, den Umleitungen und Polizeiaufgeboten nur gerade 100 erscheinen, machen wir uns nur lächerlich.
Es ist sicher vorläufig besser, die Behörden und Gerichte in einer Flut von Einsprachen und Beschwerden zu ertränken. Das wird landesweit wahrgenommen und verursacht der Bananenrepublik Schweiz und den Mobilfunkern weit mehr Aerger, Arbeit und Kosten.
Was meint Ihr dazu?
Hans-U. Jakob (Präsident von Gigaherz.ch)