Kunstfaser bei ES problematisch?Welche Alternativen gibt es?

baum

Kunstfaser bei ES problematisch?Welche Alternativen gibt es?

Beitrag von baum » 6. April 2011 12:51

Hallo,

Ich habe mir einen Jogginanzug gekauft, der hauptsächlich aus Kunstfaser (wie Polyamid, Polyester, Elastan etc.)besteht. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich, wenn ich mit dem trainiert habe, sehr müde werde. Wenn ich Baumwolle trage, habe ich dieses Problem gar nicht. Nun hat dieser Anzug aus Kunstfaser schon erhebliche Vorteile, bes. wenn man früh morgens traniert. Die Lauftights halten sehr warm, und leitet wie die Funktionsunterwäsche den Schweiß nach außen. Bei Baumwolle ist man ziemlich schnell nassgeschwitzt und bes. bei Regen arm dran.

Wer kennt sich hier als ES aus? Warum sollte man als ES keine Kunstfaser tragen? Welche guten Alternativen hat man, (außer Baumwolle)?

LG

charles
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Beitrag von charles » 6. April 2011 20:02

Durch Reibung entstehen dabei starke elektrische Gleichfelder.
Und die gehören auch zu der Elektrosmog Familie.

Und derartige Jacks sollen auch von Elektrosensitive vermieden werden.

So wie Elektrosensitive sich auch fern halten sollen von Alles was magnetisch ist.
Egal ob dies magnetische Wechselfelder oder magnetische Gleichfelder sind.
Zuletzt geändert von charles am 6. April 2011 21:34, insgesamt 1-mal geändert.

neugierig

Beitrag von neugierig » 6. April 2011 21:30

charles hat geschrieben: SWo wie Elektrosensitive sich auch fern halten sollen von Alles was magnetisch ist.
Egal ob dies magnetische Wechselfelder oder magnetische Gleichfelder sind.
Charles, was denken sie wie hoch ist der Grenzwert bei magnetischen Gleichfeldern is, ab dem es zu gesundheitlichen Problemen kommen kann?

charles
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Beitrag von charles » 6. April 2011 22:37

Meiner Meinung nach liegt das bei 1000 NanoTesla für magnetische Gleichfelder.

Es gab Personen mit Schlafprobleme, und das Bett zeigte 4.500 nT.
Als man das Bett ersetzt hat durch eins aus Holz und PUR Matratze, waren die Schlafprobleme weg, und dies trotz Sendemast.

Sogar KInder haben dies so erfahren.

Auch in Gebäude kann man in den Boden und Fluren gewaltige magnetische Gleichfelder messen. Das liegt an die Stahlträger und die Stahlarmierung inm Beton.
Es gab Personen die so in ein ganz Neubau Haus nicht wohnen konnten.

In ein andere Fall konnte die FRau nie in die Küche am Tisch sitzen wegen magnetische Gleichfelder.
Als ein Elektriker einiges gut geerdet hat, erfuhr sie keine Beschwerden mehr.

Die Einflüsse von magnetische Gleichfelder werden sehr oft schwer unterschätzt.

Normalerweise misst man sie mit einem Magnetometer, aber ein normales KOmpass kann hier auch gut verwendet werden.
Man muss zuerst bestimmen wo das Norden ist.
Dann geht man langsam mit diesem Kompass über eine geradlinien Weg und schaut ob er das Norden so angeben bleibt.
Oft dreht der Kompassnadel, und kann sogar bei starke Magnetfelder um seine Achse drehen.

baum

Beitrag von baum » 7. April 2011 08:59

Dann gäbe es als Alternative wohl nur noch Baumwolle, oder gibt es noch andere Stoffe?

Ich möchte mir auch eine Matratze kaufen. Da steht bei einer für die ich mich interessiere "Drell 71230 (100 % Polyester) erfüllt Öko-Tex-Standard 100, Prüf-Nr. 9408097, Fl. Hohenstein"

Kann es da auch sein, dass Gleichfelder entstehen, oder kann man dem entgehen, wenn man das Bett bezieht?

Wenn doch Felder entstehen, wie stark wären diese?

neugierig

50 faches Dauer-Magnetfeld

Beitrag von neugierig » 8. April 2011 21:34

charles hat geschrieben:Meiner Meinung nach liegt das bei 1000 NanoTesla für magnetische Gleichfelder.
Wie erklären sie sich dann, dass die Menschen in Europa seit zehntausenden von Jahren ohne Beschwerden in dem magnetischen Gleichfeld der Erde von ca. 48'000 NanoTesla leben?

charles
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Beitrag von charles » 9. April 2011 12:11

Seit der Geburt sind wir Menschen daran gewöhnt.

Es sind nur die Abweichungen daran, die im Körper Störungen verursachen.

Grundrisse, Verwerfungen, Wasseradern und Erdstrahlen formen auch Abweichungen darauf.
Nur sind diese Abweichungen sehr, sehr gering, und können nur auf lange Dauer einen Einfluss ausüben.

Daentgegen können Metallteilen in Verhältnis sehr hohe magnetische Gleichfelder aufweisen.
Bei metallische Federn in Matratzen werden die Feder schon magnetisch durch das Schweissprozess.
Und andere Metallteilen können nach eine Zeit auch magnetisch werden.

Sogar die metallische Armierungen in Reifen (bei PKW und Fahrräder) können magnetisch werden, wo Elektrosensitive dann Beschwerden durch bekommen können.

Also, mein Credo ist, das Elektrosensitive sich fern halten sollen von alles was magnetisch ist, egal ob es Wechselfelder oder Gleichfelder sind.

neugierig

Beitrag von neugierig » 11. April 2011 07:33

charles hat geschrieben:Seit der Geburt sind wir Menschen daran gewöhnt.

Es sind nur die Abweichungen daran, die im Körper Störungen verursachen.

Grundrisse, Verwerfungen, Wasseradern und Erdstrahlen formen auch Abweichungen darauf.
Nur sind diese Abweichungen sehr, sehr gering, und können nur auf lange Dauer einen Einfluss ausüben.
Charles, welche Abweichungen meinen sie damit? Ist damit gemeint, dass 48'000nT noch keine Probleme verursachen weil der Mensch daran gewöhnt ist, aber 49'000nT bereits problematisch werden können?

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