Totales Handyverbot im Auto

Eva Weber
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Totales Handyverbot im Auto

Beitrag von Eva Weber » 21. Dezember 2011 18:50

MÜNCHNER MERKUR VOM 21.12.2011

"US-Verkehrsicherheitbehörde empfiehlt"

"Totales Handyverbot im Auto"

Ich zitiere auszugsweise:

"Das Telefonieren mit Freisprechanlagen ist laut zahlreicher Studien genauso gefährlich wie Handy am Steuer. Eine US-Behörde empfiehlt daher das Verbot aller Telefonate beim Fahren.

Washington - Nicht allein die fehlende Hand am Lenkrad macht das Risiko aus, sondern die fehlende Konzentration aufs Fahren: Freisprecheinrichtungen für den Mobilfunk im Auto sind nach Ansicht von Experten ebenso gefährlich, wie das Handy einfach ans Ohr zu halten. Deshalb hat die US-Verkehrsicherheitsbehörde NTSB jetzt empfohlen, auch das Telefonieren über Freisprechanlagen beim Fahren zu verbieten.

Nicht wo Ihre Hände sind, sondern wo Ihr Hirn ist, zählt,...."


Man wird schon noch darauf kommen, dass es in erster Linie die Mobilfunkstrahlung an sich ist, die die Hirne so beeinträchtigt!

Eva Weber

Eva Weber
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Funk stört Konzentration

Beitrag von Eva Weber » 26. Dezember 2011 14:21

Zu vorgenanntem Artikel schrieb ich einen Leserbrief an den MÜNCHNER MERKUR der am 24.12.2011 veröffentlicht wurde.

"Funk stört Konzentration"

"Autofahren hat Risiken"; Leserbriefe 22. Dezember, "Totales Handyverbot im Auto"; Weltspiegel 12. Dezember"

"Auf Anhieb möchte man dem Leserbriefschreiber Recht geben. So einfach ist es aber nicht! Menschen berichten, in Mikrowellenstrahlung (Handys etc.) Benommenheit zu empfinden und dadurch mögliche Reaktionsverzögerung. Gemäß einer US-Studie der Universität Utah fuhren alle Testfahrer langsamer, wiesen eine um neun Prozent verringerte Bremsfähigkeit auf und achteten bis zu 24 Prozent weniger auf den Sicherheitsabstand. Die Auswirkung von Telefonaten, egal ob Handy oder Freisprechnanlage, entsprachen einem Verhalten von alkoholisierten Autofahrern mit 0,8 Promille. Die Auswirkung von Strahlung und nicht nur Konzentration auf das Gespräch alleine könnte absolut zu veränderter Fahrweise beitragen. Auto fahren birgt Risiken. Klar! Aber meiner Erfahrung nach steigen diese mit zunehmendem Funk."

Eva Weber

Chrigi

Handyverkehrsopfer

Beitrag von Chrigi » 28. Dezember 2011 16:43

Die zuständigen Behörden in der Schweiz würden nichts gegen das Telefonieren beim Fahrzeuglenken unternehmen. Angeblich würden die wirtschaftlichen Interessen der Mobilfunkanbieter vorgehen. So steht es zumindest in einer Medienmitteilung von Funkstrahlung.ch.

http://www.funkstrahlung.ch/de/medien/m ... r-verboten

Wenn dem tatsächlich so ist, zeigt dieser Umstand sehr deutlich, wie industriehörig unsere Behörden inzwischen sind. Demnach spielen Menschenleben keine Rolle, Hauptsache die Kasse stimmt für ein paar Handyfirmen. Wer weiss mehr über die genauen Hintergründe dieser Mitteilung?

Chrigi

Eva Weber
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Funk stört Konzentration

Beitrag von Eva Weber » 28. Dezember 2011 21:30

Nun muss ich noch einmal auf meinen Leserbrief (vorletztes Posting) im MÜNCHNER MERKUR zurückkommen.

Was doch auffällt ist, nachdem ja die Zeitung die Überschriften selbst zu Leserbriefen festlegt, dass man titelte

"Funk stört Konzentration" und man beachte, OHNE FRAGEZEICHEN!

Das wäre doch schon längst wieder Grund für unseren "Freund" dort zu intervenieren. Hätte ich das geschrieben, würde man mich schon wieder einer Tatsachenbehauptung bezichtigen, wie das bei dieser "Hetzerin" ja usus ist.

Aber vielleicht ist man ja schon beim MÜNCHNER MERKUR vorstellig geworden, um aufzuklären, wie man doch mittels einer solchen Überschrift unter den Autofahrern Angst verbreitet, wo doch Angst krank machen kann und somit eigentlich geahndet werden müsste, ähnlich einer Körperverletzung!

Eva Weber

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Auch Schäden durch Strahlung?

Beitrag von Eva Weber » 28. Dezember 2011 21:59

Ein führender deutscher Autohersteller schreibt u.a. folgendes:

"Bedienungsanleitung

! Achtung !"


"Regierungsstellen und andere anerkannte Organisationen weisen darauf hin, dass durch wissenschaftliche Daten nicht belegt werden kann, dass Mobiltelefone absolut sicher sind. Einige Studien deuten darauf hin, dass Mobiltelefone gesundheitsschädlich sein können. Man ist sich einig, dass weitere Forschungen notwendig sind. Solange keine eindeutigen Ergebnisse vorliegen, müssen mögliche Gesundheitsrisiken vermieden werden. Da ein unsachgemäßer Gebrauch von Mobiltelefonen im Fahrzeuginnern zu langfristigen Gesundheitsschäden für Fahrzeuginsassen führen kann, sollten Sie Folgendes beachten.

Der Gebrauch eines Mobiltelefons im Fahrzeuginnern, das nicht an die Telefonaußenantenne des Fahrzeugs angeschlossen ist, stellt ein Gesundheitsrisiko für Sie und für die Fahrgäste im Fahrzeug dar, da die vom Mobiltelefon erzeugte elektromagnetische Strahlung die geltenden Grenzwerte überschreiten kann."


Ich finde das schon interessant, da hier m.E. nicht nur die Unfallgefahr angesprochen wird. Ich finde es auch interessant im Hinblick auf die Zustände in öffentlichen Verkehrsmitteln, die zu rollenden Telefon- und Surf-Häuschen geworden sind.

Es wäre zu schön um wahr zu sein, wenn wenigstens ein Waggon in öffentlichen Verkehrmitteln einigermaßen funkfrei wäre. Man wird ja bescheiden! Allein mir fehlt der Glaube. Man ist ja nicht einmal dazu in der Lage, dies in Schulbussen zu bewerkstelligen. Und solange Handys als Kinderspielzeug und Lehrstoffvermittler sein dürfen, mit der Begründung, sie seien ja nicht am Ohr, gibt es keine Chance.

Eva Weber

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Taxler lenkt mit Knien

Beitrag von Eva Weber » 5. Januar 2012 18:21

MÜNCHNER MERKUR vom 5./6.2012

Taxler lenkt Wagen mit den Knien

"An jedem Ohr ein Mobiltelefon, eine Zigarette im Mund und das Lenkrad zwischen den Knien: So erwischte die Münchner Polizei am Dienstagnachmittag einen Taxler (36) im Altstadtringtunnel. Als sie ihn anhielten, erklärte er bereitwillig, mit wem er telefoniert hatte: an einem Ohr mit seiner Frau, am anderen mit einem Kunden. Dafür muss der Mann nun mit einem Bußgeld rechnen. Normalerweise kostet Telefonieren am Steuer 40 Euro - laut Polizei wird das Bußgeld in diesem Fall erhöht, vielleicht sogar verdoppelt. Mit der Zigarette im Auto hat der Mann zudem gegen die Taxiordnung verstoßen. 'Auch hier muss der Fahrer mit einem Verwarnungsgeld rechnen', sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten haben einen Bericht an das Kreisverwaltungsreferat geschickt, das für die Ahndung solcher Verstöße zuständig ist."

Für mich ist so ein Verhalten eines Fahrers ein untrügliches Zeichen für Schädigung des Hirns durch Funk. Normales Denkvermögen ausgeschaltet. Ausgang: Glückssache! Er denkt weder an seine Gesundheit und an sein Leben, wofür er Verantwortung trägt, noch an andere Verkehrsteilnehmer. Einfach bar jeden Verstandes! Wäre er nicht erwischt worden, sondern hätte einen Unfall verursacht, hieße es ganz lapidar: Aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen.

Es ist eine gewisse "Narretei" ausgebrochen! Das Wichtigste im Leben scheint Kommunikation durch Funk geworden zu sein. Sie bauen die unerklärlichsten Unfälle, rennen kopflos über die Straße, hören und sehen nicht mehr, fallen in die U-Bahn-Gleise, sind aggressiv bis zum geht nicht mehr - und total überfordert. MMn ist Mikrowellenstrahlung eine sichere Technik Menschen süchtig und krank zu machen und dabei noch systematisch zu verblöden!


Eva Weber

GastXY

Re: Taxler lenkt mit Knien

Beitrag von GastXY » 6. Januar 2012 12:56

Eva Weber hat geschrieben:Es ist eine gewisse "Narretei" ausgebrochen!
Das stimmt! Auch das genaue Ausbruchsdatum ist bekannt: Es war der 11. November. Es gelingt jedoch immer, die Narretei nach ein paar Monaten wüsten Treibens wieder einzufangen, dieses Jahr wird sie am 22. Februar dingfest gemacht. Bis dahin ist mit weiteren Narreteien zu rechnen.

Helau.

PS: Gegen Dummheit, wie es sie schon immer gab, ist bekanntlich kein Kraut gewachsen. Unachtsame wird es immer geben, die Grenze zwischen achtsam und unachtsam ist leider nicht genau auszumachen.

Mahner

Taxler lenkt mit Knien

Beitrag von Mahner » 7. Januar 2012 10:14

PS: Gegen Dummheit, wie es sie schon immer gab, ist bekanntlich kein Kraut gewachsen. Unachtsame wird es immer geben, die Grenze zwischen achtsam und unachtsam ist leider nicht genau auszumachen.
Sie verwechseln offensichtlich Unachtsamkeit mit Fahrlässigkeit und haben damit das Thema total verfehlt – schwerwiegender Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung hat nichts mit Ihrer Wertung zu tun – Ihre zynische faschingsbezogene Symbiose ist schlichtweg eine dümmliche Inszenierung!

GastXY

Re: Taxler lenkt mit Knien

Beitrag von GastXY » 7. Januar 2012 14:27

Mahner hat geschrieben:Ihre zynische faschingsbezogene Symbiose ist schlichtweg eine dümmliche Inszenierung!
Das tut mir leid, ich wollte Sie nicht mit einer dümmlichen Inszenierung verärgern. Sie haben sich, wie ich gerade gesehen habe, jedoch schon Luft gemacht und den Beitrag in das Forum des hese-Projekts übernommen. Das finde ich gut, man kann garnicht oft genug darauf hinweisen, wie gefährlich Telefonieren am Steuer ist.

Mahner

Taxler lenkt mit Knien

Beitrag von Mahner » 7. Januar 2012 21:02

Gasdt XY hat folgendes geschrieben
Das tut mir leid, ich wollte Sie nicht mit einer dümmlichen Inszenierung verärgern. Sie haben sich, wie ich gerade gesehen habe, jedoch schon Luft gemacht und den Beitrag in das Forum des hese-Projekts übernommen.
Ihre Scheinheiligkeit hätten Sie sich schenken können!

Dümmlichkeit kann keine Verärgerung auslösen, allenfalls Mitleid!

Im Übrigen liegen Sie auch mit Ihrer verschwörerischen Mutmaßung falsch. Ich habe keinen Beitrag in das von Ihnen angeführte Forum eingestellt.

Aber zur Sache selbst: Ich halte Ihre grundsätzliche Stichelei schon für ein psychopatisches Problem, bei dem Sie sich helfen lassen sollten.

Weiterhin sollten Sie sich einmal mit dem juristischen Aspekt des Falles beschäftigen, wenn nämlich ein schwerwiegender Unfall mit Todesfall oder lebenslänglicher Beeinträchtigung erfolgt worden wäre. Dann nämlich läge grobe Fahrlässigkeit vor!
Man spräche dann von fahrlässiger Körperverletzung!

§ 229
Fahrlässige Körperverletzung


Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn diese Sorgfaltspflicht in besonders grobem Maße missachtet worden ist.

Fahrlässig handelt, wer eine objektive Pflichtwidrigkeit begeht, die er nach seinen eigenen Kenntnissen und Fähigkeiten vorhersehen und vermeiden konnte.

Fahrlässigkeit bedeutet fahrlässiges Handeln. Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt (§ 276 II).

Ihre Geisteshaltung im vorliegenden Fall spricht für sich!

Sie sollten auf der Münchner Müllhalde verbleiben!

Gris

Fahrlässigkeit

Beitrag von Gris » 8. Januar 2012 13:55

An früherer Stelle schreiben Sie:
Mahner hat geschrieben:Sie verwechseln offensichtlich Unachtsamkeit mit Fahrlässigkeit und haben damit das Thema total verfehlt(...)
Im letzten Posting dann:
Mahner hat geschrieben: (...)
Weiterhin sollten Sie sich einmal mit dem juristischen Aspekt des Falles beschäftigen, wenn nämlich ein schwerwiegender Unfall mit Todesfall oder lebenslänglicher Beeinträchtigung erfolgt worden wäre. Dann nämlich läge grobe Fahrlässigkeit vor!
Ähm, ob es einfache oder grobe Fahrlässigkeit war, hat mit der Schwere der Folgen nichts zu tun. Eher damit, wie schwer die Pflicht verletzt wurde - ob das Blinken vergessen wurde, oder ob bei Rot über eine Ampel gefahren wurde. Wie Sie ja auch korrekt zitieren:
Mahner hat geschrieben: (...)
Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn diese Sorgfaltspflicht in besonders grobem Maße missachtet worden ist.
Keine Hand am Lenkrad wegen zwei Handys an den Ohren fällt allerdings recht sicher in die Kategorie "grob" - egal, wie schwer die Folgen ausfallen.
Mahner hat geschrieben: (...)

Fahrlässigkeit bedeutet fahrlässiges Handeln. Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht lässt (§ 276 II).
Und wer die erforderliche Sorgfalt außer Acht läßt, handelt unachtsam. Womit wir wieder am Ausgangspunkt der Diskussion wären (siehe ganz oben).

Mahner

Grobe Fahrlässigkeit

Beitrag von Mahner » 9. Januar 2012 10:23

Und wer die erforderliche Sorgfalt außer Acht läßt, handelt unachtsam. Womit wir wieder am Ausgangspunkt der Diskussion wären (siehe ganz oben).
Sie ziehen den falschen Rückschluss! Sie können es Drehen und Wenden wie Sie wollen, es läuft im vorliegenden Fall auf „grobe Fahrlässigkeit“ hinaus! Akrobatische Wortwinkelzüge sind genauso wenig hilfreich und unangebracht, wie der Beitrag von GastXY. Es dürfte wohl kaum einen Richter geben, der im vorliegenden Fall den Begriff „Unachtsamkeit“ wählen würde. Die Qualifizierung der Begriffe "UNACHTSAMKEIT/GROBE FAHRLÄSSIGKEIT in Verbindung mit der Schwere des Delikts hat hier schon seine besondere Bedeutung. Ich bleibe daher bei meiner Position!

Eva Weber
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Wer hat hier durchgedreht?

Beitrag von Eva Weber » 26. Januar 2012 18:47

Wer hat hier und warum durchgedreht? Fahrer oder Auto?"

TZ vom 25.1.2012

"Unfall im Effnertunnel: Sechs kaputte Autos, ein Verletzter"

"Ein 49-jähriger Angestellter fuhr mit seinem 5er-BMW auf dem Mittleren Ring in Richtung Schwabing. Auf beiden Fahrstreifen herrschte 'Stop and Go'-Verkehr. Plötzlich zog der BMW-Fahrer vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dort streifte er mit der linken Fahrzeugseite den vor ihm fahrenden Volvo eines 42-jährigen Münchners. Danach beschleunigte der BMW-Fahrer und touchierte einen links von ihm fahrenden Peugeot sowie einen Mazda. Der 49-Jährige gab weiter Gas, riss sein Fahrzeug nach links und touchierte dadurch den linken Randstein. Im Anschluss daran fuhr er frontal auf einen BMW X3 auf und schob diesen auf den vorausfahrenden Daimler Chrysler einer 47-jährigen Ärztin.

Der 49-jährige Unfallverursacher verletzte sich leicht im Nacken und wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Warum der BMW-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, bedarf noch weiterer Ermittlungen. Bislang sind keine Vorerkrankungen bekannt."


Vielleicht beinträchtigt zu viel Funk mittlerweile die Reaktion der Fahrer und ebenso die Autoelektronik? Glücklicherweise gab es nur Sachschaden.

Eva Weber

Mahner

Unfall im Effnertunnel: Sechs kaputte Autos, ein Verletzter

Beitrag von Mahner » 27. Januar 2012 11:51

TZ vom 25.1.2012

"Unfall im Effnertunnel: Sechs kaputte Autos, ein Verletzter"

"Ein 49-jähriger Angestellter fuhr mit seinem 5er-BMW auf dem Mittleren Ring in Richtung Schwabing. Auf beiden Fahrstreifen herrschte 'Stop and Go'-Verkehr. Plötzlich zog der BMW-Fahrer vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dort streifte er mit der linken Fahrzeugseite den vor ihm fahrenden Volvo eines 42-jährigen Münchners. Danach beschleunigte der BMW-Fahrer und touchierte einen links von ihm fahrenden Peugeot sowie einen Mazda. Der 49-Jährige gab weiter Gas, riss sein Fahrzeug nach links und touchierte dadurch den linken Randstein. Im Anschluss daran fuhr er frontal auf einen BMW X3 auf und schob diesen auf den vorausfahrenden Daimler Chrysler einer 47-jährigen Ärztin.

Der 49-jährige Unfallverursacher verletzte sich leicht im Nacken und wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Warum der BMW-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor, bedarf noch weiterer Ermittlungen. Bislang sind keine Vorerkrankungen bekannt."

Vielleicht beinträchtigt zu viel Funk mittlerweile die Reaktion der Fahrer und ebenso die Autoelektronik? Glücklicherweise gab es nur Sachschaden.
Antwort:

Auch wenn die Ursache dieses Vorfalles noch nicht abgeklärt ist, so kann man neben einer
evtl. gesundheitlichen Beeinträchtigung die der Ablenkung via grobfahrlässiger Verhaltensweise
nicht ausschließen. Hier sind die Möglichkeiten des Verstoßes durch Handynutzung, oder aber auch durch intensive Musikbeschallung
nicht auszuschließen.

In diesem Zusammenhang ein interessanter Hinweis welcher im ZDF-Fernsehen am
24.01.2012 unter der Headline „Kopfhörer: Tödliche Gefahren lauern“
ausgestrahlt wurde. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat stellt fest, dass immer mehr
Jugendliche im Straßenverkehr Musik via Kopfhörer hören und dadurch nicht mehr verkehrsbereit sind. Dies bedeutet eine enorme Ablenkung und führt zur statistischen Steigerung von Todesfällen bei Fußgängern.

Im Bericht spricht man von einer Steigerung von 21,7% im Zeitraum von Januar – Oktober
2011 zum Vergleichszeitraum des Vorjahres – die Todesfälle in 2011 werden mit 432 angegeben.
Die Wiesbadener Polizei bestätigt die Zunahme von Verkehrsunfällen durch lautes Musikhören.

Zum Video:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanalueb ... ren-lauern


Persönliche Anmerkung:

Die Ablenkung bei Handynutzung im Auto dürfte ähnliche Auswirkungen verursachen, wie zuvor thematisiert.

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