W-Lan-Sender machen mir im Indoor- und Nahbereich besonders Mühe.
Die WLAN-Router (Access-Points) sind gemäss einem Fachmann Rundstrahler und Permanent-Sender, bei welchen ein Aus-Schalter nur die Kommunikation, nicht jedoch das Signal ausschaltet(!).
Also entweder Stecker ziehen oder einen praktischen Steckdosenstecker mit Kippschalter benutzen (Einen solchen verwende ich für unsere Turmix-Kaffeemaschine, die auch dann noch (Standby-)Strom braucht, wenn der Aus-Schalter betätigt und das LED-Lämpchen erlöscht ist(!), und damit einer Netzfreischaltung im Wege steht… Dank diesem Zweier-Stecker müssen wir nicht immer die Turmix und den Milchschäumer ausziehen und wieder einstecken.).
Die Swisscom hat mir geschrieben, dass sie 2010 die Initiative ergriffen und die WLAN-Hersteller angefragt habe für verschiedene Möglichkeiten, um die Sendeleistung von WLAN zu reduzieren, ähnlich wie beim Ecomode der Schnurlostelefone. Leider sei eine Änderung der Technologie nicht so einfach, da ein WLAN-Router aktiv WLAN-fähige Geräte suchen müsse. Die Kunden erwarten, dass sich Smartphones, Tablets und PCs automatisch mit dem WLAN verbinden. Die Swisscom sei bereit, die Diskussion mit den globalen WLAN-Herstellern weiterzuführen. Das Konzept eines Ecomodes bei DECT, den Swisscom ca. 2005 entscheidend mitgeprägt habe, scheine aber kaum machbar, solange WLAN-fähige Geräte erkannt werden müssen.
Besonders ärgerlich ist diese Situation etwa in Wellness-Hotels, die meist mit Entspannung pur werben. Gut, dem kann man relativ einfach ausweichen, es gibt ja immer noch Gaststätten ohne W-Lan … Anders ist die Ausgangslage, wenn man eine – gutgemeinte - Einladung erhält. Die Zeit und die Kraft sind nicht immer reif für eine sachliche Auseinandersetzung, oft ist auch relativ schnell erkennbar, dass eine Diskussion keinen Sinn macht. Alors arrangez vous … Vor vier Jahren habe ich mich in einer solchen Lage entschieden, die Nacht ein Stück talwärts im Auto zu verbringen, da ich mir in dem wunderschönen Dachzimmer sicher war, ansonsten kein Auge zuzutun und am Morgen völlig „verkatert“ am Frühstückstisch zu sitzen.
Da dieses Jahr wieder ein Anlass ansteht, habe ich das aktuelle, ansonsten günstig gelegene Hotel im Voraus angeschrieben und … eine freundliche, sachliche Antwort erhalten. Der Gastgeber hat mir geschrieben, dass sie über ein W-Lan Netz der neusten Generation verfügen, die installierten Antennen sogenannte Green Antennen seien, die bei Nichtgebrauch automatisch ausschalten würden. Ist das nun bloss ein PR-Gag der Verharmloser-Zunft oder eine waschechte Innovation? Wäre ja zur Abwechslung eine kleine erfreuliche Nachricht, wenn zweites zutreffen würde. Gemäss meiner Internet-Recherche gibt es offenbar tatsächlich einen Anbieter solcher „Grüner“ Antennen: http://www.greenairwireless.com/index.html
Weiss jemand mehr darüber?
green antennas
-
GreenAntenna
Grüne Antennen
Bei diesem GreenAirWireless handelt es sich scheinbar um einen „halben“ Inhouse-Repeater. Der Antennenmast funkt wie gehabt in die Wohnung oder das Büro (Downlink). Dort wird eine Empfangsantenne an einem Netzwerkanschluss betrieben, welche das Funksignal des Handys, Laptops etc. empfängt und drahtgebunden in das Netzwerk der Mobilfunker weiterleitet (Uplink). Das Konzept ist vom „Internet via Satellit“ grundsätzlich bekannt.
Mit diesem Konzept wird wohl die Sendeleistung der mobilen Endgeräte wie Handys, Smartphones, Laptops etc. reduziert, da nur ein paar Meter bis zur Empfangsantenne überbrückt werden müssen. Die Sendeleistung der Basisstationen bzw. Sendemasten wird allerdings nicht reduziert, da die Mobilfunker unbedingt weiterhin durch dicke Mauern oder abschirmende Thermoverglasungen (bis ins 4. UG) hindurchstrahlen wollen.
Besser wäre es, einen „vollständigen“ Repeater mit Aussen- und Innenantenne zu verwenden. Damit könnten sowohl die Masten wie auch die mobilen Endgeräte mit wesentlich weniger Sendeleistung arbeiten. Zudem kann ein Repeater bedarfsgerecht eingestellt und bei nicht Gebrauch (z.B. in der Nacht) abgeschaltet werden.
Eigentlich sollte von den Mobilfunkern mit jedem Handy gleich auch noch ein kleiner Repeater mitverschenkt werden, dann hätte die rechtswidrige Zwangsverstrahlung in Wohnungen endlich ein Ende. Das geht wohl nur deshalb nicht, weil es als Eingeständnis dafür augelegt werden könnte, dass Funkstrahlung gesundheitsschädlich ist...
Das Ganze schient aber nichts mit WiFi bzw. WLAN zu tun haben. Bei WLAN ist der Sender und Emfänger mit Antennen ja bereits in der Wohnung oder im Büro. Es gibt unter der Bezeichnung "greenIT" stromsparende WLAN-Router, bei denen man die Sendeleistung bis hinunter auf 10 % reduzieren kann. Einige Typen haben auch Schaltuhren mit Wochenplan integriert, damit man sie nur bei Bedarf aktivieren kann. Möglicherweise hat das Hotel so ein Gerät installiert.
Mit diesem Konzept wird wohl die Sendeleistung der mobilen Endgeräte wie Handys, Smartphones, Laptops etc. reduziert, da nur ein paar Meter bis zur Empfangsantenne überbrückt werden müssen. Die Sendeleistung der Basisstationen bzw. Sendemasten wird allerdings nicht reduziert, da die Mobilfunker unbedingt weiterhin durch dicke Mauern oder abschirmende Thermoverglasungen (bis ins 4. UG) hindurchstrahlen wollen.
Besser wäre es, einen „vollständigen“ Repeater mit Aussen- und Innenantenne zu verwenden. Damit könnten sowohl die Masten wie auch die mobilen Endgeräte mit wesentlich weniger Sendeleistung arbeiten. Zudem kann ein Repeater bedarfsgerecht eingestellt und bei nicht Gebrauch (z.B. in der Nacht) abgeschaltet werden.
Eigentlich sollte von den Mobilfunkern mit jedem Handy gleich auch noch ein kleiner Repeater mitverschenkt werden, dann hätte die rechtswidrige Zwangsverstrahlung in Wohnungen endlich ein Ende. Das geht wohl nur deshalb nicht, weil es als Eingeständnis dafür augelegt werden könnte, dass Funkstrahlung gesundheitsschädlich ist...
Das Ganze schient aber nichts mit WiFi bzw. WLAN zu tun haben. Bei WLAN ist der Sender und Emfänger mit Antennen ja bereits in der Wohnung oder im Büro. Es gibt unter der Bezeichnung "greenIT" stromsparende WLAN-Router, bei denen man die Sendeleistung bis hinunter auf 10 % reduzieren kann. Einige Typen haben auch Schaltuhren mit Wochenplan integriert, damit man sie nur bei Bedarf aktivieren kann. Möglicherweise hat das Hotel so ein Gerät installiert.
-
Kribbeln
Leistungsreduzierung bei Endgeräten
Das von der Fa. Greenair Wireless angebotene System zur Leistungsreduzierung bei Mobilfunk-Endgeräten scheint wohl eher ein "Konzept" als ein lieferbares Produkt zu sein. Zumindestens werden keine Geräte oder Bezugsquellen angeboten.
Zudem erfordert so ein System die Unterstützung des Netzbetreibers sowie die Integration durch den Mobilfunk-Systemtechnikliferanten. Fraglich erscheint auch die Anbindung durch "Wireline-Backhaul" in Zusammenhang mit 3G und 4G(LTE). Die hierfür benötigten Bandbreiten lassen sich durch übliche Internetanschlüsse nicht erzielen. Es wird eher eine separate Richtfunkanbindung, wie auf der Internetseite auch erwähnt, oder eine Glasfaseranbindung bzw. Koaxialkabelverbindung vom Hotel bis zur Bassistation erforderlich. Mit deutlich weniger Aufwand liesse sich aber auch ein Repeater-Indoornetz installieren, welches den gleichen Effekt bietet.
Zudem erfordert so ein System die Unterstützung des Netzbetreibers sowie die Integration durch den Mobilfunk-Systemtechnikliferanten. Fraglich erscheint auch die Anbindung durch "Wireline-Backhaul" in Zusammenhang mit 3G und 4G(LTE). Die hierfür benötigten Bandbreiten lassen sich durch übliche Internetanschlüsse nicht erzielen. Es wird eher eine separate Richtfunkanbindung, wie auf der Internetseite auch erwähnt, oder eine Glasfaseranbindung bzw. Koaxialkabelverbindung vom Hotel bis zur Bassistation erforderlich. Mit deutlich weniger Aufwand liesse sich aber auch ein Repeater-Indoornetz installieren, welches den gleichen Effekt bietet.