Protokoll der Anhörung im Bayerischen Landtag am 5.7.2012
„Auswirkungen nichtionisierender elektromagnetischer Strahlung unterhalb der Grenzwerte der 26. BImSchV auf Lebewesen“
http://www.diagnose-funk.org/assets/by- ... -07-05.pdf
(PDF ist ca. 5 MB groß)
Bayerischer Landtag: Anhörung zu Mobilfunk
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Protokoll - Bayerischer Landtag: Anhörung zu Mobilfunk
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handystrahlung
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Frau Prof. Herr : WLAN an Schulen - Kabel als Stolperfallen
S. 36 / 37
SVe Prof. Dr. Caroline Herr (Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission)
"Wenn man an eine Risikoabwägung denkt, darf man nicht nur sehen, welches Risiko besteht möglicherweise über einen Langzeiteffekt - das wissen wir noch nicht -,
sondern wir sollten uns auch überlegen, ob wir mit den Kabelsystemen, gerade wenn wir vorhandene Systeme in den Schulen nachrüsten, nicht Unfallquellen schaffen.
(Unruhe im Publikum)"
Abg. Dr. Hans Jürgen Fahn (FREIE WÄHLER):
"Über die Unfallgefahr bei kabelgebundenen Systemen muss ich ein bisschen schmunzeln. Ich war 28 Jahre an Schulen tätig. In der Zeit ist keiner über einen solchen Kabel gestolpert.
(Beifall im Publikum)"
SVe Prof. Dr. Caroline Herr (Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission)
"Wenn man an eine Risikoabwägung denkt, darf man nicht nur sehen, welches Risiko besteht möglicherweise über einen Langzeiteffekt - das wissen wir noch nicht -,
sondern wir sollten uns auch überlegen, ob wir mit den Kabelsystemen, gerade wenn wir vorhandene Systeme in den Schulen nachrüsten, nicht Unfallquellen schaffen.
(Unruhe im Publikum)"
Abg. Dr. Hans Jürgen Fahn (FREIE WÄHLER):
"Über die Unfallgefahr bei kabelgebundenen Systemen muss ich ein bisschen schmunzeln. Ich war 28 Jahre an Schulen tätig. In der Zeit ist keiner über einen solchen Kabel gestolpert.
(Beifall im Publikum)"
Risikokommunikation
Auch ein Ergebnis der sieben Studien zu Risiko-Kommunikation des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms?handystrahlung hat geschrieben:
SVe Prof. Dr. Caroline Herr (Geschäftsstelle der Strahlenschutzkommission)
"Wenn man an eine Risikoabwägung denkt, darf man nicht nur sehen, welches Risiko besteht möglicherweise über einen Langzeiteffekt - das wissen wir noch nicht -,
sondern wir sollten uns auch überlegen, ob wir mit den Kabelsystemen, gerade wenn wir vorhandene Systeme in den Schulen nachrüsten, nicht Unfallquellen schaffen.
(Unruhe im Publikum)"
Zudem erkennt man die Belanglosigkeit, die dem Thema "Strahlenschutz der Bevölkerung vor nicht ionisierender Strahlung" durch Strahlenschutzbehörden beigemessen wird. Im übrigen kann man von Frau Prof. Herr, Zögling des Prof. Eikmann, Uni Gießen, nicht mehr erwarten. Am 7.12.2006 sagte er im Bayer. Landtag in etwa: "Bringt ein Patient seine Beschwerden mit Mobilfunk in Zusammenhang, sagen wir ihm, dass es das eigentlich nicht gibt". Zudem stellte er Frau Prof. Herr als fähige Ärztin vor. Diese beiden Ärzte zusammen mit Prof. Lerchl , waren diejenigen Ärzte, die sich umgehend dazu berufen fühlten, der Einstufung von nicht ionisierender Strahlung in Gruppe 2b "möglicherweise krebserregend" durch die IARC zu widersprechen. Es geht nicht um etwas mehr Vorsicht gegenüber Funkanwendungen, sondern es geht anscheinend ausschließlich um deren Förderung und Verharmlosung, wie man den Aussagen von Frau Prof. Herr deutlich entnehmen kann.
Eva Weber