Diagnose-Funk Brennpunkt:Stress und Burn-Out durch Mobilfunk

Pirat

Diagnose-Funk Brennpunkt:Stress und Burn-Out durch Mobilfunk

Beitrag von Pirat » 1. Februar 2013 10:47

Neuer Diagnose-Funk Brennpunkt

Mobilfunk-Nutzung fördert Stress und Burn-Out


Die Verbraucherschutzorganisation Diagnose-Funk weist in ihrer Veröffentlichung "Mobilfunk, Stress & Burn-Out" darauf hin, dass die umweltmedizinische Forschung einen engen Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung, deren Strahlenbelastung und Burn-Out sieht.

Der "Stressreport Deutschland 2012" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin sollte als ein Alarmzeichen gesehen werden. Der Job macht immer öfter krank: Jeder 2. hat z. B. Rücken-, jeder 3. klagt über Kopfschmerzen, jeder 5. ist körperlich oder emotional erschöpft, jeder 4. hat Schlafstörungen. Diagnose-Funk stellt fest, dass das Ansteigen dieser Symptome nahezu parallel mit dem Anstieg der Nutzung der Mobilfunktechnologien verlaufe. Handys, SmartPhones und Tablets förderten Stress und Burn-Out, nicht nur durch den Zwang zur ständigen Erreichbarkeit, neuen Leistungsanforderungen durch den Datenstrom, sondern auch durch die Strahlenbelastung.

Das weise, so Diagnose-Funk, die Wissenschaftlervereinigung Kompetenzinitiative e.V. in einem Forschungsbericht (Titel: Steigende "Burn-Out"- Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks) nach. Die Forschungslage sei eindeutig. Mehr als 40 Forschungen würden inzwischen beweisen, dass die Mobilfunk-Frequenzen von WLAN, TabletPCs, Handys und SmartPhones zu Oxidativem Zellstress führen, einer Hauptquelle vieler Erkrankungen. Bereits im Dezember 2012 wurde im Schwerpunktthema Burn-Out der Zeitschrift Umwelt-Medizin-Gesellschaft des Deutschen Berufsverbandes der Umweltmediziner (dbU) auf den Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und Zellschädigungen, die zu einem Energiedefizit führen, hingewiesen.

Kinder und Jugendliche, so Diagnose-Funk, seien durch die Zellschädigungen, die die Strahlung hervorruft, besonders gefährdet. Die Nutzer müssten über diese Risiken und den verantwortungsbewussten Umgang mit den strahlenden Technologien aufgeklärt werden.

"Mobilfunk ist ein Milliardengeschäft mit einer mächtigen Lobby, auch der Staat ist an diesem Geschäft beteiligt. Daraus erklärt sich, warum über diese Forschungsergebnisse nichts berichtet und dazu auch keine staatliche Verbraucherschutz-Politik gemacht wird. Nachdem nun zum dritten Mal die Europäische Umweltagentur vor den Risiken der mobilen Telefonie warnt, sollte in der Politik ein Umdenken zum Schutz der Verbraucher eintreten," fordert Peter Hensinger, Vorstand von Diagnose-Funk Deutschland und einer der Autoren des Forschungsberichts.

Der Brennpunkt "Mobilfunk, Stress & Burn-Out", 4 Seiten, kann als pdf heruntergeladen werden auf

http://www.diagnose-funk.org/aktuell/br ... rn-out.php


IMPRESSUM
Internationale Umwelt- und Verbraucherorganisation zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung
Diagnose-Funk | Giblenstrasse 3 | CH - 8049 Zürich

Pirat

Fast 90 % der Führungskräfte durch Smartphones gestresst

Beitrag von Pirat » 26. März 2013 13:55

Fast 90 Prozent der Führungskräfte durch Smartphones gestresst

In einer neuen Studie von Mercer und der TU München wird die Belastung durch die ständige Erreichbarkeit über Smartphones untersucht.

“Fast 90 Prozent der Führungskräfte fühlen sich gestresst.

98 Prozent der deutschen Führungskräfte sind außerhalb der regulären Arbeitszeit zumindest zeitweilig beruflich erreichbar.“


Zu diesen Ergebnissen kommt diese neue Studie, für die das internationale Beratungsunternehmen Mercer in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München mehr als 150 Führungskräfte in Deutschland befragt hat.

Die zusätzliche Belastung durch Smartphones außerhalb der Arbeitszeiten hat deshalb bereits einige Unternehmen dazu veranlasst, Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter zu ergreifen, z. B. das Abschalten der Geräte am Abend oder das Löschen von E-Mails im Urlaub. Diese Regelungen betreffen derzeit jedoch hauptsächlich Tarifmitarbeiter; Führungskräfte bleiben hiervon gewöhnlich (noch) ausgenommen, wie auch die Studie zeigt: Lediglich drei Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen entsprechende Regelungen zur Smartphonenutzung eingeführt hat.

Mehr…
http://www.mercer.de/press-releases/150 ... usgabe-102

Wuff

Kurzkommentar im Hese-Forum

Beitrag von Wuff » 26. März 2013 16:19

Hierzu mein Kurzkommentar im Hese-Forum:



[...] Smartphones und Tablets zählen für viele Führungskräfte in Deutschland auch nach Feierabend zu den häufigsten Stressauslösern. [...] Rund 86 Prozent der befragten Managerinnen und Manager gaben an, durch ständige Erreichbarkeit zeitweise höherem Stress ausgesetzt zu sein. [...]

Quelle:
IZMF Newsletter
Ausgabe 103
März 2013


Die Mobilfunkorganisation IZMF lenkt mit dem psychosozialen Stress durch Smartphonse und Tablets vom physikalischen Stress ab, den diese Geräte ebenfalls verursachen, samt Stressfolgeerkrankungen wie Depression etc.

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